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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 20.05.2015, 07:42 
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Also meine Gesangslehrerin fragt mich ständig, ob ich mich dabei wohl fühlen würde und ob ich so gut singen kann.
Außerdem geht sie nie zu weit hoch oder zu tief.
Wenn ich so lese, was Du schreibst, dann sind diese Fragen wohl berechtigt.
Aber ich singe nicht so tief, ich komme so ungefähr bis d oder e.

Gruß,
Silvieann


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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 20.05.2015, 08:00 
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contraalta hat geschrieben:
Habt ihr denn Gesangsunterricht?
Wie gehen Eure Lehrer mit Eurer Kontraalttimme um?Werdet ihr in die Höhe getrieben,weil so tiefe Stimmen ja sehr ungewöhnlich sind?Dieses Problem hatte ich so oft,daß ich aufhört,nach passendem Unterricht zu suchen.Ich möchte mich nicht in einer Lage quälen,die ich eigentlich nicht gut singen kann.


Bin zwar kein Kontraalt (sondern Zwischenfach-Sopran), aber: Mein GL bildet nach tatsächlicher Veranlagung aus. Beim Einsingen jagt er mich rauf und runter, ganz nach Belieben und Verfassung durch meinen gesamten Umfang von c bis fis3. An Literatur darf ich singen, was mir Spaß macht - solange es mir stimmlich liegt (da neige ich dann immer zu den höher liegenden Stücken). Optimale Verhältnisse also. Aber ich bekomme häufiger mit, daß Schüler/innen nach Bedarf ausgebildet werden. Mein GL hat z.B. vor einiger Zeit eine Schülerin übernommen, die von ihrer Ex-GL als Alt ausgebildet wurde. Unter seiner Fittiche entwickelte sie sich aber zu einem klangvollen Mezzosopran - und fühlt sich dabei viel wohler.

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Gruß, Astrid

Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen. (A. Schweitzer)


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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 29.05.2015, 16:53 
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Ja!Ich singe in die große Oktav!

Ich bin mit einem Stimmumfang von FIS/G in der großen Oktav bis f1 oder mit Mühe a1 auch eher im Bereich des Kontraalt anzusiedeln und sang immer tiefen Tenor und hohen Bass.``


Zuletzt geändert von contraalta am 14.08.2015, 16:48, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 14.08.2015, 16:34 
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Seitdem ich ab und zu Gesangsunterricht nehme,habe ich mich auf F in der großen Oktav bis c2 in der zweigestrichenen Oktav gesteigert.Bewirkt Wunder auch in Registerübergängen,Leichtigkeit und Klang.Super Unterricht bei frischgebackenen Sänger im Bereich Tenor oder Bariton,der gerade frisch das Examen fertig hat.
F bis c2 ist schon schön,weil man mehr Literatur singen kann.Vielleicht entwickle ich mich doch noch zum echten Alt;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 15.08.2015, 10:58 
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Hallo contraalta, da Lieder ohnedies meist für das jeweilige Stimmfach transponiert gesungen werden, könnte man sicherlich auch zum tatsächlichen Tonumfang hin transponieren. Ein Paradies für ungewöhnliche Stimmen! Gibt gute Programme dazu.
Gruß aus einer Mark unterm Alpenhauptkamm.
alfredo

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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 09.09.2015, 17:09 
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Ich singe nicht transponiert,da das in Oratorienchören gar nicht akzeptiert wird.Und viele Oratorienchöre nehmen keine Frauen im Baß/Tenor.Das muß ich an der Höhe arbeiten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 09.09.2015, 17:31 
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Woanders habe ich gelesen, dass der Unterschied zwischen Frauen- und Männerstimmen gar nicht so groß sei und das meiste einfach nur an der Technik zu singen läge. Ich halte das zwar für eine sehr gewagte These, denn sonst hätten wir ja - mit der richtigen Technik - alle ungefähr den gleichen Stimmumfang, aber zumindest scheint ein Tenor den höchsten gemessenen Ton gesungen zu haben:
Adam Lopez mit einem fünfgestrichenen cis
https://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Lopez

Will sagen, eventuell geht da bei deiner Stimme auch noch etwas nach oben hin - mit der richtigen Technik.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 09.09.2015, 21:59 
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Silvieann hat geschrieben:
Woanders habe ich gelesen, dass der Unterschied zwischen Frauen- und Männerstimmen gar nicht so groß sei und das meiste einfach nur an der Technik zu singen läge.

