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BeitragVerfasst: 29.09.2010, 22:10 
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Octaviane hat geschrieben:
Wobei ich es schon interessant finde, warum es so wenig wirklich tiefe (Frauen-)Stimmen zu geben scheint. Im Bereich der ausgebildeten Stimmen kommt es mir nämlich eher so vor, als seien die Tieftöner Mangelware.

das könnt vielleicht mit der Pille zusammenhängen. Oder mit diversen Weichmachern in Plasiklebensmittelverpackungen... Wenn's denn tatsächlich so wäre und nicht nur "gefühlt"...

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Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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BeitragVerfasst: 29.09.2010, 22:51 
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Na gut, dann sind eben in dem (zugegeben beschränkten) sängerischen Umfeld, in dem ich mich bewege, wirklich tiefe Stimmen (besonders unter den Frauenstimmen - soweit ich das beurteilen kann, ich bin aufgrund eigener Erfahrung eher vorsichtig mit einem vorschnellen Einteilen von Stimmen) wesentlich seltener vertreten als hohe. Das ist natürlich nicht repräsentativ, sondern spiegelt nur einen sehr subjektiven Eindruck wieder. Wie so vieles in unserem Leben .... haushalt__005.gif Weltweit gesehen gibt es vielleicht ebenso viele hohe wie tiefe Stimmen - leider verfüge ich nicht über die Mittel, das zu überprüfen. :)

Es interessiert mich lediglich, ob jemand meinen Eindruck vielleicht teilt oder auch gänzlich anderer Meinung ist.


Beste Grüße

Octaviane

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BeitragVerfasst: 29.09.2010, 23:13 
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Octaviane hat geschrieben:
Es interessiert mich lediglich, ob jemand meinen Eindruck vielleicht teilt oder auch gänzlich anderer Meinung ist.
Beste Grüße

Octaviane


Ja, das stimmt. Ich habe als Mezzo viele Altpartien in Oratorien und Messen gesungen, warum? Ich denke, weil kein "Alt" zu bekommen war. Ebenso in der Brahms Rhapsodie, die ja wirklich für Alt geschrieben ist. Eine Ausnahme ist oft die H-Moll Messe von Bach, die mit 2 Sopranen und einem Alt besetzt wird, falls man ihn bekommt, sonst singt es halt ein Mezzo.

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BeitragVerfasst: 02.10.2010, 14:29 
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rugero hat geschrieben:
....humoristisch darf man es trotzdem beobachten.

Den Bariton wurmt es oft, dass der Tenor so im Rampenlicht steht aber was will man denn:
Kaiser und Könige sind oft Bässe
Die Bösewichte und Gegenspieler oft Baritone
Die Tenöre ewige Liebhaber und Helden


Wie war das nochmals: "Die Bässe halten was die Tenöre versprechen"......

Nachdem ich mir nun alles durchgelesen habe kommt mir leise Zweifel:
Bin ich, vielleicht, ein verkannter Tenor? big_denken

big_lala


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BeitragVerfasst: 02.10.2010, 16:17 
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Lieber Basss,

das glaub ich nun nicht - und du doch auch nicht wirklich, nicht wahr? big_hand

Es sollte ja auch nicht heißen, dass ein Großteil aller tiefen Stimmen plötzlich zu Tenören mutieren, wenn sie anfangen, gezielt ihre Stimme zu trainieren. Da gibt es sicher einige, aber wahrscheinlich ebenso viele, die dann eben Bass oder Bariton bleiben - weil sie's halt sind.
Das Problem in Laienchören ist doch eben eher, dass da Stimmen oft nicht nach der eigentlichen Stimmlage (sofern man die bei unausgebildeten Stimmen überhaupt sicher feststellen kann) eingeteilt werden, sondern wie's gerade passt - es passiert ja sicher auch, dass jemand fälschlich in den Tenor gesteckt wird, weil er (der vielleicht eher Bariton ist) zufällig die Höhe ganz gut hat. Solange man sich dabei wohlfühlt und es vom Klang passt, sehe ich auch nicht allzu große Probleme - eine Bekannte meines GL singt solo zum Beispiel vom Repertoire her (hoch-)dramatischen Sopran - im Chor ist sie als 2. Alt eingeteilt. (Aber wie sagte eine Bekannte - "hochdramatische Soprane sind Altistinnen mit gut trainierter Höhe" :mrgreen ) , nur wenn man auf Dauer in einer unbequemen Lage singen muss, sollte man dich mE doch mal Gedanken machen. Ansonsten finde ich sollte doch der Spaß am Musizieren im Vordergrund stehen.

