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 Betreff des Beitrags: Hauchige Stimme
BeitragVerfasst: 19.07.2009, 00:12 
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Hallo allerseits,

ich habe ja hier schon viel über mich erzählt, jetzt brauche ich an dieser Stelle Hilfe. Meine Stimme hört sich seit ein paar Tagen so hauchig an!

Angefangen hat das (glaube ich) beim Üben des richtigen Einsatzes eines Tones. Da habe ich es auf jeden Fall das erste Mal bemerkt. Meine GL meinte die Töne kommen bei mir oft von unten aus der Tiefe. Sie hat mir vorgemacht, wie es richtig geht. Ich habe es, nachdem ich es selbst probiert habe, zwar nicht gleich so hinbekommen, wußte aber was sie meint und habe das dann zu Hause geübt. Dabei ist mir dann schon manchmal so ein kleines Nebengeräusch aufgefallen. Neben dem Ton habe ich die Atemluft herausströmen gehört und gespürt, jedoch nur ganz leise und auch nur, wenn ich das bei leisen Tönen versucht habe. Bei der letzten Stunde vor den Ferien habe ich meine GL auch gleich daraufhin angesprochen. Ich hab ihr vorgemacht, was ich zu Hause geübt habe und sie meinte, dass der Einsatz sich jetzt viel besser anhört als beim letzten Mal. Dass ich es also richtig mache und ich mir nicht zu viele Gedanken über die Luft machen soll. Ich habe jetzt aber das Gefühl, dass es immer schlimmer wird. Ich habe in der letzten Zeit wenig gesungen, aber wenn ich singe, dann ermüdet meine Stimme sehr schnell, ich spüre so etwas wie einen Kloß im Hals, bin aber nicht heiser. Bei dem Versuch auf A einen Ton in der Mittellage zu halten höre ich nun sehr deutlich den Luftstrom. So langsam mache ich mir echt Sorgen.

Folgende Gedanken habe ich mir selbst darüber gemacht:
1. Ich achte immer besonders darauf, dass ich mit tiefer Kehle und hohem Gaumen singe. Ich Gähne zwischendurch immer, um das Gefühl dafür zu bekommen. Kann es sein, dass ich mich dabei verkrampfe? Kann man das auch übertreiben? Kommt das Gefühl im Hals von der ungewohnten Dehnung?
2. Zurzeit leide ich sehr unter meiner Allergie. Ich habe Heuschnupfen. Es juckt mir immer sehr stark der Gaumen und ich putzte mir oft so heftig die Nase, dass mir der Rachenraum wehtut. Das hört sich jetzt vielleicht blöd an, aber es ist leider wirklich so. :-(
3. Die GL bei der ich einmal zum Vergleich vorgesungen habe sagte ich hätte eine dichtschließende Stimme, die kein bisschen hauchig klingt und ich würde nichts verkehrt machen. Habe ich mir jetzt was Falsches angeeignet? Das wäre ja wirklich schlimm. Ich will gar nicht darüber nachdenken :-((.
4. In der letzten Zeit habe ich oft versucht auch mal leise zu singen, was für mich eher schwer ist, da ich wohl eine sehr voluminöse, kräftige Stimme habe. Bei der letzten Gesangsstunde hat mich meine GL gefragt, ob ich mit Absicht so leise singe (es stand ein „pp“ an der Stelle) und meinte es würde sich anhören als ob ich mit angezogener Handbremse singe. Ich sollte das lieber lassen, da sich bei meiner Stimme ein piano immer eher nach einem leisen forte anhören wird und ich das nicht künstlich unterdrücken soll. Solange ein unterschied von Laut und Leise zu hören ist, ist es gut.
5. Vor ein paar Tagen habe ich mich darüber gewundert, dass sich mein Stimmumfang scheinbar ein wenig in die Tiefe erweitert hat.

Was ist nur los??? Kaum sind Ferien und schon die Probleme da. Oder mache ich mir einfach viel zu viele Gedanken? Ich weiss, es ist schwer eine „Ferndiagnose“ zu stellen, aber über ein paar Anregungen bin ich sehr dankbar.

