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BeitragVerfasst: 12.11.2006, 00:12 
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Hallo,

mir geht es oft so, dass Konzert- und Auftrittsplanungen so sind, dass recht kurzfristig zwischen diesen drei Formen des klassischen Gesangs hin und her zu wechseln ist und zwar auftrittsreif.

Geht es euch da auch so, dass es einen Einfluss auf die jeweilige stimmliche Vorbereitung hat, ob man zuvor in der gleichen Form gearbeitet hat oder in einer anderen.

Am krassesten merke ich die Umstellung von Oper auf Lied, wie momentan erfahrbar.

Von Oper zu Oratoium macht mir entgegen kaum was aus (hatten wir ja in Pähl).

Liebe Grüße,
dola


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BeitragVerfasst: 12.11.2006, 00:41 
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hallo,

also zwischen oper und klass. liedern hab ich das nicht, weil ich sowieso immer beides mache. sowohl in den stunden mit meinem rep als auch bei konzerten, meist auch noch musical (west side story u.ä.) und chanson und gershwin u.ä. dazu. ich liebe diese wilden mischungen und das publikum auch.

schwierig wird es nur manchmal, wenn ich völlig unvorbereitet belten muß (im unterricht). da brauch ich eigentlich fast immer ein paar minuten für mich allein, um mich darauf einzustellen.
ohne entsprechende vorbereitung rutsch ich sonst spätestens bei hohen tönen in eine klass. stimmgebung und da würden sich meine "alten" schüler (ein paar machen sowohl klassik als auch rock etc.) totlachen :totlach und neue, die nur rock etc. machen wollen, wahrscheinlich nie mehr wiederkommen. :n86: :ruhe: :n68:

liebe grüße
kaja


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BeitragVerfasst: 12.11.2006, 14:30 
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Hallo ihr,

also, haltet mich jetzt für eine Banausin, aber müssen die Unterschiede bei Oper, Lied und Oratorium denn sooo gravierend sein? Ich meine, natürlich singe ich Oratorium "schlanker" als in der Oper (sehe aber auch hier nicht ein, meine Stimme künstlich klein zu machen und dem gängigen "Ideal" von einigen Kirchenmusikern zu genügen) und auch bei Lied konzentriere ich mehr auf die "nackte" Stimme, aber dann singe ich innerhalb der Oper eine Mozartarie ja auch ein wenig anders als einen Wagner.

Ergo gibt es natürlich Unterschiede, aber ich würde nicht sagen, dass es mir jetzt soo schwer fallen würde, von einem Genre ins andere zu wechseln. Bzw. mir würde, anders als Dir, Dola, wahrscheinlich noch der Wechsel von Oper zu Oratorium schwerer fallen, als von Oper zu Lied.


Beste Grüße

Octaviane


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BeitragVerfasst: 13.11.2006, 13:55 
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Octaviane hat geschrieben:
Hallo ihr,

also, haltet mich jetzt für eine Banausin, aber müssen die Unterschiede bei Oper, Lied und Oratorium denn sooo gravierend sein? Ich meine, natürlich singe ich Oratorium "schlanker" als in der Oper (sehe aber auch hier nicht ein, meine Stimme künstlich klein zu machen und dem gängigen "Ideal" von einigen Kirchenmusikern zu genügen) und auch bei Lied konzentriere ich mehr auf die "nackte" Stimme, aber dann singe ich innerhalb der Oper eine Mozartarie ja auch ein wenig anders als einen Wagner.



.....ich bin wohl auch eine Banausin...... :?:

Ich gehe nämlich immer noch davon aus, dass die MUSIK bestimmt, wie gesungen wird. Zumindest stelle ich das für mich fest. Also sollten sich keine großen Probleme ergeben, zwischen den Gattungen zu wechseln.

LG
mezzo


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BeitragVerfasst: 13.11.2006, 15:34 
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Also ich mache das auch so, daß ich mich auf die jeweiligen Stücke unterschiedlich vorbereite. Wenn ich z.Bsp. Elias-stücke singe, dann übe ich sehr viel mehr die schlanken Höhen . Bei Lied übe ich sozusagen alles, aber oft mit mehr Betonung auf Mittellage. Bei Mozart versuche ich sehr, sehr lyrisch und leicht zu singen. Bei Musical ist ja klar...da mache ich meine brutalen Belting-übungen.
Wenn ich innerhalb eines KOnzertes einen Wechsel habe, wie z. Bsp. von Oper zu Musical, dann muß das Musical auf jeden Fall nach den Opernstücken kommen , aber das ist ja eh klar . Ich singe mich aber für solch ein Mischkonzert genauso ein, wie für ein rein klassisches, versuchen dann aber schon, das Musicalstück technisch etwas anders zu singen. Das gelingt mir meistens ganz gut, aber auch nicht immer.

LG

Silje


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