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 Betreff des Beitrags: Ein musikalisches Osterei
BeitragVerfasst: 12.04.2020, 23:18 
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Liebe Foristen,

so vieles ist derzeit ganz anders bzw. kann nicht statt finden - kein Unterricht, keine Konzerte, keine Gottesdienste, nichts wo sonst aktiv musiziert wird.

Nichts? Vor kurzem habe ich einen Bericht entdeckt von zwei Alphorn spielenden Männern, die nun aus der Not eine Tugend machen. Direkt vor den "Toren" einer Stadt in Süddeutschland spielen sie Alphorn, und die Menschen in der Stadt hören das und freuen sich darüber. Und so habe ich mir gedacht, ich stelle das hier quasi als musikalisches Osterei ein:

https://www.swrfernsehen.de/landesschau ... s-100.html

Die Wiedergabe ist leider etwas ruckelig, aber sie funktioniert letztlich.

Ich wünsche allen trotz der Einschränkungen frohe Ostern und dass alle gesund bleiben! big_ok

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Das Vergänglichste, wenn es uns wahrhaft berührt,
weckt in uns ein Unvergängliches.

(Friedrich Hebbel)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein musikalisches Osterei
BeitragVerfasst: 13.04.2020, 10:47 
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Vielen Dank, das ist wunderschön und geht tief ins Herz.

Ich wünsche Euch noch einen gesegneten Ostertag, bleibt gesund.

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Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen und trotzdem zu uns halten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein musikalisches Osterei
BeitragVerfasst: 16.04.2020, 06:31 
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Danke für den link :) Alphörner sind schön, das ist so ein Urton-Instrument.

Im Moment ist es wirklich schwierig, zusammen Musik zu machen (glücklich die, die eine Hausmusik am laufen haben). Was ich aber wahrnehme, sind verstärkt Online-Kooperationen. Das finde ich schön.

Bleibt guten Mutes :)

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Viele Grüße
Monika


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein musikalisches Osterei
BeitragVerfasst: 18.04.2020, 18:19 
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moniaqua hat geschrieben:
Danke für den link :) Alphörner sind schön, das ist so ein Urton-Instrument.

Im Moment ist es wirklich schwierig, zusammen Musik zu machen (glücklich die, die eine Hausmusik am laufen haben). Was ich aber wahrnehme, sind verstärkt Online-Kooperationen. Das finde ich schön.

Bleibt guten Mutes :)


Onlinekooperationen und Onlineproben können bei guter Internetverbindung und einem in puncto Datenschutz korrekten Anbieter (aktuell ist einer Anfang April in den gängigen Fachzeitschriften wieder in der Kritik) gut funktionieren. Ich halte sie für allemal besser als eine lange Proben- oder Unterrichtspause, denn in einer langen Unterrichtspause schleiche sich Fehler gerne wieder ein.
Hausmusik hätte ich auch gerne. Daran hat aber nicht jeder Interesse. Viele musizieren lieber in einer großen Gruppe.
Bleibt zu hoffen, daß der Coronascheiß bald besiegt ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein musikalisches Osterei
BeitragVerfasst: 19.04.2020, 16:36 
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moniaqua hat geschrieben:
Danke für den link :) Alphörner sind schön, das ist so ein Urton-Instrument.

Im Moment ist es wirklich schwierig, zusammen Musik zu machen (glücklich die, die eine Hausmusik am laufen haben). Was ich aber wahrnehme, sind verstärkt Online-Kooperationen. Das finde ich schön.

Bleibt guten Mutes :)


Onlinekooperationen und Onlineproben können bei guter Internetverbindung und einem in puncto Datenschutz korrekten Anbieter (aktuell ist einer Anfang April in den gängigen Fachzeitschriften wieder in der Kritik) gut funktionieren. Ich halte sie für allemal besser als eine lange Proben- oder Unterrichtspause, denn in einer langen Unterrichtspause schleiche sich Fehler gerne wieder ein.
Hausmusik hätte ich auch gerne. Daran hat aber nicht jeder Interesse. Viele musizieren lieber in einer großen Gruppe.
Bleibt zu hoffen, daß der Coronascheiß bald besiegt ist. Ist doch einfach eklig, daß die Chinesen lebendige Tiere fressen! Unzivilisiertes Volk! Bayern, BW und NRW haben nun ein Riesenproblem!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein musikalisches Osterei
BeitragVerfasst: 21.04.2020, 14:50 
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In Asien gelten WIR als unzivilisiert weil wir uns die Nase schnäuzen, und in Skandinavien wie auch in vielen anderen Regionen der Welt reagieren die Menschen sehr befremdet darüber, dass wir mit Straßenschuhen die Wohnung betreten und die Sauna auch unter lauter fremden Leuten erstens nackt und zweitens nicht nach Geschlechtern getrennt benutzen. Also bitte...

