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BeitragVerfasst: 02.02.2010, 15:00 
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Ratgeber
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Registriert: 04.06.2008, 16:25
Beiträge: 574
Liebe Stimmkundler und Sangesfreunde,

hier in diesem Forum und auch anderweitig ist gelegentlich davon zu lesen, wenn man dies und jenes tue, könne man sich "die Stimme ruinieren", oder diese(r) und jene(r) habe sich "die Stimme ruiniert".

Ich weiß bisher nur dass sich dieser Begriff irgendwie auf Beeinträchtigungen (Verschlechterungen) der Klangqualität bezieht, aber was heißt das denn genau?

Wiss- und lernbegierige Grüße, :les
AK-Kontraalt

_________________
Das Vergänglichste, wenn es uns wahrhaft berührt,
weckt in uns ein Unvergängliches.

(Friedrich Hebbel)


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BeitragVerfasst: 02.02.2010, 19:31 
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Registriert: 10.11.2005, 00:00
Beiträge: 3481
Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
Das heißt, wenn man mit dem Instrument Stimme Raubbau betreibt,überanstrengt, in falschem Fach singt, falsche Literatur die der Stimme (noch) nicht gewachsen ist, rumgrölt, da kann es passieren, dass Sängerknötchen entstehen, die dann ärztliche behandelt werden müssen und d.h., eine lange Zeit nicht singen zu dürfen.

_________________
musica
bel-voce-gesangssolisten







Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen und trotzdem zu uns halten.


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BeitragVerfasst: 03.02.2010, 16:54 
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junges Mitglied
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Registriert: 25.11.2009, 18:09
Beiträge: 49
Vorname: A
Nachname: R
Hallo AK-Kontraalt,

ich hab genau das hinter mir was Musika beschrieben hat - falsche Technik, falsches Stimmfach und noch Sprechberuf mit "falschem Sprechen" (Glottisschlag etc.).
Schließlich konnte ich nicht mal mehr sprechen, Vokale blieben einfach stumm.
Die Schäden an meinen Stimmbändern haben sich Dank Logopädie, eine Woche Sprechverbot mit Cortisonbehandlung und Gesangsunterricht wieder gegeben - es mußte Gott sei Dank keine OP her.
Als ich danach die ersten GU Std. hatte, schlossen sich meine Stimmbänder so gut wie gar nicht mehr, ich klang immer rauschig weil einfach zuviel Luft mit durch kam.
Auch konnte ich nicht länger als eine 1/4 Std üben, da meine Stimme dann schon überlastet war.
Und seid dem ist meine Stimme immer noch empfindlich, kleine Fehler führen schnell zu Heiserkeit und Hustenreiz. Das ist nun 2,5 Jahre her.
Vorher war ich auf dem bestem Weg ein Sopran zu sein, heute komm ich über Mezzo nicht mehr hinaus.

Im Nachhinnein weiß ich was ich alles faslch gemacht hab - nämlich so gut wie alles.

LG

MisSkorbut


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BeitragVerfasst: 03.02.2010, 17:40 
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Schaut öfter vorbei
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Registriert: 24.12.2009, 20:47
Beiträge: 107
Vorname: Hilde
Nachname: Maurer
Anfangs vor 17 Jahren sang ich trotz Heiserkeit weiter und dann war Schluß auf viele Monate.Seither pausiere ich wenn ich verkühlt bin. eine Sänger in meiner damaligen Musikschule mit Hochschulabschluß hat sich von Mezzo in denSopran hinaufgearbeitet und mit 50 war dieStimme kaputt- sie sang im Tremolo. vorher so gut daß wir sie alle beineideten.

Hilde45


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BeitragVerfasst: 24.12.2018, 20:30 
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Registriert: 17.12.2017, 20:20
Beiträge: 162
Vorname: Musi
Nachname: Cissima
MisSkorbut hat geschrieben:
Hallo AK-Kontraalt,

ich hab genau das hinter mir was Musika beschrieben hat - falsche Technik, falsches Stimmfach und noch Sprechberuf mit "falschem Sprechen" (Glottisschlag etc.).
Schließlich konnte ich nicht mal mehr sprechen, Vokale blieben einfach stumm.
Die Schäden an meinen Stimmbändern haben sich Dank Logopädie, eine Woche Sprechverbot mit Cortisonbehandlung und Gesangsunterricht wieder gegeben - es mußte Gott sei Dank keine OP her.
Als ich danach die ersten GU Std. hatte, schlossen sich meine Stimmbänder so gut wie gar nicht mehr, ich klang immer rauschig weil einfach zuviel Luft mit durch kam.
Auch konnte ich nicht länger als eine 1/4 Std üben, da meine Stimme dann schon überlastet war.
Und seid dem ist meine Stimme immer noch empfindlich, kleine Fehler führen schnell zu Heiserkeit und Hustenreiz. Das ist nun 2,5 Jahre her.
Vorher war ich auf dem bestem Weg ein Sopran zu sein, heute komm ich über Mezzo nicht mehr hinaus.

Im Nachhinnein weiß ich was ich alles faslch gemacht hab - nämlich so gut wie alles.

LG

MisSkorbut



Leider kann man als Amateursänger nicht beurteilen, was technisch falsch ist, sondern muß der Gesangslehrkraft vertrauen; außer, wenn es sich extrem schlecht anfühlt; dann denke ich, daß es auf alle Fälle falsch ist.
Gesangslehrer ist ein sehr verantwortungsvoller Beruf, da man an einem fremden Körper arbeitet.


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