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 Betreff des Beitrags: seinem Idol, Vorbild ähnlich sein?
BeitragVerfasst: 06.06.2007, 20:34 
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Hallo,

Ihr habt sicher ein Vorbild oder einen SängerIn die ihr besonders mögt, ihre Stimme toll findet und an ihrer Technik wenig auszusetzen habt.

Oft werden aus diesen Idolen oder Vorbilder, Klone, die Schüler wollen genau so sein, so eine Stimme haben und richten ihre ganze Ausbildung danach. Durch viele CD-Aufnahmen wird das noch zuhause gefördert, nachgeahmt. Manchmal findet man sogar Äußerlichkeiten bei den Schülern, die den Vorbildern ähneln.

Oft ist es auch bei Gesangslehrern so, viele Lehrer unterrichten die Schüler nicht gemäß ihrer Stimme, sie hören sich alle so an, wie der Lehrer selber. Oder die Schüler möchten so sein wie die Lehrer, da wird der eigentliche Stimmklang unterdrückt und das Potential welches eigentlich vorhanden ist, nicht in Anspruch genommen, es verkümmert.

Ist leider sehr oft so...habe schon oft solche Erfahrungen machen müssen von Schülern, die z.B. sehr "klein" gehalten wurden, obwohl sie eine große Stimme haben, die leider nicht erkannt wurde.

Liebe Grüsse

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BeitragVerfasst: 06.06.2007, 20:47 
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Wenn ich ein stimmliches Vorbild habe, dann ist es Jessye Norman. Da geht es mir weniger um die Stimme an sich, sondern mit welcher Selbstverständlichkeit sie die Töne fließen lässt. Keine Mätzchen, keine Gezaubere, einfach nur purer warmer weicher Wohlklang.

Ich wage mal zu behaupten, dass ich nie versucht habe, Sängerinnen zu imitieren und ich hatte auch nie das Ziel, wie jemand anderes zu klingen. Liegt vielleicht daran, dass mein GL ständig betont, dass jede Stimme einzigartig ist und man ihr einfach Zeit lassen muss ihren eigenen Klang zu entwickeln.

LG
mezzo


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BeitragVerfasst: 06.06.2007, 22:29 
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Ich wäre natürlich begeistert, wie mein Gesangslehrer zu klingen - der ist nämlich Heldentenor...

Ansonsten verehre ich Ben Heppner und Karita Mattila - also eher grössere Stimmen, die aber dennoch lyrisch geführt werden.

Aber das hat im Laufe der Jahre stark gewechselt - ich erinnere mich, dass mir zu Beginn meines Gesangsunterrichtes kleine, feine Stimmen gut gefielen, weil ich das fein platzierte suchte..
das hat sich dann weiterentwickelt.

Liebe Grüsse von Casta

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La chance d'avoir du talent ne suffit pas ; il faut encore le talent d'avoir de la chance.
Hector Berlioz


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BeitragVerfasst: 06.06.2007, 23:22 
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Birgit Nilsson und was den Stimmklang an sich angeht Leontyne Price.
Optisch seh ich den beiden aber defintiv nicht ähnlich, da pass ich in jeden Körper zwei mal rein :lol:
Aber die Technik Birgit Nilssons finde ich einfach unglaublich und absolut bewundernswert, dazu kommt ihr toller optimaler Stimmklang, besonders in der Höhe.
Ansonsten wären da noch Marilyn Horne und Joan Sutherland, weniger auf die das darstellerische Talent bezogen sondern viel mehr auf die Virtuosität.
Was die äußere Erscheinung angeht kann ich mich jetzt nicht an einer Sängerin orientieren, da mir jetzt keine einfällt, die mir auch nur im weitesten ähneln würde.


Ich möchte diesen "Idolen" nicht unbedingt gleichen, aber ich denke man kann sich von jeder dieser Sängerinnen ein Stückchen abschneiden, das schadet nichts!

LG Leila


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BeitragVerfasst: 07.06.2007, 01:05 
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Hallo, interessantes Thema,
ich habe versucht, mir immer Stücke von unterschiedlichen Interpreten anzuhören, um mir so ein Bild über die Interpretationsmöglichkeiten und stimmlichen Ausdeutungen der Darbietungen zu machen.
Ich kenne Aufnahme mit Richard Tauber, der als Opernsänger eine Leichtigkeit im Singen eines Volksliedes hatte, die ich so nie wieder erfahren habe. Der Bariton Heinrich Schlusnus wird mir unvergessen bleiben in der großen Szene Violetta/Germont aus La Traviata. Die Wechselwirkung der Sängerkollegen Richard Tauber, Marcel Wittrich und Herbert Ernst Groh ist mir ein Tagesthema in der Kindheit gewesen, da mein Vater von diesen Sängern geschwärmt hat.
Herbert Ernst Groh's Vorbild war Richard Tauber und er hat ihn zum Verwechseln ähnlich dargeboten (geklont?)
Mit Fischer-Dieskau muß und will man sich als Bariton auseinandersetzen, doch darf man die anderen Baritone u.a. Hermann Prey, Thomas Stewart und Josef Metternich als deutschsprachige Sänger nicht vergessen.