Wo das Corona-Virus nun wirklich her ist, das ist ja noch nicht mal zweifelsfrei geklärt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein musikalisches Osterei
BeitragVerfasst: 21.04.2020, 17:13 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
In Asien gelten WIR als unzivilisiert weil wir uns die Nase schnäuzen, und in Skandinavien wie auch in vielen anderen Regionen der Welt reagieren die Menschen sehr befremdet darüber, dass wir mit Straßenschuhen die Wohnung betreten und die Sauna auch unter lauter fremden Leuten erstens nackt und zweitens nicht nach Geschlechtern getrennt benutzen. Also bitte...

Wo das Corona-Virus nun wirklich her ist, das ist ja noch nicht mal zweifelsfrei geklärt.


Ich finde in der Nase bohrende Kleinkinder auch eklig und unerzogen! Da versagten die Eltern bei der Erziehung.

Was ist denn Deine wissenschaftliche Quelle für den ungeklärten Virenursprung?

Nicht ohne Grund ziehe ich meine Straßenschuhe immer vor der Eingangstür aus :-) und stelle sie auf eine Schuhabtropfschale- im Winter mit Schnee würde das sehr schnell patschnaß. Auf seienm WEg nach Europa war China aber eine wesentliche Station der Vermehrung. DAS ist geklärt, wenn es auch in Italien eher als in Deutschland aufgefunden wurde. Ich lese seit Wochen dazu alle aktuellen Forschungsbericht, da ich in diesem sensiblen Bereich berufstätig bin und jedes Ansteckungsrisiko ausschließen muß. Daher erhalte ich detailliertere und professionellere Informationen als der Ottonormalverbraucher. Ich bin in einer Forschungsstelle zum diesem Thema tätig; natürlich mit Schutzkleidung, die sonst kein übllicher Bürger erhalten kann. Was der aktuelle Stand der internationalen Forschung zum Coronavirus ist, erfahre ich daher erheblich eher als es durch die Medien zu dem nicht naturwissenschaftlich forschenden Bürger gelangt. Meine Informationen stammen definitiv nicht aus dem Internet- abgesehen von reiner Statistik der hochkarätigen Insitute.
Der übliche Allgeemeinarzt, der die meisten Menschen hausärztlich betreut, kotm an diese Informationen gar nicht ohne weiteres heran.

Ich weiß ja nicht, was Dein Beruf ist...ist mir auch egal. Jedenfalls spielt China bei der Verbreitung eine sehr wesentliche Rolle und vermutich auch beim Ursprung.
Natürlich soll man nichts negatives über Chinesen sagen, aber sie wurden nicht ohen Grund immer als "gelbe Gefahr" bezeichnet. Und ehrlich: Es ist schlimm, daß in Deutschland imme rnoch einieg menschen nicht aus dem Massaker im Dritten Reich lernten. Ich hasse Neonazis und weiß nicht, weshalb die deutsche Regiseurng sie nicht einfach verbietet! Die Regiseurng reagierte bei corona aber auch viel zu spät, schloß die Grenzen nicht früher usw. Erst jetzt beginnen Bundesländer peu à peu mit Maskenpflicht. Und dann sind es Masken, die Viren gar nicht abhalten. Es gibt von Schutzmasken mehrere Klassen. Woher weiß ich das? Aus meinem Berufsalltag!
Die Bevölkerung versagte auch: kaum ist schönes weter, sitzen sie alle dicht an dicht in parks, bowohl das Virus schon seit Wochen Thema in den Medien ist. Selbst die Ausgangsbeschränkung wird nicht eingehalten, sondern muß verlängert werden, weil nicht alle in ihrer Freizeit Gruppen fernbleiben. Der Berufsalltag unter Menschen genügt bereits als Risiko, das Virus zu verbreiten.
ch bin entsetzt, daß es Virologen gibt, die das Virus unterschätzten, denn sie soltlen es, da unbekannt und unerforscht, als risikoreich einstufen. Sie zogen aber auhc nicht sofort in die höchste Alarmstufe.

Wie bei Tschernobyl 1986.
Vor ca. 2 Wochen brannte gerade wieder ein Wald im Sperrgebiet nahe des dortigen AKW und die Strahlenwete stiegen.

"Was ich nicht wahrnehmen kann (Viren, Radioaktivität, Ozon (kein Schulsport im Sommer bei hohen Ozonwerten, war den Schulsportlehrern völlig unbekannt...)), interessiert mich nicht." denkt eben der Ottonormalverbraucher.

