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 Betreff des Beitrags: Singe, wem Gesang gegeben
BeitragVerfasst: 18.04.2007, 00:12 
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Unglaublich, wie es euch allen (fast) gleich ergeht wie mir! Familie, Geld verdienen, Partner, die dem Singen nichts abgewinnen konnten, Beruf, der mich "verschlang"......., auch meine Unsicherheit, ob ich wohl das "Zeug dazu habe"? Zu feige um auszubrechen.
Bin der Meinung, dass es nur der schafft, Berufssänger zu werden, der auch die Tiefen des Sängerdaseins durchtaucht und der weiß, dass sein Platz auf der Bühne ist, egal in welcher Eigenschaft. Aber das Singen lässt uns Laien auch nicht los. Dachte, dass mit zunehmendem Alter und wenn eine Hoffnung auf Karriere nicht mehr besteht, es leichter wäre, loszulassen. Weit gefehlt: Mit großer Freude nehme ich Aufträge für leinere Konzerte an. Meine, mir vom lieben Gott gegebene Stimme unterscheidet mich von den Nichtsängern und so fühle ich mich auch in eurer Gesellschaft sehr wohl da ihr so denkt und fühlt wie ich.
Seid herzlich bestärkt in eurer Leidenschaft, die auch die meine ist und gegrüßt von eurem
alfredo

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...du holde Kunst, ich danke dir.


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BeitragVerfasst: 18.04.2007, 00:44 
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:kuss:

Und da muss ich jetzt an der Stelle auch mal was ganz Generelles sagen, weil ich diesen Thread einfach toll finde:

Wie klasse ist es, dass es heute sowas wie Internet gibt und man die Chance hat, alle diese tollen und interessanten Menschen kennenzulernen, die man ja sonst im Leben nicht getroffen (oder zumindest schriftlichen Kontakt gehabt) haette.
Und man stellt fest, dass man mit all den grossen und kleinen Problemchen eben nicht allein ist, dass man auch nicht bescheuert ist (na ja gut, ich jetzt schon :kaffee :lol: ), sondern dass es anderen genauso ergeht.

Und wenn dann noch eine Plattform wie diese entsteht, wo man auch noch zusammen musiziert, kann man doch nur sagen:
:n2:


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BeitragVerfasst: 18.04.2007, 00:47 
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Hallo, zusammen,

erst jetzt kann ich mich mit diesem Tread, den ich emotional sehr spannend finde, auseinandersetzen.

Es entwickelt sich einfach so, dass der Gesang einen immer größeren Raum einnimmt. In den letzten Wochen sind in etwa gleich viele Türen zugefallen wie sich neue und bessere aufgetan haben. Ich habe Bestätigungen und weitere Begleitung bekommen, die ich mir kaum hätte zu hoffen gewagt.

Ohne meinen Beruf und dem damit verbundenen Einkommen könnte ich allerdings nichts dergleichen anfangen, denn ich bin existenziell auf mich selbst gestellt.

Im Prinzip ist es nicht einmal verkehrt, mich mit Beruf und dem Nicht - Mehr - Hobby Gesang parallel zu bewegen, aber auf Dauer muss eine Teilzeitlösung oder zumindest ein blockweises Springen zwischen beidem mit Einkommenserhalt her, denn ich lebe bereits seit bald zwei Jahren im Ausnahmezustand, was die verfügbare Zeit, für beides zu arbeiten, betrifft.

Ich bin für das Singen seit Jahren Feuer und Flamme, ich sage es ganz persönlich, da fühle ich meine Kräfte und meine Berufung, auch wenn die Entwicklung sehr spät in Gang kam und bin bereit, sehr viel dafür einzusetzen.

Meine Partnerin trägt es mit, damit habe ich es sehr glücklich getroffen. Ich sehe mich allerdings trotzdem bemüssigt, darauf zu achten, dass es ihr unter diesen Umständen dabei gut geht.

LG, dola


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BeitragVerfasst: 18.04.2007, 02:04 
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Hallo,
ich bin froh, daß dieser Thread so gut angekommen ist.

Es macht Spaß zu erfahren, daß man nicht alleine mit seinen Erfahrungen ist.
Viele von Euch haben stark persönlich/emotional geantwortet, was ich nicht erwartet habe.

