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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 30.04.2017, 15:33 
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Erbarmen. So sind wir wieder einmal bei der Tatsache angelangt, dass Frauen- und Männerstimmen nicht in der gleichen Oktav notiert sind: Die Tenorstimme ist zwar im Violinschlüssel geschrieben, jedoch werdet ihr oft auch die kleine Acht unter dem Violinschlüssel sehen. Bei sonst gleicher Notation singen demnach Tenöre um eine Oktav tiefer als Soprane, alle anderen dem entsprechend. Oder was?
LG
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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 30.04.2017, 23:21 
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Lieber Alfredo,

ich kann beim besten Willen keinen Zusammenhang zwischen Deinem Beitrag und den Beiträgen davor erkennen. Wir diskutieren hier gerade nicht über unterschiedliche Oktavlagen bei gleicher Notation (Sopran c3 entsprechend Tenor c2 und dergleichen), sondern es geht um einen ganz konkreten Ton, nämlich genau dieses c2 (c''), das laut Schilderung von Contraalta bei einem Chor als (Mindest-)Anforderung für den Höhen-Umfang gilt, um im Tenor mitsingen zu dürfen. Aus nunmehr 38 Jahren Erfahrung als Tenor-Chorsänger weiß ich eben, dass solch eine Anforderung für Laien-Männerstimmen absolut utopisch ist, und genau deshalb kann ich es nicht glauben, dass da wirklich ein c2 verlangt wurde. Auch ich selbst tue mich hundertmal leichter mit dem kleinen c als wie mit dem zweigestrichenen c. Nebenbei noch bemerkt: Ich singe ganz automatisch die im Violinschlüssel notierten Noten eine Oktave tiefer, ohne sie, wie es Frauen sonst machen würden, bewusst eine Oktave tiefer zu denken.

Gute Nacht! :kaffee

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(Friedrich Hebbel)


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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 01.05.2017, 20:50 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Zitat von Contraalta: "Also: A und c´´zu erreichen galt als Voraussetzung."

Wenn eine Voraussetzung dafür, im Chor Tenor zu singen, das Erreichen von c'' ist, dann wäre Tenor generell eine Frauenstimmlage! :mrgreen

Ich jedenfalls kenne so manche Alt-Sängerin, für die das c'' bereits das Ende der (tatsächlich singbaren) Fahnenstange ist, und ich kenne KEINEN Tenor-Sänger (auf Laien-Niveau), der diesen Ton wirklich SINGEN könnte. Das große A schafft jeder, obwohl es nur alle Jubeljahre einmal vorkommt und demnach durchaus entbehrlich ist, aber c''??? Welcher Chor hätte denn dann überhaupt noch Tenöre? Diese Stimmgruppe ist doch ohnehin schon so schwer zu besetzen.



Wenn Tenor von c bis a´verläuft (oder auch H bis b´, was is kürzlich unter den Fingern hatte), halte ich i.a.R. Tenor nicht für eine Frauenstimmlage (Welche Frau kann H in der großen Oktav singen?), außer für Kontraaltistinnen. Tenor kann auch durchaus tief verlaufen, also c oder gar H bis e´oder f´. Als ist Tenor, der bis c oder auch noch etwas tiefer bis H geht, doch keine Frauenstimmlage.

Wer im Amateurchor Tenor singt ohne Unterricht zu nehmen udn sich mit der Höhe bis a´oder h´quält, könnte durchaus vielleicht mit guter Technik einen größeren Stimmumfang haben. Vielleicht liegt es ja nur an Untrainiertheit. Wie könnten sich denn sonst Baritone in den Sopran schrauben und als Countertenor Weltkarriere machen?

Ich kenne Werke, deren Altstimme sogar oben bis f´´geht oder unter auch bis f.
Aber schon c´´oben und g unten als Ende der Fahnenstange für einen Alt?
Da würde mancheine solche Altsämngerin aus dem Chor fliegen, wenn ich die Chöre betrachte, in denen ich sang. Aber es spielt ja keine große Rolle. Ich jedenfalls kann nicht lange und dauerhaft hohen Tenor bis a´singen, obwohl ich inzwschen weit in die zweigestrichene Oktav komme. Es git auch Alt-Sängerinnen, die g und a nur röcheln können, da es eigentlich zu tief ist. Im Chor muß man csich in aller Regel zwischen Sopran und Alt als Frau entscheiden und wenn man Mezzosopran ist, wird es schwierig.
Zudem kommt auch noch das Thema der Register mit den Übergängen hinzu....