Komisch, daß viele Menschen mit fundierter Kritik nicht umgehen können.


Zuletzt geändert von Stimme am 21.04.2020, 18:07, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein musikalisches Osterei
BeitragVerfasst: 21.04.2020, 17:42 
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Bitte entschuldigt Tippfehler in meinem ausführlichen Text. Diese sind der dünnen Comptertastatur geschuldet. Ich korrigiere den ausfühlichen, informativen Text jetzt nicht hinsichtlich der Tippfehler.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein musikalisches Osterei
BeitragVerfasst: 21.04.2020, 22:25 
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Die Formulierung "...dass die Chinesen lebendige Tiere fressen" klingt eben nicht nach fundierter Kritik sondern einfach nur sehr herablassend ("fressen"), dahinter würde man nie und nimmer einen Wissenschaftler vermuten sondern eher den sprichwörtlichen Stammtisch. Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, da wurden Italiener als "Spaghettifresser" ("fresser!") bezeichnet, und heute essen wir das alle selbst. Meines Wissens essen (ESSEN!) aber auch die Chinesen keine lebendigen Tiere. Diese werden gekocht/gebacken/gebraten wie hierzulande auch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein musikalisches Osterei
BeitragVerfasst: 23.04.2020, 07:06 
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Stimme hat geschrieben:
Komisch, daß viele Menschen mit fundierter Kritik nicht umgehen können.
Ich erachte
Stimme hat geschrieben:
Coronascheiß
und
Stimme hat geschrieben:
Ist doch einfach eklig, daß die Chinesen lebendige Tiere fressen! Unzivilisiertes Volk!
nicht als fundierte Kritik.

Die Franzosen waren es glaube ich, die lebendige Schnecken essen (von lebendigen Muscheln mal abgesehen), Schnecken sind Tiere. "Fressen" ist eindeutig negativ wertend konnotiert. Die "Weißen", die durch die Grippe übrigens einige "Rote" ausgerottet haben, leisten der Gefahr durch die "Gelben" selber ganz schön Vorschub durch Wissensexport. Kann man machen, dann sollte man das den anderen aber nicht anlasten.
Stimme hat geschrieben:
Bitte entschuldigt Tippfehler in meinem ausführlichen Text. Diese sind der dünnen Comptertastatur geschuldet. Ich korrigiere den ausfühlichen, informativen Text jetzt nicht hinsichtlich der Tippfehler.

Die Tippfehler entschuldige ich in diesem Fall nicht, denn wer anderen vorwirft, nicht sorgfältig zu arbeiten, sollte imho selber eine gewisse Sorgfalt an den Tag legen.

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Viele Grüße
Monika


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein musikalisches Osterei
BeitragVerfasst: 23.04.2020, 22:17 
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big_applaus big_ok

Und vor dem Absenden eines Textes könnte man sich denselben ja auch noch einmal in Ruhe durchlesen... und vielleicht auch überhaupt langsamer schreiben, dann passieren nicht so viele Flüchtigkeitsfehler.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein musikalisches Osterei
BeitragVerfasst: 27.04.2020, 18:46 
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moniaqua hat geschrieben:
Stimme hat geschrieben:
Komisch, daß viele Menschen mit fundierter Kritik nicht umgehen können.
Ich erachte
Stimme hat geschrieben:
Coronascheiß
und
Stimme hat geschrieben:
Ist doch einfach eklig, daß die Chinesen lebendige Tiere fressen! Unzivilisiertes Volk!
nicht als fundierte Kritik.

Die Franzosen waren es glaube ich, die lebendige Schnecken essen (von lebendigen Muscheln mal abgesehen), Schnecken sind Tiere. "Fressen" ist eindeutig negativ wertend konnotiert. Die "Weißen", die durch die Grippe übrigens einige "Rote" ausgerottet haben, leisten der Gefahr durch die "Gelben" selber ganz schön Vorschub durch Wissensexport. Kann man machen, dann sollte man das den anderen aber nicht anlasten.
Stimme hat geschrieben:
Bitte entschuldigt Tippfehler in meinem ausführlichen Text. Diese sind der dünnen Comptertastatur geschuldet. Ich korrigiere den ausfühlichen, informativen Text jetzt nicht hinsichtlich der Tippfehler.

Die Tippfehler entschuldige ich in diesem Fall nicht, denn wer anderen vorwirft, nicht sorgfältig zu arbeiten, sollte imho selber eine gewisse Sorgfalt an den Tag legen.