Ich habe diesen Thread bewußt in den "Allgemeinen Teil" gelegt, damit alle davon partizipieren können, nicht nur die Ensemble-Leute.

Die stark persönliche Offenlegung der einzelnen Entwicklungen und Entstehungsgeschichten sind ein Beweis dafür, wie sehr wir dieser Leidenschaft "verfallen" sind und wie gern wir davon erzählen, weil sie uns berührt und uns bestimmt.

LG rugero


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BeitragVerfasst: 18.04.2007, 09:19 
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cantilene hat geschrieben:
Liebe Octaviane, falls du Hilfe bei der Jagd brauchst, kannst du mich als Assistentin buchen..... :n2:
Ein erster Tipp: Nicht nach den Sternen greifen! Manchmal entpuppt sich der, in den man sowieso verliebt ist, ganz unerwartet als das Beste, was einem passieren konnte.
Aus einem Wohnzimmer in einem normalen Haus kann man dann einen Konzertsaal machen, den Flügel bekommt man vielleciht zur Hochzeit geschenkt und die fehlenden Verbindungen zu Musikwelt werden durch liebevolles Engagement und Mittragen wettgemacht.


Naja, erst einmal brauche ich vielleicht auch nur eine größere Wohnung mit einem Raum, in den das Klavier, dass ich von meinen Eltern bekommen kann, reinpasst. Derzeit muss sogar ein Kleiderschrank für das Klavinova weichen - die Kunst hat eben Vorrang... ;)

cantilene hat geschrieben:
Ansosnten finde ich Deine Ideen ideal. Fûr mcih war vor Jahren als noch Schreiben statt Singen die grosse Leidenschaft war, DAS die Lôsung. Brot-Arbeit radikal reduzieren und mehr Zeit fürs Wesentliche haben. Auch wenn ich wenn ich mit weniger Geld und mehr Unsicherheit leben musste. Ich bin sogar in eine kleinere Wohnung gezogen und habe die Proteste meiner Tochter hingenommen.
Aber es ging mir deutlich besser! Bin da ien serh ähnlicher Fall wie Epo.


Hmm, ob ich soviel weniger verdienen würde als jetzt ist auch fraglich. Aber bevor ich mich als Übersetzerin selbstständig mache, möchte ich noch etwas Berufserfahrung sammeln. Und zum Unterrichten fehlt mir eben oben genannter Raum. Aber ich werde das Schritt für Schritt angehen. Erst einmal versuche ich jetzt, das eine oder andere Engagement im Kirchenbereich zu bekommen...


cantilene hat geschrieben:
Also: bon courage!!!!!
:hearts:


Vielen Dank, die fehlt mir manchmal ein wenig ...

Liebe Grüße

Octaviane


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BeitragVerfasst: 18.04.2007, 10:45 
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Liebe Octaviane,

ich unterrichte im heimischen Wohnzimmer, das geht auch (wenn ein eigener Raum oder sogar Studio auch schoener waere, aber das ist momentan eben einfach noch nicht drin). Solange die Wohnung aufgeraeumt und sauber ist und nicht halbvolle Teller und Tassen irgendwo rumstehen, stoert das glaube ich keinen Schueler (hat es mich selbst frueher auch nicht).