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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 02.05.2017, 09:33 
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Ich weiß nicht wie es in "besseren" Chören abgeht, aber von Laien-Tenören KANN einfach kein c2 verlangt werden. Diejenigen die es dennoch irgendwie produzieren, machen das mit ihrem Falsett-Register. Genau wie die von Dir genannten Countertenöre, die, wie Du schreibst, mit ihrer "normalen" Stimme meist im Bariton-Bereich ansässig sind.

Die Tiefe betreffend: Doch, ein großes H kann auch für Frauenstimmen erreichbar sein. Wenn es sogar Soprane (!) gibt, die beim Einsingen das kleine c (!) erreichen, dann kann ein Ton, der gerade mal einen Halbton darunter liegt, von tieferen Frauenstimmen durchaus singbar sein. Die Frage ist nur, wie oft - und ob sie es auch dann können wenn sie wissen welcher Ton es ist. Und, leidiges Thema: Eine Frau DARF einfach nicht tief singen - irgendwann kann sie es dann eben nicht mehr.

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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 02.05.2017, 12:24 
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alfredo hat geschrieben:
Erbarmen. So sind wir wieder einmal bei der Tatsache angelangt, dass Frauen- und Männerstimmen nicht in der gleichen Oktav notiert sind: Die Tenorstimme ist zwar im Violinschlüssel geschrieben, jedoch werdet ihr oft auch die kleine Acht unter dem Violinschlüssel sehen. Bei sonst gleicher Notation singen demnach Tenöre um eine Oktav tiefer als Soprane, alle anderen dem entsprechend. Oder was?
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Hi, alfredo

schon richtig. Aber ich glaube, die Damen meinen c" klingend...
c" eins nach unten oktaviert wäre klingend c', das schafft noch jeder Amateur-Bass - Ihr Tenöre solltet doch noch etwas höher kommen, oder..?

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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 02.05.2017, 17:36 
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T M Pestoso hat geschrieben:
c" eins nach unten oktaviert wäre klingend c', das schafft noch jeder Amateur-Bass - Ihr Tenöre solltet doch noch etwas höher kommen, oder..?

Doch, also bis zum a' (klingend) mag dann schon sein, das wurde bisher wirklich in jedem Chor verlangt, in dem ich war. Nicht oft, aber manchmal halt doch schon.

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Viele Grüße
Monika


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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 02.05.2017, 23:30 
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contraalta hat geschrieben:
AK-Kontraalt hat geschrieben:
Zitat von Contraalta: "Also: A und c´´zu erreichen galt als Voraussetzung."

Wenn eine Voraussetzung dafür, im Chor Tenor zu singen, das Erreichen von c'' ist, dann wäre Tenor generell eine Frauenstimmlage! :mrgreen

Ich jedenfalls kenne so manche Alt-Sängerin, für die das c'' bereits das Ende der (tatsächlich singbaren) Fahnenstange ist, und ich kenne KEINEN Tenor-Sänger (auf Laien-Niveau), der diesen Ton wirklich SINGEN könnte. Das große A schafft jeder, obwohl es nur alle Jubeljahre einmal vorkommt und demnach durchaus entbehrlich ist, aber c''??? Welcher Chor hätte denn dann überhaupt noch Tenöre? Diese Stimmgruppe ist doch ohnehin schon so schwer zu besetzen.



Wenn Tenor von c bis a´verläuft (oder auch H bis b´, was is kürzlich unter den Fingern hatte), halte ich i.a.R. Tenor nicht für eine Frauenstimmlage (Welche Frau kann H in der großen Oktav singen?), außer für Kontraaltistinnen. Tenor kann auch durchaus tief verlaufen, also c oder gar H bis e´oder f´. Als ist Tenor, der bis c oder auch noch etwas tiefer bis H geht, doch keine Frauenstimmlage.

