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BeitragVerfasst: 13.01.2007, 17:19 
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Zugegeben etwas spitz formuliert, aber ich raufe mir hier grad die Haare.

Ich hatte ja darueber nachgedacht, hier nochmal ein Diplom, einen PDA oder aehnliches zu machen, weil ich dachte, das hilft vielleicht, einen etwas "anerkannteren" Status zu haben (mit meinen deutschen Voll- und Halbqualifikationen kann hier ja keiner was anfangen :roll: ).

Nun kosten Ausbildungen hier unverhaeltnismaessig mehr Geld als in D, das will also wohl ueberlegt sein.

Man kann hier theoretisch sogar ein (staatlich anerkanntes) Diplom machen, OHNE noch mal zur Uni zu gehen. Es reicht, Graded Exam Level 8 zu haben (entspricht etwa der deutschen Musikschuloberstufe), dann kann man sich fuer selbiges anmelden, muss dann ein Recital vorbereiten. Ein bisschen Gehoerbildung, Vom-Blattsingen etc. wird auch abgefragt plus man muss eine "programme note" zum Recital schreiben - also eine Art kleine Diplomarbeit, die aber wirklich klein ist, da sie nur aus 1.500 Woertern (oder 2.000, hab's jetzt nicht mehr im Kopf) bestehen muss. Halte ich fuer mehr als machbar, vom Niveau her sogar fuer einigermassen gute Laien. :roll: :roll: :roll:
Und das ist jetzt nicht irgendein shitty Institut, sondern das Associated Board der Royal Schools of Music.

Wenn ich mich allerdings umtue und mir so anhoere, was selbst Saenger mit Uniabschluessen hier so abliefern, wird mir manchmal echt schlecht. Ich koennte jetzt ein beispielhaftes Link hier reinstellen, habe das auch lange ueberlegt, werde es aber nicht tun.
Nur, glaubt es mir: Ich bin bestimmt keine perfekte Saengerin, aber DAS waere mir echt peinlich auf meiner Website. Da wird mitten in Woertern geatmet, man ist staendig neben der Begleitung, permanent zu tief oder zu hoch und dergleichen mehr. Und ich rede jetzt nicht von kleinen Fehlern, die ich in meinen Aufnahmen auch habe, oder von den beruehmt-beruechtigten Livepannen. Nein, wirklich massiv und durchgehend und so schlimm, dass es echt wehtut.

Alles in allem klingen Stimmen teilweise total unausgebildet. Ich weiss nicht, ob das das britische Ideal ist, man mag hier ja tendenziell kleine und flachere Stimmen. Aber auch das doch bitte im Rahmen!
Ich bin gerade fuer Cole Porters "High Society"-Tracy abgelehnt worden, weil meine (!!!) Stimme "zu gross" ist. ZU GROSS! ICH! :lol:
Gut, dabei hat sich anderes Gutes ergeben, weil der musikalische Leiter trotzdem wohl sehr angetan von mir war, und ich bin damit eigentlich sehr happy. :bravo:

Trotzdem gibt es einem doch zu denken, wenn eine fuer deutsche Verhaeltnisse normale lyrische Stimme hier als "zu gross" tituliert wird. Erst dachte ich, der will mich verarschen und ich bin bloss zu schlecht :lol: - als ich dann aber die anderen gehoert habe dachte ich mir: "Nee, der hat das echt ernst gemeint!" :roll:

Nicht, dass wir alle ohne Fehler waeren, Murks mache ich ja selbst staendig, aber in dieser geballten Ladung sind mir in Deutschland keine schlechten Leute mit Abschluss untergekommen. Das ist teilweise echtes Amateurniveau (und sogar drunter).

Andererseits wird hier mit der Stimme im Amateurbereich sehr natuerlich und gesund umgegangen, und da habe ich schon sehr viel Schoenes und Beeindruckendes gehoert. An einen College- oder Uniabschluss zu kommen scheint mir hier aber echt zu leicht, wenn ich so hoere, was dabei rauskommt.

