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BeitragVerfasst: 16.06.2007, 17:48 
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Hallo,

möchte hier mal ein Thema ansprechen, was immer wieder aktuell ist.

Es gab mal eine Userin die ständig neue Lehrer ausprobierte und vorsingen ging. Eigentlich war sie sehr zu frieden mit ihrem eigenen Lehrer, trotzdem sang sie überall vor. Die Aussagen der Lehrer, denen sie vorsang, waren unterschiedlich, was die Qualität der Stimme betraf und die des Stimmfachs. Jedesmal war sie begeistert und wechselte, bis zum nächsten Vorsingen. Ich weiß nicht wie vielen Lehrern sie vorgesungen hat. Einige User hier wissen vielleicht von wem ich spreche, sie kennen sie persönlich.

Was denkt sich eine Schülerin dabei wenn sie ständig wechselt und jedesmal hochbegeistert ist, leider nie die Wahrheit über ihre Stimme zu hören bekommt, aber von sich sehr überzeugt ist.

Warum fragt man hier und dort, warum ist kein Vertrauen im eigenen Lehrer da? Viele Fragen tauchen auch in den Foren auf, anstelle sie mit dem Lehrer zu besprechen. So ist es auch mit Literaturfragen, die doch an 1. Stelle mit dem eigenen Lehrer besprochen werden müsste, die je nach Ausbildungsstand und vielleicht auch Talent abgesegnet sein sollte.

Liebe Grüsse

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BeitragVerfasst: 16.06.2007, 19:05 
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Hm, für mich klingt das, als ob sie doch irgendwie unsicher war. Sehr von sich überzeugt - vielleicht sah das nur so aus? Vielleicht war sie es in Wirklichkeit nicht?

Vielleicht hat sie sich sehr leicht verunsichern lassen z.B. von Dingen, die sie von anderen gehört oder im Forum gelesen hat. Jemand, der nach ihr mit dem GU angefangen hat, erzählt, daß er gerade eine Arie singt, von der ihr Lehrer gesagt hatte, die sei noch viel zu schwer - sowas in der Art. Und dann hat sie gleich gedacht, wenn ich bei einem besseren Lehrer wäre, hätte ich diese Arie auch schon längst gesungen - und sie hat sich nach einem anderen Lehrer umgeschaut.

Oder sie war so sehr von sich überzeugt, daß sie es nicht hören wollte, wenn eine Lehrer eine andere Meinung über ihre Stimme hatte als sie selbst - und hat deswegen gewechselt.

Aber für mich klingt das eher nach Unsicherheit - und danach, daß sie wohl doch nicht so wirklich mit dem Lehrer zufrieden war (gibt es ja manchmal - alles scheint okay zu sein; aber man hat doch ein seltsames Gefühl, ohne zu wissen, wo das herkommt). Oder sie hatte einfach extremes Pech und hat tatsächlich keinen Lehrer gefunden, mit dem sie wirklich auf einer Wellenlänge war.


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BeitragVerfasst: 16.06.2007, 19:54 
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Hallo ,

für mich klingt das auch eher nach Unsicherheit. ich kenn das ja auch von mir.

Nun singe ich nicht ständig verschiedenen Lehrern vor (die Zeit hab ich gar nicht) und bin mit meinem/n Lehrer (n) (hin und wieder besuche ich noch meine alte GL, um etwas moderneres oder unbekannteres Repertoire mit ihr zu erarbeiten) auch zufrieden (wiewohl ich auch bei beiden Lehrern Kritikpunkte habe, aber mittlerweile kann ich da ganz gut gegen an steuern).

Aber dennoch interessieren mich die Meinungen zu meiner Stimme - eben auch, weil ich mir noch nicht so ganz sicher bin, wo die Reise hin geht. Ich versuche, wie ihr mir ja auch schon geraten habt, mich nicht zu sehr festzulegen, aber manchmal ist es halt doch anstrengend, nicht Fisch und nicht Fleisch zu sein.

