Aktuelle Zeit: 09.08.2020, 19:11

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 60 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01.02.2007, 22:41 
Benutzeravatar
Gruess Dich, LaCarmensitaRubia

Sieh es doch einfach so, Du hast vermutlich einen der letzten Live-Auftritte von Frau Caballe gesehen und erhoert. Wer kann das schon seinen Enkelkindern spaeter erzaehlen. Karajan war bei seinen letzten Konzerten wohl auch mehr physisch anwesend als dass er sie tatsaechlich dirigiert haette (sagt man) Das Orchester hat sozusagen in seinem Sinne gespielt. Trotztdem es jeder wusste, waren diese Konzerte begehrter als alles andere.
Wie Musika schon mehr als einmal darauf aufmerksam gemacht hat: man sollte wissen, wann man aufhoert.......
Ich wollte kein Mitleid von meinem Publikum
Aber wie gesagt: Du hast einen unbeschreiblichen Autritt erlebt.

Lass uns hoffen, aus diesen Dingen selbst zu lernen und wenn wir in dem Alter sind, die Groesse zu haben, abzugeben.

Gruss

Robin :n14:


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01.02.2007, 22:49 
Benutzeravatar
Auch du seist mir gegrüßt Robin,

Ich habe sie leider nicht live gesehen, sondern lediglich eine Videoaufnahme begutachtet. Es geht mir nur darum, ob ich einen an der Waffel hab was das Intonationsthema angeht, weil ich schon so oft hartnäckig darauf bestanden habe, dass der Ton falsch ist, was die anderen Leute nicht nachvollziehen konnten. Ich will ja auch keinesfalls unnötig darauf rumreiten. Das Caballé Beispiel hat sich nur angeboten...

LG Leila


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01.02.2007, 23:34 
Benutzeravatar
ICH kann nachvollziehen was Du meinst Leila!! Das klingt ja grauenvoll!
Da singt sie nicht viel besser als Loriots Mutter Winkelmann in Ödipussi! :gesterne

Die ältere Aufnahme ist Cabellé wie wir sie lieben, keine Frage, aber das!? Ne, ne da lob ich mir Christa Ludwig, Birgit Nielson, Joan Sutherland etc. die wußten wann schluss ist, obwohl alle noch eine fantastische Stimme für ihr Alter hatten! Haben ja alle so um die 65 aufgehört. Aber diese Cabellé übertreibt es meiner Meinung nach! Ich meine, will sie wirklich, dass wir sie SO in Erinnerung behalten?? Und auch wenn ich sagen könnte "ich hab die Cabellé live gehört" dann müsste ich lügen, wenn ich behaupten würde es war toll. Ok, ich hab sie noch nie live erlebt, vielleicht täusche ich mich, aber diese Aufnahme reicht mir schon.
Nene, nicht mein Geschmack :ruhe:

LG
Najade


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.02.2007, 00:50 
Benutzeravatar
Deine Einschätzung ist korrekt, liebe Leila.

Ciao. Gioachino :hearts:


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.02.2007, 01:24 
Benutzeravatar
hallo,

ich finde die aufnahme auch schrecklich. außerdem mag ich es überhaupt nicht, wenn jemand bei größeren intervallen die töne so heraufschleift. :d_neinnein: :ruhe:
so sehr ich auch dafür bin, daß jeder so lange singt wie er will, so sehr finde ich sowas furchtbar. man sollte doch das repertoire so dem alter und den stimmlichen möglichkeiten anpassen, daß es immer noch gut klingt.

liebe grüße
kaja


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.02.2007, 10:48 
Benutzeravatar
Wir hatten einen vergleichbare Diskussion, nachdem ich letztes Jahr meine Eindrücke zu einem Konzert von Jessye Norman hier in Berlin geschildert habe.
Einige Sachen (z.B. Brettl-Lieder) waren toll, aber mit R.Strauss und Brahms war die Stimme deutlich überfordert.
Ich habe damals auch gesagt, dass ich sie so nicht in Erinnerung behalten will.
Aber wer tritt schon gerne ab...

