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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefe Stimme
BeitragVerfasst: 24.03.2018, 00:50 
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So etwas habe ich mal irgendwo gelesen, ja. Dort hieß es: "Altstimmen reifen meist langsamer als Sopranstimmen, und Ungeduld ist ihr spezieller Erbfeind". Es fragt sich allerdings, WER da ungeduldig ist - gibt es da nämlich auch die Maßstäbe, die an eine Altistin oder gar Kontraaltistin gelegt werden und die sie einfach nicht erfüllen kann, ich kann buchstäblich ein Liedchen davon singen... ! :n17:

_________________
Das Vergänglichste, wenn es uns wahrhaft berührt,
weckt in uns ein Unvergängliches.

(Friedrich Hebbel)


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefe Stimme
BeitragVerfasst: 25.03.2018, 10:50 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Es fragt sich allerdings, WER da ungeduldig ist - gibt es da nämlich auch die Maßstäbe, die an eine Altistin oder gar Kontraaltistin gelegt werden und die sie einfach nicht erfüllen kann,

Stimmt. Und das kann einem den Spaß ganz schön vergällen. Das gibt es bei (Mezzo-)Sopranistinnen übrigens auch.

_________________
Viele Grüße
Monika


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefe Stimme
BeitragVerfasst: 06.09.2018, 01:22 
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AndreasHL hat geschrieben:
Hallo,

seit meiner Kindheit habe ich eine tiefe Stimme. Das war in der Schulzeit vor der Pubertät teilweise so ausgeprägt, dass ich in der Klasse kaum etwas sagen mochte.

Mit der Pubertät hat sich das etwas geändert, aber beim Chorgesang merke ich immer mehr, dass für mich eigentlich der zweite Bass die ideale Stimme wäre. Nun singt unsere Kantorei kaum Stücke, wo dies gefordert wird. Ab dem zweigestrichenen E/F wird es für mich schwer, wenn dann vor einem Auftritt auch noch länger als 30 Minuten geübt wird, kann ich beim Auftritt selbst die hohen Töne vergessen, das klingt nicht mehr.

(...)
Grade beim Männerchor ist es so, dass meine Tonlage 3-4 Töne zu tief ist. Wenn also das F gesungen werden soll, kommt bei mir ein C raus. Naürlich kann ich höher singen, aber nur kurze Zeit.

(...)

Es grüßt frustriert

Andreas



ist Dir als baß ein F (=F2 in SPN) zu HOCH??? Das kann ich kaum glauben, sollte F für einen tiefen Baß noch nicht zu hoch sein. Solltest Du das hohe Baß-f´, also das f´meinen, kanne s für einen sehr tiefen Baß schon zu hoch sein.
Und als Baß das zweigetrichene f´´ (= F5) zu singen, ist extreme Höhe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefe Stimme
BeitragVerfasst: 07.09.2018, 13:01 
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AndreasHL hat geschrieben:
Hallo,
Mit der Pubertät hat sich das etwas geändert, aber beim Chorgesang merke ich immer mehr, dass für mich eigentlich der zweite Bass die ideale Stimme wäre. Nun singt unsere Kantorei kaum Stücke, wo dies gefordert wird. Ab dem zweigestrichenen E/F wird es für mich schwer, wenn dann vor einem Auftritt auch noch länger als 30 Minuten geübt wird, kann ich beim Auftritt selbst die hohen Töne vergessen, das klingt nicht mehr.

kann es sein, daß das "zweigestrichenen E/F" im Violinschlüssel notiert ist, und damit für Männer klingend e'/f' wäre? OK, das ist für einen tiefen Bass immer noch hoch, aber mit der richtigen(!) Technik sollte ein d' durchaus drin noch sein, mindestens aber ein c'
Der Versuch, tatsächlich ein e"/f" zu singen (Falsett...) muß aber zwangsläufig scheitern.

_________________
Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefe Stimme
BeitragVerfasst: 26.09.2018, 19:55 
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T M Pestoso hat geschrieben:
AndreasHL hat geschrieben:
Hallo,
Mit der Pubertät hat sich das etwas geändert, aber beim Chorgesang merke ich immer mehr, dass für mich eigentlich der zweite Bass die ideale Stimme wäre. Nun singt unsere Kantorei kaum Stücke, wo dies gefordert wird. Ab dem zweigestrichenen E/F wird es für mich schwer, wenn dann vor einem Auftritt auch noch länger als 30 Minuten geübt wird, kann ich beim Auftritt selbst die hohen Töne vergessen, das klingt nicht mehr.

kann es sein, daß das "zweigestrichenen E/F" im Violinschlüssel notiert ist, und damit für Männer klingend e'/f' wäre? OK, das ist für einen tiefen Bass immer noch hoch, aber mit der richtigen(!) Technik sollte ein d' durchaus drin noch sein, mindestens aber ein c'
Der Versuch, tatsächlich ein e"/f" zu singen (Falsett...) muß aber zwangsläufig scheitern.



Weshalb MUß der Versuch, Falsett zu singen, ZWANGSLÄUFIG scheitern? Countertenöre sind Bässe, Baritone, Tenöre, die so lange übten, bis es entsprechend gut klingt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tiefe Stimme
BeitragVerfasst: 28.09.2018, 17:44 
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Registriert: 17.10.2008, 16:24
Beiträge: 607
contraalta hat geschrieben:
T M Pestoso hat geschrieben:
AndreasHL hat geschrieben:
Hallo,
Mit der Pubertät hat sich das etwas geändert, aber beim Chorgesang merke ich immer mehr, dass für mich eigentlich der zweite Bass die ideale Stimme wäre. Nun singt unsere Kantorei kaum Stücke, wo dies gefordert wird. Ab dem zweigestrichenen E/F wird es für mich schwer, wenn dann vor einem Auftritt auch noch länger als 30 Minuten geübt wird, kann ich beim Auftritt selbst die hohen Töne vergessen, das klingt nicht mehr.

kann es sein, daß das "zweigestrichenen E/F" im Violinschlüssel notiert ist, und damit für Männer klingend e'/f' wäre? OK, das ist für einen tiefen Bass immer noch hoch, aber mit der richtigen(!) Technik sollte ein d' durchaus drin noch sein, mindestens aber ein c'
Der Versuch, tatsächlich ein e"/f" zu singen (Falsett...) muß aber zwangsläufig scheitern.



Weshalb MUß der Versuch, Falsett zu singen, ZWANGSLÄUFIG scheitern? Countertenöre sind Bässe, Baritone, Tenöre, die so lange übten, bis es entsprechend gut klingt.

da hast Du schon recht. Aber auch genau so: "die so lange übten, bis es entsprechend gut klingt". Für einen ungeübten Chor-Normalo (der sich selbst auch noch als besonder tief bezeichnet und - unterstellt - bereits beim e' Probleme bekommt) ist das e" weit out of scope.... Ansonsten wäre er wirklich ein Counter, der klingend im Alt mitsingen könnte, mindestens aber ein hoher Tenor, und kein tiefer Bass.
vielleicht kann er das mal. Das wäre dann aber doch eine Frage von viel Technik mit viel Übung oder?

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Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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