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BeitragVerfasst: 18.04.2011, 14:42 
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Jazz, Chanson, Folk, Pop, Rock, Musical

Dieser Workshop ist offen für alle, die mutig genug sind, zeitgenössische Songs als Solistvorzutragen. Egal, ob es sich um Pop-, Folk- oder Rocksongs, Chansons, Musicals, Gospels oder Jazz Standards handelt – ein erfolgreicher Auftritt ist keine Zauberei.

Dementsprechend soll der Schwerpunkt dieses Workshops auf Vortrag und Interpretation liegen:

Was sind stilsichere Stimmgebung und Phrasierung für meinen gewählten Song?
Was verändert sich, wenn ich mit technischen Hilfsmitteln singen muss/will, und was ist gute Mikrofontechnik?
Wie singe und trete ich überzeugend auf? Wie gehe ich mit Lampenfieber und Nervosität um?

Sie erhalten die Chance, zwei Tage lang sowohl in Einzel- wie Gruppenarbeit konzentriert an Stimm- und Improvisationstechniken zu arbeiten. Hierbei können Elemente aus Strasbergs Schauspiel-Training und Taboris Theater Labor die notwendigen Hilfsmittel an die Hand geben, die so wichtigen körperlichen und geistigen Energien zu mobilisieren und bündeln. Dies ermöglicht eine vertiefte Gesangserfahrung und eine stressfreie und “geerdete” Performance.

Der Workshop bietet darüber hinaus ebenfalls die Möglichkeit, Harmoniegesang auszuprobieren und diesen in Duetten, Ensemblestücken oder als Backgroundgesang anzuwenden, sollte dies von Interesse für die Teilnehmer sein.

Am dritten Tag findet ein Abschlusskonzert für alle Teilnehmer statt, in dem Gelerntes angewendet und vorgetragen werden kann.

Voraussetzungen: Grundlegende Gesangserfahrung (Solo, Band, Chor).
Bitte bereiten Sie 2 Solos und ggf. ein Ensemblestück/Duett Ihrer Wahl vor – der Vortrag sollte möglichst auswendig sein.

Datum: 15.-17.07.2011 (genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben)
Ort: Rat- und Bürgerhaus Kriftel
Preis: 150 Euro pro Person (aktive Teilnahme)


Teilnehmeranzahl: max. 12 aktiv, passive Teilnahme nach Rücksprache
Dozentin: Petra Raspel (www.petra-raspel.co.uk)
Veranstalter: Gesangstudio Vollmert (www.gesangstudio-vollmert.de)

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BeitragVerfasst: 02.08.2011, 12:06 
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Guter Rock- und Popgesang: Eine Frage der Technik
28.07.2011

Guter Rock- und Popgesang: Eine Frage der Technik
Am Sonntag, den 17. Juli um 11 Uhr ist das Foyer des Rat- und Bürgerhauses in Kriftel voll besetzt. Große Wunderkerzen sprühen Funken. E-Gitarren vibrieren. Auf der Bühne kniet ein Sänger mit dunklen Augenringen im schwarzen Samt-Gehrock und röhrt „Ich will brennen“ ins Mikro. Man muss schon zweimal hinsehen, um Carsten Vollmert zu erkennen. Erst vor einem Monat hatte der Sänger und Neffe von Dietmar Vollmert auf der gleichen Bühne das Krifteler Publikum mit Barockstücken und Kunstliedern erfreut. Nun aber widmet er sich mit gleicher Hingabe einem Stück der Frankfurter Gothic-Rock-Band ASP. Und das gelingt ihm genauso gut. Die Zuschauer sind begeistert!
So rockig klingt es jedoch nicht durchgängig beim Abschlusskonzert des „Contemporary Song Workshop“ von Petra Raspel. Die aus Schottland angereiste Musical-Sängerin und Gesangspädagogin hat in den vorangegangenen eineinhalb Tagen mit acht Workshop-Teilnehmern, alle ambitionierte Laien, das nötige Know-How zum Singen von Rock-, Pop-, Musical-, Jazz- und anderen zeitgenössischen Songs erarbeitet und eingeübt. Nach der Theorie leitete sie die sechs Sängerinnen und zwei Sänger in der Gruppe zu speziellen Stimm- und Gesangsübungen an.

„Die Kehlkopfstellung ist beim modernen Gesang eine andere und die Phrasierung ist anders als im klassischen Gesang. Die Stimme muss weiter vorne sitzen“, erklärt Petra Raspel. Mit jedem Teilnehmer ging es auch in die Einzelarbeit. Von den mitgebrachten Songs wurden diejenigen ausgesucht, die dem jeweiligen Können und der Stimme des Sängers am besten gerecht werden. Gesangstechniken wurden vertieft, der richtige Umgang mit dem Mikrophon geübt und Tipps gegen das Lampenfieber gegeben. Es wurde gebelted, gemischt, gegrunted und gegrowled.

