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BeitragVerfasst: 30.01.2007, 12:47 
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caballé singt es tatsächlich nicht (außer bisher nur einer gefundenen ausnahme), und das versteh ich nicht so ganz, da es einen beweis gibt, dass sie ein hohes des mit power singen kann, und das live: es ist eben die live aufnahme der anna bolena aus dem jahr 1982 (myto-records). ich bin kein sänger (pianist), deshalb kann ich mir nicht erklären, wieso sie es nicht bei i puritani, oder vespri siziliani, oder bei lucia und und und nicht singt, obwohl sie es kann. ??? ist es vielleicht deshalb, weil sie nichts davon hält, hoch zu singen?? oder konnte sie erst recht spät so hoch singen, und vor dem jahr 1982 konnte sie es noch nicht, weil sie ihr umfang noch nicht so hoch ausgearbeitet hat? ich hab in den letzten wochen ziemlich viel gesucht und gestöbert!

bei vespri siziliani zb ignoriert sie einfach das hohe e3, bei einer live-aufnahme. bei i puritani hat sie das des nicht gesungen, obwohl diese aufnahme nicht live war!!

kommt es vielelicht auf den dirigenten an?? bestimmt er, wie hoch und ob überhaupt die spitzentöne gesungen werden, oder entscheiden das allein die sopranistinen und tenöre, jenachdem wie sie sich grade fühlen??

oder ist es anstrengend, einen so hohen ton zu singen??

ich bin neu hier u. würd mich sehr freuen, wenn mir jemand dazu was sagen kann, da ich eigenltich wenig ahnung von der stimme hab!!

gruß!!


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BeitragVerfasst: 30.01.2007, 18:35 
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vllt kommt es auch einfach auf die tagesform an, oder? wie canti schonmal erwähnt hat, ist auch für einen hohen sopran die dreigestrichene lage keine wirkliche wohlfühllage, und viele sind froh, wenn die töne akzeptabel kommen, also wenn man z.b. mal nicht in höchstform ist, sollte man dann den ton besser weglassen, bevor er nicht so perfekt kommt, oder nicht? ausserdem singt ja auch die natalie dessay nicht immer die gleichen kadenzen z.b. habe ich 3-4 verschieden olympia-fassungen von ihr auf youtube gesehn, eine davon hat am schluss ein gis3!! ein langes! aber das singt sie nicht bei jeder fassung, vllt weil es der dirigent nicht will, oder weil ihr an dem tag nicht danach war?

nur eine vermutung von einer jungen sängerin die noch weit davon entfernt ist, hohe es 3 oder ähnliches auf der bühne zu singen... :lol:

lg, califonia


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BeitragVerfasst: 30.01.2007, 18:39 
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also mittlerweile kann sie gar nichts mehr, wie ich erschreckend festgestellt habe. Aber ich nehme an, das die Caballe noch nie die Höhensicherste war, was man eigentlich bei ihr nicht vermutet...
Ich finde es ohnehin in ordnung hohe Töne wegzulassen, wenn man sich nicht sicher ist oder nicht genug Spielraum nach oben hat. Besser kein d als ein schlechtes ...


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BeitragVerfasst: 30.01.2007, 19:27 
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Ich sage gleich, dass Gregor dieses Thema zunächst mit mir per Pn diskutieren wollte und ich ihn schliesslcih gebeten habe, das für Alle hier ins Forum zu setzen. :dafür:
Ein freischwebendes es3 auf der Bühne zu singen ist kein Pappenstil! :schlaumeier: Um das zu tun, muss man absolut hôhensicher oder harakiri-mässig drauf sein.
Wenn das gut in einer Koloratur eingebunden ist, habe ich es schon gewagt und damit auch gewonnen, aber freischwebend im Schluss von Belcanto-Arien : zu grosses Risiko!!!! Was man tausendmal in Untericht schafft, odr beim üben, kann im konzert voll danebengehen, wenn nicht die beiden Töne darüberauch noch sicher da sind und das glaube ich bei Caballé eher nicht.
Wenn man sic h das Repertoire ansieht, was sie ansonsten gesungen hat, so war das absolut nciht typisch für einen lyrischen Koloratur- Sopran.
Von Turandot bis Aida, also sogar auch die schweren dramatischen Rollen. Ihre Belcanto-Rollen mit viel Koloratur wie Elvira oder Anna Bolena waren das andere Ende der Fahnenstange aber imgrunde war sie dann wohl eher ein grosser lyrischer Sopran.
Und dann steigt das Risiko mit der dreigestrichenen Höhe erst Recht!
Sie war wohl eine zu vernünftige und klarsichtige Person, um sich darauf ienzulassen. Das was sie in ihrer Glanzzeit gemacht hat, war ienfach supergut und warum soll sie durch Hybris sich da etwas kaputtmachen?
In den Noten ihrer Arien steht ohnehin kein es3, da steht nämlich nur das b2, welches nach all den Wahnsinnskoloraturen schon Kraft genug am Ende der Riesenarie fordert......
Callas war von anderem Kaliber. die ist mit offenen Augen in jedes risiko gerannt, hat BRünnhilde und Elvira in derselben Woche gesungen und offenbar keinerlei Vorsicht und Rücksicht gekannt.
Dafûr unter anderem lieben wir sie ja auch so :love:
Canti :hearts:


