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BeitragVerfasst: 20.06.2018, 15:51 
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20934508nx591/stimme-f45/eingesungen-sein-ohne-selbst-gesungen-zu-haben-t1731-s20.html#p39352


Ich bin mal so frei und lagere das Thema aus, mit Einsingen hat das nun wirklich nichts zu tun.

musicissima hat geschrieben:
moniaqua hat geschrieben:
musicissima hat geschrieben:
Bei e´´wird der Hals eng?
Bist Du eine Alt oder Mezzosopran? e´´ sollte im Alt nicht eng werden, schon gar nicht für eine Mezzo, denke ich. Sagt man nicht, Sopran ohne Tiefe ist zu einseitig? Ebenso müsste auch gelten, daß Alt ohne Höhe nicht ideal ist.

Ich habe den Eindruck, dass Du weder diese Schubert-Messe kennst noch genau gelesen hast.
Von einem einzelnen e'' natürlich nicht.

@Donna Elvira, tröstlich, dass es einem Sopran genauso geht. Ich habe nur schon den Eindruck, dass die wirklichen Soprane sich da doch etwas leichter tun. Ui, Bruch auf fis'', das wäre ja himmlisch!




Doch, ich kenne das Werk, da ich es bereits sang. Ich sang mehrere Stimmlagen (von tiefem Alt bis normalem Sopran (a´´)).


Tiefen Alt? Du siehst mich verwirrt. Wir sprechen von der Schubert-G-Dur-Messe, D 167? Nach der mir vorliegenden Urtextausgabe ist der tiefste Ton im einzigen Alt*, es ist SATB, ein a (A3, 220,000 Hz). Das ist für einen Alt, der nach Deinem Dafürhalten ja bis d oder c (C3, 130,813 Hz) kommen muss, nun wirklich nicht tief :n66: Das sollte sogar noch für einen Sopran gehen und auf alle Fälle für einen Mezzo.

Ja, glückliche Zeiten, als ich dort noch den Alt sang big_faulenz

Ach, ich merke gerade, da fehlt noch die Antwort auf die Frage, was ich sei. - Ich schrieb doch schon mal, dass ich immer noch nicht weiss, in welche Schublade man mich so einsortiert, weil es da unterschiedliche Auffassungen gibt. Ist im Laienbereich auch nicht so wichtig. ;)

*Nein, der Solo-Alt zählt für mich nicht extra, weil die Solistinnen den Chor mitsingen.

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Viele Grüße
Monika


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BeitragVerfasst: 20.06.2018, 17:28 
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Liebe Moniaqua,

die Formulierung von Musicissima bezog sich auf das Singen überhaupt und nicht auf die genannte Schubert-Messe.

Wie tief ein Alt hinunter kommen MUSS - nun ja: Viele Stücke gehen in der Alt-Chorstimme tatsächlich nur bis zu dem von Dir genannten kleinen a, in Chorstücken aus "neuerer" Zeit ist dann auch mal ab und zu ein g zu singen. Ganz, ganz selten taucht auch mal ein f auf. Die mir bekannte Auffassung ist, dass unter dem letzten tatsächlich benötigten Ton noch mindestens eine kleine Terz "Luft" sein sollte. Demnach wäre also mindestens ein kleines e als tiefst singbarer Ton erforderlich.

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BeitragVerfasst: 20.06.2018, 18:19 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
die Formulierung von Musicissima bezog sich auf das Singen überhaupt und nicht auf die genannte Schubert-Messe.


Wenn sie nachfragt, ob das es beim e'' im Hals eng wird, nachdem ich explizit von der Schubertmesse redete? :confused: Wer die gesungen hat, kennt die Tonwiederholungen im im Bereich e'' bis g'' dort, es ist ja nicht nur das e''.

AK-Kontraalt hat geschrieben:
Wie tief ein Alt hinunter kommen MUSS - nun ja: Viele Stücke gehen in der Alt-Chorstimme tatsächlich nur bis zu dem von Dir genannten kleinen a, in Chorstücken aus "neuerer" Zeit ist dann auch mal ab und zu ein g zu singen. Ganz, ganz selten taucht auch mal ein f auf. Die mir bekannte Auffassung ist, dass unter dem letzten tatsächlich benötigten Ton noch mindestens eine kleine Terz "Luft" sein sollte. Demnach wäre also mindestens ein kleines e als tiefst singbarer Ton erforderlich.