Viele Grüße,
bebe :n66:

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 Betreff des Beitrags: Re: Hauchige Stimme
BeitragVerfasst: 19.07.2009, 01:56 
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hallo,

eine ferndiagnose ist nicht schwierig, sondern unmöglich und unseriös.

luftgeräusche beim singen sind jedenfalls nicht in ordnung und und schnelle stimmermüdung und kloß im hals ist ganz schlecht.

wenn deine gl sagt, daß dein einsatz sich jetzt besser anhört, hattest du vorher vielleicht einen zu harten stimmeinsatz (der für die stimme nicht gut ist). aber die bessere variante ist eben nicht der hauchige einsatz (der für die stimme auch nicht gut ist, genauso wie flüstern bei erkältungen, das der stimme auch schadet), sondern der weiche einsatz ohne luftgeräusche.

allergien können auch auf die stimme gehen. damit solltest du am besten zu einem hno gehen, der sowohl allergologe ist als auch die zusatzbezeichnung stimmstörungen hat und ihm von deinen stimmproblemen berichten. er kann dann mittels stroboskopie auch sehen, ob deine stimmbänder nicht richtig schließen und ob sie vielleicht durch die allergie geschwollen sind usw.

wenn in den noten pp steht, bedeutet das nicht, daß man hauchig-leise oder mit angezogener handbremse singen soll. zum einen schadet das der stimme, zum anderen käme man damit ja nie über ein orchester hinweg (meist noch nicht mal über ein klavier).
ein richtiges piano ist auch ein gestützter und nicht verhauchter ton und für anfänger keineswegs einfach zu singen, da man dafür eigentlich schon einiges an stimmtechnik braucht, damit es wirklich gut wird.

aber geh am besten erst mal zum hno wegen der allergie etc., vielleicht wird es durch die behandlung schon besser. und hör besser auf, deine stimme durch übertriebenes "machen" von irgendwas zu bestimmten dingen zu zwingen, sondern laß sie lieber locker laufen usw.
aber zu diesen stimmtechnischen dingen muß deine gl dir das nötige sagen, schriftlich kann man das sowieso nicht so erklären, daß es jemand wirklich richtig machen kann. sonst bräuchte man ja auch nur ein paar bücher und keinen gl. aber es gibt keinen einzigen opernsänger, der das singen aus büchern oder aus dem internet gelernt hat.

lg
kaja


Zuletzt geändert von kaja am 22.07.2009, 00:19, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hauchige Stimme
BeitragVerfasst: 19.07.2009, 11:21 
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bebe_S hat geschrieben:
Folgende Gedanken habe ich mir selbst darüber gemacht:
1. Ich achte immer besonders darauf, dass ich mit tiefer Kehle und hohem Gaumen singe. Ich Gähne zwischendurch immer, um das Gefühl dafür zu bekommen. Kann es sein, dass ich mich dabei verkrampfe? Kann man das auch übertreiben? Kommt das Gefühl im Hals von der ungewohnten Dehnung?


Das Gefühl der Weite im Mund und Hals musst du haben, dabei geht das Gaumensegel hoch, das ist richtig. Dass du dich dabei verkrampfst, glaube ich nicht, habe ich bei keinem meiner Schüler erlebt.

Zitat:
2. Zurzeit leide ich sehr unter meiner Allergie. Ich habe Heuschnupfen. Es juckt mir immer sehr stark der Gaumen und ich putzte mir oft so heftig die Nase, dass mir der Rachenraum wehtut. Das hört sich jetzt vielleicht blöd an, aber es ist leider wirklich so. :-(

Du nimmst sicher eine Medikament für deinen Heuschnupfen und bist unter ärztlicher Kontrolle, vielleicht bekommst du auch eine Erkältung.