LG
mezzo


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.02.2007, 11:53 
Benutzeravatar
hallo,

also, ich finde, daß ältere sängerInnen nicht "abtreten" müssen, sie sollten nur das repertoire permanent ihren stimmlichen möglichkeiten anpassen.
ich fand es schon immer gut (nicht erst jetzt, wo ich selbst in riesenschritten alt werde :n118: ), wenn ältere und alte leute noch so aktiv sind und in ihrem (welchem auch immer) beruf noch dinge machen, von denen man sich immer noch was abgucken kann und/oder die einem die hoffnung geben, daß man im alter nicht nur im lehnstuhl sitzen muß :n26: .

vor ein paar monaten war im tv ein konzert mit netrebko, villazon und domingo, der ja wohl offiziell 65 ist (?), aber man munkelt ja, er wäre einige jahre älter (sieht auch so aus und hätte sonst auch schon mit 16 geheiratet). tja und er sang keineswegs schlechter als villazon und auch die stimme klang nicht wesentlich älter. warum sollte er denn abtreten?

und martha mödl hab ich in der oper 2x erlebt als sie schon über 80 war. beide male sehr beeindruckend, beim 2. mal allerdings nur wegen ihrer absolut beeindruckenden bühnenpräsenz und ihrer auch mit 87 immer noch völlig intakten und viel jünger klingenden sprechstimme. aber das singen hätte sie da tatsächlich lieber sein lassen und besser im theater in einer sprechrolle auf die bühne gehen sollen. aber mit anfang 80 war auch das gesungene (jedenfalls in der rolle, in der ich sie gesehen habe) noch ok, da kein hohen töne etc. darin vorkamen. und ich (und einige meiner schüler) war froh, daß ich mir den weiten weg gemacht habe und sie mal live sehen konnte. es wirkte anders und viel beeindruckender als auf einer aufnahme bzw. video o.ä.

liebe grüße
kaja


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.02.2007, 12:47 
Offline
nicht mehr zu rettender
nicht mehr zu rettender
Benutzeravatar

Registriert: 12.05.2006, 11:07
Beiträge: 922
Wohnort: Zwischenstop in Westafrika *20.1.
Vorname: I.
Nachname: K.
Das grosse Problem mit Montserrat Caballe, deren CDs ich allein wegen ihres flutenden piano in der Höhe sehr mag (die ich aber nie live erlebt habe), ist in meinen Augen, dass auf dem Plakat nach wie vor Montserrat Caballe steht, die Preise entsprechend gesalzen sind, und im Konzert dann ihre Tochter oder Schüler singen und ihr eigener Anteil nicht nur kurz, sondern auch nicht auf der Höhe der Erwartungen ist. Das wirkt dann wie eine Mogelpackung - so formulierten es zumindest Freunde, die vor Jahren zu einem ihrer Konzerte gingen.

Von ihrer Warte her finde ich das eine elegante Lösung, die Kasse stimmt und sie promoted die nächste Generation - als Publikum wäre ich enttäuscht. Da ich da nicht hingehe und mir auch keine Videos davon ansehe, habe ich persönlich kein Problem damit.

Aber ich finde Robins Ansatz ganz schön, ich bin sehr stolz, als junges Mädchen einst Mstislav Rostropovitch oder Svatoslav Richter oder Yehudi Menuhin, die Oistrachs gehört zu haben, habe vor einigen Jahren bei Pierre Boulez ausnahmsweise sogar eine CD signieren lassen und der Satz, das erzähl ich eines Tages meinen Enkelkindern ist bei uns ein geflügeltes Wort...

