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 Betreff des Beitrags: Die eine Biografie von T. Quasthoff
BeitragVerfasst: 20.01.2009, 00:14 
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Eine Birografie zu lesen ist immer gut, wenn man depressiv ist...das hat mir vor vielen Jahren mein verstorbener Mann gesagt und schenkte mir eine von Maria Callas.

Und nun, nach Jahren lese ich die von Thomas Quasthoff, (ihr erinnert Euch vielleicht, dass ich über JOJO und Chero das Buch bekommen habe);

Ich brauchte schon etwas Zeit, um sie zu Ende z lesen und kann sagen, dass ich viel erfahren und sicher auch so einiges zu überlegen habe.

Genauso, wie die Biografie geschrieben ist, stelle ich mir die Person T.Q. vor. Viel Humor und Witz, manchmal sehr offen und erbarmungslos ehrlich wird sein bisheriger Lebensweg geschildert.

Man erfährt, wie wichtig ein gesunder Ehrgeiz ist, welche Bedeutung eine in sich ruhende Seele hat, wie wichtig eine innige und herzliche Beziehung zu Eltern und Geschwistern sein kann und vieles, vieles mehr kann man in den Zeilen lesen.

Mich hat das Gelesene in manchen Dingen weitergebracht und mir auch klar meine Grenzen aufgezeigt.....

Ein tolles Buch, kann es nur empfehlen und gebe es gerne auch kostenlos weiter.......

Danke nochmal Chero und Jojo! :n138:


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BeitragVerfasst: 20.01.2009, 00:50 
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Hallo manne,
ich glaube schon, dass Biografien Beispiele liefern und Vergleiche ermöglichen.
Eintauchen in eine andere Welt, sich identifzieren mit der Personen und vieles mehr.
Doch, was unterscheidet die Biografie von einer fiktiven Person, die uns auch ein Leben zeigt ?
Manchmal stellt sich mir die Frage, wie authentisch diese Biografien sind, auch und gerade wenn sie autobiographisch sind.
Dies soll aber nicht die Faszination einer persönlichen Schilderung dämpfen.
Schade wäre nur, wenn man diesen Autobiographen dann mal erlebt und sich seine Schilderungen so garnicht mit dem Eindruck verbinden, den man hat, wenn man dieser Person gegenübertritt.
Dies soll nichts gegen oder für Quasthoff sagen, ich bin ihm persönlich nie begegnet und habe einige CDs von ihm.
Autobiografien habe ich von einigen Sängern, ebenso wie Biografien.
So wie wir unsere Urlaubserlebnisse oft schön reden und nach Jahren verklärter wiedergeben, so kann auch manche Autobiografie ein Zerrbild zeigen.

Ich würde deshalb diese Lektüre als begleitendes Material verwenden und mich über die Person/Künstler allumfassend informieren, um ein eigenes etwas objektiveres Bild zu finden.

LG rugero


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BeitragVerfasst: 20.01.2009, 10:48 
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manne hat geschrieben:
Eine Birografie zu lesen ist immer gut, wenn man depressiv ist...das hat mir vor vielen Jahren mein verstorbener Mann gesagt und schenkte mir eine von Maria Callas.

Und nun, nach Jahren lese ich die von Thomas Quasthoff, (ihr erinnert Euch vielleicht, dass ich über JOJO und Chero das Buch bekommen habe);

Ich brauchte schon etwas Zeit, um sie zu Ende z lesen und kann sagen, dass ich viel erfahren und sicher auch so einiges zu überlegen habe.

Genauso, wie die Biografie geschrieben ist, stelle ich mir die Person T.Q. vor. Viel Humor und Witz, manchmal sehr offen und erbarmungslos ehrlich wird sein bisheriger Lebensweg geschildert.

Man erfährt, wie wichtig ein gesunder Ehrgeiz ist, welche Bedeutung eine in sich ruhende Seele hat, wie wichtig eine innige und herzliche Beziehung zu Eltern und Geschwistern sein kann und vieles, vieles mehr kann man in den Zeilen lesen.

Mich hat das Gelesene in manchen Dingen weitergebracht und mir auch klar meine Grenzen aufgezeigt.....