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BeitragVerfasst: 31.01.2007, 08:39 
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Ja, alle werden mal älter, Caballe hat ihre Glanzheit hinter sich und ist vorsichtig geworden. Aber es ist eigentlich egal wie sie es macht, gemeckert wird immer. Wenn sie die Höhe singt, ihrer heutigen Stimme nach und sie ist nicht ok, sagt man, hätte sie besser nicht getan. Wenn sie die Höhe ignoriert, ist es auch nicht richtig.

Heute ist es ihr wichtiger ihre Tochter zu präsentieren, so viel ich weiß, singt sie ja auch kaum noch. Irgendwann geht einmal alles zu Ende, nur man muss es einsehen.

LG

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BeitragVerfasst: 31.01.2007, 09:56 
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Gerade die "Extremnoten" sind ja meist gar nicht notiert bzw. nur als Alternative aufgeführt.
Gibt es übrigens nicht nur bei den ganz hohen Stimmen, kommt auch im Mezzobereich vor...
Ich beschäftige mich momentan mit der Dalila-Arie "Amour, viens aider.." In beiden Aufnahmen, die ich habe, springen die Damen an einer Stelle nicht auf g'' sondern auf b''. Ist nirgends notiert, nicht in meinem Klavierauszug und auch nicht in div. Arienalben.
Kann ich mir nur damit erklären, dass eben auch Mezzi ihre Höhe zeigen wollen :pfeif:

Ich denke auch, dass die Entscheidung für oder gegen "Extremnoten" oft von der Tagesform abhängig gemacht wird. Ist ja auch vernünftig. Warum zuviel riskieren? Klar, wenn einer mal damit anfängt, erwartet der Zuhörer diese Noten.. Umso sympathischer, wenn sich der Sänger oder die Sängerin diesem Erwartungsdruck verweigert. Und kommt der Ton nicht sauber und brilliant, wird dieser Eindruck sich festsetzten. Da kann man vorher wunderbar gesungen haben, in Erinnerung bleibt das versemmelte e''' (oder welcher Ton auch immer).

@gregor: Ich glaube nicht, dass der Dirigent bestimmt, ob Spitzentöne gesungen werden oder nicht. Auch Kadenzen sucht sich der Sänger meist selbst aus.
Im Oratorienbereich gibt es "Werkstreue-Fetischisten" - hab ich selbst schon erlebt; in der Oper ist das aber wohl eher nicht so.

LG
mezzo


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BeitragVerfasst: 31.01.2007, 10:12 
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Es ist durchaus schon vorgekommen, dass Dirigenten sich Töne, die nicht in der Partitur stehen, verbitten ! So geschehen an der Scala, wo vor Jahren Ricardo Muti dem Tenor Salvatore Litrico das Hohe C in der Manrico - Stretta untersagte, weil es bei Verdi nicht notiert ist. Die Folge : Der Sänger wurde ausgepfiffen, weil er sich an die Vorgabe des Chefs hielt !

Ciao. Gioachino


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BeitragVerfasst: 31.01.2007, 10:34 
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Hallöle,

nur weil irgendwann mal ein Sänger oder eine Sängerin aus lauter Freude und Spaß (das war es nämlich meist) ein paar hohe Töne hinbekamen, versuchten es alle anderen auch, nur um dann ein "AAAHHHH"-Erlebnis zu haben. Es hat sich dann alles zu einem sogenannten Brauchtum und später dann zu einem m u s s entwickelt.

Lieber Gio, Du hast uns einmal die Rossini -Anekdote zum Besten gegeben, in der er seine eigene Komposition nicht wiedererkannte. :lol:

Ein Tenor der ein hohes c in die Arie knallt, obwohl ein b notiert ist ? :n32:

Hmmm, hab ich ein Problem mit. Gilt übrigens auch für alle anderen Stimmgattungen.

Dem Herrn Muti - mein Respekt, endlich mal ein Diri der auch mutig ist.