Ja, unter dem tiefsten und über dem höchsten, das kenne ich auch so. Dann müsste aber ein Alt, der ein d singen soll, auch bis zum H kommen, hör-/bzw. singbar :) Und da denke ich sind wir dann doch schon im Bereich der "Tenösen".

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Viele Grüße
Monika


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BeitragVerfasst: 21.06.2018, 23:14 
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Wann soll denn ein Alt ein (kleines) d singen?

Wurde Schuberts "Der Tod und das Mädchen" für eine Altstimme oder für eine tiefe(re) Männerstimme komponiert? Weitere Lieder, die so weit hinunter gehen, kenne ich nicht. In welchem Chorstück hat der Alt ein kleines d zu singen? Ich kenne immer noch keines...

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BeitragVerfasst: 21.06.2018, 23:21 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Wurde Schuberts "Der Tod und das Mädchen" für eine Altstimme oder für eine tiefe(re) Männerstimme komponiert? Weitere Lieder, die so weit hinunter gehen, kenne ich nicht. In welchem Chorstück hat der Alt ein kleines d zu singen? Ich kenne immer noch keines...

Da sind wir uns glaube ich einig.
Mir hat mein Stimmumfang für den Chor bisher noch immer gereicht - allerdings, wie schon andernorts geschrieben weitgehend ohne Bach oder Oratorien. Und bis zum H (halt die Terz drunter ;) ) komme ich mit Sicherheit an einem normalen Tag nicht :)

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Viele Grüße
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BeitragVerfasst: 22.06.2018, 07:40 
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Ich kenne so einiges von Bach, aber unter f geht keines der Stücke.

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Gruß, Astrid

Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen. (A. Schweitzer)


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BeitragVerfasst: 22.06.2018, 11:08 
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e ist mir schon ein paarmal untergekommen, das d kenne ich aber auch nur bei Schuberts Kunstlied.
Eigentlich müsstet ihr richtigen Tieftöner doch in einem vierstimmigen Frauenchor super untergebracht sein. Die Tessitura der 2. Altstimme liegt ja oftmals deutlich tiefer als der "normale" Choralt.


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BeitragVerfasst: 22.06.2018, 22:44 
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Nein, auch im 2. Alt "verhungern" wir. Die Tessitur ist zwar etwas tiefer, aber vom Umfang her reicht der 2. Alt auch nicht weiter runter. Es ist nur so dass das kleine g öfter vorkommt als im "normalen" Alt eines Chorsatzes S-A-T-B, aber sonst? Viele Stücke für Frauenchor sind übrigens nur dreistimmig (S1-S2-A) mit einem Alt, bei dem von Tiefe keine Rede sein kann.

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BeitragVerfasst: 24.06.2018, 19:35 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
(...)Die mir bekannte Auffassung ist, dass unter dem letzten tatsächlich benötigten Ton noch mindestens eine kleine Terz "Luft" sein sollte. Demnach wäre also mindestens ein kleines e als tiefst singbarer Ton erforderlich.


Luft? Ich meinte eher Klang als Luft :-)


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BeitragVerfasst: 24.06.2018, 23:38 
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musicissima hat geschrieben:
AK-Kontraalt hat geschrieben:
(...)Die mir bekannte Auffassung ist, dass unter dem letzten tatsächlich benötigten Ton noch mindestens eine kleine Terz "Luft" sein sollte. Demnach wäre also mindestens ein kleines e als tiefst singbarer Ton erforderlich.


Luft? Ich meinte eher Klang als Luft :-)

Ich schätze mal, auch AK-Kontraalt redete hier nicht von heißer Luft...

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BeitragVerfasst: 25.06.2018, 16:19 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Nein, auch im 2. Alt "verhungern" wir. Die Tessitur ist zwar etwas tiefer, aber vom Umfang her reicht der 2. Alt auch nicht weiter runter. Es ist nur so dass das kleine g öfter vorkommt als im "normalen" Alt eines Chorsatzes S-A-T-B, aber sonst? Viele Stücke für Frauenchor sind übrigens nur dreistimmig (S1-S2-A) mit einem Alt, bei dem von Tiefe keine Rede sein kann.


