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 Betreff des Beitrags: Fernbleiben vom Chor
BeitragVerfasst: 29.03.2017, 18:08 
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Hallo,

ich habe das Gefühl, dass derzeit "mit den Füßen abgestimmt wird". In der Kantorei üben wir ein Stück, das wir schon einmal aufgeführt haben, und das nicht jedem gefällt. Demnächst wird es dann zusammen mit einem anderen Chor nochmals dargeboten.

Was auffällt ist, dass viel mehr (ca. ein Drittel) der Chorfreunde einfach nicht mehr kommen. Keine Entschuldigung, nichts. Das hat es vor wenigen Wochen noch nicht gegeben, eine merkwürdige Entwicklung.

Einerseits gestehe ich jedem zu, selbst zu entscheiden, ob er/sie kommt. Aber es waren bisher immer sehr wenige, die aus "keine Lust" wegblieben, wir haben uns halt durchgebissen und versucht, das Beste draus zu machen.

Mich interessiert, ob das in andere Chören auch so ist.

Viele Grüße

Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Fernbleiben vom Chor
BeitragVerfasst: 30.03.2017, 12:01 
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Ich schätze mal, da wirst Du mit spekulieren hier nicht weiterkommen :) Mit den Leuten reden würde eher helfen.

Es ist schon manchmal so, dass bei uns Leute wegbleiben, allerdings dann doch meist (nicht immer, sind alles nur Menschen ;) ) mit Entschuldigung.

Oft ist es eine Grippewelle oder sonst ein blöder Virus.

Dass die Leute eines Stückes wegen wegbleiben, finde ich eher seltsam. Wird denn nicht noch etwas anderes geprobt?

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Viele Grüße
Monika


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 Betreff des Beitrags: Re: Fernbleiben vom Chor
BeitragVerfasst: 30.03.2017, 15:57 
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hatten wir das Thema "Chordisziplin" hier nicht schon mal irgendwo?

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 Betreff des Beitrags: Re: Fernbleiben vom Chor
BeitragVerfasst: 01.04.2017, 00:47 
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Ja, das hatten wir schon mal. Zum Beispiel so:

"Dann kamen immer mehr "moderne" Stücke dazu, die sich teilweise überhaupt nicht mehr wie Musik angehört haben. Da kam dann doch das Murren im Chor auf. Zu einem gewissen Eklat kam es dann, als der CL sich mit diversen Personen "seiner" Musikhochschule zusammen tat und in dieser Gemeinschaftsarbeit etwas einstudieren und aufführen wollte, was etlichen Chormitgliedern dermaßen gegen den Strich gegangen ist dass sie an diesem "Projekt" einfach nicht teilgenommen haben. Von Probe zu Probe kamen immer weniger Leute. Nach der Aufführung mit dann noch ca. zwei Dutzend Personen wurde seitens des CL an die "Solidarität" und den "Gemeinsinn" appelliert. Dem gegenüber stand aber schlichtweg, dass er keinen Profichor dirigiert sondern einen Chor mit Leuten, die
a) sich bewusst einem KIRCHENCHOR angeschlossen hatten und die
b) in einem Chor singen um dort ein HOBBY auszuüben und nicht um etwas zu "leisten".

Und so weiter und so weiter - ich singe in diesem Chor inzwischen nicht mehr mit und etliche andere der damaligen Sänger auch nicht mehr."

Es stellt sich hierbei auch die Frage, ob "Disziplin" hier überhaupt der richtige Begriff ist? Die Proben eines Laienchores sind keine Trainingsstunden wie etwa im Sportverein und auch keine Unterrichtsstunden wie etwa Gesangs-, Instrumental- oder Fremdsprachen-Unterricht. Das soll nun nicht heißen, dass man nach Belieben bei einer Chorprobe da ist und bei der nächsten eben wieder nicht, aber Tatsache ist nun eben, dass ein Chorleiter kein "Lehrer" ist. Für die meisten Chorsänger ist das Singen im Chor "nur" eine Art "Seelenfutter" - von den oftmals nur unzureichenden stimmlichen Voraussetzungen mal ganz abgesehen. Da denke ich z. B. auch an die geradezu irrsinnigen Höhen-Anforderungen für die Bässe, von denen Andreas HL anderweitig mal geschrieben hat...

