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BeitragVerfasst: 28.01.2011, 17:18 
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Registriert: 24.12.2009, 20:47
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Vorname: Hilde
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Heute habe ich in der Stunde ohne daß ich es vorher wußte beim Einsingen auf das C4 gesungen.Die GL meint ich soll mich freuen - aber im nachinein graut mir davor.Auch meine Kollegin die mit mir die Stunde teil meint ich sollmich freuen. freu mich aber nicht-habe einfachAngst der Stimme würde wass passieren. daheim singe ich nur aufs f 3- wegen der Populi Arie wolltedieGL sehen wie hoch noch der Spielraum nach oben ist.Aber mir graut vor dieser Höhe und bewußt könnte ich es nie singen. ich kennedie Töne n icht wenn ich ohne Noten singe.Ein Sängerarzt hat vor 10Jahren gesagt daß sich die Stimme in 10 Jahren senken werde. und sowarte ich darauf daß sie sich senkt das wäre auch altersgemäß normal. und nicht daß sie immer höher wird.Ich weiß nicht soll ich es der GL sagen daß ich nie mehr so hoch singen will.?Sie ist aber eine guteGL Bin etwas ratlos.ist die GL vielleicht zu ehrgeizig ?


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BeitragVerfasst: 28.01.2011, 18:34 
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Ratgeber
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Registriert: 04.06.2008, 16:25
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Liebe Hilde 45,

sing doch einfach so hoch hinauf wie es eben gerade geht und nicht mit dem Gedanken, dass c4 eine so irrsinnige Höhe ist. Dieser Ton wird ja sicherlich nie "ernsthaft" gesungen sondern nur mal übungshalber angetippt, von "Ehrgeiz" ist da ganz gewiss keine Rede.

Wenn Du die Töne ohne Noten nicht erkennst ist das doch wunderbar! Mach Dir keine Gedanken darüber und setze Dich nicht unter Druck, so etwas nun immer können zu müssen. Du MUSST es nicht singen, und Du wirst es auch nicht immer können, es war nur mal eine Spielerei.

Deine Lehrerin wird das jetzt gewiss nicht in jeder Stunde ausprobieren. Irgendwann vielleicht mal wieder, aber wirklich nur zur Gaudi, eben so wie Du schreibst: Wie viel Spielraum gibt es noch nach oben? Vertrau Deiner Lehrerin, nicht irgend einem Arzt, der kennt Deine Stimme nicht sondern faselt bloß dasjenige was in irgend welchen Büchern steht, was zwar für die meisten Stimmen zutrifft aber vielleicht nicht gerade für Deine.

Viele Grüße,
AK-Kontraalt

_________________
Das Vergänglichste, wenn es uns wahrhaft berührt,
weckt in uns ein Unvergängliches.

(Friedrich Hebbel)


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BeitragVerfasst: 29.01.2011, 00:18 
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hat sich schon eingelebt
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Hallo!

Ich würde an deiner Stelle mit deiner GL reden...
sonst belastet es womöglich deine Beziehung zu ihr.

Und vielleicht kann sie dir erklären, warum sie den Test durchgeführt hat. Und im Zweifel auch, wofür es gut ist, dass sie die Höhe kennt.

_________________
Gruß
Mama2009


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BeitragVerfasst: 29.01.2011, 21:10 
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Hi,

ich würde mir da nicht so einen Kopf machen.
Vertraust du deiner GL? Hat sie bis jetzt irgendwas gemacht, was dich daran zweifeln lässt, dass sie nur Gutes für dich will?
Sie will vielleicht einfach nur ein bisschen testen.

Mein Gesangslehrer testet mit mir auch mal so einiges aus. Wenn ich für eine Stunde da bin und gerade an dem Tag aber auch wirklich alles funktioniert, dann gehen wir auch schon mal in Extreme... in den Übungen... und das hat mir bislang noch nie geschadet, eher im Gegenteil... ich weiß so, dass ich ebene auch zu solchen Extremen fähig bin... das heißt ja nicht, dass ich jetzt andauernd so singe...
Aber ich sage mir, wenn ich alles aus meiner Stimme heraushole, alle möglichen Klangfarben und eben auch mal extreme Höhen, dann kann ich insgesamt viel besser mit meinem Instument umgehen...