LG

Octaviane

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BeitragVerfasst: 03.10.2010, 21:59 
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Octaviane hat geschrieben:
das glaub ich nun nicht - und du doch auch nicht wirklich, nicht wahr? big_hand


Neee, nicht wirklich... big_grins

Ich habe die Erfahrung gemacht dass in vielen (den meisten?) Laien - Chöre die Sänger(innen) sich Stimmlich selber einteilen. In so fern ist es wohl nicht wirklich verwunderlich wenn die Zuordnung nicht immer stimmt....
big_gruebel


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BeitragVerfasst: 15.03.2012, 14:45 
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So, nun krame ich mal wieder im "Archiv", denn unter dem aktuell erörterten Thema "Repertoire für Aufnahmeprüfungen" ist mir eine Aussage aufgefallen die auch hierher sehr gut passt.

Cantilene (aus Frankreich) schrieb: "Wenn sich Alt- und Bass-Stimmen melden, haben die einen speziellen Bonus (...), da sie (die GLn von Cantilene) davon wenige hat und eher von Sopranen, Mezzi und Tenören 'überschwemmt' wird (...) Wie das in Deutschland aussieht weiß ich nicht ..."

Eponine antwortete darauf: "Genauso mit einer Ausnahme: Von 'Tenorschwemme' kann hier keine Rede sein (...) und bei den Männern gibt es vornehmlich Baritone."

Demnach gibt es also in Frankreich Tenöre ohne Ende, aber im direkt benachbarten Deutschland nur so wenige? Wie kann das sein??? :grübel

Haben die Franzosen irgendwie eine andere Art zu singen als die Deutschen, oder liegt es etwa an der Sprache? Jedenfalls stelle ich bei mir selbst fest, dass ich, wenn ich meine ca. dreieinhalb Worte Französisch verwende, etwas heller (und geringfügig höher) spreche als sonst (was auf andere Fremdsprachen wie Englisch oder Italienisch jedoch nicht zutrifft).

Könnte das eine plausible Erklärung sein?

Wie sieht es ansonsten in anderen Ländern mit der Stimmlagen-Verteilung aus? In Polen etwa, oder in Norwegen, oder in Spanien, in Griechenland, oder in Ländern außerhalb Europas, z. B. Japan, Neuseeland oder Südafrika?

Viele Grüße,
AK-Kontraalt

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BeitragVerfasst: 15.03.2012, 20:13 
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Di Tenörln tuan holt nix und kennan deswegen nix bei uns. Jo, nur die Welschen und Gallier hobn derlei vül, wal´s an guatn siaßn Wein zum Vorwärmen gibt und an Zaubatrank, da steigt die Stimmbandspannung und dann is lustig und schen zum hoach Singan, da Troubadix woa da erste Hochsänga. Am bestn gfolln mia di Jodla. de hom hoache Stimman und lange schene Liada!
Pfiat eich!
A ana vo de`` :n171:

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BeitragVerfasst: 15.03.2012, 23:38 
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Den Wein betreffend, so es also an DEM liegen sollte: :kaffee

Bei uns sagen die Bewohner eines Ortes zu denen eines anderen Ortes: "Euer Wein reißt einem Löcher in den Magen!", woraufhin die Antwort dann lautet: "Und Euer Wein zieht einem die Löcher wieder zu!"

Dies nur so am Rande... :n158:

Viele Grüße,
AK-Kontraalt

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BeitragVerfasst: 16.03.2012, 21:49 
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Liebe AK-Kontraalt,

ob die Stimmhöhe an der gesprochenen Sprache liegt, muss ich dir zustimmen. Ich habe an mir selber bemerkt, dass meine Stimme auf Deutsch viel tiefer klingt als auf Ungarisch (meine Muttersprache), und die Erzieherin meiner Tochter hat das gleiche bei ihr festgestellt.

Wenn ich das so überlege, dann meine Idee ist, dass es vielleicht auch daran liegen kann, welche Vokale eine Sprache am meisten verwendet. Im Ungarischen ist es das Vokal "E", das ja hoch klingt. Mit dem Deutschen verbinde ich eher mit den dunklen Vokalen "U" oder "O". Im Italienischen ist es meiner Meinung nach "A", dadurch wirkt Italienisch offen, "großmundig". Französisch spreche ich nicht, aber wenn ich es nachahmen möchte, dann kommt mir "Ü", das in der Vokallehre auch als hohes Vokal eingeteilt wird.