Tippse bin ich von Beruf nicht, dann könnte ich beser auf der Tastatur schreiben:-) Das macht für mich die Sekretärin/der Sekretär.
Interessant, was du denkst! Du müßtest mich in meiner Berufskleidung sehen: volle "Montur" mit höchster Sicherheitsausrüstung. Durch die spezielle Atemschutzmaske atmet es sich nicht so leicht wie durch eine OP-Maske. Das den ganzen Tag mit Überstunden, ich kann Leute ja nicht einfach so ablehnen und unbehandelt lassen, nur, weil ich nach exakt acht Stunden nach Hause gehen will. Oft muß ich länger bleiben. Und eine Beziehung und Leidenschaften in der spärlichen Freizeit habe ich auch (nur als kleine Information): u.a. das Singen. Seltsam, welche Gedanken hier im Forum verbreitet werden.
Da halte ich mich ab jetzt raus!

Es scheint mir jedoch das selbe Unwissen zu sein, das man täglich erlebt: Kein eigehaltener Mindestabstand in den Läden, keine Masken- nicht einmal schlechte, obwohl es Pflicht ist. Eigentlich hätten die aktuellen Regelungen vor zwei Monaten eingeführt werden sollen, aber man wollte die Freiheit ja nicht einschränken und ließ daher Klassenfahrten und Massenveranstaltungen weiterhin und viel zu lange zu. Jetzt diskutiert man, ob man die Beschränkungen möglichst bald lockert.

Vielleicht würdet ihr anders denken, wenn ihr vor der Entscheidung stündet, ob ihr A oder B in die Behandlung aufnehmen sollt. Das bedeutetm, daß ich den anderen nicht aufnehmen könnt, z.B. wegen Bettenmangels. Was tun, wenn beide zur Risikogruppe gehören?

Was ich hier im Forum lese, ist genau so haarsträubend wie in anderen Musikforen. Diese verließ ich deshalb. Dort wurden Personen (Anzahl im zweistelligen Bereich) ungehalten, daß es doch nicht möglich sei, nach fünf Jahren Instrumentalunterricht bei einem Beginn in der mittleren Jugend die Aufnahmeprüfung für das Hauptfach zu bestehen. Ich habe nicht nur EINE Leidenschaft.

Nun mache ich mich aber wieder über Schubert her.

big_bye


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein musikalisches Osterei
BeitragVerfasst: 27.04.2020, 20:00 
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Stimme hat geschrieben:
Vielleicht würdet ihr anders denken, wenn ihr vor der Entscheidung stündet, ob ihr A oder B in die Behandlung aufnehmen sollt. Das bedeutetm, daß ich den anderen nicht aufnehmen könnt, z.B. wegen Bettenmangels. Was tun, wenn beide zur Risikogruppe gehören?

Was ich hier im Forum lese, ist genau so haarsträubend wie in anderen Musikforen. Diese verließ ich deshalb. Dort wurden Personen (Anzahl im zweistelligen Bereich) ungehalten, daß es doch nicht möglich sei, nach fünf Jahren Instrumentalunterricht bei einem Beginn in der mittleren Jugend die Aufnahmeprüfung für das Hauptfach zu bestehen.

Nun, es ist doch gut, dass wir im Moment von einer Bettenknappheit der Intensivbetten in Krankenhäusern weit entfernt sind.
Man kann die aktuelle Auslastung hier: https://www.intensivregister.de/#/intensivregister nachverfolgen. Und ich will auch für uns alle hoffen, dass es dabei bleibt.
Hier für meine Umgebung kann ich nur sagen, dass wir rücksichtsvoll miteinander umgehen, Abstände einhalten, wo es möglich ist, und auch alle dort Masken aufhaben, wo dies Pflicht ist. Auch die Geschäfte scheinen diesbezüglich alles in ihrer Macht stehende zu tun, um eine Ansteckung ihrer Mitarbeiter zu verhindern, und die Kunden werden ständig daran erinnert, Mindestabstände einzuhalten (auch ohne Notwendigkeit, und das ist gut so).

Und doch, ich denke, dass drei Jahre sehr intensiver Instrumentalunterricht ausreichen, um eine Aufnahmeprüfung zu bestehen. Ich habe selbst einige richtige Talente erlebt. Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder es in dieser Zeit schaffen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein musikalisches Osterei
BeitragVerfasst: 28.04.2020, 01:25 
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Silvieann hat geschrieben:
Und doch, ich denke, dass drei Jahre sehr intensiver Instrumentalunterricht ausreichen, um eine Aufnahmeprüfung zu bestehen. Ich habe selbst einige richtige Talente erlebt. Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder es in dieser Zeit schaffen kann.