Wenn du dir unsicher bist, rede aber auf jeden Fall mit deiner GL.
Sag ihr, dass du dich damit nicht so ganz wohl fühlst... und frag sie nach ihren Beweggründen, warum sie dich manchmal in diese Extreme bringt...

lg
Unexpected


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BeitragVerfasst: 31.01.2011, 19:07 
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Ich denke, deine Lehrerin wird schon wissen was sie macht, wie weit sie gehen kann. Sie wird sicher keine Literatur in der Höhe von dir verlangen, sondern sie in den Übungen einbauen. Wie willst du sonst jemals die Höhe schaffen, wenn du sie nicht probst?
Du musst Vertrauen haben, sonst wird das nichts. Angst vor der Höhe haben fast alle Schüler, besonders wenn sie wissen wo sie gerade gelandet sind.

Denk nicht so viel über die Höhe nach, freue dich, dass du schon so weit bist und diese Höhen im Unterricht bringen kannst.

_________________
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Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen und trotzdem zu uns halten.


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BeitragVerfasst: 01.02.2011, 19:59 
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Ich hab anfangs schon Panik geschoben wenn wir in den mittleren Tönen des Klaviers angekommen waren (ja, ich kann keine Noten). Ab dem Punkt streikte mein Kopf.
Hab mir angewöhnt nicht mehr hinzuschaun und siehe da, ich kam weitaus höher.
Wir experimentieren auch mit der Höhe, sofern die Stimme gut läuft und ich mich dabei gut fühle - auch wenn ich wohl nie Literatur in der Richtung singen werde, haben diese Experimente die meisten Blockaden im Kopf gelöst und ich geh heute wesentlich entspannter an Sachen ran die früher Probleme machten- einfach weil ich weiß dass ich da noch nenn Tacken drüber könnte wenn ich wollte.
Und der Trick meiner GL ist, einfach nicht darauf hinweisen dass wir jetzt ein Stockwerk höher klettern als sonst- sonst gäbs wieder Höhenangst. Zumindest ist das der Trick bei mir. Was ich nicht weiß macht mich nicht heiß.
Meine GL grinst dann immer nur wissend und fragt mich wie ich mich bei dem Ton gefühlt hab- bevor sie mir sagt wo wir grad waren.
Dafür muß man nicht jedes mal in die oberen Sphären vordringen, allein das Wissen um das eigene Vermögen spielt unbewusst mit.
Außerdem hat es mir einiges an Material eröffnet von dem ich früher nicht mal geträumt hab.

Wie hast Du Dich denn beim singen des C4 gefühlt? Wars unangenehm? Oder kam der Bammel erst NACHDEM Du wußtest wo Du angekommen warst?


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BeitragVerfasst: 02.02.2011, 16:26 
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Werde tatsächlich fragen wozu es gut ist so hoch zu singen.Finde C4 eine grauenhafte Höhe und sehe einen Stimmmbandriß bildlich vor mir.Noch dazu hat die GL angedeutet daß wenndie Technik besser wäre es noch weiterginge.Wegen g3 Populi wurde getestet aber ich meinte vorher nur bis g 3 oder a 3-daßsie soviel weitergeht wußte ich nicht.
Liebe Musika-ich habe keine Höhenangst - suche sogar Arien bis f 3 und kann sie ohne Probleme singen ev. jetzt auch g 3. aber alles was höher ist als a 3 beim Einsingen noch dazu erst jetzt nach 20 Jahren Gesangsunterricht verursacht mir große Angst. Liebe Miss Skorbut-- als ich das C4 sang wußte ich es nicht.- dachte nur heute ist das g 3 aber hoch- oder was ist das füreine Höhe? was könnte das sein-? Töne unbekannt eigentlich noch nie gehört usw. eher unangenehm -das alles in der kurzen Zeit derStimmübungen.
Folgen der Erkenntnis daß sichdie Stimme nicht senkt, wäre eigentlich daß ich statt nur alle drei bis vier Wochen 30 MinutenGes Unterricht öfters gehen sollte(Korrepition ist öfters) und eigentlich auch daß ich eine der zwei Theatergruppen wo ich öfters herumschreie (strengt mehr an als sämtliche Stimmübungen) streichen sollte.Alles nicht so einfach für mich.
Viele Grüsse
Hilde