Ein tolles Buch, kann es nur empfehlen und gebe es gerne auch kostenlos weiter.......

Danke nochmal Chero und Jojo! :n138:

Hallo Manne
ich weiß nicht, was du mit den ersten Satz ausdrücken willst?Eine innige, herzliche Beziehung zu meinen Eltern und Geschwistern, war für uns eine notwendige- ja überlebendnotwendige Voraussetzung, um den Krieg, die Flucht die Krankheit und das ganze Elend, gemeinsam zu überwinden.Dies habe ich auch in meinem Buch so festgehalten. Eine intakte Familie, in der man inneren Halt und Ruhe findet, bedeutet oft mehr als alles Glück der Welt. Ich meine auch, dass Biografien, authentisch sein müssen.Ich wollte ich könnte dir ein wenig helfen.
Viele Grüße
Joachim


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BeitragVerfasst: 21.01.2009, 23:08 
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Hallo Rugero,

danke für Deine Antwort...ich stimme Dir in allem zu und finde, dass Du den Nagel auf den Kopf triffst.


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BeitragVerfasst: 21.01.2009, 23:24 
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Hallo Joachim

mir ist beim Lesen der Biografie von T.Q. sehr aufgefallen, dass er seine Eltern sehr verehrt. In verscheidenen Intervievs kam manchmal der "Vorwurf" dass ihn seine eltern in ein Heim und später in ein Internat gegeben haben...so hatte ich persönlich den Eindruck, dass er doch ein "besonderes", sehr schweres Schicksal hatte....wenn man dann aber weiss, wie das alles abgelaufen ist, stellt man Fest, dass er ein sehr inniges Verhältnis zu seinen Eltern hat, er wurde behütet und gefördert und hatte somit alle Voraussetzngen um sich zu einem sehr selbstbewussten Mann zu entwickeln.

Lieber Joachim,

ich selbst hatte nicht so eine "Aufzucht" und deshalb war ich sehr interessiert, wie ein Mensch mit einem solchen Handicap wie T.Q. sich zu einem solchen Künstler entwickeln konnte. Jetzt ist meine "Neugierde" befriedigt, vieles wurde mir klar und macht mir Mut, auch meine Träume im Gesanglichen zu leben, zu arbeiten und zu lernen.....

So wie Du in Deinem Buch alles für Dich wichtige aufgeschrieben hast, sitze ich auch da und arbeite an meinem Projekt "Meine Winterreise", um meiner bisherige Biorgrafie eine Ausdruckform zu geben. Ich habe mir das Ziel gesetzt, bis zum September 2010 fertig zu sein......mal sehen was wird :n66: :n99:



Joachim hat geschrieben:
manne hat geschrieben:
Eine Birografie zu lesen ist immer gut, wenn man depressiv ist...das hat mir vor vielen Jahren mein verstorbener Mann gesagt und schenkte mir eine von Maria Callas.

Und nun, nach Jahren lese ich die von Thomas Quasthoff, (ihr erinnert Euch vielleicht, dass ich über JOJO und Chero das Buch bekommen habe);

Ich brauchte schon etwas Zeit, um sie zu Ende z lesen und kann sagen, dass ich viel erfahren und sicher auch so einiges zu überlegen habe.

Genauso, wie die Biografie geschrieben ist, stelle ich mir die Person T.Q. vor. Viel Humor und Witz, manchmal sehr offen und erbarmungslos ehrlich wird sein bisheriger Lebensweg geschildert.

Man erfährt, wie wichtig ein gesunder Ehrgeiz ist, welche Bedeutung eine in sich ruhende Seele hat, wie wichtig eine innige und herzliche Beziehung zu Eltern und Geschwistern sein kann und vieles, vieles mehr kann man in den Zeilen lesen.

Mich hat das Gelesene in manchen Dingen weitergebracht und mir auch klar meine Grenzen aufgezeigt.....

Ein tolles Buch, kann es nur empfehlen und gebe es gerne auch kostenlos weiter.......