Wer im Amateurchor Tenor singt ohne Unterricht zu nehmen udn sich mit der Höhe bis a´oder h´quält, könnte durchaus vielleicht mit guter Technik einen größeren Stimmumfang haben. Vielleicht liegt es ja nur an Untrainiertheit. Wie könnten sich denn sonst Baritone in den Sopran schrauben und als Countertenor Weltkarriere machen?

Ich kenne Werke, deren Altstimme sogar oben bis f´´geht oder unter auch bis f.
Aber schon c´´oben und g unten als Ende der Fahnenstange für einen Alt?
Da würde mancheine solche Altsämngerin aus dem Chor fliegen, wenn ich die Chöre betrachte, in denen ich sang. Aber es spielt ja keine große Rolle. Ich jedenfalls kann nicht lange und dauerhaft hohen Tenor bis a´singen, obwohl ich inzwschen weit in die zweigestrichene Oktav komme. Es git auch Alt-Sängerinnen, die g und a nur röcheln können, da es eigentlich zu tief ist. Im Chor muß man csich in aller Regel zwischen Sopran und Alt als Frau entscheiden und wenn man Mezzosopran ist, wird es schwierig.
Zudem kommt auch noch das Thema der Register mit den Übergängen hinzu....




KLINGEND, nicht notiert!!! Der Tenor wird ja immer oktaviert notiert. ich meine den klingenden Ton!
Jaja! c´´ als Tenor!! Als Bässin hätten die mich nie genommen...Aus Prinzip!


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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 02.05.2017, 23:33 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Ich weiß nicht wie es in "besseren" Chören abgeht, aber von Laien-Tenören KANN einfach kein c2 verlangt werden. Diejenigen die es dennoch irgendwie produzieren, machen das mit ihrem Falsett-Register. Genau wie die von Dir genannten Countertenöre, die, wie Du schreibst, mit ihrer "normalen" Stimme meist im Bariton-Bereich ansässig sind.

Die Tiefe betreffend: Doch, ein großes H kann auch für Frauenstimmen erreichbar sein. Wenn es sogar Soprane (!) gibt, die beim Einsingen das kleine c (!) erreichen, dann kann ein Ton, der gerade mal einen Halbton darunter liegt, von tieferen Frauenstimmen durchaus singbar sein. Die Frage ist nur, wie oft - und ob sie es auch dann können wenn sie wissen welcher Ton es ist. Und, leidiges Thema: Eine Frau DARF einfach nicht tief singen - irgendwann kann sie es dann eben nicht mehr.


Na, aber die sind selnten udn die richtig tiefen Frauen sind Kontraalt. Das weißt Du ja so gut wie ich:-)
Wenn ein Sopran bis c kommt, heißt das ja noch lange nicht, daß sie sich da unten wohlfühlt; ein Kontraalt fühlt sich aber da unten durchaus wohl. Daher singe ich auch teilweise Baß- oder eben Tenor.


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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 08:02 
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contraalta hat geschrieben:
KLINGEND, nicht notiert!!! Der Tenor wird ja immer oktaviert notiert. ich meine den klingenden Ton!
Jaja! c´´ als Tenor!!

In was für Chören bist Du?!

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Monika


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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 22:25 
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moniaqua hat geschrieben:
contraalta hat geschrieben:
KLINGEND, nicht notiert!!! Der Tenor wird ja immer oktaviert notiert. ich meine den klingenden Ton!
Jaja! c´´ als Tenor!!

In was für Chören bist Du?!