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BeitragVerfasst: 02.02.2011, 23:29 
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Liebe Hilde,

ich entnehme Deinen Worten, dass Dir das c4 nicht im Hals weh getan hat? Dann würde ich mir um die Stimmbänder keine Sorge machen, so schnell reißen die auch wieder nicht. Einer meiner früheren GL hat mich auch oft in die höchsten Höhen gejagt (ich glaube, sogar mal bis b3, ich möchte aber nicht wissen, wie sich das angehört hat big_lala ) und ich bin unter den Sopranen eher im mittleren bis unteren Drittel - was die Tessitur angeht - anzusiedeln, während Du ja wohl schon eine sehr hoch gelagerte Stimme hast.
Natürlich sollte man nicht ständig so hoch singen (müssen) und ehrlich gesagt, habe ich mich damals auch gefragt, was das soll. Zumal ich in meinem Repertoire nicht mal ansatzweise in die Nähe dieser Höhe komme. Aber gut, ich weiß jetzt, dass ich einen recht großen absoluten Stimmumfang habe (was bei schwereren Stimmen wiederum auch nicht so was Besonderes ist...), für was das auch immer gut ist ...
Aber wenn man es mal ganz pragmatisch sieht .. .für die "Populi"-Arie brauchst du ein g3, oder? Um den Ton sicher zu haben, wäre es gut, wenn du in Übungen zumindest ein a3, wenn nicht gar ein b3 hast ... vielleicht lief es eben gerade so gut, dass deine GL das c4 eben noch mal mitgenommen hat ... ich würd auch einfach mal mit ihr reden, warum sie dich so hoch hat singen lassen.

LG

Octaviane

_________________
„Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“
(T. Fontane)

"When you have that perfect match between voice, personality, repertoire and style, art happens" (Anonym)

http://www.sopranodrama.de


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BeitragVerfasst: 09.02.2011, 18:29 
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Angst vor c4 ist Quatsch. Wenn es nicht die Singfähigkeit einschränkt - sprich, wenn Du keine Ermüdungserscheinungen hast - immer rauf in die Höhe!

An guten Tagen bin ich (Kolorturmamsell) beim h3, das c4 habe ich noch nie probiert, aber diese Töne sind nach meinen Erfahrungen des letzten Jahres offenbar eine Trainingssache. Denn das h3 war für mich vor einem Jahr ganz und gar unerreichbar. Da war noch nicht mal an ein f3 zu denken. Also bitteschön - wenn's kommt, das c4, dann raus damit.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Erreichen dieser hohen Töne beim Einsingen die Elastizität der Stimme in der mittleren und tieferen Lage fördert. Experimentier damit doch mal. Dafür haben diese Übungen - so finde ich - durchaus ihren Sinn. Vielleicht steckt sogar eine gezielte Absicht Deiner Lehrerin dahinter?

Grüße
Olympchen

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In the absence of measurement there is no reality. Niels Bohr


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BeitragVerfasst: 05.10.2011, 22:50 
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Na, da muss ich mich als Nachtigall auch mal einmischen :-)
Also ich hab mal in einer Korrepetitionsstunde "versehentlich" ein es4 rausgeflippt, als ich am Ende der "Glitter and be gay-Arie" ins Gelächter ausbrechen wollte, das hat zwar fast meine Trommelfelle aber zum Glück nicht die Stimme zerfetzt, daher würde ich mir da um ein c4 auch keine allzugroßen Sorgen machen! Ich würds einfach als "Puffer" s ehen, den du nach oben hast, du musst die Töne ja nicht in der Literatur (wo sie eh nicht ausgeschrieben komponiert sind, aber auch nicht zwangsläufig als Kadenz a là Erna Sack - meine Avatar-Heldin- singen). Ich bin auch immer froh, wenn ich beim Einsingen gut über meinen "oberen Passagio" (f3-g3) komme, weil mir sonst die Pfeife verschlossen bleibt und die es oder e3 nicht mehr schön schwingen. Mehr mach ich zzt Literaturtechnisch eh noch nciht, außer mal am Ende der Olympia-Arie kurz aufs g3, auch wenn meine Lehrerin meint, das sei nur ne Frage der Lockerheit und der Tiefen-Stütze und mit der Zeit würden auch die f3 und drüber sicherer, aber zzt ist diese Lage noch etwas unsicher da schwer kontrollierbar für mich (Atmung, Randschwingung, Spannung). Also zumindest bin ich noch weit davon entfernt nicht zu "merken" wenn ich bei c4 angekommen bin, da sich da bei mir eh der Klang verändert und ich mich kaum höre.

Geht euch das eigentlich auch so, dass ihr die Töne dann fast nur wie ein Echo über euch wahrnehmt?

einen zwitschernden Abend-Gruß,

http://www.youtube.com/watch?v=Hk7RDTZG ... re=related

Olympia

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Musik ist die Erlösung
Jeder Klang ist ein Gebet
Sie führt uns zur Genesung
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