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 Betreff des Beitrags: In welcher Lage einsingen?
BeitragVerfasst: 29.12.2008, 10:53 
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Hallo zusammen,

beim Schreiben eines Beitrages zum Thema "Eingesungen zur Gesangstunde?" ergab sich eine gedankliche Querverbindung zu einem meines Wissens noch nicht besprochenen "Unterthema".

Wie oft habe ich schon erlebt dass ich mich beim Chor-Einsingen regelrecht versungen habe! Ich erlebe dies z. B. immer dann wenn der Chorleiter meint, man müsse beim Einsingen unbedingt auch in die Höhe, und zwar mindestens so weit wie man nachher bei den Stücken singen muss, aber meine Stimme mag derartiges überhaupt nicht. :abgelehnt Sie quittiert dies u. a. mit einem sofortigem Komplettverlust von mindestens fünf Halbtönen in der Tiefe sowie einer krächzenden Sprechstimme. :verdacht (Im GU ist derartiges noch nie vorgekommen.)

Ich habe mir daher angewöhnt, beim Anwärmen (und späteren Einsingen) konsequent in derjenigen Tonlage zu bleiben die bequem anspricht (bis etwa f', maximal g'). Ist die Stimme in dieser Lage gut eingesungen dann sprechen im "Ernstfall" auch die restlichen Töne einwandfrei an.

Wie sind Eure Erfahrungen dazu?

Neugierige Grüße,
AK-Kontraalt

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 Betreff des Beitrags: Re: In welcher Lage einsingen?
BeitragVerfasst: 29.12.2008, 13:31 
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Ich singe mich nach dem Aufwärmen (Atemübungen, Lippenflatter, Summen auf ng) vornehmlich in einer mir genehmen Lage ein, schaue dann, was die Höhe (oder Tiefe) so macht, die ich für die Stücke, die ich gerade einstudiere, benötige und wenn meine Stimme ganz motiviert ist, schaue ich evtl. auch noch mal, was (höhen- und tiefentechnisch) "noch so geht". Und dann freue ich mich, dass ich Töne erreiche, die ich niemals in irgendeinem Stück brauchen werde :verdacht

Nein, Spaß beiseite: Diese Extremtöne strebe ich natürlich nur sehr selten an, wenn ich merke, dass es wirklich gut läuft - ansonsten bleibe ich doch in moderateren Gefilden.

LG

Octaviane

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 Betreff des Beitrags: Re: In welcher Lage einsingen?
BeitragVerfasst: 19.04.2017, 23:19 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Hallo zusammen,

beim Schreiben eines Beitrages zum Thema "Eingesungen zur Gesangstunde?" ergab sich eine gedankliche Querverbindung zu einem meines Wissens noch nicht besprochenen "Unterthema".

Wie oft habe ich schon erlebt dass ich mich beim Chor-Einsingen regelrecht versungen habe! Ich erlebe dies z. B. immer dann wenn der Chorleiter meint, man müsse beim Einsingen unbedingt auch in die Höhe, und zwar mindestens so weit wie man nachher bei den Stücken singen muss, aber meine Stimme mag derartiges überhaupt nicht. :abgelehnt Sie quittiert dies u. a. mit einem sofortigem Komplettverlust von mindestens fünf Halbtönen in der Tiefe sowie einer krächzenden Sprechstimme. :verdacht (Im GU ist derartiges noch nie vorgekommen.)

Ich habe mir daher angewöhnt, beim Anwärmen (und späteren Einsingen) konsequent in derjenigen Tonlage zu bleiben die bequem anspricht (bis etwa f', maximal g'). Ist die Stimme in dieser Lage gut eingesungen dann sprechen im "Ernstfall" auch die restlichen Töne einwandfrei an.

Wie sind Eure Erfahrungen dazu?

Neugierige Grüße,
AK-Kontraalt



Bequem bis f´oder sogar g´- WOW!! Für mich ist das längst nicht mehr bequem!