Danke nochmal Chero und Jojo! :n138:

Hallo Manne
ich weiß nicht, was du mit den ersten Satz ausdrücken willst?Eine innige, herzliche Beziehung zu meinen Eltern und Geschwistern, war für uns eine notwendige- ja überlebendnotwendige Voraussetzung, um den Krieg, die Flucht die Krankheit und das ganze Elend, gemeinsam zu überwinden.Dies habe ich auch in meinem Buch so festgehalten. Eine intakte Familie, in der man inneren Halt und Ruhe findet, bedeutet oft mehr als alles Glück der Welt. Ich meine auch, dass Biografien, authentisch sein müssen.Ich wollte ich könnte dir ein wenig helfen.
Viele Grüße
Joachim


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BeitragVerfasst: 22.01.2009, 18:23 
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manne hat geschrieben:
Hallo Joachim

mir ist beim Lesen der Biografie von T.Q. sehr aufgefallen, dass er seine Eltern sehr verehrt. In verscheidenen Intervievs kam manchmal der "Vorwurf" dass ihn seine eltern in ein Heim und später in ein Internat gegeben haben...so hatte ich persönlich den Eindruck, dass er doch ein "besonderes", sehr schweres Schicksal hatte....wenn man dann aber weiss, wie das alles abgelaufen ist, stellt man Fest, dass er ein sehr inniges Verhältnis zu seinen Eltern hat, er wurde behütet und gefördert und hatte somit alle Voraussetzngen um sich zu einem sehr selbstbewussten Mann zu entwickeln.

Lieber Joachim,

ich selbst hatte nicht so eine "Aufzucht" und deshalb war ich sehr interessiert, wie ein Mensch mit einem solchen Handicap wie T.Q. sich zu einem solchen Künstler entwickeln konnte. Jetzt ist meine "Neugierde" befriedigt, vieles wurde mir klar und macht mir Mut, auch meine Träume im Gesanglichen zu leben, zu arbeiten und zu lernen.....

So wie Du in Deinem Buch alles für Dich wichtige aufgeschrieben hast, sitze ich auch da und arbeite an meinem Projekt "Meine Winterreise", um meiner bisherige Biorgrafie eine Ausdruckform zu geben. Ich habe mir das Ziel gesetzt, bis zum September 2010 fertig zu sein......mal sehen was wird :n66: :n99:



Joachim hat geschrieben:
manne hat geschrieben:
Eine Birografie zu lesen ist immer gut, wenn man depressiv ist...das hat mir vor vielen Jahren mein verstorbener Mann gesagt und schenkte mir eine von Maria Callas.

Und nun, nach Jahren lese ich die von Thomas Quasthoff, (ihr erinnert Euch vielleicht, dass ich über JOJO und Chero das Buch bekommen habe);

Ich brauchte schon etwas Zeit, um sie zu Ende z lesen und kann sagen, dass ich viel erfahren und sicher auch so einiges zu überlegen habe.

Genauso, wie die Biografie geschrieben ist, stelle ich mir die Person T.Q. vor. Viel Humor und Witz, manchmal sehr offen und erbarmungslos ehrlich wird sein bisheriger Lebensweg geschildert.

Man erfährt, wie wichtig ein gesunder Ehrgeiz ist, welche Bedeutung eine in sich ruhende Seele hat, wie wichtig eine innige und herzliche Beziehung zu Eltern und Geschwistern sein kann und vieles, vieles mehr kann man in den Zeilen lesen.

Mich hat das Gelesene in manchen Dingen weitergebracht und mir auch klar meine Grenzen aufgezeigt.....

Ein tolles Buch, kann es nur empfehlen und gebe es gerne auch kostenlos weiter.......