Ich kenne diese Userin (glaube ich) nicht, aber vielleicht war es bei ihr ähnlich?

LG

Octaviane

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„Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“
(T. Fontane)

"When you have that perfect match between voice, personality, repertoire and style, art happens" (Anonym)

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BeitragVerfasst: 17.06.2007, 09:23 
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Für meinen Teil sind meine Ausflüge zu anderen Lehrern beendet.

Ich denke bei jedem Schüler gibt es mal die Phase in der er neugierig ist und andere Lehrer/Lehrmethoden kennlernen will. Natürlich hat es auch was mit Selbstbestätigung zu tun, denn wenn man immer gutes hört möchte man das natürlich auch anderweitig bestätigt bekommen.

Bei mir gab es eine sehr kurze Zeit, in der ich nicht so gut mit meinem Lehrer auskam und in der ich ein paar Termine ausmachte. Das hatte sich jedoch schnell wieder geändert und die Termine blieben trotzdem bestehen und ich dachte mir, gehste hin schaden kanns nicht.

Mittlerweile bin ziemlich kuriert von dem Gedanken noch mehr Lehrer auszuprobieren, denn unterm Strich habe ich zwar mehr positives gehört wurde aber auch mächtig verwirrt was Technik und Literatur angeht.
Ich habe mir einfach eine kurze Zeit zur Besinnung genommen und kam zu dem Schluss, dass ich bestens bei meiner Gesangslehrerfamilie aufgehoben bin. Ich kam immer voller Energie wieder aus dem Unterricht, mit der Lust noch viel mehr zu singen und habe wahnsinnig viel Fortschritte gemacht ohne dass ich mich hätte angestrengt in jeglicher Hinsicht. Ich habe großartige Beispiele von Schülern aus denen großes geworden ist, kein Beispiel einer Stimme die dort kaputt gsungen wurde, im Gegensatz zu vielen anderen Lehrern.

Meine Stimme ist mir sehr wichtig und für einen Sänger ist sie das wichtigste was er hat und und mir kriecht nur so die Panik den Nacken hoch wenn ich daran denke ich könnte sie verlieren. Also kann ich auch sehr ängstlich werden wenn ich von anderen Seiten ständig höre ich werde
in zwei Jahren keine Stimme mehr haben, wenn ich in dieser Art weiter singe. Es liegt nahe auszuprobieren ob was an den anderen Gesangsmethoden etwas dran ist.

Und ich habe für mich persönlich erkannt : Ich bin bestens Aufgehoben, ich kann Gott nur danken, dass ich bei diesen Lehrern gelandet bin und ich denke nicht daran zu wechseln, solang sie mich haben wollen, werde ich dankbar sein dort Unterricht haben zu können.

Und ich bin mittlerweile völlig Überzeugt : Ich werde es definitiv merken, wenn ich meine Stimme verliere und das ist Momentan nicht der Fall!

Jeder sollte selbst herausfinden was ihm am besten tut und wenn man sich überanstrengt fühlt, die Stimme versagt usw. Ausprobieren kann man ruhig mal, man muss nur immer zu sehen, dass man in sich selbst horchen kann um herauszufinden was richtig ist und sich nicht belatschern lässt, weil natürlich jeder GL seine Methode durchfechten möchte.

Wie sagte doch die alte Lady bei der ich war so schön : Jeder Gesangsschüler sucht sich seinen Lehrer der zu ihm passt.

LG CarmencitaRubia

p.s.: Was will man mehr, wenn der Gl nicht nur gut ist sondern auch noch toll aussieht :lol: Ist man wenigstens in dieser Hinsicht motiviert.


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BeitragVerfasst: 17.06.2007, 10:14 
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Hallo,

diese junge Frau, das ich erwähnte, singt heute nicht mehr und das ist nach meinem Empfinden, ich habe sie gehört, wohl auch besser so.

