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 Betreff des Beitrags: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 01.06.2015, 23:44 
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Habt ihr Tieftöner eigentlich Erfahrungen in einem Frauenchor?Brauchen solche Chöre Kontraaltstimmen?Ich kenne mich mit Frauenchören nicht aus,würde aber gerne etwas darüber erfahren.
Sopran und Alt gibt es-klar.
Aber Kontraalt?Für die tiefen in Richtung Tenor oder hoher Baß?Ich kenne nur gemischte Chöre.


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 01.06.2015, 23:47 
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Ich habe früher in einem Damenchor 150 Damen gesungen, ein Kontraalt wurde dort nicht gefragt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 02.06.2015, 11:35 
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Ich habe mal kurz in einen Frauenchor hereingeschnuppert - für mich waren die Fahrtzeiten zur Probe und die Parkplatzsituation vor Ort nichts -, und da gab es - soweit ich das gesehen habe - als tiefste Stimme den Alt 2. Darin waren für meinen Geschmack aber auch einige Sängerinnen mit richtig tiefen Stimmen. Dementsprechend sangen wir auch, als ich dabei war, im Alt 2 relativ tiefe Passagen. Was ich in Erinnerung habe - aber da kann ich mich täuschen, ist schon wieder ein Weilchen her - war a' so ungefähr der höchste Ton.

Und ich persönlich würde meine Stimmlage nicht als Contraalt bezeichnen, ich komme nach unten vielleicht maximal bis zum d. Kommt natürlich auch immer darauf an, wie ich mich fühle und wie ich eingesungen bin ...
Aber wenn ich so schaue, wird als Contraalt auch immer die 'ganz normale' Alt-Stimmlage bezeichnet.

Aber ich denke sowieso, jeder hat seinen eigenen Stimm- bzw. Tonumfang, und damit kann er/sie dann eine Stimme gut oder schlechter mitsingen. Bei mir ist das so, dass ich mit den Tönen, die ich singen kann, meist gut die Altstimme mitsingen kann. Da bin ich im Chor in den Alt 2 hineingeraten, und da singe ich dann mit. Wenn ich mal Lust auf etwas Höheres in der Tonlage hab, dann mach ich das bisher zu hause, wenn sonst niemand da ist ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 02.06.2015, 11:58 
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Hallo Contraalte,
kenne einen Oberchor (Frauenchor dreistimmig), der wunderschöne Stücke aufführt. Der Chor hat auch einen "Compositeur" der ihm Bearbeitungen der Sonderklasse macht. Jedenfalls geben diesem Chor die ganz tiefen Frauenstimmen ein ganz besonderes Flair.
LG
alfredo
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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 02.06.2015, 14:32 
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Ich war lange im Alt 2 in einem sehr qualifizierten Frauenchor mit aufgefallenem Repeertoire, das musikalisch und stimmlich einiges angefordert hat. In die große Oktave ging es allerdings nie. meistens ist die Stimme knapp besetzt, denn da muss man sich wohlfühlen. Oft werdenn höher liegende Stimmen auch "zwangsverdonnert".

LG
Dola


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 03.06.2015, 14:14 
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Ich meine mit Kontraalt die Stimme,die deutlich unter teifem Alt liegt und durchaus bis c in der kleinen Oktav oder auch in die große Oktav gehen kann.

Die Bezeichnung ist leider sehr wenige bekannt.
Sie ist analog zu den Klarintten:Kontraaltklarinette ist deutlich tiefer als Altklarinette-sowei ich weiß,eine ganze Oktav.(Ich spiele nicht Klarinette und könnte mich auch getäuscht haben.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 03.06.2015, 14:27 
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Muss unbedingt ein Stück für Frauenstimmen hören, in dem Dola die Oberstimme singt. Das wird sensationell, bitte ein Stück aussuchen und gleich üben!
LG
alfredo
big_prost

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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 03.06.2015, 19:20 
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Das mache ich nur in meinem Männerchor.

big_ok


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 03.06.2015, 22:43 
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Dola hat geschrieben:
Das mache ich nur in meinem Männerchor.

big_ok


In einem echten MÄNNERCHOR?Als FRAU?Ehrlich?
(Ich war mir auch nicht sicher,ob Frauenchöre Kontraaktstimmen brauchen.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 01.01.2016, 00:29 
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Bin schon längere Zeit nicht mehr da gewesen und sehe nun, dass sich in der Zwischenzeit eine weitere "ganz tiefe" dazu gesellt hat, wie schön! :welcome:

Zur Frage selbst: Als Kontraalt in einem Frauenchor singen - leider keine Chance.