Zitat:
3. Die GL bei der ich einmal zum Vergleich vorgesungen habe sagte ich hätte eine dichtschließende Stimme, die kein bisschen hauchig klingt und ich würde nichts verkehrt machen. Habe ich mir jetzt was Falsches angeeignet? Das wäre ja wirklich schlimm. Ich will gar nicht darüber nachdenken :-((.


Hast du dich jemals beim HNO vorgestellt? Wenn nicht, solltest du das tun. Er kann dir sagen, ob die Stimmlippen richtig schließen, oder ob sonst irgend etwas nicht in Ordnung ist.
Zitat:
4. In der letzten Zeit habe ich oft versucht auch mal leise zu singen, was für mich eher schwer ist, da ich wohl eine sehr voluminöse, kräftige Stimme habe. Bei der letzten Gesangsstunde hat mich meine GL gefragt, ob ich mit Absicht so leise singe (es stand ein „pp“ an der Stelle) und meinte es würde sich anhören als ob ich mit angezogener Handbremse singe. Ich sollte das lieber lassen, da sich bei meiner Stimme ein piano immer eher nach einem leisen forte anhören wird und ich das nicht künstlich unterdrücken soll. Solange ein unterschied von Laut und Leise zu hören ist, ist es gut.


Piano zu singen ist eins der schwersten Dinge, die erst funktionieren, wenn man die Technik beherrscht und damit umgehen kann.

Zitat:
5. Vor ein paar Tagen habe ich mich darüber gewundert, dass sich mein Stimmumfang scheinbar ein wenig in die Tiefe erweitert hat.


Das könnte auch auf eine Erkältung hinweisen, da kriegt man schon mal eine Bassstimme. Ich würde dir raten einen HNO aufzusuchen, dann bist du auf der sicheren Seite.

Zitat:
Was ist nur los??? Kaum sind Ferien und schon die Probleme da. Oder mache ich mir einfach viel zu viele Gedanken? Ich weiss, es ist schwer eine „Ferndiagnose“ zu stellen, aber über ein paar Anregungen bin ich sehr dankbar.
bebe :n66:


Ferndiagnosen, ohne deine Stimme zu hören, kann man nicht machen. Vielleicht solltest du einfach deiner Stimme auch mal Ferien gönnen, damit sich alles was du im Unterricht hörst, setzt. Mal ganz abschalten und nicht ans Singen denken, bringt oft super Ergebnisse.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hauchige Stimme
BeitragVerfasst: 19.07.2009, 13:37 
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Hallo bebe,

wie ich gerade gelesen habe ist doch schon alles gesagt denn ich kann die beiden nur bestätigen!

Wie soll ich sagen! Ich glaube Du tust gut daran nicht alles ganz so schnell und dazu noch ganz perfekt tun zu wollen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung! Mit Zielstrebigkeit und einem gesundem Maß an Machbarkeit fährt es sich ruhiger und sicherer. Setze Dich nicht gleich unter Erfogsdruck! In der Ruhe liegt die Kraft. Dein Leitsatz am Ende eines Posts spiegelt eigentlich das wieder was ich hier gerade geschrieben habe. Aber wem sag ich das!

jojo


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 Betreff des Beitrags: Re: Hauchige Stimme
BeitragVerfasst: 19.07.2009, 17:47 
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kaja hat geschrieben:
ich habe während meiner ausbildung jahrelang jeden tag 5-8 stunden gesungen…und hatte nie so etwas wie stimmermüdung oder schlimmeres.

Das erlebe ich jetzt zum ersten Mal, deshalb bin ich auch so verunsichert. Ich bin wahrscheinlich auch sehr feinfühlig, was das angeht und merke jede kleinste Veränderung. Worüber ich einerseits froh bin, denn wäre das nicht der Fall, dann würden sich evtl. Fehler unbemerkt einschleichen, andererseits fängt man natürlich auch an sich verrückt zu machen.

Zitat:
hattest du vorher vielleicht einen zu harten stimmeinsatz…aber die bessere variante ist eben nicht der hauchige einsatz…, sondern der weiche einsatz ohne luftgeräusche…aber zu diesen stimmtechnischen dingen muß deine gl dir das nötige sagen, schriftlich kann man das sowieso nicht so erklären, daß es jemand wirklich richtig machen kann. sonst bräuchte man ja auch nur ein paar bücher und keinen gl.