Nun, das kann ich so nicht bestätigen. Brahms Op. 44 sowie Schumann Op. 69 und 91 sind 4-stimmig, wobei die Tessitura nicht immer, aber doch sehr oft unter dem normalen Choralt liegt.
"Am Wildbach die Weiden" ist das fis für Alt1 und Alt2 häufig wiederkehrender Ton, beim "Kirchhof" endet der Alt2 auf e. Höchster Ton ist oftmals nur ein e'.
Die Bearbeitung von "Stille Nacht" der King's Singers für Frauenchor dürfte, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, ebenfalls bis e oder sogar d gehen und es gibt bestimmt noch jede Menge mehr. Ich bin jedenfalls regelmäßig froh über meine beiden echten Altistinnen, die mühelos und klangvoll in diesen Lagen singen. "Nur" mit Mezzo dürfte das kaum klangvoll zu besetzen sein.


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BeitragVerfasst: 27.06.2018, 22:13 
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Carrie hat geschrieben:
AK-Kontraalt hat geschrieben:
Nein, auch im 2. Alt "verhungern" wir. Die Tessitur ist zwar etwas tiefer, aber vom Umfang her reicht der 2. Alt auch nicht weiter runter. Es ist nur so dass das kleine g öfter vorkommt als im "normalen" Alt eines Chorsatzes S-A-T-B, aber sonst? Viele Stücke für Frauenchor sind übrigens nur dreistimmig (S1-S2-A) mit einem Alt, bei dem von Tiefe keine Rede sein kann.


Nun, das kann ich so nicht bestätigen. Brahms Op. 44 sowie Schumann Op. 69 und 91 sind 4-stimmig, wobei die Tessitura nicht immer, aber doch sehr oft unter dem normalen Choralt liegt.
"Am Wildbach die Weiden" ist das fis für Alt1 und Alt2 häufig wiederkehrender Ton, beim "Kirchhof" endet der Alt2 auf e. Höchster Ton ist oftmals nur ein e'.
Die Bearbeitung von "Stille Nacht" der King's Singers für Frauenchor dürfte, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, ebenfalls bis e oder sogar d gehen und es gibt bestimmt noch jede Menge mehr. Ich bin jedenfalls regelmäßig froh über meine beiden echten Altistinnen, die mühelos und klangvoll in diesen Lagen singen. "Nur" mit Mezzo dürfte das kaum klangvoll zu besetzen sein.



Eigentlich bezog ich mich nicht auf Bearbeitungen, denn diese kann man an alle Stinmmlagen anpassen, sondern um echte Originale.


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BeitragVerfasst: 28.06.2018, 08:13 
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musicissima hat geschrieben:
Carrie hat geschrieben:
AK-Kontraalt hat geschrieben:
Nein, auch im 2. Alt "verhungern" wir. Die Tessitur ist zwar etwas tiefer, aber vom Umfang her reicht der 2. Alt auch nicht weiter runter. Es ist nur so dass das kleine g öfter vorkommt als im "normalen" Alt eines Chorsatzes S-A-T-B, aber sonst? Viele Stücke für Frauenchor sind übrigens nur dreistimmig (S1-S2-A) mit einem Alt, bei dem von Tiefe keine Rede sein kann.


Nun, das kann ich so nicht bestätigen. Brahms Op. 44 sowie Schumann Op. 69 und 91 sind 4-stimmig, wobei die Tessitura nicht immer, aber doch sehr oft unter dem normalen Choralt liegt.
"Am Wildbach die Weiden" ist das fis für Alt1 und Alt2 häufig wiederkehrender Ton, beim "Kirchhof" endet der Alt2 auf e. Höchster Ton ist oftmals nur ein e'.
Die Bearbeitung von "Stille Nacht" der King's Singers für Frauenchor dürfte, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, ebenfalls bis e oder sogar d gehen und es gibt bestimmt noch jede Menge mehr. Ich bin jedenfalls regelmäßig froh über meine beiden echten Altistinnen, die mühelos und klangvoll in diesen Lagen singen. "Nur" mit Mezzo dürfte das kaum klangvoll zu besetzen sein.



Eigentlich bezog ich mich nicht auf Bearbeitungen, denn diese kann man an alle Stinmmlagen anpassen, sondern um echte Originale.


Brahms und Schumann sind Originale big_schaukelstuhl


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BeitragVerfasst: 02.01.2019, 23:21 
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Weshalb hört man denn in der oberen Hälfte der kleinen Oktav von den Alt-Frauen im Chor und Solo fast nichts mehr (geschwiege denn in der unteren Hälfte der kleinen Oktav, die ja auch noch relevant für den Alt ist)?


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