:hearts: Rolando

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Und plötzlich weißt du:
Es ist an der Zeit, etwas Neues zu beginnen, und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.(Meister Eckhart)


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BeitragVerfasst: 31.01.2007, 12:00 
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Das gilt ja auch fuer die Carmen-Seguidilla: Seit Jahrzehnten hat sich das h2 am Schluss eingebuergert, wahrscheinlich aufgrund all der Sopranistinnen, die sich auch an der Carmen meinen versuchen zu muessen :d_neinnein: .
In der Originalnotation ist ein h1 vorgesehen, und selbst in vielen Arienalben findt man beides parallel, in aller Regel das h1 fettgedruckt. Singt man das aber heute, wird man scheel angeguckt.
Ich denke, dass Bizet das so wollte, hat er doch urspruenglich sogar eine "Naturstimme" (wegen der Verruchtheit) fuer Carmen vorgesehen.

Was macht man da als Saengerin? Singt man es heute so, wie urspruenglich vorgesehen, sagt ja direkt jeder: "Ach, die hat das hohe h nicht!"

Ich finde, dieser Hoehenwahn sollte mal aufhoeren, hoeher ist nicht immer weiter und besser :lol:


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BeitragVerfasst: 31.01.2007, 12:10 
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Eponine hat geschrieben:
Ich finde, dieser Hoehenwahn sollte mal aufhoeren, hoeher ist nicht immer weiter und besser :lol:


... und vor allem nicht schöner.
Meine Unterschrift hast du, Epo, solltest du eine Unterschriftenliste auslegen gegen Höhenwahn.

Liebe Grüße
Uralt


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BeitragVerfasst: 31.01.2007, 12:16 
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Uralt hat geschrieben:
Eponine hat geschrieben:
Ich finde, dieser Hoehenwahn sollte mal aufhoeren, hoeher ist nicht immer weiter und besser :lol:


... und vor allem nicht schöner.
Meine Unterschrift hast du, Epo, solltest du eine Unterschriftenliste auslegen gegen Höhenwahn.

Liebe Grüße
Uralt


...da bin ich dabei.... (und werde bei der Dalila das g'' nehmen)

LG
mezzo


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 Betreff des Beitrags: caballé
BeitragVerfasst: 31.01.2007, 13:45 
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kennt den einer von euch eine aufnahme, die man käuflich erwerben kann u wo caballe eine h ohes dis oder e singt??? :dafür:

gruß u. danke vielmals für dich klarheit schaffenden erläuterungen!!


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BeitragVerfasst: 31.01.2007, 14:25 
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Warum bitte, ist dieser Hoehenwannsinn ueberhaupt notwendig. Singt die Koenigin eines ihrer f''' unsauber, ist sie gleich ein schlechte Saengerin, egal wie perfekt der Rest war - wie armseelig.
Setzt man sich denn nicht selbst damit unter Druck?
Frau Caballe kann mehr noch als hohe Toene. Koennte ich in ihrem Alter noch so singen wuerde ich sonst etwas dafuer geben.
Die Frau hat Klasse und es zeichnet sie aus, dass sie ihre Stimme nicht nur auf die Spitzentoene reduziert bzw. reduzierte.

:devot

R.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 31.01.2007, 14:35 
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Vorname: F.
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Liebe Robin,

ich hätte es nicht besser ausdrücken können :n2:

LG

Octaviane


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 Betreff des Beitrags: caballé
BeitragVerfasst: 31.01.2007, 15:04 
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Frau Caballe kann mehr noch als hohe Toene. Koennte ich in ihrem Alter noch so singen wuerde ich sonst etwas dafuer geben.
Die Frau hat Klasse und es zeichnet sie aus, dass sie ihre Stimme nicht nur auf die Spitzentoene reduziert bzw. reduzierte.


hey robin

wie ernüchternd! du hast ja vollkommen recht, trotzdem bin ich sehr davon angetan, wenn jemand tatsächlich so hoch u kraftvoll singen kann. eine finale mit gänsehaut!! das betrifft auch nur meine subjektive ansicht.

aus reiner neugier nur bin ich auf der suche nach hohen spitzentönen von caballé, da mir eine freundin vor einigen wochen gesagt hat, sie könne keine ganz hohen spitzentöne singen... daher meine rumfragerei! dass sie eine ausgezeichnete sängerin, zumindest bis jahr 1972 war, ist meines erachtens tatsache.

gruß!!


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BeitragVerfasst: 31.01.2007, 15:33 
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Ich habe es ja bereits eingangs gesagt, dass Caballé bei ihrer Qualität solche extremen Hôhen wohl gar nciht nötig hatte und im übrigen war sie kein wirklicher Koloratur-Sopran, denn sie hat auch Santuzza,Aida und Turandot gesungen.
Soll man von einer Kuh erwarten, dass sie Eier legt, oder was? :roll:

Ich habe eine Cd mit Caballe, da singt sie eine ganze Menge c3 und auch cis bzw des3, allerdings in Koloraturen eingebunden:
Emi Classics "The very best of Monserrat Caballé"
Hôhere Töne kann ich leider nciht bieten, abezr wie gesagt: in den Noten steht genau das, was sie auc hsingt und sie hat daher nichts gesungen, was sie nciht bewältigen konnte.
Canti :hearts:


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BeitragVerfasst: 31.01.2007, 22:07 
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Hallo Robin,

ach wie gerne stimme ich dir da voll zu. Ich war eben auch total geschockt als ich gelesen habe

"also mittlerweile kann sie gar nichts mehr, wie ich erschreckend festgestellt habe."