Ich bin echt verwirrt und weiss wirklich nicht, was ich davon halten soll. Ich wusste ja, dass das Ausbildungssystem hier nicht mit D vergleichbar ist - ganz ehrlich, ich habe ja an deutschen Hochschulen selbst nicht unbedingt viel Positives erlebt. Was hier "hinten" raus kommt, scheint mir aber auch nicht grad unbedenklich.

Alles in allem frage ich mich daher ernsthaft: Warum sollte ich 2.000 £ oder mehr fuer eine Ausbildung ausgeben, deren Resultate mich heute schon abschrecken? Nur um ein paar Buchstaben hinter meinem Namen fuehren zu duerfen? Oh weh ...


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BeitragVerfasst: 13.01.2007, 17:54 
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Hallo, Epo

ich kann dir naturgemäß nichts wirklich Kompetentes zur gesangsausbildung in GB sagen. Nur wundert mich das Ablehnen großer Stimmen schon ziemlich, weil GB gerade in den tieferen Frauenfächern sehr große und berühmte Stimmen hervorgebracht hat. Und auch jetzt sind Leute wie Bryn Terfel doch ausgesprochenen Aushängeschilder.

????

Grüße, und nicht unterkriegen lassen,

dola


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BeitragVerfasst: 13.01.2007, 18:29 
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Hi dola,

ich muss dazu sagen, dass es in meinem Fall ja nicht so sehr um den Opern-, sondern den Musicalbereich geht. Der Mangel an tieferen und groesseren Frauenstimmen im klassischen Bereich ist hier erheblich (gerade aufgrund der von mir geschilderten Situation) - das ist ja in D teilweise schon nicht anders.

Zu der ganz konkreten Situation: Es war eine ganz normale Open Audition der regionalen Musical Society (also nix Wildes, sonst waere ja auch Equity etc. im Spiel, da waer' ich als Auslaender wahrscheinlich eh gekniffen). Ich war nach der Pre-Audition ueberraschend fuer mich selbst unter den letzten vier Frauen fuer diese Rolle. Dann mussten wir in der naechsten Runde 3 Tage spaeter Duette mit potenziellen Partnern ansingen. Und ich habe sowohl die Maenner wie auch die Frauen allesamt total zugetoent OHNE besonders aufzudrehen. Da hatte ich schon selbst die Ahnung, dass das nichts wird - bevor man mir das mitgeteilt hat. Da aber ein "Nebengeschaeft" dabei rausgesprungen ist, was mir im Endeffekt wahrscheinlich sogar mehr bringt, macht das jetzt nix :n3:

Zur Ausbildung: Hier wird selbst an den Musikschulen sehr stereotyp gelernt. Es gibt die sog. Graded Examinations, Levels 1 - 8. Von den Musiklehrerverbaenden wird teilweise selbst kritisiert, dass dieses System in der Form keine guten Musiker, sondern nur Papageien hervorbringt, denn es werden Syllabi herausgebracht Jahr fuer Jahr, und daraus pickt man dann seine Exam-Stuecke. Die werden mit dem Musiklehrer (nebst Nebenfaechern) auch bis zum Erbrechen gelernt, aber es ist sehr verbreitet, dass man auch eben NUR das lernt, was fuer diese Pruefungen gebraucht wird. So nach dem Motto: "Oh, Du hast "Voi che sapete" gesungen, dann bist Du ja schon Level 6!" Egal, wie besch... man andere Stuecke mit sogar geringerem Schwierigkeitsgrad singt.

