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 Betreff des Beitrags: Hinein in den Schädel, aber wie ?
BeitragVerfasst: 19.04.2007, 23:35 
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Hallo,
Darsteller, Sänger, Entertainer und Lehrende... :schrofen
(natürlich meine ich auch die weibliche Gilde)

Habt ihr das auch schon erlebt, üben, üben, üben...
Der Text will nicht in den Schädel :n95:

Sich zurückziehen, die Koloraturen langsamer angehen ?

Am nächsten Tag - weg - ganz falsche Läufe.

Und dann noch, Rhythmus - was ist das ?
(laut Wikipedia: die durch die Folge unterschiedlicher Notenwerte entstehenden Akzentmuster über dem Grundpuls)
:bash

Sollte man mal 1-2 Tage abschalten, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen ?

LG rugero

P.S.: :n79: Ich befinde mich nicht in einer Stimmkrise, nein, nein, ich fühle mich bester Dinge ! Dies sollten nur Fragen sein, die mir zwischenzeitlich begegnen und mich schon mal zum Nachdenken anregen.


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BeitragVerfasst: 20.04.2007, 07:34 
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Hallo!

Ich kenne das Problem im Instrumentalen Bereich, da hat mir ein paar Tage abliegen lassen oft schon sehr geholfen, wenn eine Stelle nicht ging.

Im gesanglichen Bereich tu ich mir am leichtesten, wenn ich mir Stellen, die nicht gehen, anhöhren kann, sie zuerst langsam und dann im Originaltempo nachsinge.
Komisch ist ja, dass ich beim Singen viel schneller bin und viel weniger mich selbst behindere.

lg Manu!


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BeitragVerfasst: 20.04.2007, 07:35 
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CD rein (Muster vom Lieblingssänger oder bevorzugte Interpretation), Kopfhörer auf, Noten bzw. Text vor die Nase - und intensiv berieseln lassen und mitsingen bzw. mitsprechen.

Bei den Texten kann man sich auch an logischen Verbindungen und Analogien orientieren (Eselsbrücken), z. B. gleichartige Anfänge oder Endungen von Sequenzen. Auch der "Lernkarton" hilft, also den Text in kleinen Abschnitten auf Kärtchen schreiben und wiederholen, bis alles sitzt. Permanente Wiederholung ist wirklich das A & O.

Gruß :n2:
MARIO


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BeitragVerfasst: 20.04.2007, 08:23 
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Ich bin auch jemand, der nicht allzu leicht Text lernt. Meine Methode: abschreiben und bei jeder sich bietenden Gelegenheit durchgehen. Und natürlich auch die Arie oft hören (wobei da die Gefahr ist, dass man zu sehr den gehörten Sänger kopiert).

Rhythmus schaffe ich irgendwie viel schneller... Bei komplizierten Rhythmen bin ich mir nicht zu schade, Zählstriche in die Noten zu machen.

LG
mezzo


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BeitragVerfasst: 20.04.2007, 08:45 
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Also Texte sind für mich meist kein Problem, einfache Rhythmen auch nicht (ich liebe den 6/8-Takt *g*). Bei komplizierteren Rhythmen muss ich mir das aber auch ein paar Mal anhören oder eben Zählstriche in die Noten machen (und fleißig üben!)

Womit ich die meisten Schwierigkeiten habe, ist, mir Einsätze, Pausen und Notenwerte (Länge) zu merken. Da greife ich dann auch oft auf die gute alte CD zurück in der Hoffnung, dass die betreffende Interpretin alles richtig macht. Besonders bei langen hohen Tönen vergesse ich gerne mal zu zählen und Pausenzeichen hat der Komponist ja auch nur zur Zierde dahin gemalt :oops:

Was die Koloraturen angeht: Da schmeiße ich gerne mal verschiedene Arien durcheinander aber durch Üben und Konzentration kann ich das auch relativ schnell beheben.

