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 Betreff des Beitrags: zu kleiner Kehlkopf?!?
BeitragVerfasst: 25.03.2012, 12:28 
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Einen wunderschönen Sonntag, liebe Forengemeinde!

Ich würde gerne mal eure Meinung zu einem "Vorfall" hören, der mir seit einiger Zeit einfach nicht völlig aus dem Kopf will:

Eine meiner ersten Schülerinnen, ein sehr kleines und zierliches, 16-jähriges Mädel mit einer wirklich schönen, sehr leichten und hellen Stimme hatte nur wenige Wochen nach ihrem ersten Unterricht bei mir im Rahmen einer längeren Chorproduktion längere Zeit mit leichter Heiserkeit zu kämpfen. Als sie damit zum Arzt ging, sagte ihr dieser, ihr Kehlkopf sei "zu klein, als dass er jemals die Strapazen eines Gesangsstudiums aushalten könne"... Auch auf meine Einwände hin, sie solle auf die Meinung des Arztes nicht zu viel geben - schließlich sei sie ja noch im Wachstum inbegriffen und außerdem heiße das doch nur, dass sie halt eine hohe, leichte Stimme habe - was ja nun nichts neues wäre - hat sie allen Unterricht abgebrochen.
Meines Erachtens hat der Arzt da höchst unverantwortlich gehandelt, mit dieser Aussage. In dem Alter kann man darüber doch noch gar nichts sagen?! Die Pubertät - und damit auch der Wachstum des Kehlkopfes - kann sich doch hinziehen, bis man ca. 27 ist.. Ich bin mit 23 noch mal 2 cm gewachsen, nachdem ich vorher 5 Jahre die gleiche Größe beibehalten hatte...

Ich frage mich aber nun immer noch, ob ich da irgendwas über die Funktion der Stimme vielleicht falsch verstanden habe. Im Grunde ist das Ganze doch ein Muskelapparat, den man in einem gewissen Maß trainieren kann. Die Größe des Kehlkopfes sagt doch erst mal nichts über seine Strapazierfähigkeit aus, oder?! Sondern einfach nur über die Höhe der Stimme - eine Geige ist ja auch nicht weniger strapazierfähig, als ein Cello....

Also, was denkt ihr darüber? Bin ich da fehlinformiert, oder hat der Arzt da wirklich Blödsinn erzählt?

VLG,
Vroni


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 Betreff des Beitrags: Re: zu kleiner Kehlkopf?!?
BeitragVerfasst: 26.03.2012, 00:16 
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Liebe Vroni,

der Arzt ist ein Ignorant. Du hast natürlich Recht : Erstens wächst der Kehlkopf einer Sechzehnjährigen noch und wird dann zweitens womöglich einer strapazierfähigen Geige gleichen.
Beispiel Kastrat : Der schlimme Eingriff hatte zur Folge, dass der jeweilige Kehlkopf diesseits des so genannten " Stimmbruchs " klein blieb, der Körper jedoch samt Lunge ( ! ) weiter wuchs, häufig sogar deutlich über damalige Normalkörpergröße ! Dem klein gebliebenen Kehlkopf entlockten die kastrierten Sangesheroen z. B. der Händelzeit minutenlange Koloraturen, ohne das klein gebliebene Organ zu strapazieren. Farinelli & Co überwältigten die gebannte Zuhörerschaft nicht nur mit dem unvergleichlichen Zauber ihrer Stimmen, sondern auch und besonders mit ihrer sängerischen Kondition.

Ciao. Ospite


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 Betreff des Beitrags: Re: zu kleiner Kehlkopf?!?
BeitragVerfasst: 26.03.2012, 08:23 
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Liebe Dunno,

der Arzt hat eine völlig falsche Vorstellung vom Singen und, ganz klar gesagt, überhaupt keine Ahnung davon! :n129: Vermutlich hat er selber nie gesungen.

"Zu klein" kann ein Kehlkopf nie sein um irgend welche "Belastungen" auszuhalten, überleg' doch mal wie laut und wie lange Babys ohne jede Anstrengung schreien können ohne dabei jemals heiser zu werden, wie machen DIE das denn? Und das, ohne es jemals gelernt zu haben???

Wenn die Heiserkeit aufgrund eines "längeren Chorprojektes" aufgetreten ist, dann ist doch klar wo sie herkommt. Im Chor singt man einfach irgendwie und hat keinerlei Kontrolle darüber. Nach Konzerten oder nach langen Proben haben viele Laienchorsänger eine ziemlich ramponierte Stimme, manche von ihnen sind dann eine Zeitlang kaum noch zu sprechen im Stande. Haben die nun alle einen "zu kleinen" Kehlkopf zum Singen?