Es ist einfach so dass Frauenchor-Stücke meist nur dreistimmig sind, nämlich in der Besetzung Sopran 1-Sopran 2-Alt, und dieser Alt geht eben nicht so weit hinunter dass es für uns K'Alte überhaupt interessant wäre, außerdem ist die Tessitur dieser Frauenchor-Altstimme leider genau so hoch wie der Alt in einem gemischten Chor. Schwerpunktmäßig um f'/g' herum zu singen, das ist für uns als Dauer-Tonlage einfach zu hoch, egal wie die Höhen-Reichweite der Stimme ansonsten sein mag. Und als tiefster Ton gerade mal das kleine g, allenfalls mal ein fis, da können wir wirklich nur lachen, das sind für uns nämlich noch gar keine tiefen Töne!

Selbst wenn ein Frauenchor-Stück mal vierstimmig sein sollte: Da liegt zwar der Alt 2 insgesamt etwas tiefer, aber tiefer hinunter geht es trotzdem nicht. Ganz anders beim Männerchor: Da ist das große D im Bass 2 gar nichts außergewöhnliches. Aber ein d im Alt 2? Das ist mir bisher noch nie begegnet.

Allen Foristen, ob Hoch- oder Tiefstimmler, ein gutes neues Jahr :n015

wünscht

AK-Kontraalt

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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 01.01.2016, 13:09 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Aber ein d im Alt 2? Das ist mir bisher noch nie begegnet.


Da würden die meisten normalen Altistinnen auch japsen. Das Gejammere ist doch bei einem f oft schon groß (und der Ton klein). Zumindest im Laienchor.

Ein gutes neues Jahr Euch allen.

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Viele Grüße
Monika


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 01.01.2016, 22:48 
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Diese "normalen Altistinnen", genauer gesagt Alt-Sängerinnen, dürften wohl eher Mezzosoprane sein. Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, warum Stücke für den Bass deutlich mehr Tiefe verlangen als solche für den "Alt". :grübel

@alfredo: Solch ein Stück müsstest Du wohl erst mal selber komponieren - oder derjenige "Compositeur" den Du erwähnt hast...

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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 02.01.2016, 22:28 
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Ds tiefe d ist in der Tat selten komponiert, jedoch können Sängerinnen, die es haben, durchaus mal an einer passenden Stelle setzen.

In der Barbershop - Musik kommt sowas durchaus vor und auch der Nonnenchor in Sister - Act hat bei Hail, Holy Queen singt im ruhigen Anfangsteil eine Unterstimme, wo es vorkommt. Die ist jedoch in den Notenausgaben nicht geschrieben. Bei Bel - Voce - Konzerten singen wir das manchmal als Zugabe und wenn ich nach dem Operngesang mit vielen Höhen noch entspannt genug bin, singe ich das.

LG
Dola


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 29.01.2016, 20:13 
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Ich habe es aufgegeben nach einem Frauenchor für mich zu suchen.

Ich singe derzeit in einem gemischten Kammerchor Tenor oder den 2. Bass

oder mit Kopfstimme (mehr schlecht als recht) auch schon mal den 2. Sopran


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 31.01.2016, 00:42 
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Liebe Rokana,

ich bin ebenfalls tieftönender "Alien" und freue mich dass Du hierher gefunden hast! :welcome:

Nun bin ich neugierig: Singst Du tatsächlich Bass 2? Wie tief kommst Du denn demnach runter??? Ich kenne etliche Bass-Sänger (männlich) deren tiefster wirklich singbarer Ton gerade mal das große G ist. Bass 1 sing' ich hin und wieder auch mal, aber Bass 2 wäre mir viel zu tief. In welchem Tonbereich ist denn Deine Wohlfühllage? War Deine Stimme "schon immer" so tief? Hast oder hattest Du Gesangsunterricht?

Wissbegierige Grüße, :les
AK-Kontraalt

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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 31.01.2016, 21:57 
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Rokana hat geschrieben:
oder mit Kopfstimme (mehr schlecht als recht) auch schon mal den 2. Sopran


Wenn Du so tief liegst, warum singst Du denn statt dem Sopran nicht den 2. oder 1. Alt? Wär doch viel bequemer? big_gruebel

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Viele Grüße
Monika


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 05.03.2016, 17:33 
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Singst Du wirklich 2., also tiefen, Baß?


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 Betreff des Beitrags: Re: Frauenchor und Kontraalt
BeitragVerfasst: 13.03.2016, 01:05 
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Also, ich vermute mal, dass Rokana den 2. Bass eine Oktave höher singt. Aber selbst da sind/wären die Höhen-Anforderungen dann derart, dass es über die Grenzen der sängerischen Machbarkeit eines "Aliens" hinaus geht. Allermindestens ein c'' müsste dann schon singbar sein, und das möglichst so dass sich dabei nicht sämtliche Halsmuskeln verziehen und verknoten (ich jedenfalls kann es nicht...)

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Autor: AK-Kontraalt
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