Ich glaube nicht das sie verunsichter war, doch sie merkte wohl selber dass sie einfach keine Stimme hatte und niemand von allen Lehrern bei denen sie vorgesungen hat, konnte ihr die Wahrheit sagen.

Das habe ich in der Vergangenheit oft bemerkt, dass es Lehrer gibt, die einfach nur kassieren und es ihnen egal ist, ob jemand für den Beruf geeignet ist oder nicht.

Natülich ist es sehr schwer einem Menschen zu sagen was man von seiner Stimme hält, doch letztendlich sind sie dankbar, für ein Nichts das Geld zum Fenster rausgeworfen zu haben.

Vielleicht sollte ich die Überschrift ändern "Ehrlichkeit und Wahrheit des Lehrers einem Interessenten für eine Gesangsausbildung mit dem Ziel es beruflich machen zu wollen".

Gruß

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Zuletzt geändert von musica am 17.06.2007, 12:14, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 17.06.2007, 10:55 
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musika hat geschrieben:
Hallo,


Ich glaube nicht das sie verunsichter war, doch sie merkte wohl selber dass sie einfach keine Stimme hatte und niemand von allen Lehrern bei denen sie vorgesungen hat, konnte ihr die Wahrheit sagen.


Gruß


Sie merkte, dass sie kein Talent zum Singen hatte oder, dass ihr die Stimme fehlt? Ich denke es gibt keine Stimme die man nicht vernünftig ausbilden kann und die sich dann nachwas anhört. Das Singen an sich kann man natürlich nicht lernen, das stimmt schon.


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BeitragVerfasst: 17.06.2007, 11:03 
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LaCarmensitaRubia hat geschrieben:

Ich denke es gibt keine Stimme die man nicht vernünftig ausbilden kann und die sich dann nachwas anhört. Das Singen an sich kann man natürlich nicht lernen, das stimmt schon.


Nach was anhört? Nach was denn? Ich meine hier das Ausbilden einer Stimme die man dann auch "verkaufen" kann, klar, jeder Mensch kann singen, doch bei den meisten reicht es eben nicht weiter.

LG

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BeitragVerfasst: 17.06.2007, 12:03 
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musika hat geschrieben:
LaCarmensitaRubia hat geschrieben:

Ich denke es gibt keine Stimme die man nicht vernünftig ausbilden kann und die sich dann nachwas anhört. Das Singen an sich kann man natürlich nicht lernen, das stimmt schon.


Nach was anhört? Nach was denn? Ich meine hier das Ausbilden einer Stimme die man dann auch "verkaufen" kann, klar, jeder Mensch kann singen, doch bei den meisten reicht es eben nicht weiter.

LG


Was heißt "verkaufen können"? Manche Schüler sind zufrieden damit, wenn sie ihre Stimme für sich einfach nur fortbilden und der Oma beim Geburtstag eine Freude damit machen können. Andere werden zwar gut, aber nie so gut, dass sie z.B. mit Orchester arbeiten könnten. Dritte sind voll "bühnentauglich", wollen da aber gar nicht hin.....
Solange der Schüler Spaß am Singen hatte, sollte der Lehrer sich nicht "verweigern" - und das hat in meinen Augen auch gar nichts mit Abzocke zu tun. Klar sollte man den Leuten nicht jahrelang erzählen, sie könnten Weltkarriere machen, wenn es doch nur für den 70. Geburtstag der Oma reicht.
Ich denke aber auch, dass nur die allerwenigsten nicht singen können (die sitzen aber in Chören komischerweise immer neben mir :verdacht :lol: ).

LG
mezzo


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BeitragVerfasst: 17.06.2007, 12:11 
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hallo Mezzo,

Ich habe das Beispiel einer Schülerin geschrieben, der niemand sagte, dass sie es nie zur Sängerin bringt.

Auch wenn man seiner Oma ein Geburtstagsständchen bringen will, will man seine Stimme gut verkaufen. Sobald es ein Publikum hat und sei es nur die Oma, möchte man gut singen.