Danke nochmal Chero und Jojo! :n138:

Hallo Manne
ich weiß nicht, was du mit den ersten Satz ausdrücken willst?Eine innige, herzliche Beziehung zu meinen Eltern und Geschwistern, war für uns eine notwendige- ja überlebendnotwendige Voraussetzung, um den Krieg, die Flucht die Krankheit und das ganze Elend, gemeinsam zu überwinden.Dies habe ich auch in meinem Buch so festgehalten. Eine intakte Familie, in der man inneren Halt und Ruhe findet, bedeutet oft mehr als alles Glück der Welt. Ich meine auch, dass Biografien, authentisch sein müssen.Ich wollte ich könnte dir ein wenig helfen.
Viele Grüße
Joachim


Hallo Manne
Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich bin kein Literaturexperte, diese Einschränkung mache ich ganz bewusst. Ich lasse mich von meiner Lebenserfahrung und von meinem normalen Menschen-Verstand leiten.Wenn ich über dich eine authentische Biografie schreiben wollte,dann muss ich dich ganz genau kennen. Wir hätten viele Gespräche führen müssen und es wäre einen umfassende Recherchen nötig.Deswegen muss eine gute Biografie auch immer authentisch sein. Wenn ich den Menschen, über den ich schreiben will, nicht genug kenne und über ihn Lücken habe, dann kann das mit der Biografie nichts werden.Und wenn man sich in einer guten Biografie wiedererkennt, hat das Buch seinen Zweck erfüllt.
Es ist schön, wenn Kinder ihren Eltern dankbar sind. Die Dankbarkeit ist geleitet aus ganz unterschiedlichen Motiven. Bei Quasthoff war es die tiefe Dankbarkeit, dass ihn seine Eltern, als behindertes Kind, alle erdenkbare Liebe entgegen gebracht hatten und ihn nicht fallen ließen.Das war nicht immer so. Ich möchte die diesem Zusammenhang, an die Euthanasie der Nationalsozialisten erinnern.Im dritten Reich wurden solche Kinder, im Rahmen der Nationasozialisten Rassenhygiene-wie es hieß- getötet.
Bei mir fußt die Dankbarkeit zu meinen Eltern aus anderen Motiven.Damals war Krieg, Hunger, Bomben, Not, Elend, Verzweiflung u.s.w.Ich habe Frauen gesehen, die fremden Kindern ihre Brust gaben, weil die eigene Mutter, durch die Schwächung und den Hunger keine eigene Muttermilch hatten.
DAS IST FÜR MICH WAHRE NÄCHSTENLIEBE!
Schöne Grüße von
Joachim


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BeitragVerfasst: 22.01.2009, 22:10 
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Lieber Joachim,

auch Dir Dank für Deine Beiträge!

Dass ein gute Biografie aithentisch sein soll, dem kann ich ebenfalls nur beipflichten und ich glaube im "Fall Quasthoff" liegt da auch eine gewisse Authensität vor; denn der Bruder von ihm hat letztendlich alles zu Papier gebracht.

Für mich persönlich war es einfach spannend zu erfahren, wie T.Q. sein Leben so im Großen und Ganzen gemeistert hat, denn aufgrund seiner Behinderung erlebte er doch sehr viele Traumata in seiner Kindheit und Jugend.
Da fand ich viele Parallelen zu meinem Kinder- und Jugendzeit. Gerade die Bedeutung der Musik(nicht nur Klassik sondern auch Schlager und Jazz) im Zusammenhang mit der Bewältigung vieler seelischer Schmerzen wurden mir in diesem Buch wieder einmal mehr verdeutlicht und auch in vielen Aussagen von T.Q. bestätigt.

Von berufswegen beschäftigte ich mich professionell intensiv mit den Biografien vieler kranker bzw. pflegebdürftiger Menschen...man nennt das in der Altenpflege "biografieorientierte Pflegeprozessgestaltung"....und ich kann auf viele Schicksale zurückblicken, die beide Weltkriege mit all dem Leid, der Not und dem Elend erlebt haben.

Ich ein s.g Wohlstandskind habe so etwas, wie viele betagte Menschen nie erlebt, dafür aber schon sehr früh sehr viel körperliche und seelische Gewalt erlebt und wurde entsprechend geprägt und letztendlich auch krank.

So wie bei T.Q. war für mich die Musik (hauptsächlich klassische und geistliche schon immer ein inniger Begleiter und hat seshalb auch heute ein ganz besondere Bedeutung, manchmal sogar lebensrettende für mich.

Den GU geniesse ich deshalb sehr und frue mich auch schon sehr auf meine ersten "Auftritte"....

Soweit hier aber genug zu mir, denn ich will ja hier niemanden mit meiner Biografie abturnen.