Was meint Ihr? Auch wenn das die Problematik der Tenöre vielleicht nicht löst... :D :D

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BeitragVerfasst: 18.03.2012, 23:40 
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Doch, liebe Petronella, da scheinen wir der Sache schon näher zu kommen. Wir wissen ja dass durch Stimmtraining so manche zuvor "tiefe" Stimme sich als Sopran bzw. Tenor entpuppt, und da Stimmtraining immer auch Sprachtraining ist, liegt der Gedanke durchaus nahe dass die deutsche Sprache mit ihren hauptsächlich dunklen Vokalen die Stimme nicht nur dunkler färbt sondern eben auch die tiefe Lage einer Stimme bevorzugt. Aber das ist ja noch gar nichts gegen die sprichwörtlichen russischen Bässe...

Nun verrate mir, wie sieht es denn in Ungarn mit der Verteilung der Stimmlagen aus?

Neugierige Grüße,
AK-Kontraalt

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BeitragVerfasst: 19.03.2012, 00:04 
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Liebe Kontraalt,

hm, da bin ich ziemlich überfragt. :)
big_denken
Wenn ich die verschiedenen Chöre so zurückdenke, dann waren manchmal die Tenöre zu wenig, aber nicht in allen Chören. Und so bekannt werden ja auch meistens nicht die tiefe Stimmen, aber das sagt auch nichts aus.
Mir scheint eigentlich die Lage eher so sein, dass die extremen sind selten: dh. die extrem tiefen (besonders bei Frauen) und die extrem hohen (besonders bei Männern).

big_bye

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BeitragVerfasst: 19.03.2012, 22:06 
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na, wenn ich mir da so die piepsigen Stimmchen der diversen Top-Model-Aspirantinnen und der dazugehörigen weiblichen Juroren in den diversen Top-Model-Casting-Shows anhöre... oder die Moderatorinnen in diversen anderen girlie-Sendungen... und das was ich an girlies in real life kenne... ist alles gut eine halbe Oktave über "Normalfrau"-Niveau... mindestens! Sollten das alles hohe Soprane sein...? Oder einfach nur quietschig? Wieso gibt es dann so wenig gute Altistinnen in Deutschland, wenn's an der Sprache hängen sollte? In den Chören wenigstens sind die (mit Betonung auf "gute") ebenso Mangelware wie Tenöre...

Tief gilt halt mal als besonders männlich. Schönes Beispiel: John Travolta in "Grease", die Stelle wo er seine in den Ferien kennengelerne "Flamme" Sandy im College wiedertrifft: (überrascht, begeistert, hohe Stimme, helle Vokale:) "Hey, Sandy!" Und dann, nachdem er festgestellt hat, daß alle seine Kumpels zugucken: betont lässig, tiefe Stimme, dunkle Vokale, breitbeiniger Gang wie Django: "Höy, Söndy...!"

Jetzt stellt euch mal vor: Männlicher Teenager macht schon mal sowas uncooles wie Singen. Und dann soll er auch Tenor... Nee, nich? Da grummeln wir lieber ein bisschen tiefer. Schließlich war Elvis auch Bariton!

Ja, aaaaaaber: NUR der. Fast, wenigstens. Wieso finden wir im Unterhaltungsmusikbereich überwiegend hohe Männerstimmen?
big_denken

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BeitragVerfasst: 20.03.2012, 00:05 
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Weil da, nach dem derzeitigen Geschmack der U-Musik-Hörer, eine gewisse Fiepsigkeit offenbar erwünscht ist und die Stimme gar nicht "reif" und "erwachsen" klingen soll, so wie bei den genannten "Girlies" ja auch.

Viele U-Musik-Sänger falsettieren was das Zeug hält, hör mal genau hin, das sind deswegen noch lange keine Tenöre. Bekanntlich können das gerade Baritone und Bässe besonders gut, fast jeder von ihnen bringt auf diese Weise locker ein a1 oder c2 oder auch noch höhere Töne zuwege. TM, Du bist ja Bass, probier's mal aus... :mrgreen

LG AK-Kontraalt

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BeitragVerfasst: 20.03.2012, 20:17 
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Liebe Alle,
dass Männer mit kurzen Stimmbändern (Tenöre) Tonumfänge von ca. kl. c bis zum a´, Bässe mit langen Stimmbändern vom gr.f bis c´ besitzen, wurde schon einmal durchdiskutiert, Zwischenlängen mit entsprechenden Tonhöhen. Bei den Frauenstimmen adäquat. Und dann gibt es auch Ausnahmen mit größerem Umfang und manche Sprachen beeinflussen die Leichtigkeit des Gesanges, je nachdem wie der Stimmsitz liegt, vorne oder hinten.
Wichtig ist, dass das Herz nicht fehlt. Schönen Frühlinganfang wünscht euch allen
alfredo

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BeitragVerfasst: 22.03.2012, 00:28 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Viele U-Musik-Sänger falsettieren was das Zeug hält, hör mal genau hin, das sind deswegen noch lange keine Tenöre. Bekanntlich können das gerade Baritone und Bässe besonders gut, fast jeder von ihnen bringt auf diese Weise locker ein a1 oder c2 oder auch noch höhere Töne zuwege. TM, Du bist ja Bass, probier's mal aus... :mrgreen