Das mit dem Uebersetzen stelle ich mir da fast schwieriger vor, denn ich kenne ja auch die ganzen Onlineuebersetzerboersen, und da Auftraege zu kriegen ist schon hammerschwer (besonders, wenn so Standardsprachen wie Englisch im Paket sind). Und die, die einem dann angeboten werden, sind von der Bezahlung her einfach eine Frechheit. Ich habe zwar keine abgschlossene Uebersetzerausbildung, kann aber ganz eingebildet sagen, dass mein Englisch schon vor Jahren besser war als das mancher Studierten (womit ich jetzt natuerlich nicht Dich meine :kuss: ) - das sieht man tagtaeglich, wenn man liest, was da in den Foren fuer Fragen gestellt werden (Englisch Grundkurs!!!). Sprache ist so aehnlich wie Musik: Es gibt Leute, die haben ein Gefuehl dafuer und andere, die sind zwar seit Jahren im Beruf, man fragt sich aber trotzdem manchmal, wie die eigentlich jemals dahingekommen sind, wenn die trotzdem nach 10 Jahren immer noch so dicke Brocken reinhauen, die jeder Abiturient eigentlich schon im Griff hat. Eine Dame hat letztens mal als Uebersetzung fuer "aktuell" tatsaechlich "actually" vorgeschlagen. Und die ist vereidigte Uebersetzerin und seit 20 Jahren im Geschaeft :d_neinnein:
Mal davon abgesehen, dass die ganzen asiatischen (Indien!) Firmen echt fuer so wenig arbeiten, dass man da gar nicht mithalten kann. Dafuer sollte man sich dann mal aus Spass die Uebersetzungsergebnisse reintun. :roll:
Ich finde, das ist ein hammerhartes Geschaeft, immer unter Zeitdruck, staendig gegen Dumpingpreise anrennen. Wenn man selbstaendig ist, kommt noch dazu, dass man ohne TRADOS, was sauteuer ist, ja kaum eine Chance hat, Auftraege von Agenturen zu kriegen. Ich habe zwar ein kleines CAT, aber eben keins der grossen Namen.
Selbst das, was mich da urspruenglich mal lockte (Umgang mit Sprache und Schreiben) kann man sich ja leider nicht aussuchen, und Uebersetzungen im Umweltbereich oder generelles Geschaeftsblabla sind in aller Regel grottenlangweilig (fuer mich).

Vielleicht solltest Du Deine Chefin wirklich gnadenlos ausnutzen (nach allem, was Du schreibst, scheint die mir eh nicht sehr sympathisch :pfeif: ), gute Kontakte knuepfen und dann einfach alle Kunden mitnehmen.

Nee, wat bin ich fies heute :pfeif:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18.04.2007, 11:06 
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Eponine hat geschrieben:
Liebe Octaviane,

ich unterrichte im heimischen Wohnzimmer, das geht auch (wenn ein eigener Raum oder sogar Studio auch schoener waere, aber das ist momentan eben einfach noch nicht drin). Solange die Wohnung aufgeraeumt und sauber ist und nicht halbvolle Teller und Tassen irgendwo rumstehen, stoert das glaube ich keinen Schueler (hat es mich selbst frueher auch nicht).


Ja, aber mein Wohnzimmer ist nun wirklich zu klein - ich bin ja auch gerade vehement auf der Suche nach einer größeren Bleibe.

Eponine hat geschrieben:
Das mit dem Uebersetzen stelle ich mir da fast schwieriger vor, denn ich kenne ja auch die ganzen Onlineuebersetzerboersen, und da Auftraege zu kriegen ist schon hammerschwer (besonders, wenn so Standardsprachen wie Englisch im Paket sind). Und die, die einem dann angeboten werden, sind von der Bezahlung her einfach eine Frechheit. Ich habe zwar keine abgschlossene Uebersetzerausbildung, kann aber ganz eingebildet sagen, dass mein Englisch schon vor Jahren besser war als das mancher Studierten (womit ich jetzt natuerlich nicht Dich meine :kuss: ) - das sieht man tagtaeglich, wenn man liest, was da in den Foren fuer Fragen gestellt werden (Englisch Grundkurs!!!). Sprache ist so aehnlich wie Musik: Es gibt Leute, die haben ein Gefuehl dafuer und andere, die sind zwar seit Jahren im Beruf, man fragt sich aber trotzdem manchmal, wie die eigentlich jemals dahingekommen sind, wenn die trotzdem nach 10 Jahren immer noch so dicke Brocken reinhauen, die jeder Abiturient eigentlich schon im Griff hat. Eine Dame hat letztens mal als Uebersetzung fuer "aktuell" tatsaechlich "actually" vorgeschlagen. Und die ist vereidigte Uebersetzerin und seit 20 Jahren im Geschaeft :d_neinnein:


Glaub mir, ich weiß, wovon Du redest. Ich leite hier ja die Lektoratsabteilung (was mich nicht daran hindert, selbst Tippfehler zu machen *g*) und was wir da von so manchen angeblich professionellen Übersetzern mit zig Zusatzqualifikationen reinbekommen, ist manchmal schon haarsträubend. Gut, ich mache sicher auch Fehler, aber ich tue danm auch nicht so, als sei ich perfekt.