Ich meine aber diejenigen, die jahrelang einem Schüler etwas vormachen, wie gut und toll er ist, im Grunde aber weiß, dass es nie weiter reicht als der Oma ein Geburtstagsständchen zu bringen.

Ich rede nicht von denen die nur aus Spaß am Singen Unterricht nehmen, sondern von denen, die etwas vorgegaukelt kriegen und dass sind nicht wenige.

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Zuletzt geändert von musica am 17.06.2007, 12:12, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 17.06.2007, 12:11 
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Mir scheint, dass man da sehr sorgfältig trennen muss. Nicht jeder Gesangsschüler hat eine professionelle Karriere im Sinn.

Will ein Gesangsschüler das Singen zu seinem Beruf machen, so muss natürlich ein gutes Material vorhanden sein. Wenn jemand den Traum zu singen hat und nicht das Material dafür, ist das m.E. schon sehr tragisch. Und natürlich hilft es nicht, von einem Lehrer zum andern zu wechseln, zumal ja jede Technikveränderung auch wieder verunsichert und Zeit kostet.

Andererseits gibt es ja zahllose Menschen, die aus verschiedenen Gründen Gesangsunterricht nehmen. Ich habe z.B. 2 Schülerinnen, denen man immer sagte, sie würden falsch singen, sprich, sie könnten nicht singen. Diese beiden Damen haben nicht das Ziel, professionell zu singen, sondern sie machen das wie andere Leute zum autogenen Training gehen, oder zur Gymnastik - für sich selbst. Und die Fortschritte sprechen für sich. Das ist auch das einzige, was ich selbst begleiten kann oder will - wer da mehr Ehrgeiz hat, den mache ich mit meinem eigenen Lehrer bekannt.

Liebe Grüsse sendet Casta


P.S. während ich an meinem Beitrag bastelte, habt ihr weiterdiskutiert - ich bezog mich ziemlich direkt auf Musikas Beitrag bzgl. des Verkaufens ...
sorry, ich bin immer so lahm

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La chance d'avoir du talent ne suffit pas ; il faut encore le talent d'avoir de la chance.
Hector Berlioz


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BeitragVerfasst: 17.06.2007, 13:14 
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musika hat geschrieben:
hallo Mezzo,

Ich habe das Beispiel einer Schülerin geschrieben, der niemand sagte, dass sie es nie zur Sängerin bringt.

Auch wenn man seiner Oma ein Geburtstagsständchen bringen will, will man seine Stimme gut verkaufen. Sobald es ein Publikum hat und sei es nur die Oma, möchte man gut singen.

Ich meine aber diejenigen, die jahrelang einem Schüler etwas vormachen, wie gut und toll er ist, im Grunde aber weiß, dass es nie weiter reicht als der Oma ein Geburtstagsständchen zu bringen.

Ich rede nicht von denen die nur aus Spaß am Singen Unterricht nehmen, sondern von denen, die etwas vorgegaukelt kriegen und dass sind nicht wenige.


Das mit der Zielrichtung "Beruf" habe ich überlesen, sorry. Dann sind wir völlig d'accord. Das ist dann Abzocke!

LG
mezzo


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BeitragVerfasst: 17.06.2007, 14:13 
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Naja was versteht ihr denn unter nicht verkaufbaren Material, das gibt es meiner Meinung nicht.
Ob man nun ne ganz leichte Stimme hat oder ne schwere, eine tiefe oder hohe hat, man kann mit allem Karriere machen.
Mich verwirrt das nur das hier von nicht verkaufbarem Material gesprochen wird, es gibt doch genug Beispiele von "hässlichen" Stimmen die Weltkarriere gemacht haben.
Ich bin zwar sicher, dass ihr auch das Können miteinbezieht abe rich wollte es noch mal erwähnt haben .

LG Leila


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BeitragVerfasst: 17.06.2007, 14:27 
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LaCarmensitaRubia hat geschrieben:
Naja was versteht ihr denn unter nicht verkaufbaren Material, das gibt es meiner Meinung nicht.