Das habe ich glaube auch gelesen (ausnahmsweise) und halte die Quelle nicht wirklich für zuverlässig ;)

Allerdings stimme ich zu, dass contraalta vielleicht noch Potential nach oben hat. Wenn die Kopfstimme noch nicht richtig erschlossen ist, sollte da noch etwas drin sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 01.01.2016, 22:32 
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Den Begriff "Kopfstimme" habe ich inzwischen wirklich zu HASSEN gelernt!!! big_haare

Kann die denn überhaupt von jeder Stimme verlangt werden, und wieso ist die angeblich so wichtig???

@Moniaqua: Mit meiner Frage, wo für einen "normalen" Alt die Tiefe anfängt, meinte ich nicht was in den Noten üblicherweise an maximaler Tiefe vorzufinden ist, sondern ab welchem Ton (+/-) eine Sängerin mit einer Altstimme das Gefühl hat, dass es ein tiefer Ton ist.

@Contraalta: Wie Gesanglehrer mit sehr tiefen Stimmen umgehen, darüber könnte ich inzwischen ein ganzes Buch schreiben. Die haben einfach Erwartungen die wir Kontraalte beim besten Willen nicht erfüllen können. Allenfalls geben sie noch zu dass sie mit Kontraalt keine Erfahrung haben. Eine Lehrerin, bei der ich eine Schnupperstunde absolviert hatte, sagte mir allen Ernstes, wer nicht mindestens ein c'' singen könne, dessen Stimme eigne sich ohnehin nicht für Gesangsunterricht. Mit einer solchen Stimme sei einfach nichts anzufangen. Soviel mal zu Deiner Frage, rein zur Info - weiterer Kommentar folgt vielleicht noch...

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weckt in uns ein Unvergängliches.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 02.01.2016, 19:18 
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Wenn ich nicht irre, liegt das c" nur eine Terz überm Kammerton!? Oder meinte die GLin das c³?
Hg alfredo
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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 02.01.2016, 21:17 
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Gemeint ist sicher das Zweigestrichene, denn andernfalls, also beim Dreigestrichenen, hätte die Lehrerin wahrscheinlich nur sehr wenige Schülerinnen... :kaffee

"Kopfstimme" ist nichts Böses, sondern ein Stimmregister, das alle haben, auch die tiefsten Bässe. Der Sinn der klassischen Ausbildung ist es, beide Register optimal zu mischen, also dass beides, egai in welcher Höhe, mitklingt.

Wenn man beides "isoliert" gebraucht, kommt in etwa das raus, was man fiepen bzw. röhren nennt. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass tiefe (Frauen-) Stimmen gerade damit Probleme haben, diesen Registerausgleich hinzubekommen. Hier liegt eine zentrale Aufgabe des GU. Allerings sollte man die Arbeit daran als Schüler/in zulassen, auch wenn die Selbstwahrnehmung der Stimme sich ändert und man vielleicht meint, dass man nun anfängt, nicht mehr kernig tief zu singen, sondern nur noch "hoch" zu säuseln. Das ist ungewohnt, jedoch ist der dunkle Stimmklang dadurch nicht weg, sondern, in Gegenteil, er ist schöner. Und ein sattes zweigestrichenes c dürfte dann auch bald kein Problem mehr sein.

Liebe AK Kontraalt, ich empfehle, deinen Gesang in einer GU - Stunde mal mitzuschneiden. Da kannst du die Ergebnisse der jeweiligen Technik vergleichen. Und außerdem wünsche ich dir eine/n entsprechend geduldige/n Lehrer/in.

LG

Dola


Zuletzt geändert von Dola am 04.01.2016, 19:45, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 03.01.2016, 01:06 
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Lieber Alfredo,

ja, es stimmt, das zweigestrichene c liegt "nur" eine Terz überm Kammerton a', aber auch eine (kleine) Terz kann verdammt viel sein. Zu viel für mich jedenfalls. Ist wirklich so. Auch wenn's mir (fast) keiner glaubt. Wenn sich a' schon anfühlt wie das Ende der Fahnenstange und es eigentlich schon beim f' anfängt hoch zu werden, jo mei, wo willst da ein c'' herzaubern? Gar noch ein solches, das nicht im Hals weh tut und den sofortigen Verlust mehrerer Halbtöne in der Tiefe zur Folge hat? Ein c'' brauch' ich NIE, ein c (kleine Oktave), manchmal auch H und B, ganz selten auch ein A (große Oktave) hingegen sehr wohl.