Das werde ich mir dann von meiner GL genau erklären, bzw. zeigen lassen. Aber erst nachdem ich beim HNO war. Auf Bücher oder Internet allein würde ich mich niemals verlassen.

Zitat:
allergien können auch auf die stimme gehen. damit solltest du am besten zu einem hno gehen, der sowohl allergologe ist als auch die zusatzbezeichnung stimmstörungen hat.

Das wird morgen mein erstes Anliegen sein. Von einem HNO mit dieser Bezeichnung wusste ich noch nichts. Danke. Hoffentlich finde ich hier im Raum Hannover einen Vernünftigen.

Zitat:
heftig die nase zu putzen ist sehr schädlich, weil… es dadurch leicht zu chron. nnh-entzündungen kommt.

Das ist bei mir nicht das Problem. Ich habe da so eine blöde Eigenart entwickelt, wodurch das Jucken am Gaumen+Rachenraum kurzfristig gelindert wird, dieser leider dadurch sehr gereizt wird. Das ist wie mit einem Mückenstich, wenns juckt, dann kratzt man! Das hat mich sonst nie gestört, weil ich da noch nicht gesungen habe. Jetzt ist das natürlich was ganz anderes. Das werd ich mir wohl abgewöhnen müssen und ist natürlich auch Thema für den HNO oder Heilpraktiker.

Zitat:
ein richtiges piano ist auch ein gestützter und nicht verhauchter ton und für anfänger keineswegs einfach zu singen, da man dafür eigentlich schon einiges an stimmtechnik braucht, damit es wirklich gut wird.

Dass das nicht gut ist, hab ich bei meiner GL schon verstanden und auch nicht mehr versucht, ich wollte es nur erwähnen, falls es da einen Zusammenhang mit der hauchigen Stimme gibt. Meinst du also dass ein zu wenig gestützter und mit fehlender Technik gesungener leiser Ton dann im schlechtesten Falle hauchig herauskommt?

Zitat:
hör besser auf, deine stimme durch übertriebenes "machen" von irgendwas zu bestimmten dingen zu zwingen, sondern laß sie lieber locker laufen und arbeite mehr mit vorstellungen, die deinen körper dazu bringen, von selbst das richtige zu tun.

Leicht gesagt. Übertriebenes Machen ist vielleicht nicht gut, aber wann ist es übertrieben? Man muss doch auch mal was ausprobieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen wann etwas richtig ist, oder eben nicht. Ich probiere zu Hause immer viel aus, so in dieser Art: Jetzt fühlt/hört sich etwas so an, wenn ich etwas verändere dann so, u.s.w. Das mit dem hauchigen Einsatz habe ich dadurch auch selbst bemerkt/gefühlt, obwohl es am Anfang noch so minimal war, dass es für einen Außenstehenden vielleicht noch gar nicht zu hören war. Es war eben mehr ein Gefühl, dass etwas nicht richtig ist. Aber meine GL hat ja auch schon gesagt, dass es manchmal besser ist sich nicht zu viele Gedanken zu machen. Dazu fällt mir etwas ein. Sobald ich irgendwo anders singe als zu Hause, also dort wo mich viele Leute hören z. B. im Chor oder neulich bei dem kleinen Soloauftritt, dann sage ich zu mir: Vergess die Technik, sing einfach! Für diesen Moment läuft es dann so am besten. Zu Hause übe ich also die Technik und wenn es drauf ankommt, dann lasse ich es einfach so laufen. Aber mit dem Üben/Denken darf ich es nicht übertreiben, nicht wahr. Also einen Gang zurückschalten, oder lieber zwei??? Ich muss also noch das richtige Maß finden. Ob mir das gelingt?????????

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Mir geht es jetzt schon wieder etwas besser und ich hoffe, dass die hauchige Stimme doch eher allergiebeding zu sein scheint. Das werde ich schon noch herausfinden.