Nostalgische Grüsse von Castafiore


Nach oben
 Profil Position des Users auf der Mitgliederkarte  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.02.2007, 16:54 
Benutzeravatar
Wie stolz bin ich auf mein Gespräch mit Dietrich Fischer - Dieskau und seiner Frau Julia Varady, die ich, gemeinsam mit Gerhard Schroth, 2004 in Schwarzenberg kennen lernen durfte ( Foto in der Bildergalerie auf meiner HP ) !
Recht hast du, liebe Castafiore ! :n2:

Ciao. Gioachino


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.02.2007, 20:11 
Benutzeravatar
Ich beschäftige mich ja momentan u.a. sehr viel mit Renaissancemusik, und in dem Zusammenhang habe ich in der Bücherei eine CD gefunden mit Monserrat Caballé und "Songs of the Spanish Renaissance", eine Aufnahme von 2003. Das ist größtenteils ganz grauenvoll, eine gealterte große Opernstimme singt diese zarten Lieder, die eher Volksliedcharakter haben und zu denen dieses starke Anschleifen und schon fast tremoloartige Vibrato einfach nicht passen. Ein bestimmtes Lied kann man sich überhaupt nicht anhören, das ist auch von der Intonation her sehr schräg. Von just diesem Lied habe ich auch eine Aufnahme von Teresa Berganza, und die singt es - obwohl ebenfalls große Opernsängerin - wunderschön.

Hut ab vor ihrer Lebensleistung - aber wie ihr schon gesagt habt, man muss auch wissen, wann's genug ist.

Liebe Grüße,

Orphenica
:hearts:


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.02.2007, 11:37 
Benutzeravatar
Freunde und Verehrer der Nicht-genug-zu-Verehrenden!
Natürlich hat die Montse ihre Glanzzeit hinter sich. Das ändert aber nix daran, dass sie DIE Sängerin des letzten Jahrhunderts war und ist!
Ich hatte vor ca. 10 Jahren die Gelegenheit, Montse bei den Münchner Opernfestspielen live zu erleben: Erster (kurzer ) Teil des Konzertes war Barock und Klassik gewidmet. Eine alte, dicke Frau kam humpelnd auf die BÜhne und hat sich mühselig durch die Arien gekämpft. In der Pause wollte ich eigentlich gehen, um mir mein Idealbild einer Sängerin nicht kaputt zu machen. Ich blieb und im zweiten Teil des Konzertes kam eine dicke Frau im orangefarbenen Kleid jugendlich elanös auf die Bühne geschwebt und gab spanische Moderne zum Besten. Um es kurz zu machen: Es war GRANDIOS, für mich das beeindruckendste Erlebnis, das cih hatte. Sie hat 25 Minuten Applaus bekommen udn kam schließlich im Abschminkumhang und barfüssig noch einmal auf die Bühne, weil so lange geklatscht wurde.
Ob Montse oder irgendein anderer Sänger gut ist, entscheidet sich nicht an irgendwelchen (in den Noten stehenden oder sowieso nur dem Wettbewerbswahn zuzuschreibenden) hohen Noten!!
Die göttliche Caballe hat eine Gesangskultur, die sich an ganz anderen Dingen, als an hohen Noten festmacht!
Wer sich bei Musik daran orientiert, ob man den Minutenwalzer in einer Minute spielen kann oder ein hohes Es singen kann, hat meiner Meinung nach eh nicht verstanden, was Musik wirklich ist! Das ist doch eher die Abteilung "Schneller, höher, weiter" und hat mit Kunst nichts zu tun!
Gruß und Kuss, der caballe-verliebte und hohes-c-versager musencus


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.02.2007, 13:04 
Benutzeravatar
musencusmuc hat geschrieben:
Wer sich bei Musik daran orientiert, ob man den Minutenwalzer in einer Minute spielen kann oder ein hohes Es singen kann, hat meiner Meinung nach eh nicht verstanden, was Musik wirklich ist! Das ist doch eher die Abteilung "Schneller, höher, weiter" und hat mit Kunst nichts zu tun!


Danke, dem ist nichts hinzuzufuegen :n3: :bravo:


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.02.2007, 18:28 
Benutzeravatar
Doch !
Man darf erwarten, dass jede Sängerin, jeder Sänger, das singt, was vom Komponisten notiert worden ist. Das hat mit höher, weiter, schneller nichts zu tun, finde ich.