Wie oft hab' ich schon solche Sprüche gehört wie "Das ist überhaupt kein hoher Ton!". Aber ich glaube, es besteht Einigkeit darüber, dass ein Ton, der zwei Oktaven über dem tiefsten Ton liegt, tatsächlich hoch ist. Und das ist bei mir sogar noch unterhalb des Kammertons a' der Fall.

LG AK-Kontraalt

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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 03.01.2016, 21:12 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Den Begriff "Kopfstimme" habe ich inzwischen wirklich zu HASSEN gelernt!!! big_haare

Kann die denn überhaupt von jeder Stimme verlangt werden, und wieso ist die angeblich so wichtig???

Sie erweitert halt den Stimmumfang, das kann ganz nützlich sein. :n66: Außerdem wird die Stimme mit Kopfanteil brillanter und durchsetzungsfähiger.
Zitat:
@Moniaqua: Mit meiner Frage, wo für einen "normalen" Alt die Tiefe anfängt, meinte ich nicht was in den Noten üblicherweise an maximaler Tiefe vorzufinden ist, sondern ab welchem Ton (+/-) eine Sängerin mit einer Altstimme das Gefühl hat, dass es ein tiefer Ton ist.

Da ich inzwischen mehr oder weniger in die Schublade Alt einsortiert bin, wenn auch vielleicht nicht "normaler Alt", wage ich mal eine Antwort. "Tief" ist für mich so ab c' abwärts, in etwa. Ich komme singfähig bis ca. zum f oder e, das d geht gerade noch chorfähig (je nach Tageszeit und Anspannung) und darunter kommt mehr oder weniger heiße Luft.
Zitat:
Aber ich glaube, es besteht Einigkeit darüber, dass ein Ton, der zwei Oktaven über dem tiefsten Ton liegt, tatsächlich hoch ist. Und das ist bei mir sogar noch unterhalb des Kammertons a' der Fall.

Äh - wie tief kommst Du denn runter?!

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Monika


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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 03.01.2016, 22:36 
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Bis zum As mindestens, ist nicht immer gleich. Morgens ist auch locker ein F oder sogar E drin. Entscheidender als der Gesamt-Umfang ist allerdings meines Erachtens die Wohlfühllage, die reicht bis zum kleinen es hinab, ein d ist für mich "bequem tief", ab c wird es wirklich tief.

Dass das "tiefe" Gefühl bei einer Altistin schon bei c' einsetzt, das überrascht mich nun aber doch. Das hätte ich bisher bei einem Mezzo vermutet. Daher würde mich mal interessieren was Dola dazu meint. Und Ospite und Musika müssten aus ihrer GL-Erfahrung heraus doch eigentlich auch wissen ab wo ihre Alt-Schülerinnen (sofern sie welche hatten...) das Gefühl hatten "jetzt fängt die Tiefe an". Also, ich bin nach wie vor wissbegierig! :les

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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 04.01.2016, 13:29 
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Auch ein hoher Mezzo, so wie ich, muss tief runter in der Literatur, wenn er auch Alt-Pariten singen will, das kann er nur mit Bruststimme und nur wenn es nicht dauernd ist, sondern nur Spitzentöne sind. Da geht es z.B. in der Alt Rhapsodie bis runter zum As und in Rossinis Petite Messe solennelle ebenso.

In meiner über 30jährigen Lehrtätigkeit hatte ich leider nie einen tiefen Alt, so wie Ulrica, zwar gab es hohe und tiefe Mezzi, aber so ein richtiger Alt war nie dabei.

Wo die tiefe Lage beginnt, ist ganz unterschiedlich und wo ein Mezzo eine gute Bruststimme einsetzt, um tiefe Töne zu singen, hängt ganz von der Stimme selber ab, von der Technik.