Viele Grüße,
bebe

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 Betreff des Beitrags: Re: Hauchige Stimme
BeitragVerfasst: 19.07.2009, 17:54 
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musika hat geschrieben:
Das Gefühl der Weite im Mund und Hals musst du haben, dabei geht das Gaumensegel hoch, das ist richtig. Dass du dich dabei verkrampfst, glaube ich nicht, habe ich bei keinem meiner Schüler erlebt.

Danke, dass beruhigt mich sehr. Ansonsten hätte ich doch sehr an meinem Gefühl für das was richtig ist gezweifelt und mit diesem Gedanken ging es mir gar nicht gut.

Zitat:
Du nimmst sicher eine Medikament für deinen Heuschnupfen und bist unter ärztlicher Kontrolle, vielleicht bekommst du auch eine Erkältung.

Ja ich habe Tabletten, die ich aber nur nehme, wenn mich die Symptome zu sehr plagen. Bislang bin ich damit auch immer gut zurechtgekommen, aber wenn sich die Allergie jetzt negativ beim Singen bemerkbar macht, dann muss ich daran wohl etwas ändern. Ich werde mich diesbezüglich noch mal genau durchchecken lassen.
Wenns tatsächlich eine Erkältung ist, dann lach ich mich schlapp. So ne Aufregung wegen ner kleinen Erkältung. Aber ich schließe das auch nicht aus. Durch das Singen bekommt irgendwie vieles einen anderen Stellenwert.

Zitat:
Hast du dich jemals beim HNO vorgestellt? Wenn nicht, solltest du das tun. Er kann dir sagen, ob die Stimmlippen richtig schließen, oder ob sonst irgend etwas nicht in Ordnung ist.

Als ich mit dem GU angefangen habe war ich mal dort, allerdings hatte der nicht diesen Zusatz für Stimmstörungen. Er sagte aber, dass mit dem Kehlkopf und den Stimmbändern alles Bestens ist.

Zitat:
Piano zu singen ist eins der schwersten Dinge, die erst funktionieren, wenn man die Technik beherrscht und damit umgehen kann.

Das heißt ich muss mich noch gedulden bevor ich mich damit mehr beschäftige. Ich werde mich da auf meine GL verlassen. Die wird mir dann schon sagen, wann es soweit ist. Aber ich wollte doch nur sehen, wie es jetzt schon klappt! :roll: Wohl gefühlt habe ich mich damit ja auch nicht, mir viel es von Anfang an schwer leise zu singen.

Zitat:
Das könnte auch auf eine Erkältung hinweisen, da kriegt man schon mal eine Bassstimme. Ich würde dir raten einen HNO aufzusuchen, dann bist du auf der sicheren Seite.

Tzzzz, Erkältung?! Aber auch das beruhigt mich total. Danke.

Zitat:
Ferndiagnosen, ohne deine Stimme zu hören, kann man nicht machen. Vielleicht solltest du einfach deiner Stimme auch mal Ferien gönnen, damit sich alles was du im Unterricht hörst, setzt. Mal ganz abschalten und nicht ans Singen denken, bringt oft super Ergebnisse.

Nicht ans Singen denken? Wie geht das denn?...lach
Ich war schon kurz davor meine GL anzurufen und einen Termin trotz Ferien zu machen. Das hätte sie bestimmt gemacht, aber ich überleg mir das noch mal. Ich will im Moment auch keinen gehauchten Ton mehr hören. Aber ich muss mich ganz schön zusammenreißen und nicht dauernd überprüfen, ob der Einsatz immer noch hauchig ist. Dann hätt ich ja jetzt wirklich mal eine ganze Woche Urlaub. Keine Arbeit, keine Kinder (die sind auch in den Ferien beim Papa), kein Singen. Was wird das ruhig hier sein. Zum Glück kann ich aber auch die Ruhe genießen! Nicht singen???????????? ;-)