Fazit: Ich glaube jeder soll seine Stimme finden und erkennen lernen, sich wohlzufühlen und seine Stimme zu mögen (was nicht immer sofort gelingt!) Er soll sich aber auch fröhlich an den Sachen erfreuen, die die "Vorgänger" erbracht haben.

LG rugero


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BeitragVerfasst: 07.06.2007, 08:33 
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Hallo,

Vorbilder hatte und habe ich einige, und ähnlich wie bei Casta wechselten diese im Lauf der stimmlichen Entwicklung. Das definiert sich einerseits über die Sängerpersönlichkeiten, dem Wunsch, von deren Ausstrahlung und Auftreten zu lernen, aber durchaus auch damit, Vergleich und Anregung durch die Interpretation einer richtigen Könnerin aus meinem Fach zu erhalten, um zu entscheiden, was ich von meiner Sehensweise beibehalte und was ich vielleicht in diesem Sinn verbessern könnte. Die früheren Vorbilder büßten jedoch nichts ein, was meine Bewunderung betrifft.

Nachahmen oder gar kopieren hat mich nie interessiert. Ich habe ja mit 30 angefangen, da ist man wohl schon zu eigenständig, zum Glück.

Konkret habe ich lange Zeit von Brigitte Fassbaender geschwärmt und tue es auch jetzt noch. Was Liedgesang in meinem Fach betrifft, ist für mich Kathleen Ferrier fast unübertroffen. Hier hole ich mit gerne Interpretationsanregungen, wenn ich das Gefühl habe, bei einem Stück im Ausdruck nicht hinzukommen.

In der italienischen Oper begeistern mich Fedora Barbieri, Giulietta Simionato und Luciana D´Intino.

LG

dola


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BeitragVerfasst: 07.06.2007, 08:56 
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Komisch - ich hatte noch nie ein Vorbild im saengerischen Bereich, und das meine ich ganz ehrlich. Als junges Maedchen habe ich zwar fuer Saenger und Schauspieler geschwaermt, das hatte aber andere (pubertaere) Gruende :pfeif:

Ich finde bestimmte Stimmen schoen, mag auch manche Saenger lieber als andere, aber ich habe noch nie jemanden als Vorbild gesehen, warum, kann ich jetzt grad selbst nicht sagen. Ich habe auch bewusst nie versucht, jemanden zu kopieren. Ich hatte eine Lehrerin, die fand ich von der Persoenlichkeit her toll, da dachte ich mir mal: "Mensch, so viel Selbstsicherheit und Ausstrahlung auf der Buehne haette ich auch gerne!" Das hat sich aber nie auf die Stimme bezogen, da war ich immer mehr an dem interessiert, was fuer mich machbar ist und mich einzigartig macht.

Mir ist eher das andere von musika angesprochene Problem bekannt: Das Lehrer versuchen, ihren Schuelern den eigenen Stimmklang aufzuzwingen, und da koennte ich ganze Romane drueber schreiben. Meine furchtbarste Lehrerin war selbst Sopran und brachte auch ausschliesslich Soprane hervor - nicht, dass sie nur echte Soprane annahm, nein sie MACHTE alles zu Sopranen, hielt Stimmen kuenstlich klein, und Teile ihrer Gesangsklasse, mich eingeschlossen, klangen einfach nur furchtbar, weil das eben fuer den eigenen Stimmtyp unnatuerlich war. Muessig zu sagen, dass dies die Lehrerin mit der "besten" Reputation war (damals, heute hat sich das auch geaendert, gottseidank kann ich da nur sagen, obwohl es fuer sie selbst eher tragisch ist) :roll:

Ich kann heute beginnenden Saengern nur sagen: Es ist immer Vorsicht angebracht, sowohl, wenn man sich andere Saenger (egal, ob den Lehrer oder grosse Namen) zuviel anhoert und anfaengt, diese zu kopieren (oder so sein will, weil man sie toll findet, aber nicht das Material dazu hat), als auch, wenn der Lehrer einem was aufzwingt, was man nicht ist. Leider ist gerade Letzteres ohne bereits ein bisschen Erfahrung nicht immer leicht herauszufinden, meist merkt man das erst, wenn stimmliche Probleme auftauchen.