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 Betreff des Beitrags: Re: In welcher Lage einsingen?
BeitragVerfasst: 20.04.2017, 10:03 
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Octaviane hat geschrieben:
Ich singe mich nach dem Aufwärmen (Atemübungen, Lippenflatter, Summen auf ng) vornehmlich in einer mir genehmen Lage ein, schaue dann, was die Höhe (oder Tiefe) so macht, die ich für die Stücke, die ich gerade einstudiere, benötige und wenn meine Stimme ganz motiviert ist, schaue ich evtl. auch noch mal, was (höhen- und tiefentechnisch) "noch so geht". Und dann freue ich mich, dass ich Töne erreiche, die ich niemals in irgendeinem Stück brauchen werde :verdacht

Nein, Spaß beiseite: Diese Extremtöne strebe ich natürlich nur sehr selten an, wenn ich merke, dass es wirklich gut läuft - ansonsten bleibe ich doch in moderateren Gefilden.

LG

Octaviane

Das klingt nach individuellem Einsingen. Einsingen im Chor ist nochmal ein anderes Thema. Und ein weites Feld zum Unsinn treiben...
Grundsätzlich sollte da jeder selber wissen, wo er aufhört. Nichtsdestoweniger jodelt in vielen Chören sogar der Bass bis zum a' hoch oder noch höher, mit viel Druck und hochstehendem Kehlkopf - und viele meinen, das müßte so sein und wär' toll. Da fehlt es einfach an Anleitung - und an Problembewußtsein bei manchen Chorleitern, sofern es nicht sogar blanke Unkenntnis ist. Und manche gängigen Übungen sind einfach nur sinnlose Zeitverschwendung...

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Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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 Betreff des Beitrags: Re: In welcher Lage einsingen?
BeitragVerfasst: 27.12.2017, 22:54 
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Ja, die lieben Chorsänger, sie machen eben brav dasjenige was der Chorleiter sagt. Dementsprechend machen sie eben auch so lange weiter bis der Chorleiter sagt, dass Alt und Bass jetzt aufhören oder eine Oktave tiefer weitersingen sollen. Und wenn er (sie) nichts sagt, dann wird eben - egal wie - immer weiter hinauf... Da habe ich so manches Mal auch schon Bass-Sänger gehört, wenn ich schon längst aufgehört habe. Mit noch nicht "warm" gesungener Stimme ist bei mir spätestens beim g1 einfach Endstation, morgens sogar noch etwas tiefer, da kann sogar schon e1 zum Problem werden. Aber die Herrschaften Chorleiter meinen immer, nach wenigen Minuten "Zeitverschwendung" (O-Ton TM Pestoso) könne man volle Höhe singen. Wenn allerdings nicht nur das Unwohl-Befinden, sondern auch der von TM erwähnte hochstehende Kehlkopf ein Aussschluss-Kriterium für die zum Einsingen verwendeten Töne ist, dann könnte ich nicht mal eine Oktave dafür verwenden und käme nie über den Bereich der Sprechstimme hinaus... :n66:

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 Betreff des Beitrags: Re: In welcher Lage einsingen?
BeitragVerfasst: 29.12.2017, 21:36 
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Als wenig erfahrene Chorleiterin stünde ich tatsächlich vor dem Problem, wie ich eine stimmlich heterogene Gruppe einsingen ließe. Aus eigener Chorsing-Erfahrung ist es mir noch grausig in Erinnerung, welche Kehlkopfkrämpfe manche Übung bewirken kann und hätte, gesetzt dem Fall einer solchen Situation, den Anspruch es besser zu machen. Dabei gehöre ich mit meinen individuellen Warm-Ups zu den Sängern, die sich besonders viel Zeit für Körper, Atem und Stimme lassen und gut und gerne 3/4 Stunde damit verbringen kann, was für einen Chor sicher hinderlich wäre. Aber wenn das Einsingen nach kurzem "wir pflücken Äpfel" bereits komplizierte Oktavsprünge bis über das hohe C hinaus beinhalten, so dass selbst ich als trainierte Koloratursopranistin schon festgesungen bin, frage ich mich, welchen Sinn das Einsingen dann noch hat?