Der tönende Abschluss
Nun ist es soweit: Dietmar Vollmert eröffnet das Abschlusskonzert und übergibt die Programmführung an Petra Raspel, die das Publikum mit Informationen über Titel, Stile und Geschichten hinter den Songs versorgt. Jeder Teilnehmer trägt zwei bis drei Stücke vor. Die Begleitmusik kommt aus den Lautsprechern. Dass hier der Teufel im Detail stecken kann, zeigt sich beim dritten Titel. Während Peter Bonneik das Lied „Stark“ von Ich & Ich singt, kippt die Musik plötzlich in ein lautes Brummen um. Ein paar Sekunden des Erschreckens – und der Sänger singt unbeirrt unplugged weiter und kann damit demonstrieren, dass seine schöne Stimme eine elektronische Verstärkung eigentlich gar nicht braucht.

Für den ersten Beitrag, „In Your Arms“ von Stanfour, betreten Britta Stegmann und Peter Bonneik die Bühne. Die Stimme der in Kriftel bereits bekannten Sopranistin klingt tiefer als gewohnt, aber nicht minder schön. Das Publikum haben die beiden mit ihrer gekonnten Performance im Nu für sich eingenommen. Auch die anderen Songs, die Britta Stegmann im Verlauf des Konzertes vorträgt, zeugen von großer stimmlicher Sicherheit auch in diesem Genre. Es folgt Sandra Lander. Die erfahrende Bandsängerin interpretiert „Carolyna“ von Melanie C und „Black Velvet“ von Alannah Myles sowie gemeinsam mit Band-Kollegin Anna Küchler „You`re Still The One“ von Shania Twain. Sie reißt ihr Publikum durch sichtlichen Spaß an der Performance mit.
Mit „Total Eclipse of The Heart” von Bonnie Tyler absolvierte Ingrid Steinmel ihren ersten Soloauftritt überhaupt. Das Lampenfieber hat sie soweit im Griff, obwohl – oder gerade weil (?) - im Zuschauerraum einige ihrer Chorkollegen sitzen. Denen dürfte nicht entgangen sein, wie weit die Mezzosopranistin mit neuer Technik in die Tiefe kommt. „Desafinado“ von Jobim verlangt der Sängerin schwierige Sprünge von tiefen zu hohen Tönen ab. Manuela Ullmann intoniert sauber den Jazzsong „A Night Like This“ und erntet dafür Jubelrufe. Ihr zweiter Titel „Part of Your World“ entstammt dem Disney-Musical „Arielle“. Nicole Cottin trägt mit kräftiger Stimme „Hero“ von Mariah Carey vor, das bei den Zuhöreren genauso gut ankommt wie „Immortality“ von Celine Dion. Mit „Old Blue Chair“ unternimmt Carsten Vollmert einen Ausflug in die Country-Musik zeigt sich stimmlich von seiner sanfteren Seite. Ganz anders als Anna Küchler: Die Frontfrau der Offenbacher Cover-Rockband X-Tract zeigt mit ihrer Performance des 70-er Jahre Hits „Baby Love“ der Gruppe Mother’s Finest was sie kann und erntet dafür lautstarke Jubelrufe.

Den Abschluss des Konzertes bildet das irische Volkslied „Sliabh Gallion Braes“ als beeindruckendes A-Capella Duett von Peter Bonneik und Carsten Vollmert. Nachdem sich der begeisterte Applaus gelegt hat, stellt Dietmar Vollmert alle Sängerinnen und Sänger mit ihren jeweiligen Werdegängen einzeln vor. Die Konzertbesucher haben eine geballte Ladung an Talenten erlebt. Die Sängerinnen und Sänger wissen, dass sich das Wochenende für sie wirklich gelohnt hat. Die Workshop-Leiterin wird der Welt in den folgenden Tagen über Twitter mitteilen: „Wieder zuhause. Müde, aber glücklich! Hatte einen Mordsspaß! Es war eine Super-Gruppe …“

Dem Musikforum Kriftel und dem Gesangsstudio Vollmert gebührt ein Dank dafür, dass sie Petra Raspel bereits zum zweiten Male nach Kriftel eingeladen und damit das kulturelle Leben der Gemeinde bereichert haben. Die diesjährigen Teilnehmer und ihr Publikum hoffen sehr auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr!

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