Dir auch vielen Dank für deine Antwort, musika. Mir geht es jetzt schon viel besser.
Viele Grüße,
bebe

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 Betreff des Beitrags: Re: Hauchige Stimme
BeitragVerfasst: 19.07.2009, 17:57 
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jojo hat geschrieben:
Wie soll ich sagen! Ich glaube Du tust gut daran nicht alles ganz so schnell und dazu noch ganz perfekt tun zu wollen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung! Mit Zielstrebigkeit und einem gesundem Maß an Machbarkeit fährt es sich ruhiger und sicherer. Setze Dich nicht gleich unter Erfogsdruck! In der Ruhe liegt die Kraft.


Danke jojo, damit triffst du mit wenigen Worten genau den Punkt. Da gibt es absolut nichts hinzuzufügen.
big_super
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 Betreff des Beitrags: Re: Hauchige Stimme
BeitragVerfasst: 23.07.2009, 18:29 
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Hallo bebe,

ich frage mich wie es mit Deiner Stimme ist!

jojo


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 Betreff des Beitrags: Re: Hauchige Stimme
BeitragVerfasst: 25.07.2009, 16:28 
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Hallo jojo,
und natürlich auch ein Hallo an Alle, die dieses Thema verfolgen ;-)

es wird Zeit, dass ich mich aus meinem Urlaub zurückmelde.

Ich habe mich in den letzten Tagen mal etwas aus diesem hektischen Leben zurückgezogen, habe auf den Rat gehört und mir endlich einmal Urlaub gegönnt. Das war wirklich überfällig und so schnell bekomme ich nicht wieder so eine Gelegenheit, die musste ich doch nutzen.

Dann war ich natürlich auch beim HNO. Dieser hat doch tatsächlich einen Infekt diagnostiziert. Ich kann es immer noch nicht so recht glauben. Es ist tatsächlich eine Erkältung. Das wäre mir wirklich kaum in den Sinn gekommen. Die ersten Anzeichen liegen ja stimmlich gesehen schon eine Zeit lang zurück und ich bin erstaunt darüber, wie feinfühlig die Stimme auf ein körperliches und seelisches Ungleichgewicht reagiert. Ich fühlte mich ganz und gar nicht krank. Und jetzt ich bin so was von froh, dass es daran lag und nicht an einer falschen Gesangstechnik. Meine Stimmbänder sind nach wie vor absolut in Ordnung.

Ich habe in den letzten Tagen nicht gesungen und ich fühle mich immer noch nicht so weit, um wieder zu beginnen. Mein Hals fühlt sich zwar schon besser an, dafür habe ich jetzt Kopfschmerzen. Mittlerweile fühle ich mich doch etwas krank. Die letzten Tage meines Urlaubes werde ich also noch nutzten um mich zu erholen. Das heißt viiiiiiiiiiel schlafen und einfach nur das tun wozu ich Lust habe.

Noch einmal zu meiner Allergie. Der Arzt war etwas sprachlos. Ich habe auf fast alle getesteten Allergene stark reagiert. Also ist das Thema für mich noch lange nicht beendet.

Ich habe das Gefühl, dass ich durch das Singen viel mehr darauf achte, dass es meinem Körper gut geht. Es passiert etwas mit mir….. Worauf habe ich mich da bloß eingelassen??? So eine Berg- und Talfahrt!!! Aber ich geb es auf keinen Fall mehr her.


Viele Grüße,
bebe

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 Betreff des Beitrags: Re: Hauchige Stimme
BeitragVerfasst: 25.07.2009, 20:18 
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Hallo bebe,

diese Erfahrungen sind schon richtig spannend wenn man erfährt was alles da im Körper abläuft. Dein gesamter Körper wird beim Singen benötigt. Du kannst richtig stolz auf Dich sein das Du so feinfühlig an das Singen gehst und all diese Eindrücke an Dich heranläßt. In meinen Augen eine sehr gesunde Basis. Wünsche Dir gute Besserung und schreibe wie es mit Deiner Allergie wird.

jojo


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