Ein weiteres ursaechliches Problem scheint mir zu sein, dass man hier fuer meinen Begriff SEHR einfache Aufnahmepruefungen macht an den Colleges und Unis. Dazu kommt noch, dass man sein erstes Degree ja bereits nach ein oder zwei Jahren haben kann. Viele hoeren nach dem Bachelor aber auf, haben also einen Uniabschluss nach zwei Jahren und werden dann auf die Welt losgelassen (mit Anfang 20). Das muss ja nichts Schlechtes sein, aber wirklich ueberzeugt hat es mich hier noch nicht. Es wird in D ja immer davon geredet, dass die Ausbildung viel zu lange dauert, alle andere EU-Staaten uns ja so ueberlegen seien (gerade GB wird da doch immer in den Himmel gelobt).

Aus der Naehe betrachtet scheint mir das aber irgendwie eine gefaehrliche Sache zu sein, und ich befinde mich gerade in dem Zwiespalt, dass ich die bloeden Buchstaben vielleicht ganz gut brauchen koennte, mir aber ziemlich sicher bin, dass ich massig Geld dafuer zum Fenster raushaue, weil ich echt der Auffassung bin, dass man mit, selbst unvollstaendiger, deutscher Ausbildung u.U. immer noch mehr gelernt hat, als hier ein B.A. Wenn Du hoeren wuerdest, was hier manche mit einem Honours Degree so abliefern, wuerdest Du wahrscheinlich auch den Kopf schuetteln.

Das soll jetzt um Gottes Willen nicht heissen, dass alle britischen Saenger schlecht sind, es wurde ja schon hinlaenglich das Gegenteil bewiesen. Verallgemeinern kann man das sicher nicht. Ich frage mich halt nur ernsthaft, was ausser den besagten Buchstaben der Abschluss hier bringt. Das ist ja in D teilweise auch nichts anders, aber mir scheint die Kluft hier doch groesser. Ich habe hier echt Saenger mit B.A.'s gehoert, die wuerden in D nicht mal 'ne Aufnahmepruefung schaffen ...

Wie gesagt, jetzt bitte nicht als Angriff oder so verstehen, aber die hochgelobte britische Ausbildung scheint mir doch (und nicht nur im Bereich Musik) nicht immer so prickelnd ...


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BeitragVerfasst: 13.01.2007, 18:53 
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Liebe Epo, ich stand ja vor einer etwas ähnlichen Situation wie du und kann vielleciht noch ein bisschen dazu sagen.
Hier in Frankreich läuft ohne Diplom gar nichts. das hat mir meine Lehrerin ausdrücklich gesagt und mich deshalb auch noch mit aller Gewalt ûberzeugt, das zu machen, auch wenn es manchmal ziemlich lâstig ist.
Man muss aber hier nicht dafür bezahlen, ausser einer normalen Semestergebühr, die aber ungefähr zwei-drei privaten Gesangsstunden entspricht, also lächerlich wenig. Dafür gab es aber Aufnahmeprüfung und Altersgrenze. Je grösser und renommierter die Schule, desto strenger geht das dann. Ich hatte Glück, dass meine Lehrerin mich wollte und selbst da unterichtet, denn sonst wäre ich zu alt gewesen.
Das Niveau der Studenten mit Abschluss ist auch hier SEHR verschieden. Es gibt richtig Gute, aber es gibt bei uns z.B. auch eine fertige Assistentin mit Goldmedaille von einem grossen Conservatoire, die deutlich schlechter singt als ich und nochmal Untericht bei meiner Lehrerin nimmt. Alles hängt eben überall vom Lehrer ab. Da hat man entweder Glück oder Pech. Egal ob privat oder an der Uni.
Was du aber nicht geringschätzen solltest, ist der Kontakt zu den Leuten, den ien Studium mit sich bringt. Und die Konzertmöglichkeiten.
Das ist bei mir eine Menge, denn mein Conservatoire macht dauernd Konzerte und ich darf seit kurzem oft mitsingen. So wird man gehört und sammelt Erfahrung. :dafür:
Du merkst es ja schon selbst, dass der Kontakt geholfen hat, wenn auch anders als erwartet. :bravo:
Wenn Du evtl irgendwann nach Deutschland zurückgehst, könnte dein Diplom auch was wert sein, das weiss man nicht.
Ich würde die Vor-und Nachteile gut abwägen.
Englische Stimmen sind mir allgemein als recht "weisse" Stimmen bekannt. Man redet ja sogar von englischer Schule und meint solche wie Emma Kirkby. Mich wundert Dein Bericht daher nicht so ganz.
Allerdings sind das helle, recht flache, aber schöne und saubere (Barock-)Stimmen. Viellciht gibt es die aber nur in London...... :roll:

Also hier geht wie gesagt ohne ein Diplom gar ncihts und man findet kaum Privatschüler, von Engagements ganz zu schweigen. Deshalb stellt sich mir keine Alternative, wenn ich nicht nur im Kämmerlein singen will. Allerdings bereue ich es bisher auch absolut nciht: ich lerne wirklich eine Menge, habe umsonst Untericht bei derselben Lehrerin wie vorher, wo ich pro Stunde 40 Euro zahlen musste und lerne sehr viel Leute kennen. Die Kammermusikklasse ist einfach ein Geschenk für mich, denn dazu hätte ich privat niemals Gelegenheit und das kann mir kein Privatlehrer bieten. :schlaumeier:
Wenn Du auch ähnlche Vorteile haben kannst und vielelciht sogar nochmal ein bisschen an die Uni gehen kannst, ist es vielleicht kein Fehler.
Man weiss nie, wo man noch landet und was man noch alles bracuht.
Irgendein anerkannter Abschluss kann da von Vorteil sein, auch wenn er den Gesang nicht verbessert.
DAS hängt eben vom Lehrer ab.
Weisst du denn genau, wie wichtig in GB ein solches Papir letztlich ist? Wenn es evtl wie in Deutschland gar nciht so wichtig ist für Deine Zwecke und Du auch ohne Diplom unterichten kannst und Engagements bekommdst, fällt die Entscheidung doch schon leichter?
Viel Erfolg :kuss:


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BeitragVerfasst: 15.01.2007, 21:24 
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Ein Bachelor dauert drei Jahre; das, was man nach zwei Jahren hat, ist ein HNC oder HND.... ich weiß das auch nicht mehr genau (ist ein paar Jahre her, daß ich in England war - ich habe einen Bachelor in BWL); aber ich fand es auch komisch, daß es Studiengänge gibt, die nur ein oder zwei Jahre dauern.....
Nach dem Bachelor kann man noch einen Master dranhängen; aber das ist dann Postgraduate und noch teuer als ein Bachelor (also Undergraduate); ich glaube sogar, Masterstudiengänge haben schon Gebühren gekostet, als Bachelor-Studiengänge noch im umsonst waren. Schreckt bestimmt manchen davon ab, nach dem Bachelor weiterzumachen..... (und Untergraduate courses sind doch auch vor ein paar Jahren teurer geworden, wenn ich mich richtig erinnere.... da überlegt man sich vielleicht auch zweimal, ob man nach dem HND noch ein Jahr dranhängt, um den Bachelor zu machen....)

An meiner Hochschule gab es viele ausländische Studenten; und wenn dann mal ein Dozent gemeint hat, daß die ausländischen Studenten ja oft viel bessere Texte schreiben können als die Engländer..... da haben wir uns auch immer gefragt, wie toll das englische Ausbildungssystem wirklich ist.....


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BeitragVerfasst: 16.01.2007, 01:12 
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Hi Sista,

HNC hat man nach einem, HND nach zwei, Bachelor nach drei und Bachelor Hons nach vier Jahren (an manchen Unis auch schon nach drei). Letzteres fand ich geradezu erschreckend, denn ich habe ein paar Leute mit BA (Hons) gehoert, und das war eher zum Weglaufen. Ich will das jetzt sicher nicht verallgemeinern, aber es muss doch sowas wie Mindeststandards geben? Es kann doch nicht sein, dass einer, der vier Jahre studiert hat, klingt, als haette er ein halbes Jahr Gesangsunterricht gehabt?