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Das Vergänglichste, wenn es uns wahrhaft berührt,
weckt in uns ein Unvergängliches.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fernbleiben vom Chor
BeitragVerfasst: 01.04.2017, 00:57 
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Ich wollte meinen Beitrag bearbeiten, statt dessen steht er nun doppelt da. Diesen Doppel-Beitrag wollte ich dann wieder löschen, aber diese Schaltfläche ist nicht mehr da, was ist jetzt hier los?

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 Betreff des Beitrags: Re: Fernbleiben vom Chor
BeitragVerfasst: 01.04.2017, 07:30 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Ich wollte meinen Beitrag bearbeiten, statt dessen steht er nun doppelt da. Diesen Doppel-Beitrag wollte ich dann wieder löschen, aber diese Schaltfläche ist nicht mehr da, was ist jetzt hier los?


kannst du es jetzt nochmal probieren?

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 Betreff des Beitrags: Re: Fernbleiben vom Chor
BeitragVerfasst: 01.04.2017, 20:57 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Ich wollte meinen Beitrag bearbeiten, statt dessen steht er nun doppelt da. Diesen Doppel-Beitrag wollte ich dann wieder löschen, aber diese Schaltfläche ist nicht mehr da, was ist jetzt hier los?


Ich vermute, das liegt daran:
"Du darfst neue Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen."

Das ist in den anderen Unterforen anders eingestellt. Ich habe die gleichen Probleme.

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Monika


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 Betreff des Beitrags: Re: Fernbleiben vom Chor
BeitragVerfasst: 01.04.2017, 21:16 
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 Betreff des Beitrags: Re: Fernbleiben vom Chor
BeitragVerfasst: 02.04.2017, 07:43 
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musica hat geschrieben:
Es ist ganz einfach...der BBC Code muss aus sein, dann geht alles normal.

Nope.

Ganz egal, was ich im Kontrollzentrum bei BBCode bisher eingestellt htte, das Verhalten hier war gleich gleich. Den BBCode braucht man für Formatierungen, fett, kursiv etc. Diese Buttons gehen in diesem Unterforum ab, in den anderen ist es da und funktioniert auch.

Das, was ich zitiert habe, steht in den Foren unten rechts und sind die Berechtigungen, die ein Nutzer hat. Das ist bei anderen Foren anders eingestellt, da schaut es so aus:

"Du darfst neue Themen in diesem Forum erstellen.
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Du darfst deine Beiträge in diesem Forum ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum löschen.
Du darfst Dateianhänge in diesem Forum erstellen."

edit: Du hast den Computer offensichtlich erfolgreich geschüttelt n016.gif Ich kann ändern und die fett- etc- Buttons sind auch alle da. big_applaus

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Zuletzt geändert von moniaqua am 02.04.2017, 13:46, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fernbleiben vom Chor
BeitragVerfasst: 02.04.2017, 09:48 
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 Betreff des Beitrags: Re: Fernbleiben vom Chor
BeitragVerfasst: 03.04.2017, 16:06 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Ja, das hatten wir schon mal. Zum Beispiel so:

Es stellt sich hierbei auch die Frage, ob "Disziplin" hier überhaupt der richtige Begriff ist? Die Proben eines Laienchores sind keine Trainingsstunden wie etwa im Sportverein und auch keine Unterrichtsstunden wie etwa Gesangs-, Instrumental- oder Fremdsprachen-Unterricht. Das soll nun nicht heißen, dass man nach Belieben bei einer Chorprobe da ist und bei der nächsten eben wieder nicht, aber Tatsache ist nun eben, dass ein Chorleiter kein "Lehrer" ist. Für die meisten Chorsänger ist das Singen im Chor "nur" eine Art "Seelenfutter" - von den oftmals nur unzureichenden stimmlichen Voraussetzungen mal ganz abgesehen. Da denke ich z. B. auch an die geradezu irrsinnigen Höhen-Anforderungen für die Bässe, von denen Andreas HL anderweitig mal geschrieben hat...