Es sind keine zwei Stimmen gleich, "singen wie" ist daher per se nicht moeglich und auch nicht anzustreben ...


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BeitragVerfasst: 07.06.2007, 10:09 
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Wie dola habe ich erst mit 30 angefangen Unterricht zu nehmen. Ich denke sie hat Recht, da ist die Gefahr des Nachahmens von Idolen eher nicht so groß.

Und natürlich finde ich bei den Altistinnen ( Nathalie Stutzmann, Sara Mingardo ) immer wieder Anregungen, sowohl was Interpretation, Ausdruck, als auch Liedauswahl betrifft. Und ich liebe es, die CDs der beiden einfach nur so anzuhören.

Kathleen Ferrier ist nicht so ganz mein Fall, aber wie dola schreibt, die Interpretations-Anregungen finde ich bei ihr natürlich auch.

Und - ein Meilenstein in meiner Ausbildung war Sylvia, eine Altistin aus dem Chor + Solistin "meines "Theaters. Als ich sie zum ersten Mal hörte, hatte ich noch nie eine Altistin mit schwerer Stimme live gehört. Das war für mich ein AHA-Erlebnis und welche Freude für mich heute, in Probe und Vorstellung neben ihr zu stehen. Leider gibt sie keinen Unterricht, aber sie ist sehr freundlich und offen für alle Fragen.

Was das angeschnittene Problem mit den GLs angeht, war ich da nicht klug genug. Ich war fast 15 Jahre bei dergleichen GL, heute weiß ich, dass ich besser beraten gewesen wäre, früher zu wechseln. Aber es war nunmal so und ich schau jetzt, was noch geht.

Liebe Grüße
Uralt


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BeitragVerfasst: 07.06.2007, 21:04 
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Hallo zusammen,

mein absolutes Vorbild ist Natalie Dessay. Ich finde ihre Technik einfach perfekt.

Liebe Grüße
wish


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BeitragVerfasst: 11.06.2007, 18:54 
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Hallo,
ein wirklich interessantes Thema.
Ein konkretes Vorbild habe ich nicht, bevorzuge aber eher große, warme Stimmen. Verschiedene Sängerinnen, deren Aufnahmen ich gerne höre, sind z.B. Renée Fleming, Lucia Popp, Julia Varadi, im italienischen Fach Leontyne Price, Renata Tebaldi, Mirella Freni.
Wenn ich eine Arie einstudiere oder mich eine Arie gerade besonders interessiert, höre ich meist verschiedene Aufnahmen durch und vergleiche die Interpretationen, um so ein "Spektrum der Möglichkeiten", Dinge, die nicht in den Noten stehen, kennenzulernen.

Liebe Grüße
Leonora


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BeitragVerfasst: 11.06.2007, 20:43 
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Meine absolute Lieblingssängerin ist immer noch Anni-Frid Lyngstad von ABBA. Und da ich klassischen Gesang lerne und sie eine Popsängerin ist, ist die Gefahr glaube ich gar nicht so groß, daß ich anfange, sie nachmachen zu wollen.
Außer vielleicht, ich wäre Popsängerin und würde in einer ABBA-Coverband singen.... (wobei Coverband ja schon wieder etwas anderes ist - da geht es ja darum, so ähnlich wie jemand anders zu klingen).


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BeitragVerfasst: 11.06.2007, 21:14 
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Eigentlich ging es mir nicht um Lieblingssängerinnen, sondern um ein Vorbild, Idol, dem man versucht nachzuahmen, ein Klon.

Ich sprach ja auch davon, dass viele Lehrer ihre Schüler nach der eigenen Stimme, Stimmklang ausbilden, was man auf Schülerkonzerten oft hört. Da klingen alle Stimmen egal, selbst ein Alt klingt wie die Stimme der Lehrerin, obwohl sie vielleicht ein Sopran ist.

So ist es auch im umgekehrten Fall, Nachahmung des Stimmklanges eines Idols oder Vorbilds.
Natürlich möchte jeder Schüler so singen wie ...XY, technisch und schön, doch jede Stimme muss ihren eigenen Stimmklang, Timbre entwickeln und sollte nicht von irgend einer Sängerin, die man toll findet, geklont werden.