In der Uni und Musikhochschule, nicht in der Kirche wegen der nächtlichen Proben:-(
Das c´´bezog sich auch auf die Pufferzone ab a´, was ja ganz normal im Tenor ist oder auch b´(oder war es h´in Mahlers Auferstehungssymphonie im 1.Tenor?? Ich weiß es nicht mehr ganz exakt.)
Teilweise wird der 2.Tenor in Werken, in denen es ihn gibt, den Bässe aus Tenormangelgründen übergeben. Schade! Dann müssen alle Tenorsänger hohen Tenor singen:-(


Zuletzt geändert von contraalta am 03.05.2017, 22:28, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 04.05.2017, 08:15 
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contraalta hat geschrieben:
Das c´´bezog sich auch auf die Pufferzone ab a´, was ja ganz normal im Tenor ist oder auch b'

Na, "normal" ist relativ ;) a' für Tenor ist in einem "normalen" Laienchor schon eher selten, meine ich. Eine Musikhochschule hat natürlich andere Ansprüche, da mag das häufiger vorkommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 04.05.2017, 09:41 
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moniaqua hat geschrieben:
contraalta hat geschrieben:
Das c´´bezog sich auch auf die Pufferzone ab a´, was ja ganz normal im Tenor ist oder auch b'

Na, "normal" ist relativ ;) a' für Tenor ist in einem "normalen" Laienchor schon eher selten, meine ich. Eine Musikhochschule hat natürlich andere Ansprüche, da mag das häufiger vorkommen.

haja, daß die das können (sollten) ist klar, aber in welcher Chorliteratur kommt sowas vor?
big_denken

(ok: mir ist auch schon mal ein g' im Chorbass über den Weg gelaufen. Aber das war einmal in Jahrzehnten...)

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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 05.05.2017, 12:33 
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jetzt haben wir es aber wohl! Der Tenor, Laie oder Profi, sollte einen Stimmumfang von A2 bis c´´ haben. (Auf Grund der verschiedenen Stimmfächer gibt es meist noch eine Verschiebung bis zu 2 Tönen nach oben oder unten). Da das A2, mit Violinschlüssel notiert aber unten 5 Hilfslinien benötigen würde, wird es für den Tenor einfach oktaviert. Im Hinblick darauf kann ich mir nicht vorstellen, dass ein auch sehr tiefer Alt in die Bariton- oder gar Basslage (klingend) reicht. In einem anderen Thread versuchte ich bereits Einvernehmen mit der Anbindung an die Frequenzen herzustellen. Darum gibt es m. E. jedenfalls keine Zweideutigkeiten mehr.
Wieder schlechtes Wetter im Süden.
Gruß
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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 05.05.2017, 17:51 
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alfredo hat geschrieben:
[...]kann ich mir nicht vorstellen, dass ein auch sehr tiefer Alt in die Bariton- oder gar Basslage (klingend) reicht.

Doch. Gibt's. Klingend. Hatte auch meine Zweifel daran, hab mich aber eines Besseren belehren lassen.
bei uns scheint wieder die Sonne... :n158:

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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 06.05.2017, 21:36 
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T M Pestoso hat geschrieben:
alfredo hat geschrieben:
[...]kann ich mir nicht vorstellen, dass ein auch sehr tiefer Alt in die Bariton- oder gar Basslage (klingend) reicht.

Doch. Gibt's. Klingend. Hatte auch meine Zweifel daran, hab mich aber eines Besseren belehren lassen.
bei uns scheint wieder die Sonne... :n158:


Diese Stimmlage nennt sich dann "Kontraalt" statt "tiefer Alt" oder "sehr tiefer Alt". Ich mißverstand das daher zuerst, da ich an Alt statt Kontraalt dachte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 06.05.2017, 21:38 
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alfredo hat geschrieben:
Geschätzte Mitstreiter,
jetzt haben wir es aber wohl! Der Tenor, Laie oder Profi, sollte einen Stimmumfang von A2 bis c´´ haben. (Auf Grund der verschiedenen Stimmfächer gibt es meist noch eine Verschiebung bis zu 2 Tönen nach oben oder unten). Da das A2, mit Violinschlüssel notiert aber unten 5 Hilfslinien benötigen würde, wird es für den Tenor einfach oktaviert. Im Hinblick darauf kann ich mir nicht vorstellen, dass ein auch sehr tiefer Alt in die Bariton- oder gar Basslage (klingend) reicht. In einem anderen Thread versuchte ich bereits Einvernehmen mit der Anbindung an die Frequenzen herzustellen. Darum gibt es m. E. jedenfalls keine Zweideutigkeiten mehr.
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Gruß
alfredo big_kaffee