Eponine hat geschrieben:
Mal davon abgesehen, dass die ganzen asiatischen (Indien!) Firmen echt fuer so wenig arbeiten, dass man da gar nicht mithalten kann. Dafuer sollte man sich dann mal aus Spass die Uebersetzungsergebnisse reintun. :roll:


Aaaaah- dieses Thema ist ein rotes Tuch. Wir haben letztens drei Tage im Lektorat gebraucht, um Übersetzungen aus Indien zu korrigieren. Fragt sich, ob das so kostensparend ist ...

Eponine hat geschrieben:
Ich finde, das ist ein hammerhartes Geschaeft, immer unter Zeitdruck, staendig gegen Dumpingpreise anrennen. Wenn man selbstaendig ist, kommt noch dazu, dass man ohne TRADOS, was sauteuer ist, ja kaum eine Chance hat, Auftraege von Agenturen zu kriegen. Ich habe zwar ein kleines CAT, aber eben keins der grossen Namen.
Selbst das, was mich da urspruenglich mal lockte (Umgang mit Sprache und Schreiben) kann man sich ja leider nicht aussuchen, und Uebersetzungen im Umweltbereich oder generelles Geschaeftsblabla sind in aller Regel grottenlangweilig (fuer mich).


Du machst mir ja Mut *g* Nein, im Ernst, dass ist mir natürlich alles bewusst, ich bekomme es ja tagtäglich mit. Immer billiger und immer schneller heißt hier die Devise (wie, Sie schaffen 70 Seiten Vertragstext nicht bis morgen früh?) und da die Qualität nicht drunter leiden zu lassen, ist nicht immer einfach.

Eponine hat geschrieben:
Vielleicht solltest Du Deine Chefin wirklich gnadenlos ausnutzen (nach allem, was Du schreibst, scheint die mir eh nicht sehr sympathisch :pfeif: ), gute Kontakte knuepfen und dann einfach alle Kunden mitnehmen.


Wäre ich nur nicht ein so netter Mensch ... aber mal sehen, vielleicht treibt sie mich ja eines Tages so zur Weißglut, dass ich über diese Option ernsthaft nachdenke ... aber noch komme ich eigentlich verhältnismäßig gut mit ihr zurecht (auch wenn sie einen in den Wahnsinn treiben kann *g*)

Tja, irgendwie ist wohl nichts wirklich einfach

LG

Octaviane


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BeitragVerfasst: 18.04.2007, 12:27 
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Octaviane hat geschrieben:
Liebe Fliu,

ich kann nur sagen, wenn Dich BWL oder Jura anödet, dann hast du evtl. auch Schwierigkeiten, das Studium durchzuziehen, also mach lieber etwas, mit dem Du Dich zumindest einigermaßen identifizieren kann. Hat ja nun überhaupt keinen Zweck, einen Job auszuüben, der einem gar kenen Spaß macht.

Ja genau! Ich bin da völlig deiner Meinung, aber mein Vater versteht das überhaupt nicht. Er meint, dass Interesse am Studium/Beruf nicht wichtig ist oder mit der Zeit von alleine kommt. Ich werde mich hüten, etwas zu tun, was mich nicht von Anfang an interessiert.
Zitat:
Dann muss ich nur noch den netten, reichen Mann mit einer Villa mit integriertem Konzertsaal guten Verbindungen in die große Welt des Musiktheaters finden und schwupps ....

Gute Idee.. vielleicht sollte einfach mein Freund auf Jura oder BWL umsteigen (Sport ist ja auch sowas Brotloses, tz), einen gut bezahlten Job kriegen und ich bin alle Sorgen los :n3:


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BeitragVerfasst: 21.04.2015, 15:03 
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Liebe Fliu, ich rate Dir da genauso wie Epo und das trotz oder wegen Tochter in Deinem Alter , die Philosophie(brotloser geht nciht!!!) studiert.
Sie wollte allerdings aus eigenem Antrieb zuerst eine Ausbildung im Buchhandel machen, um später auch im Studium evtl Geld verdienen zu können und durch diese Ausbildung nach dem Studium mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Philosophie ist nun ihre Leidenschaft und das macht sie seit knapp einer Woche, nachdem sie die vorherige Lehre ganz tapfer durchgehalten hat. Ihre Eltern haben ihr sofort nach dem Abitur zum Studium geraten, aber sie war "vernünftiger" als wir :lol:
Bei mir lief die Sache leider umgekehrt: ich habe zuerst meiner Leidenschaft, der Literatur nachgegeben und als ich dann vor der Situation stand mich und Kind alleine durchbringen zu müssen, musste ich diese brotlose Kunst leider an den Nagel hängen und eine Ausbildung zur Krankenschwester nachschieben. Da wurde ich sofort bezahlt, hatte ienen total sicheren Arbeitsplatz und Optionen auf alle Teilzeiten, die man sich nur vorstellen kann. Das und eine nciht zu verleugnende soziale Ader waren alleinige Wahlkriterien, von Leidenschaft keine Rede. :d_neinnein:
Bei brotloser Kunst muss man als alleinstehende Mutter, die nciht heiraten will und auch nciht den Eltern auf der Tasche liegen will , einfach noch eine Reservekarte in petto haben. Das sind dann wirklich Existenzwänge wegen Verantwortung für iene weitere Person, sprich Kind.
Wenn du aber allein bist, dann kann man Dir nur aus vollem Herzen raten DEINEN ureigenen Weg zu gehen. Sollte der in eine finanzielle Sackgasse münden, kannst Du immer noc hakut Abhilfe schaffen. Ich würde mich niemals von reinen Vernunftmotiven in ungeliebte Dinge drängen lassen. :schlaumeier: Ich kenne keinen Menschen der damit glücklcih wurde. Aber Viele, die damit krank und depressiv geworden sind.
:n2:
Canti :hearts:


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 Betreff des Beitrags: Re: Leidenschaft oder nur Hobby ?
BeitragVerfasst: 22.04.2015, 09:13 
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@ cantilene: Warum steht eigentlich bei Dir nichts näheres, wie viele Beiträge Du verfaßt hast usw.?

Na ja, es ist auf jeden Fall ein interessanter Thread, den da wer auch immer wieder aus der Versenkung geholt hat!

Bei mir ist es "nur" Hobby, und ja, es kostet immer mehr Geld: den Gesangsunterricht und die Fahrten dorthin, die Fahrten zum Chor, Noten, CDs usw.
Und ich glaube nicht, daß ich jemals damit auch nur wenig Geld verdienen werde ...
Ich wüßte auch immer noch nicht, wie oder wo ich auftreten könnte. Und hier in die Straße mag ich mich nicht stellen, zum einen traue ich mich im Moment nicht, und zum anderen fürchte ich den Touch, daß ich dann bedürftig wirkte ...

Gruß,
Silvieann


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 Betreff des Beitrags: Re: Leidenschaft oder nur Hobby ?
BeitragVerfasst: 22.04.2015, 10:23 
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 Betreff des Beitrags: Re: Leidenschaft oder nur Hobby ?
BeitragVerfasst: 02.05.2015, 11:00 
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Ich glaub Musik hat schon einen höheren Stellenwert bei mir. Mit 8 hatte ich ein Jahr lang Klavierunterricht und gesungen habe ich da auch schon (letzteres ohne Unterricht, eher aus Spass). Später so mit 15 war ich dann bei uns im Jugendchor, aus welchem ich später wieder ausgetreten bin, weil die zunehmend mehr und mehr Kirchenlieder sangen. Mit 19 hatte ich dann meinen ersten Gesangsunterricht, dieser hielt aber nicht lange. Zum einen verschoben sich da nämlich meine Arbeitszeiten, zum anderen war meine Lehrerin zwar sehr freundlich, aber auch zu weit distanziert. Ich hatte damals auch kein Interessen daran, die Technikübungen zu singen - fand die einfach so unnütz und langweilig.

2009 habe ich dann einen Musicalworkshop der Stage School Hamburg besucht, welche ja bundesweit ausgerichtet werden. Es war durchaus interessant, gerade auch von der Gesangstechnik her, aber das mit dem Tanzen ist halt nicht so mein Ding. Bis zu dem Zeitpunkt war ich dann doch eher der Grobmotoriker, habe Fußball gespielt und Kampfsport gemacht - in der Schulzeit war ich noch in der Sportförderung des Deutschen Leichtathletikbundes zugange. 2012 hats dann doch irgendwie nochmal Klick gemacht, als ich meine Ausbildung hinter mir und den Festvertrag vor mir hatte. Ich konnte es mit dem Gesang nicht lassen und habe mich dann bei einer örtlichen und sehr guten Musikschule angemeldet. Nun ratet mal für was - natürlich Singen :D Bei der Lehrerin bin ich immer noch.