Ich meinte mit meinem Post, dass man eben schon nach ein oder zwei Jahren ein Degree hat. HND heisst ja z.B. Higher National Diploma. Mein Freund hat z.B. eins in Scientific and Technical Illustration und eins in Photography. Weiteres Studieren war da einfach aus Kostengruenden nicht mehr moeglich. Auch nicht grad fein, aber so laeuft's hier halt. Hier ist Studieren echt noch was fuer Leute mit Geld (es sei denn, man kriegt student grants oder sonstwas).

Wenn man in Deutschland hingegen "Diplom" hoert, denkt man an postgraduate studies von mindestens 4 oder 5 Jahren. Mein Diplom hat mich 6 Jahre gekostet, und ich war eine der Schnellsten, ob's mir einer glaubt oder nicht ...
Zu "meinem Zeiten" hatte man in D mit Glueck nach 2 Jahren ein Vordiplom, aber das aendert sich ja auch alles bzw. hat sich schon geaendert. Also, ich haette nach meinem Vordiplom NICHT auf die Menschheit losgelassen werden wollen :pfeif:

Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile, das ist unstrittig. Fuer vieles braucht man hier in GB ja aber auch gar keine formalen Qualifikationen. Wenn ich z.B. sehe, wie Handwerker hier arbeiten - au weia. Kann halt jeder machen, der mal 'ne Rohrzange gehalten hat :roll: :lol:


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BeitragVerfasst: 16.01.2007, 07:58 
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Wie du ja weisst " Mutzel = 0 Ahnung " was den Kram angeht, aber mir ist da mal was aufgefallen, was mein Interesse geweckt hat.

Wie sähe denn der Unterricht allgemein aus, und wie würde er sich auf deine Stimme auswirken. Ich hab da so das Gefühl, solltest du dich in den "Fängen" eines Profs oder Uni wiederfinden, dass du dann auch nach deren Spielregeln singen musst. Wenn alle der Norm entsprechend ausgebildet und nach unten stimmlich begrenzt werden, würdest du sicher
deiner Stimme keinen Gefallen tun. So singst du wie du singst und nach so einem Exam bestimmt anders, weil man den Vorstellungen des Profs entsprechend singen muss, oder ?

Ich denke wenn dem so ist, dann sag ich aus dieser bescheidenen Haltung heraus, lass es sein und beleg mit dem Geld vielleicht ein paar Meisterkurse bei renomierten Lehrern/SÄnger. Ich komme auf diese Idee, da meine GL so Masterclasses regelmässig durchführt.
Naja, ich verdünnisier mich mal wieder, ich komm mir, grad so klein und nichts-wissend vor :oops: :lol:


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BeitragVerfasst: 16.01.2007, 11:17 
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Doppelpost


Zuletzt geändert von Eponine am 16.01.2007, 11:23, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 16.01.2007, 11:20 
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Dreifachpost :roll:


Zuletzt geändert von Eponine am 16.01.2007, 11:23, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 16.01.2007, 11:21 
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Hallo Mutzel,

genau das gibt mir eben auch zu denken. Und da ich mir den Prof nicht unbedingt aussuchen kann (nur begrenzt dadurch, wo ich vorsinge - bei wem ich dann aber lande, steht wieder auf einem anderen Blatt), erfuellt mich das nicht gerade mit Begeisterung.

Wie gesagt gibt es hier ja auch noch die Moeglichkeit, ein Diplom bei ABRSM oder Trinity Guildhall zu machen ohne noch mal zu Uni zu gehen. Das wuerde vielleicht eher in Frage kommen. Da frage ich mich dann aber natuerlich wieder berechtigterweise: Irgendwie kommt mir das doch wie Selbstbeschiss vor? :roll:
Davon mal abgesehen, dass es eben natuerlich auch Geld kostet ...