Wenn eine Frau Baß oder Bariton in originallage singt. nennt sich diese Stimmlage dann "Kontraalt" statt "tiefer Alt" oder "sehr tiefer Alt". Ich mißverstand die Noamklatur von Alfredo daher zuerst, da ich an Alt statt Kontraalt dachte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 06.05.2017, 21:47 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Ich weiß nicht wie es in "besseren" Chören abgeht, aber von Laien-Tenören KANN einfach kein c2 verlangt werden. Diejenigen die es dennoch irgendwie produzieren, machen das mit ihrem Falsett-Register. Genau wie die von Dir genannten Countertenöre, die, wie Du schreibst, mit ihrer "normalen" Stimme meist im Bariton-Bereich ansässig sind.

Die Tiefe betreffend: Doch, ein großes H kann auch für Frauenstimmen erreichbar sein. Wenn es sogar Soprane (!) gibt, die beim Einsingen das kleine c (!) erreichen, dann kann ein Ton, der gerade mal einen Halbton darunter liegt, von tieferen Frauenstimmen durchaus singbar sein. Die Frage ist nur, wie oft - und ob sie es auch dann können wenn sie wissen welcher Ton es ist. Und, leidiges Thema: Eine Frau DARF einfach nicht tief singen - irgendwann kann sie es dann eben nicht mehr.



Ich weiß. ich bin aj auch ein Kontaralt. Aber ich meinte natürlich "normale" Frauenstimmen, also normalen Alt oder tiefen Alt, aber auf Kontraalt bezog ich micht ja nicht diraekt. Natürlich kann ich als Kontraalt locker Tenor oder auch Bariton und bis in den Baßbereich singen. Die thematik, wie oft und in elchem Stimmverlauf exponierte Töne (tiefe oder hohe) vorkommen, ist ja auch mein Leid: Hohen Tenor zu singen ist dauerhaft für mich über eine zweistündige Messe nicht drin. Selbst, wenn es nicht explizit im Werk 2.Tenor gibt, verläuft der Tenor u.U. recht hoch, so daß mir Baß lieber ist. Aber zum Thema Frauen im Baß kann ich auch eine Menge schreiben, da ich teilweise auch im Baß singe. Frauen im Tenor gehen schon ab und zu noch, aber dann 100 % HOHEN Tenor, aber Baß? I.d.R. ist das nicht möglich. da musste ich auch kämpfen. Das Problem war: Tenor lag hoch und Baß angenehm- was also singen?? Frauen im Baß- das geht nur in den allerwenigsten Chören.


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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 08.05.2017, 00:36 
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Zitat von Moniaqua: "a' für Tenor ist in einem "normalen" Laienchor schon eher selten, meine ich."
Zitat von TM Pestoso: "haja, daß die das können (sollten) ist klar, aber in welcher Chorliteratur kommt sowas vor?"

?????

Ich habe noch nirgendwo anders als in "normalen" Laienchören gesungen, aber bei uns kommt in JEDER Chorprobe das a' vor! Wer z. B. Kantaten von J. S. Bach zu singen hat oder die Passionen des selben Herrn oder irgend welche einschlägigen Oratorienwerke, der hat es öfter mit dem a' als mit dem kleinen c zu tun. Mozart-Messen sind da stimmfreundlicher. Die Krönungsmesse beispielsweise: Sowohl Sopran als auch Tenor müssen "nur" bis zum g''/g' hinauf (was bei vielen S/T ohnehin die Grenze der Singbarkeit ist). Bei Bruckners Te Deum jedoch: Tenor bis b', Sopran sogar bis c3! Verdi-Requiem: Tenor bis b', Sopran bis h2. Die e-moll-Messe von Bruckner: Sopran I bis b2, Tenor I bis h', Tenor II bis b' (notiert als ais'). Und so weiter... :les

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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 08.05.2017, 18:09 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Zitat von Moniaqua: "a' für Tenor ist in einem "normalen" Laienchor schon eher selten, meine ich."
Zitat von TM Pestoso: "haja, daß die das können (sollten) ist klar, aber in welcher Chorliteratur kommt sowas vor?"