Ciao. Gioachino :d_neinnein:


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.02.2007, 20:01 
Benutzeravatar
gioachino hat geschrieben:
Doch !
Man darf erwarten, dass jede Sängerin, jeder Sänger, das singt, was vom Komponisten notiert worden ist. Das hat mit höher, weiter, schneller nichts zu tun, finde ich.

Ciao. Gioachino :d_neinnein:


Das finde ich allerdings auch. Wenn das nicht oder nicht mehr geht, sollte man eben die Finger von den Stücken lassen.

Wie bereits erwähnt, Jessye Norman war toll in den Brettl-Liedern und ich hätte sie sicher mit dieser Leistung in Erinnerung behalten, wenn sie anderes, das sie definitiv nicht mehr konnte, im Konzert weggelassen hätte.

LG
mezzo


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.02.2007, 20:28 
Benutzeravatar
gioachino hat geschrieben:
Man darf erwarten, dass jede Sängerin, jeder Sänger, das singt, was vom Komponisten notiert worden ist.


Richtig, und ich dachte, gerade darum ging es (u.a.) am Beginn dieses Threads: Dass die Caballe zu Glanzzeiten gerade das sang, was in den Noten steht, und eben nicht die sich ueber Jahre und Jahrzehnte eingeschlichenen "Angeberversionen" (ich nenne das jetzt mal ganz ketzerisch so :lol: ), weil sie's gar nicht noetig hatte.
Gregor war ja auf der Suche nach "hoeher, schneller, weiter", egal ob notiert oder nicht.
Musencus hat sicherlich auch nicht gemeint, dass man wild drauflossingen sollte, wie einem gerade der Schnabel gewachsen ist - ohne Ruecksicht auf des Komponisten Intention (der Satz kam vielleicht missverstaendlich rueber, ich denke, da ging es auch mehr um Groessen- oder Hoehenwahn).

Das Madame sich heute teilweise nicht mehr mit Ruhm bekleckert und gewisses Repertoire mittlerweile lieber bleiben liesse, steht auf einem anderen Blatt :roll: :pfeif:


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04.02.2007, 00:16 
Benutzeravatar
Nabend ;-)

Nur ein paar knackige Anmerkungen...

Wer die Königin der Nacht in sein Repertoire aufnimmt, muss wissen, dass die f''' elementarer Bestandteil der Partie sind. Dass die mal (!) daneben gehen können, ist menschlich - wer diese Töne aber nicht mit einer 90 % übersteigenden Sicherheit abrufen kann, sollte vielleicht doch besser die Finger von der Partie lassen. Hier geht es auch nicht um "höher-schneller-weiter-lauter", sondern ganz schlicht um ein sehr rollenspezifisches Anforderungsprofil, dessen man sich bewusst sein muss.

Loriots Mutter Winkelmann wurde die Singstimme von einer leibhaftigen bayerischen Kammersängerin geliehen, die allerdings zum Zeitpunkt der Aufnahme ihre Karriere bereits seit einigen Jahren beendet hatte - und sich in diesem Film auch ganz gewiss nicht einem ernsthaften professionellen Vergleich stellen wollte: es ging ja ganz konkret um den skurrilen Eindruck, den eine gealterte Stimme hinterlässt. Wieso ich das weiß? Die Dame war meine Lehrerin (sic!).

Mme. Caballes frühere Leistungen mit jenen aus dem vergangenen Jahrzehnt zu vergleichen ist hart, aber bis zu einem gewissen Grad legitim insofern, als sie ja nicht auf die Bühne geprügelt wird, sondern sich frewillig dem Publikum stellt. Bei aller Verehrung für die Sopranistin (die mir persönlich allerdings immer zu wenig dramatisch nicht in stimmlicher, aber rollendramaturgischer Hinsicht war) muss man schon feststellen dürfen, dass sie mit ihrer scheinbar ad infinitum verlängerten Karriere sicher nur jenen eine akustische Freude zu machen vermag, die sie auch im Vollbesitz ihres Instruments kennen.


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04.02.2007, 11:48 
Benutzeravatar
Steven Grlscz hat geschrieben:
Wieso ich das weiß? Die Dame war meine Lehrerin (sic!).

.