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 Betreff des Beitrags: Re: In welcher Lage einsingen?
BeitragVerfasst: 30.12.2017, 10:39 
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Ab und an mal muß ich mit dem Vocalensemble das Einsingen machen, wenn wir im späteren Gottesdienst singen und mein Mann auf den letzten Drücker angeflitzt kommt. Ich halte mich dabei an diese Einsingübungen von David L. Jones - und fahre ziemlich gut damit. Dabei lasse ich meinen Mitsängern und Mitsängerinnen die Freiheit, wo sie aufhören wollen, achte aber auch darauf, daß ich die Umfänge erst allmählich erweitere. Die erste Übung setze ich auf e' an, gehe halbtonweise rauf und sehe zu, daß sie beim e" als höchsten Ton endet (also mit a' als Anfangston). Die nächste Übung setzt dann auf d' an und geht bis f" usw. Die Übung 6 mache ich dann gerne als Moll-Übung ;-) und bei der Übung 8 setze ich bei c" an und gehe dann die Tonleiter runter bis (mindestens) c'. Diese variiere ich auch gerne mit dem Vokal e, weil der nicht nach unten gedrückt werden kann. Manchmal setze ich auch noch eine ganz kleine Übung davor: Grundton - große Sekunde rauf - Grundton - kleine Sekunde runter - Grundton. Das Ganze auf dem Vokal i, beginnend bei f' als Grundton und endend bei c" als Grundton. Für mich reicht das dann auch, selbst wenn ich solistische Aufgaben habe. Leider kommt das aber zu selten vor...

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 Betreff des Beitrags: Re: In welcher Lage einsingen?
BeitragVerfasst: 30.12.2017, 13:28 
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Donna Elvira hat geschrieben:
Ich halte mich dabei an diese Einsingübungen von David L. Jones - und fahre ziemlich gut damit.


Liebe Donna Elvira,

vielen Dank für den Tipp mit David L. Jones! Bisher kannte ich nur seine Gesangstechnik für Opernsänger, von der ich sehr angetan bin. Ich hatte seit 2012 eine Gesangslehrerin, die nach dessen Methode unterrichtet und erst dadurch gelernt mit tiefem Kehlkopf und relativ "geschlossenem" Mund zu singen. Die Cuperto-Übungen wahren für mich das Tor zum Inhalare la Voce, das ich bis dahin nie kapierte und umsetzten gelernt hatte...

Ich werde mir die Übungen zu Gemüte führen. Wer weiß, vielleicht werde ich eines Tages doch noch Chorleiterin XD
Die ersten Beschreibungen mit den vier Fingern zwischen den Zähnen (nebeneinander oder übereinander? Mir erscheint das fast zu weit) und der Rücken-an-Wand-Übung habe ich schon überflogen. Letzteres stelle ich mir in den gängigen Einsingsituationen mit einer größeren Sängergruppe schwer umsetzbar vor. So viele freie Wände gibt es vielleicht nicht, dass gleichzeitig mit allen Mitsängern so gearbeitet werden könnte. Hast du damit schon Erfahrungen gesammelt?
Ich würde dann vermutlich zu einer Alternative aus der Dispokinesis wechseln: auf einen Stuhl setzen, vorbeugen (runder Rücken, auf die Unterarme stützen) und in den runden Rücken atmen. Bewusster langsamer Wechsel von langem Ausatmen und tiefem Einatem (mit den jeweiligen Ruhepunkten dazwischen, wo keine Luft in den Lungen ist und so ein Sog von Mund zum Beckenboden entsteht). Das müsste die Tiefenatmung ebenfalls aktivieren und ließe sich vielleicht einfacher in einer Gruppe umsetzen. Ein anderes Problem könnte sein, dass die Sänger unterschiedlich gut ausgeprägte Körperwahrnehmungen haben und man nicht jeden einzelnen in seiner Umsetzung überprüfen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: In welcher Lage einsingen?
BeitragVerfasst: 30.12.2017, 13:56 
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Diese speziellen Übungen, die im Fließtext genannt sind, mache ich zum Einsingen nicht, nur die in der Aufzählung unterhalb des Fließtextes. Mein Lehrer hat sie mich aber machen lassen, und das Ergebnis ist echt verblüffend gewesen. Das, was oben steht, ist so grundlegend, daß ich das mit einem Chor nur machen würde, wenn ich diesen Chor wirklich leiten würde und die Offenheit dafür erkennen könnte. Das ist außerdem meiner Meinung nach eher etwas für Stimmgruppenarbeit. Die meisten Laienchöre sind aber eher anders gestrickt. Da gilt eigentlich immer eine der drei "Grundregeln" (mit leichtem Augenzwinkern, aber leider durchaus ernstem Hintergrund):