Doch: das ist der richtige Begriff. Wenn jemand sein Hobby alleine für sich ausübt (Angeln, Joggen, Radfahren, Briefmarkensammeln), kann er es natürlich halten, wie er will. In dem Augenblick, in dem die Ausübung zur Gemeinschaftsleistung wird, ist er auch dem Rest der Gemeinschaft verantwortlich, dann ist es eben nicht mehr nur seine Privatangelegenheit, und zwar unabhängig davon, auf welchem Level und mit welcher Motivation das betrieben wird. Ob das "NUR ein Kirchenchor" oder "NUR Hobby" ist, ist dabei aus der Gemeinschaftssicht nebensächlich. Dann muß (sollte) er sich VORHER überlegen, ob er das auch leisten will, was dort (von wem auch immer) erwartet wird, bzw. gegebenenfalls auch Konsequenzen tragen (komme ich gleich noch darauf zurück). Den Vergleich mit einer Fußballmannschaft (oder einer anderen Teamsportart) finde ich in diesem Zusammenhang alles andere als abwegig. Was sollte dort anders sein, als im Chor? Worin unterscheidet sich das Fußballtraining von der Chorprobe und die Aufführung vom Spiel? Da ist jeder, der mitspielen möchte, für die Teamleistung mitverantwortlich. Wenn nun das Ziel darin besteht, in die nächsthöhere Liga aufzusteigen, ich aber nur am Abend ein wenig herumkicken will, oder mir das Training (und/oder das Spiel) zu anstrengend ist oder mir die Methoden des Trainers nicht zusagen oder ich lieber Basketball statt Fußball spielen will oder mich überhaupt und sowieso nur das Bier "hinterher" interessiert (ich hoffe, der Transfer auf die Anwendung dieser Beispiele auf einen Chor ist hinreichend klar), dann muß ich zunächst für mich entscheiden, ob ich mit dem, was die Fußballmanschaft oder der Trainer erwarten, trotzdem leben kann oder nicht, und ob ich in der richtigen Mannschaft bin. Wenn nicht, führt kein Weg am Zieldiskurs vorbei - je nach Umstand mit der Manschaft oder auch nur für meine Person. Soviel Schneid muß dann sein. Wenn es dann trotzdem dabei bleibt, und ich mit dem Ergebnis nicht leben kann oder will (was ja nochmal etwas anderes ist) dann muß ich auch so konsequent sein, mir etwas Anderes oder weniger Anstrengendes für meine Freizeitgestaltung suchen und meinen Austritt auch entsprechend begründen. Einfach nur (temporär) wegbleiben, um auf diese Weise meinen Unmut oder meine Unlust zum Ausdruck zu bringen, oder um damit den Trainer oder den Vorstand, den Rest der Truppe oder wen auch immer gar zu "bestrafen", daß sie nicht das machen, was ich will, halte ich einfach nur für unreif.

Aber das ist meine individuelle Sicht, wie Zusammenleben in der Gruppe funktionieren sollte. Andere können das anders sehen.

Daß der fragliche Chorleiter vielleicht auch einen gewissen Mangel an Senitivität für die Bedürfnisse oder Wünsche des Chores oder vielleicht auch nur einzelner Sänger (was wir hier aber nicht wissen können!) an den Tag legt, steht dem weder entgegen, noch können wir hier per Ferndiagnose überhaupt ein Urteil darüber abgeben, da wir hier nur eine einzelne Meinungsäusserung hierüber haben.

Nochmal: jeder kann (und soll und muss) für sich entscheiden, was er will. Wenn seine Entscheidung das Funktionieren eines Teams beeinflußt, dann halte ich es allerdings für eine Frage des Anstandes, mit offenen Karten zu spielen und nicht durch passive Verweigerung zu opponieren.

Um die Frage von AndreasHL zu beantworten: Ja sicher, das kommt auch in anderen Chören schon mal vor. Es ist die Frage nach dem Ausmaß. Wenn jeder das täte, was angemessen wäre, lebten wir im Paradies....

---------------------------
Und wenn wir mal die Seiten wechseln: für den Chorleiter und den Rest des Chores ist es mit einiger Wahrscheinlichkeit sogar von Vorteil, wenn die Unmotivierten wegbleiben, solange der Rest funktionsfähig ist. Eine Fußballmannschaft wird auch nicht besser, wenn welche mitspielen, die nicht laufen wollen oder das Spiel grundsätzlich in Frage stellen. Aber die werden dort erst gar nicht aufgestellt...
sollte das jemand als arrogant empfinden, sollte er's widerlegen können... ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Fernbleiben vom Chor
BeitragVerfasst: 05.04.2017, 18:49 
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Vielleicht haben die Weggebliebenen sich ja beim Chorleiter entsprechend entschuldigt? Wissen wir's?
Oder kann oder muß das jedes Chormitglied wissen?
Wenn ich krank bin oder pausiere, dann sag ich dem Chorleiter das. Aber die meisten anderen Chormitglieder sehe ich meist nur im Chor. Die würden meinen Grund für das Fernbleiben nicht kennen, außer sie treffen mich sonstwo und fragen mich.