2014 kam dann noch der E-Bassunterricht an der Schule hinzu. Ich habe schon seit dem Beginn des Gesangsunterrichts zwischen einem Saiteninstrument und dem Klavier als Begleitung geschwankt und mich damals erst einmal gegen das Klavier entschieden, weil ich eben mal ein solches Instrument probieren wollte.

Tja genutzt hat die Entscheidung nix, im März diesen Jahres habe ich mich in der Klavierprobestunde wieder gefunden. Der reguläre Klavierunterricht beginnt jetzt im Mai und ich bin richtig angefixt auf das Instrument - vorallem weils so nen toller Kawaiflügel ist :3



Ihr seht, Musik ist wohl doch beides und vorallem hilft es mir meine Computerspielsucht zu besiegen. Es gab Zeiten, wo ich nicht vom Zocken weg kam - natürlich hat das auch die Persönlichkeit abgestumpft. Mittlerweile zocke ich, ok Ferien sind da die Ausnahme, nur noch selten sondern singe entweder oder quäle den E-Bass. :n171: Das E-Piano muss leider noch umgezogen werden :(

Manchmal habe ich sogar Momente, in denen ich mich frage, was gewesen wäre, wenn ich früher mit dem aktiven Singen/Instrument spielen begonnen hätte...


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 Betreff des Beitrags: Re: Leidenschaft oder nur Hobby ?
BeitragVerfasst: 02.05.2015, 13:18 
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Bei mir war das Singenlernen eher ein Ersatz. In jungen Jahren war ich Leistungssportlerin .Besuchte auch die Balettklasse der Musikschule in St.Pölten. Man hörte im Sommer ofter von der Gesangsklasse oberhalt des Balett raumes die Schüler singen-Aber es interessierte mich damals nicht.Erst nachdem ich keinen Sport mehr machen konnte ,und meine Kinder eine Musikschule in NÖ besuchten, fing ich mit dem Singen an.Auch heute noch wenn ich aussuchen könnte,würde ich lieber Sport machen.
Für mich ist es interessant ,noch viele schwierige Arien zu lernen. Stimmübungen und Technik lernen ,mag ich nicht so gerne aber es ist halt notwendig Wenn ich aber nicht singen kann wegen Erkältung geht es mir schon ab.Ich weiß aber nicht, wie es ist wenn ich nur mehr leichte Lieder singen kann ob es mich dann noch freut.

Hilde45


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 Betreff des Beitrags: Re: Leidenschaft oder nur Hobby ?
BeitragVerfasst: 02.05.2015, 19:22 
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Ja, liebe Hilde, so geht´s uns allen. Einmal dem Singen verfallen, nützen auch die festesten Vornahmen, aufzuhören, nichts. Auch der Einwand, einer Sportart näher zu sein als dem Singen, wird dir nicht nützen. Einmal ins Opernhaus : Rückfall. Eine Rezension lesen: Rückfall. Einen ehemaligen Kommilitonen treffen und über einen konzertierenden anderen Kommilitonen sprechen: Rückfall. Jetzt habe ich mich ergeben und erwarte von irgendwoher die Befreiung: "Der ist ja gar nicht mehr anzuhören!" Also gilt auch für dich: "Singe, wem Gesang gegeben!"
Im Übrigen bin ich froh, dass du, casti, dich wieder einmal, wie immer auch, gemeldet hast. Bist ja auch durch und durch, mehr noch als andere, dem Singen verfallen. Deine vor Begeisterung sprudelnden Beiträge gehen mir ab.
Sonst im Süden nichts Neues.
HG
alfredo
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 Betreff des Beitrags: Re: Leidenschaft oder nur Hobby ?
BeitragVerfasst: 02.05.2015, 23:47 
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@Alfredo: Ich hoffe, dass die "Befreiung" noch sehr lange auf sich waren lässt.
Übrigens war das NICHT Canti, die hier gepostet hat... war so eine Art Hacker resp. Virus.. Insofern wirst Du auch weiterhin nur mit unseren Beiträgen vorlieb nehmen müssen... big_herz


Lg Silje

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 Betreff des Beitrags: Re: Leidenschaft oder nur Hobby ?
BeitragVerfasst: 03.05.2015, 00:18 
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Leidenschaft oder Hobby... bei mir ist es eher Leidenschaft und Hobby.