Der Übergang in die Bruststimme darf nicht ins „Röhren“ verfallen und muss weich sein, sonst kommt es aus dem Mustopf, wie meine erste Lehrerin zu sagen pflegte. Also die Technik muss stimmen, sonst geht garnix.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 04.01.2016, 16:45 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Bis zum As mindestens, ist nicht immer gleich. Morgens ist auch locker ein F oder sogar E drin. Entscheidender als der Gesamt-Umfang ist allerdings meines Erachtens die Wohlfühllage, die reicht bis zum kleinen es hinab, ein d ist für mich "bequem tief", ab c wird es wirklich tief.

Ok, Du bist beim As mit ca. 104 Hz, richtig? http://www.sengpielaudio.com/Rechner-notennamen.htm
Das Gefühl, nun, es ist auch eine Frage, wie man tiefes Gefühl definiert :n66: Es ist nicht irgendwie unangenehm oder so, es fängt gerade an, sich einigermaßen tief anzufühlen. Klar, g und f fühlen sich tiefer an.
musica hat geschrieben:
Auch ein hoher Mezzo, so wie ich, muss tief runter in der Literatur, wenn er auch Alt-Pariten singen will, das kann er nur mit Bruststimme und nur wenn es nicht dauernd ist, sondern nur Spitzentöne sind. Da geht es z.B. in der Alt Rhapsodie bis runter zum As und in Rossinis Petite Messe solennelle ebenso.

Du meinst das as, mit 233 Hz, oder, s.link oben? As ist ja schon weit in der Männer-Range. Das erreicht doch ein "normaler" Alt gar nicht, auch nicht ein echter :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 04.01.2016, 17:12 
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Ich glaube, Musika meinte ein kleines as ;)

Zitat:
Das Gefühl, nun, es ist auch eine Frage, wie man tiefes Gefühl definiert :n66: Es ist nicht irgendwie unangenehm oder so, es fängt gerade an, sich einigermaßen tief anzufühlen. Klar, g und f fühlen sich tiefer an.


Das und was Musica sagt. Es kommt u. U. auch darauf an, wie die Linie, die man zu singen hat, geschrieben ist. Dann kann sich für mich als Sopran auch schon mal ein e1 "tief" anfühlen", obwohl ich es an sich nicht als sonderlich tiefen Ton bezeichnen würde und ich singbar (!) fast noch eine Oktave tiefer komme. Bei mir ist meistens um cis/c dann wirklich Schluss, an ganz entspannten Tagen schaffe ich vielleicht mal ein B, aber das ist eher die Ausnahme und nicht wirklich brauchbar. Aber ich kann Doris et al da nur zustimmen - es hilft meistens immens, sich mit allen Lagen und Registern seiner Stimme zu beschäftigen, mit der richtigen Technik profitiert die Höhe von der Tiefe und umgekehrt. :)

Zitat:
Aber ich glaube, es besteht Einigkeit darüber, dass ein Ton, der zwei Oktaven über dem tiefsten Ton liegt, tatsächlich hoch ist.


Ich finde übrigens, dass man das nicht wirklich pauschalisieren kann. Ich empfinde den Ton, der 2 Oktaven über meinem tiefsten noch sing- und hörbaren Ton liegt nicht wirklich alles "hoch", das ist eher so hohe Mittellage für mich (vorausgesetzt ich bin gut eingesungen). Aber das liegt vielleicht auch an meinem speziellen Stimmfach (schwererer Sopran mit großer Ausdehnung in die Höhe) und am Ausbildungsstand - früher (d.b. bevor ich meine Kopfstimme big_engel entdeckt habe, war ein e2/f2 auch "hoch" für mich ^^)
LG

Octaviane


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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 04.01.2016, 17:48 
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Hier kannst du es hören bei 3:28

https://www.youtube.com/watch?v=Eb6igjf7Ncw Brigitte Fassbender Mezzo/Alt

oder https://www.youtube.com/watch?v=P7S162WFNI8 ein echter Alt

oder von einem Sopran gesungen https://www.youtube.com/watch?v=g3I15jNd2Oo Sopran

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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 04.01.2016, 18:06 
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Danke für die Klangbeispiele, aber ich komme da auf Christa Ludwig und nicht Brigitte Fassbaender.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kontraalt/Contralto
BeitragVerfasst: 04.01.2016, 18:20 
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Stimmt, ist Christa Ludwig, hatte erst ein anderes Hörbeispiel von Brigitte Fassbender.

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