:n8: :kaffee


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BeitragVerfasst: 16.01.2007, 12:02 
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Die spinnen, die Briten...... :lol:
Das an die Uni gehen ist aber wirklich nur dann sinnvoll, wenn man noch was lernt. Andernfalls eher rausgeworfenes Zeit und Geld. Und wenn Du Dein Diplom quasi auch so "kaufen" kannst, was ich an diesem System SEHR seltsam finde, würde ich Selbstbeschiss hin oder her, dann doch eher das machen, als Jahre mit schlechtem Untericht und all dem Ärger und Frust darüber vergeuden.
Es sei denn, die Vorteile auf der anderen Seite wie Beziehungen, die Dich in professionelle Engagements bringen können, wiegen das auf.
Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass ncihts über gute Beziehungen geht und gerade wenn man im Ausland ganz neu anfangen muss, ist es nciht von Nachteil, in Strukturen eingebunden zu sein, die Türen öffnen können.
Wenn Du das alles ganz alleine machen musst, ist es viel schwieriger und dauert unter Umständen ewig.
Mich wundert aber doch ziemlich, dass das in GB so anders funktioniert als in Deutschland oder Frankreich.
Ich muss hier gnadenlos den ganzen Weg durchlaufen, auch mit Beziehungen, da meine Lehrerin ja am Conservatoire unterichtet, und auch wenn ich tausende Euro hinlegen würde, würde mir das nicht helfen.....
Very strange!
Und dass es in anderen Berufen auch so ist, ist schon fast erschreckend.
Wie wird man denn da Arzt oder Krankenschwester??????????
Aber such Dir das Nutzbringendste für dich aus. :dafür: Da Du nun da bist, kannst du ja auch die Vorteile schamlos mitnehmen, finde ich. Auch ohne dich wg "moralischer Skrupel" zurückzupfeifen. DeineKvor Ort machen es ja auch so.
:hearts: Canti


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BeitragVerfasst: 16.01.2007, 18:36 
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Was meisnt Du, warum Aerzte und Krankenschwestern hier haenderingend gesucht und aus dem Ausland eingeflogen werden? Ist einer der wenigen Berufe, die man gsd NICHT ohne vernuenftige Ausbildung ausueben darf :pfeif: :d_neinnein: :lol:

Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Diplome kann man auch hier nicht wirklich kaufen (da sind die Amis uns ja immer noch meilenweit voraus, dort kriegt man ja alles fuer Geld). Auch die ABRSM und Trinity Diplome haben natuerlich bestimmte Eingangsvoraussetzungen, die auch nachgewiesen werden muessen, was jezt aber in meinem Fall nicht das Problem waere.
Dass ich bestehen wuerde, kann ich natuerlich nicht beschwoeren, aber wie gesagt: Ich halte es fuer machbar (auch und gerade, wenn ich mir so die "Konkurrenz" anhoere), und dass jemand mit tendenziell doch eher geringem Selbstbewusstsein wie ich das sagt, will schon was heissen :oops:

Schau'n mer mal :roll:


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BeitragVerfasst: 18.01.2007, 20:51 
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Hallo,

also ich weiß wirklich nicht wie das so im Musicalbereich aussieht, mein Wissen bezieht sich allein auf den klassikbereich.
Aber ich hab mich mehrfach erkundigt, bei Agenten wie auch bei Leuten die schon am Theater arbeiten und alle sagen ihr Diplom wollte entweder nie jemand sehen oder sie haben auch keins.

Ich glaube nicht, dass sich die Investition wirklich lohnt.
Es sei denn du ziehst es grundsätzlich in Erwägung später einmal in einer Musikschule o.ä. zu arbeiten. Da wäre ein Dilpom Vorraussetzung um unterrichten zu dürfen.

Soweit mein Wissen,

Lg

lala


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