Wie gesagt, ich gebe das Buch gerne an interessierte Leser weiter! :n99:


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BeitragVerfasst: 23.01.2009, 09:38 
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Hallo Manne
Ich denke, es sprengt den Rahmen dieses Forum nicht, wenn man auch etwas über sich erzählen möchte-das hilft auch.Jeder soweit er es selber möchte. Ich wünsche dir, dass du wieder ganz gesund wirst!
Viele Grüße
Joachim


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BeitragVerfasst: 23.01.2009, 12:00 
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Hallo Manne
ich möchte noch auf ein anderes Buch aufmerksam machen:Daniel Barenboim, Klang ist Leben- Die Macht der Musik, Siedler,ISBN 978-3-88680-892-2.Ich glaube, dass dir dieses Buch auch helfen kann. Barenboim schreibt u.a:"Musik ist etwas, das uns hilft, die Welt zu vergessen, und Musik ist etwas, wodurch wir die Welt verstehen können." Wunderbar ausgedrückt! Und weil das so ist und jeder von uns schon die heilende Kraft der Musik gespürt hat, vertritt er-zu Recht-die Meinung, dass der Musik ein viel höherer Stellenwert in der Gesellschaft zukommen müsste, als bisher.
Barenboim wäre für mich auch ein Kandidat für den Friedensnobelpreis, denn er führt, Juden, Christen, Muslime und Palästinenser in der Musik zusammen.
Viele Grüße
Joachim


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BeitragVerfasst: 06.03.2011, 17:04 
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Schade, dass T.Q. - gerade weil er diesen Lebenslauf hat, müsste man anderes von ihm erwarten können - ein Mensch ist, dessen Schüler nach seinem Unterricht noch einmal privat weiterstudieren müssen. Dass er zwar hohe Anforderungen stellt, aber psychologisch für mich unten durch ist, wenn Leute davon berichten, dass sie wegen ihm in Tränen ausgebrochen sind. Tut mir Leid, das kann und will ich als Schüler/Student nicht hinnehmen. Er soll selbst singen, gut und schön. Aber nicht seine destruktiven Erfahrungen, Schmerzen und Demütigungen an Schwächeren ausleben!

Ich war in Berlin, er hat mich gehört. Okay, ich war nicht gut drauf. Aber dann muss er mich nicht nonverbal angreifen, er muss nicht demonstrieren, dass er mehr Macht hat, er muss nicht demonstrieren, dass er die große Karriere gemacht hat und ich seiner Ansicht nach nie eine haben werde (eine Meinung nach 4 Minuten Gesang).

Bin nach wie vor geladen. Würde das gerne loslassen können und mich auf anderes konzentrieren. Wenn jemand Ideen dafür hat, bin ich dankbar.

sopranora


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BeitragVerfasst: 06.03.2011, 17:45 
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Liebe Sopranora,

was heißt, er hat Dich "Nonverbal " angegriffen ? Hat er Dir nun unfreundliche Dinge gesagt oder nur Durch Mimik und Gestik zu verstehen gegeben, dass Du in seinen Augen keine gute Sängerin bist ??? big_denken
Ich habe schon häufiger gehört, dass er nicht gerade zimperlich mit einem umgeht. Das muß nicht alles unbedingt mit seiner Vita, bzw. seiner Behinderung zu tun haben. In allen Berufen und Positionen gibt es Menschen, die es nie gelernt haben, fair zu kritisieren und respektvoll mit einem umzugehen. Da ist es natürlich Pech, wenn man an so einen Menschen gerät, der aufgrund seiner Position das Sagen hat. Ändern kann man solche Menschen meistens nicht und sich ärgern ist doch auch vergeudete Energie.
Ist nicht Hanno-Müller-Brachmann auch an der Hans-Eissler ?? Der ist doch ein Netter.

Und T.Q. hat natürlich eine langjährige Erfahrung mit Sängern/-innen, und ich denke schon, dass er bereits nach 4 Minuten ein Urteil abgeben kann, was evtl. auch Hand und Fuß hat. Aber natürlich macht der Ton die Musik, das ist klar.

