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BeitragVerfasst: 20.12.2014, 13:33 
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Nachname: lunatic
Hallo, ich bin 18 Jahre und singe schon seid meinem 9. Lebensjahr. Und kommen wir mal sofort zum Punkt : Meine Mutter hat einen neuen Freund der kommt immer jedes Wochendende zu uns nach Hause. Immer wenn er da ist will ich nicht singen weil ich nicht will das er mich darauf anspricht weil ich ihn nicht besonders mag. Ich hab angst dass er das hört und ich will es auch irgendwie nicht weil die Stimme was ganz persönlich ist sie gibt alle emotionen Frei die man empfindet und sie gehört ja zu einem selbst und gibt viel Preis finde ich. Und er wird bald auch hier einziehen dann weiß ich auch nicht wie und wo ich singen soll, ich hatte zwar schon viele öffentliche Auftritte aber ich finde das ist was anderes, vor allem weil ich mich in seiner Gegenwart auch unwohl fühle weil er mir einfach unsympatisch ist, würde sich beim Singen / oder Üben alles verkrampfen. Habt ihr einen Tipp für mich wie es mir egal sein kann das er das hört und ich einfach frei singen kann ohne Verkrampfungen? Ich weiß das hört sich alles ziemlich ''lächerlich'' an aber ich fühl mich einfach nicht wohl. Bin dankbar für Tipps was man dagegen tun kann.

LG, Lunatic (:


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BeitragVerfasst: 20.12.2014, 13:40 
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Hallo lunatic,

ich kann dich gut verstehen, es ist nicht einfach, doch da musst du durch. Vielleicht nimmt deine Mutter ihn mal mit wenn du öffentlich singst. Wenn er dich dann gehört hat und dir sagt wie schön es war, ist vielleicht das Eis gebrochen.

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musica
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Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen und trotzdem zu uns halten.


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BeitragVerfasst: 21.12.2014, 15:43 
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lunatic hat geschrieben:
Immer wenn er da ist will ich nicht singen weil ich nicht will das er mich darauf anspricht weil ich ihn nicht besonders mag. Ich hab angst dass er das hört und ich will es auch irgendwie nicht weil die Stimme was ganz persönlich ist sie gibt alle emotionen Frei die man empfindet und sie gehört ja zu einem selbst und gibt viel Preis finde ich.


Da wirst Du Dich entscheiden müssen, was Dir wichtiger ist - Deine Ängste pflegen oder singen.

Ein neuer Partner bei Eltern ist nicht ganz einfach und manchmal will es tatsächlich einfach nicht passen. Aber bevor man das festmacht, sollte man vielleicht einmal miteinander reden und sich überlegen, ob es nicht doch miteinander geht, das ist letztlich für alle angenehmer. Hast Du ihn denn je schon gefragt, ob es ihn stört, wenn Du singen übst?

Beim Singen ist man quasi "nackt", das stimmt schon. Aber man kann es auch trainieren, sich in sich zurückzuziehen, die anderen quasi gar nicht wahrzunehmen. Ich übe auch lieber, wenn ich alleine bin (und ich mag meine Männer alle, hab sie mir ja selber ausgesucht bzw. geboren ;) ), aber manchmal geht es nur, wenn sie da sind. Und dann muss ich mich halt am Riemen reißen und trotzdem üben. Das finde ich auch eine gute Übung für Auftritte. Stell Dir mal vor, es käme ein Mensch in ein Konzert von Dir, den Du gar nicht abhaben kannst. Würdest Du da auch kneifen?

Wer weiß, vielleicht schätzt Du den Menschen ja total verkehrt ein und er freut sich wenn Du übst und gibt Dir am Ende wertvolle Rückmeldungen?

_________________
Viele Grüße
Monika


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BeitragVerfasst: 21.12.2014, 21:30 
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Ich kann mich meiner Vorschreiberin nur anschließen. Insbesondere, was die Übung für Auftrittssituationen betrifftEine professionelle Einstellung zum Singen unterscheidet sich nicht von der professionellen Einstellung zu anderen Berufen/Tätigkeiten.

Jedoch: Wahrscheinlich geht es bei dir, liebe lunatic, wohl nur in zweiter Linie ums Singen, sondern eher um die Tatsache des (auch das noch) anstehenden Einzuges des neuen Freundes deiner Mutter an sich. Ich habe sowas nicht erlebt, aber die Schwierigkeit deiner Situation kann ich sehr gut nachempfinden. Dein Lebensmittelpunkt steht in Gefahr, empfindlich beeinträchtigt zu werden. Dagegen steht das durchaus gute Recht deiner Mutter auf ein (neue?) Partnerschaft und die Gestaltung ihres Lebens, zumal es in deinem Alter auch absehbar ist, dass du auf eigenen Füssen stehen kannst.