LG AK-Kontraalt


hmm... a' oder c" oder doch "a1 oder c2"...?
c2 (=C) krieg' ich 'grad noch hin, so kurz vor dem endgültigen Verhungern, beim a1 (=Kontra-A...) ist der Ofen aber sicher aus... *bg*
a' (=a4...) schaff ich zur Not vielleicht sogar noch ohne Falsett... Bin aber trotzdem kein Tenor.
Falsett brauch' ich aber nicht probieren... das darf ich nicht, das gibt regelmäßg Ärger mit der Family... alles hohe Sopräne - die mögen das nicht... warum eigentlich?
Die fühlen sich davon wohl irgendwie bedroht... oder doch nur auf den Arm genommen? Wie kommen die nur da drauf? big_lala

wie immer: tempestoso...

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BeitragVerfasst: 23.03.2012, 11:19 
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hier hatten wir auch schon mal etwas, was in das Thema passt:

20934508nx591/allgemeines-f1/frage-an-die-maenner-ueber-30-t1359.html

Manche Radiosprecher (z.B. bei Klassik-Radio) reden so. Auch bei call-centers habe ich schon so etwas erlebt. Ich weiß nicht, ob das allgemein zutrifft, in meiner Umgebung finde ich so etwas nicht. Alles sehr widersprüchlich. Vielleicht sind beide Beobachtungen - wenig Tenöre und hoch sprechende junge Männer - einfach nur "gefühlt": selektive Wahrnehmung aufgrund einer vorgefassten Hypothese. Oder die "Hochsprecher" (sofern sie tatsächlich echt sind, und nicht nur eine Terz über ihrer eigentlichen Stimmlage sprechen) singen einfach weniger, als die "Tieftöner"...

Wobei ich die erwähnte hohe Sprechlage oft als unnatürlich und "aufgesetzt" empfinde...

Ansonsten: hohe Stimme wird irgendwie schon mit "jugendlich" assoziiert (deswegen sind die jugendlichen Liebhaber in der Barockoper ja auch Kastratenrollen, und die g'standenen Männer Tenöre oder gar Bässe ), auch bei Frauen. Bei letzteren muß man sich nur die Moderatorinnenstimmchen in manchen Fernsehsendungen anhören, wobei ich finde, daß das Gequieke in den USA noch wesentlich ausgeprägter ist als bei uns. Das im Zusammenhang mit objektiv verlängerter Adoleszenz (als sozio-kulturelles Phänomen, nicht biologisch. Welche erwachsene Frau hätte früher ein Micky Mouse-T-Shirt getragen...?) als Erklärungsmuster finde ich allerdings schon plausibel. Erklärt aber nicht den Mangel an Tenören in der Breite.

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BeitragVerfasst: 23.03.2012, 12:39 
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Lieber TM, Deinen Ball spiele ich gerne zurück: :mrgreen

Hab' ich a1 und c2 oder A1 und C2 geschrieben? :n118:

a1 = a' oder (amerikanisch) A4
A1 (amerikanisch) = Kontra-A

Viel Spaß mit C2 und A1 wünscht

AK-Kontraalt

(der ein C3 leichter fällt als ein c2 - damit die Verwirrung noch größer wird... :n71:)

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BeitragVerfasst: 23.03.2012, 15:10 
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Hallo AK Kontraalt,

schon klar. a(hochgestellt)1... :n67:

Zitat:
(der ein C3 leichter fällt als ein c2 - damit die Verwirrung noch größer wird... )


und Ball wieder zurück: :n99:
Wenn Du in Deiner Schreibweise bleibst: Subkontra C fällt Dir leichter als c"...? Boah! Beachtlich! :mrgreen :devot :devot :devot

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BeitragVerfasst: 25.03.2012, 23:39 
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In Musiklehre Teil 1 sind der Stimmumfang und die jeweils zur Singstimme gehörigen Oktaven festgelegt. Gibt natürlich auch Einteilungen mit anderen Buchstaben wie immer. Anfangs wusste ich auch nicht welchen Ton meine Lehrerin mit la b moll meinte, jetzt weiß ich es.
Und warum manchmal Tenöre und manchmal Bässe fehlen erklärt sich, wie schon vorher niedergelegt, aus der Länge der Stimmbänder: Manchmal überwiegen Menschen mit längeren, dann wieder mit kürzeren Stimmbändern. Wenn also Tenöre fehlen, dann ..
Griaß eich die Madln, servus die Buam!
alfredo big_sleep

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