So bleibt dir nichts anderes übrig, als es noch einmal zu versuchen oder alle anderen MUHOs abzuklappern.

Viel Glück und Erfolg dabei !

Lg Silje

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BeitragVerfasst: 06.03.2011, 18:24 
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Das war nonverbal. Ich habe es als Einschüchterungsverhalten erlebt, und glaube nicht, dass das nötig ist. Dann sagt man, tut uns leid, das war's nicht, wir erwarten hier etwas anderes, aber das kann man wie gesagt auch mit dem richtigen Tonfall machen... ich reagiere empfindlich auf so etwas. Er hat das gesagt, was er seiner Meinung nach als Fakt ansieht. Meine Gesangsleistung ist nun mal nicht an jedem Tag dieselbe.

Ich wollte ja auch nicht zu Quasthoff. Ich wollte zu Britta Schwarz. Hanno Müller-Brachmann kenne ich gar nicht..
*Namen merk*

Ja, versuchen muss man... und Berlin im Sommer wäre nichts für mich. 302 Bewerber für ich weiß nicht wie wenig Plätze! Brrrr. Muss nicht sein. Und die Stadt mag ich auch nicht. Zu groß, zu unübersichtlich, zu laut... im Moment nicht das Mekka der unbegrenzten Möglichkeiten für mich.

Danke für deine Antwort,

Nora


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BeitragVerfasst: 06.03.2011, 18:34 
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Ich kann Dich sehr gut verstehen, aber ich glaube, dass Du Dir gerade in diesem Berufsfeld ein sehr, sehr dickes Fell zulegen mußt, sonst hältst Du es nicht aus und durch...

LG Silje

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Ich weiß. Hast du eins übrig? Ich kauf's dir gerne ab. ;-)

Unkraut vergeht nicht! Man kann's auch so sehen, dass ich jetzt erst ernst genommen werde, wo ich die ersten Absagen an meine Tapete kleistern und mich mit den ersten Großmäulern herumärgern kann... mal sehen, wann die Wand voll ist und ich meine ersten Boxstunden nehme... hihi

Und wenn er wirklich mit allem Recht hätte, was er gesagt hat, dann gäbe es nicht Menschen, die ihm widersprechen. Und das sind Leute mit guten Ohren!

Nora
lässt sich davon nicht aufhalten


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BeitragVerfasst: 06.03.2011, 19:01 
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..hätte da noch 3 Hunde mit sehr schönem Fell...;o) , aber die sind unverkäuflich.. :hund :hund :hund

Aber Du hast die richtige Einstellung...lass Dich bloß nicht unterkriegen. Ob er nun recht hat oder nicht, ist ja nun wurscht.. und selbst die, die ihm widersprechen, könnten sich auch irren trotz ihrer guten Ohren... Ich will hier keine Lanze für T.Q. brechen, aber Dir zur Besonnenheit raten und dazu, fest an Dich zu glauben !!

Lg Silje

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BeitragVerfasst: 06.03.2011, 19:29 
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Vorname: Nora B.
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Dann sind wir auf einer Linie. Sofort ans Theater wäre nicht der richtige Weg. DAS wäre tollkühn...

Grüßle auch an die Wuffis...

Nora


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BeitragVerfasst: 07.03.2011, 01:16 
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Beiträge: 545
Vorname: Dietmar
Nachname: Vollmert
Hallo Nora,

ich habe T. Q. häufiger in Konzerten und auch als Privatmann bei BDG - Kongressen erlebt, wo er sich öfters als vorlauter, ungezogener Zeitgenosse aufgeführt hat.
Die meisten seiner Studenten aus der Detmolder Zeit sprechen fast mit Abscheu von seinem Umgang mit ihnen. Und niemand traut sich, ihm auch mal Paroli zu bieten, denn er ist ja schwerst behindert. Als Sänger kann er m .E. Kollegen wie Gerhaher, Hampson oder Goerne nicht das Wasser reichen, wird jedoch mit Preisen überhäuft. Das ist ihm einerseits zu gönnen aufgrund seiner speziellen Vita und hat andererseits zu einer krassen Selbstüberschätzung beigetragen.
Nicht verunsichern lassen !

Ciao. Ospite


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