Doch, das gibt es eindeutig. Eben mit nicht genug Talent fuer den angestrebten Bereich. Durchgaengig schlechte Intonation, mangelndes Volumen, mangelnde Musikalitaet ueberhaupt. Bei der Buehne kommt noch mangelndes schaupielerisches Talent, insgesamt fehlende Buehnenpraesenz, fehlende "Saengermentalitaet" dazu.

Auch solche Leute koennen das Singen lernen - fuer den Amateurbereich, um es als Hobby zu betreiben, was auch immer. Auch da ist oftmals noch sehr viel rauszuholen. Ich sage ja auch immer: Unausbildbare Stimmen gibt es nicht - jeder, der sprechen kann, kann auch irgendwie singen. Die Betonung liegt auf "irgendwie".

Wenn also ein Schueler zu einem Gesangslehrer kommt, der definitiv zu den Talenten gehoert, stellt sich das sehr schnell heraus. Dann gibt es "Grenzfaelle". Und eben auch diejeinigen, wo man eigentlich von Anfang an weiss, dass das Material einfach nicht da ist, und das merkt man als Lehrer oder auch Saenger mit Erfahrung sehr schnell. Wenn man so jemandem dann vormacht, dass er ggf. eine Buehnenkarriere machen kann, obwohl man WEISS, dass die stimmliche Praedisposition nicht gegeben ist, ist das unehrlich und nicht richtig.
Man sollte als Lehrer, nur damit das eigene Einkommen gesichert ist, den Schuelern nichts vormachen.
Wahrheiten auszusprechen ist eben manchmal unbequem, aber noetig ...


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BeitragVerfasst: 17.06.2007, 14:55 
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Eponine hat geschrieben:
LaCarmensitaRubia hat geschrieben:
Naja was versteht ihr denn unter nicht verkaufbaren Material, das gibt es meiner Meinung nicht.


Doch, das gibt es eindeutig. Eben mit nicht genug Talent fuer den angestrebten Bereich. Durchgaengig schlechte Intonation, mangelndes Volumen, mangelnde Musikalitaet ueberhaupt. Bei der Buehne kommt noch mangelndes schaupielerisches Talent, insgesamt fehlende Buehnenpraesenz, fehlende "Saengermentalitaet" dazu.
...


Ah dann hab ich euch falsch verstanden. Mir ging es nur darum dass ich dachte ihr meint die stimmlichen Möglichkeiten an sich. Also Größe, Stimmfarbe, Umfang usw. Das was du da aufzählst sind ja alles noch andere Faktoren de ich jetzt nicht zu Stimmaterial gezählt hätte.

LG Leila


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BeitragVerfasst: 17.06.2007, 18:29 
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hallo,

natürlich gibt es Stimmen, die nicht solistisch oder bühnengeeignet sind, jedenfalls nicht im klassischen oder auch in qualitätvollem Pop - Bereich. Ich meine jetzt bewust Stimmen, die Bühnenpersönlichkeit lasse ich bei dieser Diskussion trotz ihrer Wichtigkeit für das Gesamtbild mal außen vor.

Auch wenn z. B. aus verschiedenen anderen Gründen ein Daniel Küblböck als sog. "Sänger" hochgepusht wurde: Die Singerei blieb trotz eines gewissen Coaching oder was auch immer unschön und schräg, eine Clownnummer eben, deren schnelles Ende voraussehbar war.

Trotzdem: Arbeiten mit der Stimme an sich lohnt immer und ist ja auch therapeutisch einsetzbar. Es muss halt die Selbsteinschätzung der Schüler stimmen und Lehrer müssen genug Verantwortung haben, ihre Einschätzung auch ehrlich zu vermitteln. Eine Weltkarriere kann man sowieso niemandem versprechen.