Manchmal ist es aber auch so, dass man Stücke, die man gar nicht mag, schlecht singen kann, oder: man mag sie nicht, weil man sie nicht singen kann. Und dann wäre es vielleicht gar nicht so schlecht, wenn man ein solches Stück nicht mitsingt?
In manchen Stimmen kann eine einzelne falsche Stimme die ganze Stimmgruppe hinter sich herziehen, und vielleicht noch den ganzen Chor. Dann ist es doch besser, wenn diese Stimme für ein Stückchen, welches sie nicht beherrscht, pausiert, finde ich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fernbleiben vom Chor
BeitragVerfasst: 11.04.2017, 11:51 
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Hallo,

unser Chorleiter sagt eigentlich vor jeder Probe an, wer aus welchen Gründen (Krankheit, Urlaub, Fortbildung usw.) fehlt. Das setzt natürlich voraus, dass sich die Betreffenden bei dem Chorleiter entsprechend abmelden.

Viel interessanter ist aber derzeit, wer nicht genannt wird. Also sich nicht "entschuldigt" hat. Und die Anzahl dieser SängerInnen hat stark zugenommen.

Unsere nächste Aufführung erfolgt zusammen mit zwei anderen Chören. Da ist es wirklich interessant, wie ein uns fremder Chorleiter alles handhabt. Für mich ist das eine tolle Erfahrung, und ich mag auch das Stück gerne, es ist erst die zweite Aufführung überhaupt. Leider ist die Quote Zustimmung/Ablehnung nach meinem Gefühl 50:50, was ich schade finde. Aber es ist teilweise selbst für den Sopran sehr hoch, da gibt es Probleme.

Nun, wir werden sehen, ich bin trotzdem optimistisch.

Viele Grüße

Andreas


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 Betreff des Beitrags: Re: Fernbleiben vom Chor
BeitragVerfasst: 11.04.2017, 14:23 
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AndreasHL hat geschrieben:
Da ist es wirklich interessant, wie ein uns fremder Chorleiter alles handhabt. Für mich ist das eine tolle Erfahrung, und ich mag auch das Stück gerne, es ist erst die zweite Aufführung überhaupt. Leider ist die Quote Zustimmung/Ablehnung nach meinem Gefühl 50:50, was ich schade finde. Aber es ist teilweise selbst für den Sopran sehr hoch, da gibt es Probleme.
Nun, wir werden sehen, ich bin trotzdem optimistisch.

Einen fremden Chorleiter zu erleben, ist immer auch eine weitere Erfahrung. Jeder Mensch ist anders ...
Bei manchen Stücken, die wir im Chor gesungen haben, hab ich mich auch öfter gefragt, warum das für den Sopran so schwierig zu sein scheint. Schließlich singen die doch im Sopran. Aber in manchen Stücken finde ich das auch sehr hoch für den Sopran, insbesondere, wenn es über eine lange Strecke etäppchenweise nach oben geht, das scheint mir sehr anstrengend zu sein. Und wenn es für einige tatsächlich zu hoch ist, dann kann man sie auch schlecht dazu verdonnern, das zu singen. Was nicht geht, das geht nicht.
Ich wünsche Euch auf jeden Fall auch viel Erfolg!


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 Betreff des Beitrags: Re: Fernbleiben vom Chor
BeitragVerfasst: 19.04.2017, 14:48 
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Silvieann hat geschrieben:
Und wenn es für einige tatsächlich zu hoch ist, dann kann man sie auch schlecht dazu verdonnern, das zu singen. Was nicht geht, das geht nicht.

Man könnte ja (theoretisch) auch festlegen, wer die hohen Stellen singt, und wer nicht.
Da stellt man dann ziemlich schnell fest, daß das Problem ein ganz anderes ist:
Wir können zwar die Höhe nicht und beschweren uns lauthals über diesen Sadisten von Komponisten oder Chorleiter vel alias, aber wir pressen uns trotzdem hoch, und wenn wir auch mindestens einen Halbton zu tief hängen und das ganze klingt wie Sau kurz vor dem Abstechen: Die Aufforderung, an dieser Stelle den Mund zu halten ist ja wohl voll die Frechheit! So eine Unverschämtheit! Natürlich singen wir das in der Aufführung, auch wenn wir nicht eingeteilt sind! Dann erst recht! Wir! sind! der! Sopran! Wär ja noch schöner!
Grüße vom bekennenden Satiriker :n129:

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