1. Das haben wir nie so gemacht!

2. Das haben wir immer so gemacht!

3. Da könnte ja jeder kommen!

big_lala

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 Betreff des Beitrags: Re: In welcher Lage einsingen?
BeitragVerfasst: 31.12.2017, 22:20 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Hallo zusammen,

beim Schreiben eines Beitrages zum Thema "Eingesungen zur Gesangstunde?" ergab sich eine gedankliche Querverbindung zu einem meines Wissens noch nicht besprochenen "Unterthema".

Wie oft habe ich schon erlebt dass ich mich beim Chor-Einsingen regelrecht versungen habe! Ich erlebe dies z. B. immer dann wenn der Chorleiter meint, man müsse beim Einsingen unbedingt auch in die Höhe, und zwar mindestens so weit wie man nachher bei den Stücken singen muss, aber meine Stimme mag derartiges überhaupt nicht. :abgelehnt Sie quittiert dies u. a. mit einem sofortigem Komplettverlust von mindestens fünf Halbtönen in der Tiefe sowie einer krächzenden Sprechstimme. :verdacht (Im GU ist derartiges noch nie vorgekommen.)

Ich habe mir daher angewöhnt, beim Anwärmen (und späteren Einsingen) konsequent in derjenigen Tonlage zu bleiben die bequem anspricht (bis etwa f', maximal g'). Ist die Stimme in dieser Lage gut eingesungen dann sprechen im "Ernstfall" auch die restlichen Töne einwandfrei an.

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Mir geht es da eher komplett anders. Ich und meine Stimme fühlen sich wohler, wenn ich mich sowohl tief als auch hoch eingesungen habe. Es ist da total hinderlich, wenn der Chorleiter sagt, ab jetzt nur noch der Sopran und der Tenor.
Mir fehlt es dann an Lockerheit und ich verkrampfe viel schneller.
Meist singe ich mich auch mit ein, aber manchmal ist das eben ausgeschlossen, dass jemand aus dem Alt mitsingen darf ...


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 Betreff des Beitrags: Re: In welcher Lage einsingen?
BeitragVerfasst: 06.01.2018, 11:18 
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Ich denke, letzten Endes gibt es da auch kein Patentrezept. Jede Stimme ist anders und hat andere Bedürfnisse - und oftmals kommt es ja auch auf die Tagesform an. Mir reicht es z. B. oft durchaus, nur die Mittellage einzusingen (die aber gründlich) und die Höhe und Tiefe kurz anzutesten. Und dann gibt es wieder Tage, an denen ich das Bedürfnis habe, mich über den gesamten Stimmumfang einzusingen. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: In welcher Lage einsingen?
BeitragVerfasst: 06.01.2018, 12:51 
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Wie Octaviane schreibt, jede Stimme ist anders und braucht auch ein anderes Einsingen. Wenn ein Sänger irgendwo im Hotel ist, kann er sich auch nicht viel einsingen und er hat deshalb eine besondere Technik, ein Lippenschnauben, wie ein Pferd, es lockert nicht nur die Stimmbänder, sondern auch die Mundregion, so erklärt es z.B. Edda Moser in ihren Meisterkursen.

Ich selber brauche mich nicht viel einsingen, tiefes U vertreibt den Schleim und eine gute Mittellage singen, dann kommt die Höhe von alleine.

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