LG

dola


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BeitragVerfasst: 18.06.2007, 10:13 
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musika hat geschrieben:
...Userin ...ständig neue Lehrer ausprobierte und vorsingen ging.[...]Einige User hier wissen vielleicht von wem ich spreche, sie kennen sie persönlich.

[...] leider nie die Wahrheit über ihre Stimme zu hören bekommt, aber von sich sehr überzeugt ist.

Hallo,

irgendwie macht mir dies hier ein ungutes Gefühl - es wirkt auf mich, als solle dieser Thread eine Mitteilung an eine bestimmte Person sein.

Zitat:
Warum fragt man hier und dort, warum ist kein Vertrauen im eigenen Lehrer da?

Ich nehme einmal an, es ist derselbe Grund, aus welchem manche Leute in medizinischen Angelegenheiten eine Zweit- und Drittmeinung einholen.
Es gibt ja auch Fälle, in denen Vertrauen geschadet hat.

Gruß v. Emmy


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BeitragVerfasst: 18.06.2007, 10:17 
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Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
Zitat:
irgendwie macht mir dies hier ein ungutes Gefühl - es wirkt auf mich, als solle dieser Thread eine Mitteilung an eine bestimmte Person sein.



Liebe Emmy

diese Userin existiert in keinem Forum mehr, es war nur ein Beispiel, da einige "alte" User diese Person kennen und auch ihre Stimme.

Wenn ich eine Mitteilung zu machen habe, mache ich das persönlich.

Liebe Grüsse

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BeitragVerfasst: 18.06.2007, 11:06 
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EmmyNoether hat geschrieben:
irgendwie macht mir dies hier ein ungutes Gefühl - es wirkt auf mich, als solle dieser Thread eine Mitteilung an eine bestimmte Person sein.


Hallo EmmyNoether,

ich wollte mich was diese Person betrifft gar nicht zu Worte melden, denn aus persönlichen Gründen habe (bzw. versuche ich) sie aus meinem Gedächnis zu verdrängen.

Ich lernte betreffende Person über das andere Forum kennen, irgendwann kam sie mich dann besuchen und wollte unbedingt meiner GL auch vorsingen und ihr Meinung einholen. Dem war denn auch so und meine GL hat ihr dann, na durch die Blume evt. , gesagt daß sie sich einem guten Chor anschließen sollte ...........und der GU mit Wunsch an die Bühne zu kommen unrealistisch ist.

Von einem anderen User weiß ich, daß auch er sie mitgenommen hatte auf Wunsch und die Beurteilung die gleiche war. Alleine von ihren eigenen Erzählungen, wo sie schon alles vorgesungen hatte und wie die Beurteilungen waren, da hätte sie anhand der wirklich vorhandenen Intelligenz erkennen müssen, daß sie diesen Weg an die Bühne wohl nicht erreichen wird. Sie wollte es nicht hören !!!!!!!!!!!!!!!! Sie sprach sich immer raus "ach der meinte mir fehlt ....... und ...... aber was meint der eigentlich wer er ist!!!!!!!! Als Neuling hat man doch diese Fähigkeiten überhaupt nicht oder ach ich war ja krank etc.

Damals stand ich gerade am Anfang meiner G.ausbildung und ich merkte wohl, daß sie "komisch" klang und sprach sie darauf auch an aber sie meinte nur, daß käme von der Umstellung zur Sonne/Mond/Stimme wo sie zwischendurch zu einer Freunding fahren würde etc.

Du merkst vielleicht jetzt selbst, daß sie wirklich hin und her gesprungen ist und alle Strohhalme sich geklammert hatte, leider vielfach auch paralell was die Techniken betraf. Hat wirklich nichts mit irgendeinem User hier zu tun, das kann ich dir 100%ig zusichern.

Vielleicht schreibt ja noch der ein oder andere der hier auch ist und sie kennt noch was..............

Normalerweise würde mir jede Person unter normalen Umständen seeeeehr leid tun, denn wer läßt seinen Wunschtraum schon gerne wie eine Seifenblase zerplatzen...........


Liebe Grüsse
Chero


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