Eine tolle Stimme ist doch nicht nur Spitzentöne produzieren..... na und wenn man dann noch bedenkt wie lange sie schon im Geschäft ist und wie sehr da die Stimme mitmachen muß, ihr Alter etc. Hmmm egal ob man die Stimme nun mag oder nicht, ist immer Geschmacksache aber die obige Aussage finde ich schon heftig, aber auch das ist eine Ansichtssache und ich verurteile sie nicht, aber überrascht bis geschockt war ich doch.........

Liebe Grüsse :kuss:
Chero


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BeitragVerfasst: 31.01.2007, 22:34 
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@epo, mezzo, uralt:
bin zwar wieder mal die letzte, aber auch dabei, um den Höhenwahn zu erden :dafür: :n2:

ich bewundere Monserrat Caballe sehr, mir gefällt ihre sympathisch rüberkommende Art, dass sie auf dem Teppich geblieben ist und nicht zuletzt ihre Gesamtleistung.

So außergewöhnlich es z. B. war und auch ziemlich umstritten: Ich fand ihre Zusammenarbeit seinerzeit mit Freddie Mercury (Barcelona) ein ganz feine Sache. Sie hat keinen Elfenbeinturm gebraucht.

Sie ist, soviel ich weiß, schon über 70 und da könnte jeder sich freuen, noch so singen zu können wie sie. Mit Spitzentönen beweisen braucht s i e wirklich niemandem mehr was. Wie schon gesagt. Guter Gesang m u s s nicht unbedingt Spitzenhöhen haben.

Grüße,
dola


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01.02.2007, 20:41 
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chero hat geschrieben:
Hallo Robin,

ach wie gerne stimme ich dir da voll zu. Ich war eben auch total geschockt als ich gelesen habe

"also mittlerweile kann sie gar nichts mehr, wie ich erschreckend festgestellt habe."

Eine tolle Stimme ist doch nicht nur Spitzentöne produzieren..... na und wenn man dann noch bedenkt wie lange sie schon im Geschäft ist und wie sehr da die Stimme mitmachen muß, ihr Alter etc. Hmmm egal ob man die Stimme nun mag oder nicht, ist immer Geschmacksache aber die obige Aussage finde ich schon heftig, aber auch das ist eine Ansichtssache und ich verurteile sie nicht, aber überrascht bis geschockt war ich doch.........

Liebe Grüsse :kuss:
Chero



Ich schätze die Caballé äußerst und ich gehe noch weiter - sie ist eine meiner Favoritinnen auf dem Gebiet des Belcantos. Ich kenne viele Aufnahmen mit ihr und auch als Mensch ist sie eine sehr zu schätzende Persönlichkeit. Was mich zu dieser Aussage hinreißen ließ war eine Aufnahme eines ihrer jüngsten Konzerte von der Arie " o mio babbino caro", auf der sie so schief gesungen hat, dass ich mich wirklich gefragt habe, wie man für eine solche Präsentation eines "Sopranschlagers" Geld verlangen kann. Bei einem Kartenpreis von min. 50 € sollte man wenigstens annähernd sauber singen (abgesehen davon, dass sie die Arie auch noch vom Blatt lesen muss)...
Aber um es noch mal zu sagen, ich liebe die Caballé, sie ist (war) eine wunderbare Sängerin !!

LG Leila


Zuletzt geändert von LaCarmensitaRubia am 02.02.2007, 16:25, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 01.02.2007, 21:36 
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Liebe Forumsmitglieder, ich bitte um eure Hilfe!
Seit einer Stunde bereits streite ich mich mit einem Freund über die Frage der Intonation. Ich habe ja im vorigen Beitrag geschrieben Caballé hätte bei dieser Arie (babbino caro) den Oktavsprung nicht sauber gesungen. Ist das so ? Mein Freund sagt alles sauber ... also


jüngere Aufnahme (nicht sauber)

http://www.youtube.com/watch?v=PomIF3s2-OY

ältere Aufnahme (sauber)

http://www.youtube.com/watch?v=r2OlNXFyOkQ

Ich bitte um eure Meinung ! Vielleicht irre ich mich gewaltig oder bin einfach nur pinzig...

LG Leila


Zuletzt geändert von LaCarmensitaRubia am 02.02.2007, 16:24, insgesamt 1-mal geändert.

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