Ich werde mir dem Singen kein Geld verdienen, aber es unterstützt mich bei dem, was ich als Erzieherin mache.
Ich habe meine Leidenschaft für das Singen und die Musik lange Zeit für das Fotografieren in den Hintergrund gestellt, aber nun scheint sich diese Leidenschaft zu befreien. Musik und vor allem das Singen sind mir im Moment extrem wichtig. Durch das Singen entwickelt sich mein inneres Gleichgewicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Leidenschaft oder nur Hobby ?
BeitragVerfasst: 05.05.2015, 09:35 
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Silje hat geschrieben:
@Alfredo: Ich hoffe, dass die "Befreiung" noch sehr lange auf sich waren lässt.
Übrigens war das NICHT Canti, die hier gepostet hat... war so eine Art Hacker resp. Virus.. Insofern wirst Du auch weiterhin nur mit unseren Beiträgen vorlieb nehmen müssen... big_herz


Lg Silje


Jetzt bin ich etwas verunsichert, das zu lesen. Wir konnte jemand (ein Hacker) unter einem falschen Namen in diesem Thread posten? Sollte man den Beitrag nicht sofort löschen (oder ist das schon passiert?).


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 Betreff des Beitrags: Re: Leidenschaft oder nur Hobby ?
BeitragVerfasst: 05.05.2015, 10:17 
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Hopeful hat geschrieben:
Silje hat geschrieben:
@Alfredo: Ich hoffe, dass die "Befreiung" noch sehr lange auf sich waren lässt.
Übrigens war das NICHT Canti, die hier gepostet hat... war so eine Art Hacker resp. Virus.. Insofern wirst Du auch weiterhin nur mit unseren Beiträgen vorlieb nehmen müssen... big_herz


Lg Silje


Jetzt bin ich etwas verunsichert, das zu lesen. Wir konnte jemand (ein Hacker) unter einem falschen Namen in diesem Thread posten? Sollte man den Beitrag nicht sofort löschen (oder ist das schon passiert?).




Da hatte Jemand als Gast diese Beiträge wieder aktualisiert, sonst nichts, inzwischen können Gäste nicht mehr schreiben. Ist ja nichts passiert und wie man sieht, ist das Thema ja immer noch aktuell. Es war übrigens kein Virus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Leidenschaft oder nur Hobby ?
BeitragVerfasst: 20.04.2017, 16:48 
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Hallo,

meine Musikgeschichte ist eigentlich eher traurig, und Musik hat erst seit fast fünf Jahren einen hohen Stellenwert für mich (ich bin 59).

Mein Vater hatte als Hobby Bratsche und Cello gelernt, meine Mutter hatte etwas Klavier, aber nach dem Krieg war für so etwas weder Zeit noch Geld vorhanden, und so blieb für meinen Vater nur der Kirchenchor.

Mit ca. 16 Jahren wollte ich dann Orgel spielen lernen. Bis dahin beschränkte sich mein Kontakt zur Musik auf die Lieder im Gottesdienst, wobei ich langsam mutiger wurde. Ich äußerte also meinen Wunsch und oh Wunder, ich durfte an einer kleinen Orgel im Gemeindesaal üben. Die örtliche Organistin gab mir einige Wochen Unterricht, den ich sehr schön fand (und die Organistin auch :-) ).

Dann bin ich zum "richtigen" Unterricht gegangen, das war damals ein sehr bekanntes Musikhaus vor Ort. Nach zwei Unterrichtsstunden beschied mir die Lehrerin, ich könne keinen Takt halten und würde nie ein Instrument spielen können.