?????

Ich habe noch nirgendwo anders als in "normalen" Laienchören gesungen, aber bei uns kommt in JEDER Chorprobe das a' vor! Wer z. B. Kantaten von J. S. Bach zu singen hat oder die Passionen des selben Herrn oder irgend welche einschlägigen Oratorienwerke, der hat es öfter mit dem a' als mit dem kleinen c zu tun. Mozart-Messen sind da stimmfreundlicher. Die Krönungsmesse beispielsweise: Sowohl Sopran als auch Tenor müssen "nur" bis zum g''/g' hinauf (was bei vielen S/T ohnehin die Grenze der Singbarkeit ist). Bei Bruckners Te Deum jedoch: Tenor bis b', Sopran sogar bis c3! Verdi-Requiem: Tenor bis b', Sopran bis h2. Die e-moll-Messe von Bruckner: Sopran I bis b2, Tenor I bis h', Tenor II bis b' (notiert als ais'). Und so weiter... :les


Sorry, das bezog sich auf c". War nicht klar ausgedrückt:

T M Pestoso hat geschrieben:
moniaqua hat geschrieben:
contraalta hat geschrieben:
Das c´´bezog sich auch auf die Pufferzone ab a´, was ja ganz normal im Tenor ist oder auch b'

Na, "normal" ist relativ ;) a' für Tenor ist in einem "normalen" Laienchor schon eher selten, meine ich. Eine Musikhochschule hat natürlich andere Ansprüche, da mag das häufiger vorkommen.

haja, daß die das können (sollten) ist klar, aber in welcher Chorliteratur kommt sowas vor?


Die genannten Bruckner- und Verdi-Werke sind ja nun eigentlich nicht für den gemeinen Wald- und Wiesenchor geeignet. Wenn sie's doch tun: selber schuld. Kein Mitleid. Man muß ja nicht die Ausnahmen exkutieren - die Mehrzahl der Literatur wäre da etwas gemäßigter...
[Satiremodus] ... aber die haben ja auch keinen Männertenor, da singen das Altistinnen. Und die sollten das c" vielleicht doch haben... Und wenn die Probleme in der Tiefe bekommen sollten, hört man's nicht... und wenn es sch[...] klingt, liegt es vermutlich ohnehin an etwas anderem.[/Satiremodus]

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Zuletzt geändert von T M Pestoso am 09.05.2017, 14:27, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Häufigkeit der Stimmlagen
BeitragVerfasst: 08.05.2017, 18:38 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Ich habe noch nirgendwo anders als in "normalen" Laienchören gesungen, aber bei uns kommt in JEDER Chorprobe das a' vor! Wer z. B. Kantaten von J. S. Bach zu singen hat oder die Passionen des selben Herrn oder irgend welche einschlägigen Oratorienwerke, der hat es öfter mit dem a' als mit dem kleinen c zu tun. Mozart-Messen sind da stimmfreundlicher. Die Krönungsmesse beispielsweise: Sowohl Sopran als auch Tenor müssen "nur" bis zum g''/g' hinauf (was bei vielen S/T ohnehin die Grenze der Singbarkeit ist). Bei Bruckners Te Deum jedoch: Tenor bis b', Sopran sogar bis c3! Verdi-Requiem: Tenor bis b', Sopran bis h2. Die e-moll-Messe von Bruckner: Sopran I bis b2, Tenor I bis h', Tenor II bis b' (notiert als ais'). Und so weiter... :les

Bruckner, Bach, Oratorien, ...? Das nenne ich dann eher "ambitionierter Laienchor" :) Da bin ich bei TM Pestoso - selber schuld :n66: Für den handelsüblichen Kirchenchor gibt es genügend schöne Literatur von vernünftigen Komponisten; Mozart, Haydn, Dvorak, Gounod, ... Gerüchtehalber soll es sogar singbare Sachen auch von Bruckner und Bach geben ;)

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