LG

Octaviane (die hofft, am Sonntag alle Pausen, Notenlängen und Einsätze zu beherrschen)


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BeitragVerfasst: 20.04.2007, 09:09 
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Was musikalisch oder rhythmisch einfach nicht in den Kopf will, schreibe ich in capella. Der Computer spielt es emotionslos, aber absolut genau ab und ich kann die Geschwindigkeit selbst einstellen.
Auch super bei Duetten : beide Stimmen eingeben, erst meine Stimme lernen, dann beide Stimmen zusammen abspielen und meine mitsingen, dann nur die andere Stimme abspielen und meine dazu singen. :bravo:

Liebe Grüße
Uralt


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BeitragVerfasst: 20.04.2007, 13:25 
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Abschreiben des Textes hilft viel, für das Verständnis des Textes und das lernen desselben. Für das Langzeitgedächtnis ist die Karten-Kästchen-Methode mit vielen Wiederholungen am besten.

Verbinden sich Text und Melodie zur Einheit, dann kann man einzelne Stücke problemlos das ganze Leben lang abrufen.

LG :hearts: Escamillo


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BeitragVerfasst: 20.04.2007, 18:41 
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Zum Einstudieren greife ich mir alles, was irgendwie hilfreich sein kann, Note und Aufnahmen hauptsächlich, denn ich kann nicht Klavier spielen, sondern nur die Melodie einigermaßen mir vorklimpern.

Aufnahmen finde ich gut, um einen Gesamteindruck zu bekommen, Interpretationsanregungen einzuholen und vor allem, mir die begleitende Musik und die anderen Stimmen einzuprägen. Ausserdem prägt sich auch das Takt - Grundmuster ein, also, was es bei dem konkreten Stück bedeutet, dass es ein 4/4 oder 6/8 Takt ist. Wenn ich dieses grundmuster intus habe, fällt es mir leichter, die Notenwerteverteilung in den Takten nachzuvollziehen und somit den richtigen Rhytmus reinzukriegen. bei mir funktioniert das besser als nur zählen. Das Problem allerdings, den Rhytmus auch dann zu halten, wenn ich Töne nur schwer oder zu spät in die Stimme kriege habe ich leider auch. :roll:

Es geht aber ohne ein reines Partitur - Studium am Klavier trotzdem nicht, denn mir geht es so, dass ich Notenhöhen und -werte etc. vor dem geistigen Auge brauche - auch bei auswendig. Allein über Aufnahme zu lernen, wird zu unpräzise.

Der Text läuft i.d.R. von selbst mit. Nach vielem musikalischem und sängerischem Üben kann ich den dann irgendwann. ich bin allerdings in der beziehung oft ein großer Feigling, fürchte mich vor Blackouts und schaue doch lieber ins Blatt, wenn es irgendwie geht :oops:

Zu guter Letzt habe ich dann noch meine Korrepetitorin, die ich meistens auch noch bemühe.

@uralt: "Capella" würde mich interessieren. Kann man irgendwo downloaden und wieviel kostet es? Bitte - Danke :hearts:


LG,

dola


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BeitragVerfasst: 21.04.2007, 08:23 
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Liebe dola,
capella gibts leider nicht kostenlos, wohl aber eine Demo-Version unter
http://www.whc.de/capella.htm

Ich habe eine total veraltete Version, aber für meine Zwecke ist das ausreichend.

Liebe Grüße
Uralt


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BeitragVerfasst: 22.04.2007, 09:06 
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Ich tue mich meist nicht sehr schwer meine Stücke auswendig zu lernen, aber die Pausen... die sind immer am längsten unsicher. Und manchmal gibt es einzelne Stellen, an denen mein Hirn einfach nicht das macht, was es soll. Es muss gar keine schwere Stelle oder komplizierter Text sein. Manchmal schaffe ich es frustrierend lange nicht ein paar Takte so zu singen, wie sie in den Noten stehen. Diese Takte singe ich mir dann in einer Dauerschleife immer wieder vom Blatt vor und dann ohne Noten langsam immer schneller werdend, bis zum eigentlichen Tempo und darüber hinaus...

Capella habe ich nicht, aber DATA BECKER NotensatzGenie. Funktioniert wahrscheinlich sehr ähnlich und ist mir für das schnelle Einstudieren völlig fremder Stücke schon eine große Hilfe gewesen!
Leider gibts auch das nicht umsonst, aber ich würde einfach mal bei ebay suchen gehen.

Gruß, Cherubina


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