Noch ein anderer Vergleich bezüglich Größe und Belastbarkeit: Nach der Theorie dieses Arztes müssten kleinere (erwachsene) Menschen einen weniger belastbaren Kreislauf haben als größere, dem ist aber auch nicht so... haushalt__005.gif

Viele Grüße, kopfschüttelnd,

AK-Kontraalt

(deren Stimmorgan sich zum Singen angeblich auch nicht eignet - trotzdem hält es diesen "Strapazen" seit über 30 Jahren stand, komisch...! )

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 Betreff des Beitrags: Re: zu kleiner Kehlkopf?!?
BeitragVerfasst: 26.03.2012, 09:15 
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Ich schliesse mich meinen Vorrednern an und finde die Aussage des Arztes totalen Schmarrn. Der kann gern mal bei mir anrufen.... big_wut1

LG Silje

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...Letztlich ist Gesang ein in Klang gegossenes Gebet -
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www.angelikasopran.de


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 Betreff des Beitrags: Re: zu kleiner Kehlkopf?!?
BeitragVerfasst: 26.03.2012, 10:47 
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Danke euch allen. Ich dachte mir das ja auch so und rege mich auch noch regelmäßig darüber aus bzw. warne andere Schüler vor HNO-Ärzten, die keine Ahnung vom Singen haben.
Wollte nur nochmal sicher gehen, dass ich da auch wirklich keinen Blödsinn verzapfe. :-)

VLG,
Vroni


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 Betreff des Beitrags: Re: zu kleiner Kehlkopf?!?
BeitragVerfasst: 26.03.2012, 17:38 
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dunno hat geschrieben:
eine Geige ist ja auch nicht weniger strapazierfähig, als ein Cello....

Super!
:lol


AK-Kontraalt hat geschrieben:
Wenn die Heiserkeit aufgrund eines "längeren Chorprojektes" aufgetreten ist, dann ist doch klar wo sie herkommt. Im Chor singt man einfach irgendwie und hat keinerlei Kontrolle darüber. Nach Konzerten oder nach langen Proben haben viele Laienchorsänger eine ziemlich ramponierte Stimme, manche von ihnen sind dann eine Zeitlang kaum noch zu sprechen im Stande. Haben die nun alle einen "zu kleinen" Kehlkopf zum Singen?

Haja! Haben sie nicht???

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Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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 Betreff des Beitrags: Re: zu kleiner Kehlkopf?!?
BeitragVerfasst: 27.03.2012, 21:55 
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Nein, haben sie sicherlich nicht. Oder muss man sich allen Ernstes, bevor man sich einem Chor anschließt, phoniatrisch untersuchen und eine "Tauglichkeitsbescheinigung" ausstellen lassen???

Nein, ich glaube es liegt eher an dem was ich unter dem Thema "Laienchöre, denn sie wissen nicht was sie tun" geschrieben habe. Weiteres siehe dort...

AK-Kontraalt

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 Betreff des Beitrags: Re: zu kleiner Kehlkopf?!?
BeitragVerfasst: 28.03.2012, 09:19 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Oder muss man sich allen Ernstes, bevor man sich einem Chor anschließt, phoniatrisch untersuchen und eine "Tauglichkeitsbescheinigung" ausstellen lassen???

Ja selbstverständlich!!! Nicht phoniatrisch, aber HNO-mäßig. Eigentlich reicht auch Wald- und Wiesenarzt. Und wehe, der stellt einen zu kleinen Kehlkopf fest. Dann ist es nix mehr mit Singen. Sollen dann lieber in den Fußballverein gehen und dort rumgrölen. Obwohl... vielleicht ist "zu kleiner Kehlkopf" dort auch kontraindiziert..??? Zumindest bei Aufenthalten am Spielfeldrand? In Zukunft bleiben die Bässe und Mezzos dann wohl unter sich.
Bei Nietzsches Vater haben die Ärzte seinerzeit "Hirnerweichung" festgestellt. In den letzten hundert Jahren scheint diese Krankheit irgendwie ausgestorben zu sein, zumindest hat man davon nichts mehr gehört. Scheint in letzter Zeit wieder erneut ausgebrochen zu sein. Auch Ärzte scheinen dagegen nicht immun zu sein.

Ich weiß grad nicht, welchen Smiley ich verwenden möchte. vermutlich den: big_wut1

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Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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 Betreff des Beitrags: Re: zu kleiner Kehlkopf?!?
BeitragVerfasst: 29.03.2012, 08:42 
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Jetzt haben all' diejenigen, die bisher nur sagen konnten "Ich kann nicht singen" wenigstens noch eine richtig gute Ausrede: "Mein Kehlkopf ist zu klein dafür!" haushalt__005.gif

Das ist doch endlich mal etwas was man nicht trainieren kann und was einen immun macht gegen den Verbesserungs-"Wahn" von Chorleiter, Gesanglehrer & Co. Konto und Geldbeutel freuen sich sehr über diese Erkenntnis! big_applaus

Ob all' die Leute, die im Gottesdienst nicht mitsingen - grob geschätzt die Hälfte aller Anwesenden - wohl deshalb nicht mitsingen weil sie einen "zu kleinen" Kehlkopf haben und das auch wissen? :n31:

Viele Grüße, immer noch ungläubig,
AK-Kontraalt

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 Betreff des Beitrags: Re: zu kleiner Kehlkopf?!?
BeitragVerfasst: 29.03.2012, 08:49 
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Ich muss gestehen, dass ich doch so eine kleine selbstzufriedene Freude darüber empfinde, dass ihr euch genauso über diesen Arzt, wie ich - zeigt es mir doch, dass meine Reaktion damals nicht falsch war ^^

Aber bitte macht euch auch keinen zu großen Kopf drum - insgesamt sei nun einfach jeder gewarnt, dass HNO's nicht unbedingt Ahnung vom Singen haben müssen - und dass man sich bei solchen Aussagen lieber noch eine zweite und dritte Meinung einholen sollte.

VLG,
Vroni


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 Betreff des Beitrags: Re: zu kleiner Kehlkopf?!?
BeitragVerfasst: 29.03.2012, 18:23 
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Hier eine kleine Geschichte von mir.....
Ich war auch vor ca. 2 Jahren bei einer HNO-Ärztin, da ich nach meiner Gesangsstunde oft heiser war und auch zuhause desöfteren nach dem Üben. Ich wollte einfach nur abklären, ob mit meinem Stimmapparat alles in Ordnung ist und ob ich vielleicht eine Logopädin aufsuchen oder eine andere Art der Therapie in Erwägung ziehen könnte...
O-Ton war....Singen Sie doch einfach tiefer...dann wird das bestimmt besser, Sie werden nicht heiser und da Sie keine Berufssängerin sind, können wir Ihnen ja auch keine andere Therapie verordnen... big_haare

So...jetzt habe ich dann die Lehrerin gewechselt ( die Ärztin nicht mehr aufgesucht ) und mich in der Methode des Belcanto wiedergefunden.....Es kommt schon ab und zu mal vor, daß eine leichte Heiserkeit aufkommt.....
da weiß ich aber dann auch, ich hab einfach zuviel gewollt und zu stark forciert....doch es wird immer besser und wenn sich der Stimmsitz und die Technik einmal ( hoffentlich bald :pfeif: ) gefestigt haben....dann kann es richtig los gehen....

Grüße von Sorpresa....( die ernsthaft überlegt, die " Hirnerweichung " in Ihren Wortschatz zu übernehmen )

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" Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen." Meister Eckhart


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 Betreff des Beitrags: Re: zu kleiner Kehlkopf?!?
BeitragVerfasst: 29.03.2012, 19:16 
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Nachname: *.
Sorpresa hat geschrieben:
und da Sie keine Berufssängerin sind, können wir Ihnen ja auch keine andere Therapie verordnen... big_haare


... schicker Satz. So einen habe ich auch von einem HNO-Arzt gehört, der sich (mindestens lt. Praxisschild und Ausstattung) mit Stimmen auskennt. Wobei bei mir die Heiserkeit auch zusätzlich beim Sprechen zeitweise kam und ich auch noch teilweise in die Hochatmung ging (auch als ich dort war!). Fand er nicht normal, dass ich so japste beim reden, solle so nicht sein - ah ja. Aber Logopädie könne er mir nicht aufschreiben, sei ja nicht mein Beruf - Redner oder Sänger ... big_denken

Dank toller anderer HNO-Ärzte, Super-GL und Logopädin bin ich stimmlich "geheilt" (meistens wenigstens ;)). Ist halt wie bei vielen Dingen: In der Packung ist nicht immer das, was man erwartet :kaffee .

Raupe

_________________
"Musik ist die Kurzschrift des Gefühls."

(Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi)


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 Betreff des Beitrags: Re: zu kleiner Kehlkopf?!?
BeitragVerfasst: 24.04.2012, 20:26 
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Beiträge: 16
Wohnort: München
Vorname: Karin
Nachname: Wettig
Das Verhalten des Arztes ist eine Unverschämtheit. Ein Gesangsstudium ist, wenn es korrekt nach italienischer Technik betrieben wird, keine Strapaze, sondern ein Vergnügen, weil nicht der Kehlkopf, sondern der ganze Körper die meiste Arbeit verrichtet. Es ist eine angenehme Körpertätigkeit zu singen. Singen ist physisch und psychisch absolut gesund auch für Kinder und gerade Jugendliche in der Pubertät. Leider verstehen wenige Ärzte etwas von italienischer Gesangstechnik, es sei denn, sie sind selbst im Hobby Sänger und haben eine gute Ausbildung bekommen. Es ist traurig, wie solche Irrmeinungen dann verbreitet werden. Dieser Arzt sollte einmal das Buch über Gesang von Professor Frederick Husler lesen. Vielleicht ändert er dann seine Meinung.
Dr. Karin Wettig, Autorin von Sänger ABC Belcanto, singen kann doch jeder!
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