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BeitragVerfasst: 26.03.2007, 13:33 
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Wenn ich Dir da zu nahe getreten bin, tut mir das Leid, aber was anderes als Geschriebenes haben wir hier ja nicht. Da wir hier in einem Forum sind, muss man eben auch immer damit rechnen, dass man verschiedene Meinungen zu hoeren bekommt ...

Und wenn es bei dem f um Sopran und nicht Mezzo ging statt um gross oder klein, war das ein Missverstaendnis. Geschrieben hattest Du allerdings:
"Dann auf einmal meinte mein Gl mein f ist so toll, ich bin ja was ganz Großes und er hat mir Pace mio dio aus La Forza gegeben", da lag es fuer mich nahe, zumal es in diesem Thread ja um grosse Stimmen geht, dass sich das auf die Groesse der Stimme bezieht.

Ich sagte es ja: Ich kenne Deine Stimme nicht, allerdings kenne ich den Unibetrieb von innen und weiss selbst, wieviele vermeintlich grosse oder dramatische Stimmen spaeter einsehen muessen, dass sie eben doch eher klein sind, wenn sie aus dem Elfenbeinturm "Ausbildung" raus sind und sich im Theaterbetrieb behaupten muessen. Das heisst ja nicht, dass Du keine Ausnahme sein kannst. Trotzdem ist und bleibt es schaedlich, wenn man zu frueh dramatisches Repertoire singt. Ich habe da eine Meinung zu und finde es falsch, das wird sich auch nicht aendern.
Aber wie ich auch sagte: Dein GL weiss ja offensichtlich und hoffentlich, was er tut. Nur da Du selber sagtest, es strengt Dich an, wird man sich ja trotzdem wundern duerfen. Ich wuerde auch nicht unbedingt die Ausbildung einer reiferen Stimme mit der einer jungen vergleichen, da man unter 20 noch wesentlich verletzlicher und anfaelliger ist.
"Gross" oder "klein" ist aber doch keine Wertung der Qualitaet einer Stimme, daher verstehe ich auch ehrlich gesagt nicht so recht, warum Du darauf so empfindlich reagierst.

Sei's drum, ich bin Dir wohl irgendwie auf die Fuesse getreten, falls dem so ist: Sorry ...

[schild=standard fontcolor=000000 shadowcolor=C0C0C0 shieldshadow=1 nxu=71457088nx20211]Frieden?[/schild]


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BeitragVerfasst: 26.03.2007, 14:10 
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Eponine hat geschrieben:

"Gross" oder "klein" ist aber doch keine Wertung der Qualitaet einer Stimme,


Das möchte ich auch noch einmal unterschreiben :dafür: :n2:

Und auch, dass man vorsichtig damit sein sollte, zu früh zu dramatisches Repertoire zu singen. Ich zum Beispiel habe nun schon seit bestimmt 10 Jahren Gesangssunterricht und fast jeder, der mich trifft, meint, ich hätte eine große oder zumindest größere Stimme. Einige sagen auch, eine dramatische Veranlagung. Dennoch sehe ich mich zu meinem jetzigen Ausbildungsstand noch als größere lyrische Stimme, die sich derzeit das jugendlich-dramatische Fach zu erschließen sucht. Aber auch da gibt es Arien, für die ich noch nicht die stimmliche Reife erlangt habe. Diese Arien schauen wir uns im GU vielleicht einmal an, aber sie werden nach einigen Takten dann zur Seite gelegt, wenn wir merken, dass es nichts ist. Und, wenn überhaupt, auch erst in einigen Monaten wieder hervor gekramt. Was aus meiner Stimme mal wird, kann ich noch nicht absehen - aber jetzt singe ich das, was meinem jetzigen Ausbildungsstand angemessen ist.


Aber du, Carmensita meintest ja selbst, dass niemand als Hochdramatische Stimme anfängt und scheinst das Ganze also durchaus auch kritisch zu sehen. :hearts:

LG

Octaviane


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BeitragVerfasst: 26.03.2007, 17:41 
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Hallo,

vieles, was hier geschrieben wurde, finde ich, gilt für jeden Stimmtyp, vor allem, was den ökonomischen Einsatz und die Technik dazu betrifft.

Ich kann auch nicht erkennen, was an Epos Beitrag grenzverletzend war. Man kann hier nur auf das reagieren, und ich denke doch, dass dies auch erwartet wird, wenn man hier postet, was beschrieben wird in Bezug auf die eigene Stimme und die Aussagen im Gesangsunterricht. Es ist durchaus legitim, dass der/die GL im Unterricht feststellt, dass jemand eine dramatisch angelegte Stimme hat, aber es passiert relativ selten, dass diese Anlage von Anfang an vollumfänglich genutzt werden kann.

Ich habe mal erlebt, dass eine 24 jährige Sopranistin - allerdings schon mit frühestmöglichem Unterricht und daher schon gut trainiert - tatsächlich ein Organ hatte, das ihr zuweilen Wagnerpartien schon erlaubt hat. Aber auch diese Schülerin musste im Interesse des Erhalts dieser Fähigkeit immer wieder mal runterfahren. Es soll ja noch lange so gehen. Sie hat wohl schon vieles instinktiv richtig gemacht und hatte halt einen robusten Stimmapparat.

Meistens ist es aber anders, die Anlage ist da, aber die Stimme braucht Zeit, sich in Begleitung einer guten Technik so zu entwickeln, dass diese Anlage mal voll zum tragen kommt. Ich selbst habe auch immer wieder mal gerne im Unterricht die großen Schinken rausgekramt, um mich daran zu versuchen, aber öffentlich geht das erst seit kurzem und ob ich über eine große Orchestrierung käme, kann ich derzeit noch nicht sagen. Wahrscheinlich ist da noch draufzusatteln.

Ich freue mich für dich, Carmencita, dass du ein schönes rundes f (2?) produzieren konntest und damit einen Zielpunkt gesetzt haben dürftest, nämlich den, zu erreichen, dass so ein Ton immer so schön wird. Welche Partien du letztlich am besten verkörpern wirst, kann eben nur durch vielerlei versuche im Unterricht z. B. sich herauskristallisieren.


LG

dola


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BeitragVerfasst: 28.03.2007, 09:31 
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Schon gut, velleicht hab ich mich etwas undurchsichtig ausgedrückt.
Ich kenne auch die Zustände auf den Unis und zumindest von Mainz bin ich entsetzt, kein Wunder, dass sich da manche Sänger glatt für dramatisch halten, wenn man so ein Rest um sich hat.
Ich wünsche mir natürlich nicht unbedingt eine große Stimme, wo es doch auch wundervolle Rollen für kleinere Stimmen gibt, trotzdem würde ich es einfach begrüßen, auf Grund des Jobmarktes im Sängerbereich da sieht es glaube ich für Soubretten ziemlich schlecht aus ...
Dass ich in nahester Zukunft keine dieser Rollen singen kann und das noch Jahre dauern kann/wird st mir bewusst und ich denke auch das oft übersehen wird, dass man z.B Wagner auch erst mit einiger psychisch/emotionalen Reife singen kann.
Naja Dola kann euch ja nach dem Workshop berichten, wie es um meine Stimme steht :sauf:

LG Leila


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