Völlig frustriert habe ich mich dann aus der Musik zurückgezogen, denn auch mein Vater meinte, ich hätte kein Taktgefühl. Leider schien das zu stimmen, denn bei der Bundeswehr wurde mir nach wenigen Versuchen, im Gleichschritt zu marschieren, befohlen "Wenn Vereidigung ist und wir auf den Exerzierplatz gehen, melden Sie sich krank. Mit Ihrem Marschtritt bringen Sie ja die ganze Kompanie durcheinander !"

Nun, mir reichte das damals absolut. Und heute singe ich nach meiner Meinung ganz normal, höre auch, wenn meine oder andere Einsätze falsch sind und halte mein Taktgefühl für ausreichend. Vielleicht hat sich da ja im Laufe der Jahrzehnte etwas geändert, aber ich finde es sehr schade, erst so spät zur Musik gefunden zu haben.

Viele Grüße

Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Leidenschaft oder nur Hobby ?
BeitragVerfasst: 21.04.2017, 11:11 
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Beiträge: 640
Fliu hat geschrieben:
mein Vater versteht das überhaupt nicht. Er meint, dass Interesse am Studium/Beruf nicht wichtig ist oder mit der Zeit von alleine kommt. Ich werde mich hüten, etwas zu tun, was mich nicht von Anfang an interessiert.

Es gibt zwei unterschiedliche Motive, einen Beruf zu ergreifen: Einmal Interesse an der Tätigkeit oder am Fach selber und zum anderen an den Möglichkeiten, die einem dieser Beruf eröffnet. Ersteres findet man häufig bei Musikern, Naturwissenschaftlern oder Berufen aus den Humanities, das andere bei BWLern und Juristen. Kaum einer studiert BWL, weil er Kostenrechnung so toll findet, sondern weil er hofft, es damit in den Vorstand eines internationalen Konzerns zu schaffen. Sind die Eltern von der zweiten Art, kann das zu Konflikten führen, wenn die Kinder von der ersten sind...

AndreasHL hat geschrieben:
Nach zwei Unterrichtsstunden beschied mir die Lehrerin, ich könne keinen Takt halten und würde nie ein Instrument spielen können.

Völlig frustriert habe ich mich dann aus der Musik zurückgezogen, denn auch mein Vater meinte, ich hätte kein Taktgefühl.

Arrrgh!
big_haare

Wenn ich so etwas lesen muß, bekomme ich total schlechte Laune. Wenn jemand nicht Fahrrad fahren kann (nicht Lesen, Tanzen, Kochen - Musikmachen kann), kann er es auch nicht lernen? Oder anders herum: Um Fahrrad fahren lernen zu können, muß man erst einmal Fahrrad fahren können? So ein Quatsch! Auch Musikausübung ist voraussetzungslos. Die einen lernen halt bereits relativ früh die Basics (oder werden einschlägig geprägt), die anderen später. Die brauchen dann halt einfach länger und möglicherweise holen sie den Vorsprung der anderen nicht mehr ein. Oder eben doch. Es muß ja nicht notwendigerweise die Spitzengruppe sein. Eine Frage von Motivation, Anleitung, Fleiß und Übung und evtl. der Methode. Das Diktum, das irgendwer irgendetwas nicht lernen könne, ist absoluter Schwachsinn, wird aber gerade in der Musik gerne bemüht. Einem Lehrer, der so etwas behauptet, sollte man das Unterrichten verbieten, der tut nämlich seinen Job nicht (und daß mir keiner kommt mit: "Ich hatte da aber mal einen Schüler etc...". Wenn der Unterricht nichts bringt, könnte es nämlich auch am Lehrer liegen, n'ets ce pas? Oder an der "Wellenlänge", wenn das jemand lieber ist).
Die Leute, denen man so etwas sagt, die glauben das dann irgendwann sogar auch noch selbst und finden sogar Beispiele, die das zu bestätigen scheinen:
AndreasHL hat geschrieben:
Leider schien das zu stimmen, denn bei der Bundeswehr wurde mir nach wenigen Versuchen, im Gleichschritt zu marschieren, befohlen "Wenn Vereidigung ist und wir auf den Exerzierplatz gehen, melden Sie sich krank. Mit Ihrem Marschtritt bringen Sie ja die ganze Kompanie durcheinander!"

Selffullfillig prophecy. Vom seelischen Leid, das solche unqualifizierten (Lehrer-, Eltern-)Behauptungen auslösen können, ganz zu schweigen!

_________________
Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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