Drei Jahre ab dem ersten Ton auf dem Instrument? Respekt! In besagtem Musikforum ging es um ein erfolgreiches Aufnahmevorspiel nach fünf Jahren Unterricht ab dem ersten Ton.

Bei mir ging es auf der Geige tatsächlich nochnmal deutlich schneller als fünf Jahre voran. Ich galt mit meinem Beginn nach dem Abitur- also doch etwas später als die mittlere Jugend, wie ich es nannte- als viel zu alt für dieses Instrument, habe vorher nie ein Streichinstrument gespielt. Für alle Bände des Geigenlehrwerks brauchte ich wenige Monate, so daß ich es liebte, erste bis achte (oder neunte) Lage plus die halbe Lage-ich las hier, daß Du geigst- im Solo in den Beethoven-Romanzen und im Solo in den vier Jahreszeiten von Vivaldi zu spielen. Da mir das Lagenspiel in den hohen Lagen, also höher als die 5. Lage, damals so große Freude bereiteten, blieb anfangs die Bogentechnik leider etwas auf der Strecke. Sie folge aber natürlich auch noch.
Sorry, falls ich mich täuschte, ob die Romanze nun bis 8. oder 9. Lage hinaufgeht, ich habe die Noten gerade nicht griffberet, habe sie- glaube ich- nach spätestens drei Unterrichtsjahren gespielt. Ich glaube, zum Schluß steht in der Solovioline aber eine Skala hinauf zu c´´´. Das würde ich mit dem viertem Finger in der 9.Lage spielen. Da es da ja eine Tonleiter ist, ist es nicht schwieirg, nur sind die Fingerabstände da oben wirklich eng. Wie gut, daß es die e´´-Saite ist. Mozartkonzerte wimmeln nun auch nicht vor Lagen über der fünften.

Wenn Du so enthusiastische Leute kennst, würde ich gerne mit ihnen musizieren. Leider konnte ich den Geigenunterricht nicht lückenlos fortstzen, denn meine erste Lehrkraft zog weg und die zweite war bereits, als ich bei ihr begann, nahe am Ruhestandsalter, so daß ich auch bei ihr nur kurz Unterricht erhalten konnte. Ich glaube, das gesamte Niveau aber schnell wieder zu erreichen. Es erweist sich jedoch leider als sehr schwieirg, eine qualifizierte, selbst konzertierende Lehrkraft zu finden, deren Unterrichtszeit mit meinem Beruf vereinbar ist. Vormittag/Mittag von Montag bis Donnerstag ist den Geigern/innen am liebsten, denn sie proben Nachmttag im Berufsorchester oder wo sie sonst spielen. Zu solchen Zeiten bin ich natürlich nie zu Hause.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein musikalisches Osterei
BeitragVerfasst: 30.04.2020, 08:46 
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Stimme hat geschrieben:
Sorry, falls ich mich täuschte, ob die Romanze nun bis 8. oder 9. Lage hinaufgeht, ich habe die Noten gerade nicht griffberet, habe sie- glaube ich- nach spätestens drei Unterrichtsjahren gespielt. Ich glaube, zum Schluß steht in der Solovioline aber eine Skala hinauf zu c´´´. Das würde ich mit dem viertem Finger in der 9.Lage spielen. Da es da ja eine Tonleiter ist, ist es nicht schwieirg, nur sind die Fingerabstände da oben wirklich eng. Wie gut, daß es die e´´-Saite ist. Mozartkonzerte wimmeln nun auch nicht vor Lagen über der fünften.

Ich denke da nicht in Lagen, sondern denke an die Töne, die ich spielen möchte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein musikalisches Osterei
BeitragVerfasst: 30.04.2020, 18:42 
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Silvieann hat geschrieben:
Stimme hat geschrieben:
Sorry, falls ich mich täuschte, ob die Romanze nun bis 8. oder 9. Lage hinaufgeht, ich habe die Noten gerade nicht griffberet, habe sie- glaube ich- nach spätestens drei Unterrichtsjahren gespielt. Ich glaube, zum Schluß steht in der Solovioline aber eine Skala hinauf zu c´´´. Das würde ich mit dem viertem Finger in der 9.Lage spielen. Da es da ja eine Tonleiter ist, ist es nicht schwieirg, nur sind die Fingerabstände da oben wirklich eng. Wie gut, daß es die e´´-Saite ist. Mozartkonzerte wimmeln nun auch nicht vor Lagen über der fünften.

Ich denke da nicht in Lagen, sondern denke an die Töne, die ich spielen möchte.

So kann man das auch machen.


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