WOW echt?! Ich liebe diese Filmszene! :n122:
Und das ich sie erwähnt hab war nur, weil ich das irgendwie gerade im Ohr hatte und der Vergleich eigentlich ganz gut gepasst hat finde ich. :lol:
Es klingt ja auch eigentlich gar nicht so schlecht für eine Dame älteren Jahrgangs! Oder sagen wir für eine "normalsterbliche", von einer Caballé erwartet man einfach etwas anderes. Und Deine Lehrerin hat im Gegensatz zu Caballé die Töne besser getroffen! Sie hat bestimmt übertrieben mit dem Opernhaften, um der Komik willen, wie Du schon sagtest... mit der Schauspielerin dann noch, echt super lustig :n3:

LG
Najade


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04.02.2007, 20:43 
Benutzeravatar
Ich habe erst auf Bayern 4 zufällig eine Carmen-Arie gehört, saß gerade im Auto.

Ich dachte mir: uuups, was ist das denn? Bin ja gespannt wer da dahinter steckt . ???

Kurze Beschreibung meiner Gedanken und Wahrnehmungen während des Stückes, wohlgemerkt, absolut unvoreingenommen:
Es gluckste immer wieder bei manchen Tonansätzen...wie ständige Glottisschläge...Es war bissl ein Wechselbad zwischen schönen, geführten Tönen und irgendwelcher Willkür, fast bissl NoTechnik zwischendurch, nicht durchgängig, ab und an eben., Zudem klang mir die Stimme an manchen Stellen recht dünn und mir fehlte das warme, satte Timbre, dass ich mir bei einer Carmen vorstelle., hingegen war die Stimme an manchen Stellen gar leicht hysterisch, bissl schrill.

Wie erwähnt, ich wußte nicht wer das singt!! War gespannt auf die Ansage:

Es war die Caballe!

Ich wundere mich ja nun schon ein bisschen:
Königin der Nacht...
Carmen...

Es soll ja so Urviecher geben die dazu in der Lage sind!
In diesem Falle ... weiß nicht!

hmm

Grüße
Su


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04.02.2007, 20:55 
Benutzeravatar
mezzo hat geschrieben:
Jessye Norman
Einige Sachen (z.B. Brettl-Lieder) waren toll, aber mit R.Strauss und Brahms war die Stimme deutlich überfordert.

mezzo


Ob es daran liegt das die Stimme überfordert ist?
Das Rohr dazu hätte sie ja schon, evtl die spezielle Art und Weise nicht dieses dafür passend einzusetzen....(will hier ja keinen Weltklassesängern die Technik absprechen, sonst krieg ich gleich eins auf´s Dach oder den hier :schlaumeier: :lol: )

Nur soviel: ich hab ne BrahmsCD und auch Strauss von ihr daheim...und die stehen neben der von Gwyneth Jones Straussn´s (wer den Thread in Gesang.de gelesen hat, weiß wat ich damit mein :pfeif: ) also unterst begraben!!

:lol:

Aber in Gospel´s gehört sie für mich zu den Größten :n3:

Grüße
Su

Nicht falsch verstehen, ich mag sie wie die Caballe auf ihre Art und Weise, aber nur in ganz spezieller Literatur!


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 05.02.2007, 14:12 
Benutzeravatar
Was haltet ihr von einem tenoralen a`` :brüöö


Nach oben
  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 60 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

0 Mitglieder


Ähnliche Beiträge

Was kann ich noch erreichen?
Forum: Studium, Ausbildung
Autor: chuebner
Antworten: 17
Wieviel Klassik kann man Kiindern zumuten....?
Forum: Allgemeines
Autor: Anonymous
Antworten: 17
Montserrat Caballé Schlaganfall
Forum: Allgemeines
Autor: musica
Antworten: 19
Kann nicht posten
Forum: Moderatorenteam
Autor: Nelli_singt
Antworten: 13
Kann man an der stimme erkennen woher ein sänger stammt ??
Forum: Stimme
Autor: Anonymous
Antworten: 6

Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  
cron




Hosted by iphpbb3.com

Impressum | Datenschutz