Liebe Grüsse

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BeitragVerfasst: 11.06.2007, 21:35 
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Also meine Lehrerin versucht immer, meinen natürlichsten Klang aus mir rauszuholen und sie lehnt alles künstlich gemachte ab.
Aber insgeheim würde ich mir trotzdem wünschen, mal so zu klingen/zu singen wie sie.
Aber grundsätzlich denke ich auch, daß das ja den Menschen und Sänger ausmacht: der ganz individuelle Stimmklang und das ganz indivduelle Timbre. Und es ist immer wieder ein Abenteuer und unheimlich spannend, "neue" Stimmen zu hören, z.Bsp. in workshops oder Meister kursen. Und ich finde es immer ganz faszinierend zu sehen und zu hören, wie und ob der Klang der Stimme zu dem Menschen und seiner Persönlichkeit passt. Ergibt sich eine Einheit oder nicht ?? Bzw. stimmt die Stimme mit dem überein, wie der Sänger oder die Sängerin sich gibt.



Lg

Silje


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BeitragVerfasst: 12.06.2007, 00:00 
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hallo,

meine gl war zwar für mich ein vorbild, aber ich wollte nicht so klingen wie sie, sondern nur so gut singen und eine so tolle stimme haben (nicht die gleiche, aber genauso schön und ausdrucksvoll etc.).

meinen schülern singe ich extrem wenig vor. sie sollen nicht so klingen wie ich, sondern alle ihren eigenen stimmklang entwickeln und jeder anders klingen und auch sofort erkennbar sein.

liebe grüße
kaja


Zuletzt geändert von kaja am 21.07.2009, 22:18, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 17.07.2009, 16:29 
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also mein absolutes vorbild ist genia kühmeier! big_applaus ich glaub,ich hab da schon tendenzen sie zu kopiern,halt mich aber immer brav zurück.ich will natürlich ihre ausstrahlung,technik,bühnenpräsenz,.......aber genauso wie sie klingen wär ja fad.meine oma sagt aber immer wenn ich irgendwo singe,ich schaue ihr ähnlich :mrgreen

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lg gkfan :)


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BeitragVerfasst: 03.07.2012, 13:36 
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Mein Vorbild ist Patricia Petibon. Ich finde es einfach himmlisch ihr zuzuhören.
Ich versuch dann auch ihre Technik zu übernehmen... :oops:


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BeitragVerfasst: 03.07.2012, 19:05 
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Ich weiß zum Glück, dass ich nicht gut genug bin, als dass es mir was bringen würde, jemanden zu kopieren :pfeif:
Ich finde ja die Leichtigkeit und Ausstrahlung von Diana Damrau toll, aber außer dass ich versuche mehr innerlich zu lächeln wenn ich singe brauch ich nicht versuchen mir da was abzugucken.

Meine Lehrerin achtet sehr darauf, dass ich meinen eigenen Klang finde, das hat meine vorherige auch schon getan. Meine erste Lehrerin hat sogar selbst kaum was vorgesungen / vorgemacht, da sie eine sehr zarte Sopranstimme hatte, ich aber von der Veranlagung her wohl keine Soubrette bin, meine jetzige Lehrerin vermutet Lyrischen Sopran oder eher noch schwerer, mal sehen wo es mit der Zeit hingeht.


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BeitragVerfasst: 28.11.2012, 21:41 
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junges Mitglied
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Darf sich zu diesem Thema auch jemand äußern, der nur im Laienchor singt, keinen Gesangsunterricht hat weil ihm im Augenblick leider die Zeit fehlt (und der einmal richtig schlechten Unterricht hatte und sich entschieden hat, es dann lieber gleich zu lassen big_wut1 ) und der sich solistisch nur beim täglichen Abwasch und gelegentlich bei Chorinternen Veranstaltungen hören läßt?
Okay, aaalso: mein Idol ist Erna Berger. Könnte ich es tun, würde ich gerne singen wie sie. Aber natürlich kann ich nicht.

_________________
People may say I can’t sing, but no one can ever say I didn’t sing.
(Florence Foster Jenkins)


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BeitragVerfasst: 30.11.2012, 14:05 
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Hm, ich habe zwar auch Vorbilder (was z. B. die technische Finesse, die Stimmführung oder den Ausdruck angeht, die müssen dann auch gar nicht unbedingt "mein" Repertoire singen, z. B. finde ich Helen Donath einfach wunderbar) und natürlich Stimme, die ich gerne höre, aber ich bin davon ab, irgendwem "ähnlich" sein zu wollen und versuche lieber eine gute Technik zu erreichen und mir dabei die Individualität meiner Stimme zu bewahren. Sonst besteht ja auch die Gefahr, dass man unbewusst einen bestimmten Klang imitiert, der gar nicht der eigene ist - und das kann für die eigene Stimmentfaltung sehr hemmend sein.

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„Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“
(T. Fontane)

"When you have that perfect match between voice, personality, repertoire and style, art happens" (Anonym)

http://www.sopranodrama.de


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