Eigene Wohnung wäre hier natürlich im Interesse des Friedens aller naheliegend, aber ich gehe auch davon aus, dass dir das auf die Schnelle noch nicht möglich ist. Sowas kann ein Beschleuniger der Ausbildungswege sein, aber auch hier würde ich nichts übers Knie brechen. Der Berufsweg ist längerfristiger angelegt als ein Zusammenleben mit Mutter und Partner. Als ich in deinem Alter war - und das ist beträchtlich zurückliegend in einer Zeit, wo man zu solchen Entscheidungen und anderen als übergriffig erlebten Dingen gleich gar nicht gefragt wurde - kann ich mir bei mir schon einiges vorstellen, was ich da veranstaltet hätte in der Verzweiflung...

Aber: Verzweiflung und destruktive oder gar (auto-)aggressive Reaktionen und Singeangst sind keine Lösung, da gibt es vorrangig viel anderes Repertoire. Wichtig ist m. E. die Klärung der Standpunkte und das Finden von Absprachen und Lösungen, die allen Rechnung tragen. In diesem Prozess muss es, da deine Position wohl noch von (vor allem wirtschaftlicher ?) Abhängigkeit geprägt ist, garantiert sein, dass du ausreichend auf Augenhöhe behandelt wirst, aber auch du die Perspektiven eurer Lebensentwürfe verstehst und akzeptierst.

Und, darauf ist Monika ja schon eingegangen: Hast du dir objektiv Gedanken gemacht, was dich ganz objektiv - sachlich am Neuen deiner Mutter stört? Wenn es nur diese Tatsache an sich wäre, hätte deine Ablehnung kaum eine Grundlage. Sind es jedoch spezielle Verhaltensweisen, dann ist es auch angesagt, dies ihm und/oder deiner Mutter zu verdeutlichen, bevor Entscheidungen (Zu- und Wegzüge) getroffen werden und ggf. Regeln für das Zusammenleben aufzustellen, an die auch er sich halten muss.

Wenn dich die Situation bereits zu sehr belastet, um hier die Initiative zu ergreifen, würde ich dir nachdrücklich anraten, professionelle Hilfe (etwa sozialpädagogischer oder psychologischer Art) in Anspruch zu nehmen.

Ich wünsche dir, liebe lunatic, gemeinsam eine erfolgreiche Bewältigung deiner familiären Problemlage und trotzdem Freude am Gesang. Das schaffst du.

LG
Dola


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BeitragVerfasst: 22.12.2014, 10:20 
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Und dann kommt auch noch Deine Unsicherheit dazu, weil Du ja auch so lange aussetzen mußtest. Mal ganz pragmatisch: Kannst Du Dich nach einem Überaum außerhalb umsehen? Bei uns gibt es zum Beispiel einen Überaum mit Klavier in der Stadtbibliothek (und ich hoffe, daß es auch im neuen Gebäude, das im Laufe des Frühjahrs bezogen wird, einen geben wird). Der wird ziemlich gut angenommen, wie ich mit eigenen Ohren gehört habe. Geht aber nur mit Voranmeldung. Sonst wirst Du immer dann üben müssen, wenn der Lebensgefährte Deiner Mutter nicht da ist...

_________________
Gruß, Astrid

Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen. (A. Schweitzer)


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BeitragVerfasst: 04.02.2018, 20:53 
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lunatic hat geschrieben:
Hallo, ich bin 18 Jahre und singe schon seid meinem 9. Lebensjahr. Und kommen wir mal sofort zum Punkt : Meine Mutter hat einen neuen Freund der kommt immer jedes Wochendende zu uns nach Hause. Immer wenn er da ist will ich nicht singen weil ich nicht will das er mich darauf anspricht weil ich ihn nicht besonders mag. Ich hab angst dass er das hört und ich will es auch irgendwie nicht weil die Stimme was ganz persönlich ist sie gibt alle emotionen Frei die man empfindet und sie gehört ja zu einem selbst und gibt viel Preis finde ich. Und er wird bald auch hier einziehen dann weiß ich auch nicht wie und wo ich singen soll, ich hatte zwar schon viele öffentliche Auftritte aber ich finde das ist was anderes, vor allem weil ich mich in seiner Gegenwart auch unwohl fühle weil er mir einfach unsympatisch ist, würde sich beim Singen / oder Üben alles verkrampfen. Habt ihr einen Tipp für mich wie es mir egal sein kann das er das hört und ich einfach frei singen kann ohne Verkrampfungen? Ich weiß das hört sich alles ziemlich ''lächerlich'' an aber ich fühl mich einfach nicht wohl. Bin dankbar für Tipps was man dagegen tun kann.

LG, Lunatic (:



Ich würde erst recht singen, singen, singen, denn mit der Übung wird es schöner. Meister fallen selten vom Himmel.


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