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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 08.10.2011, 23:30 
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Hi!

Ich verstehe.
Kritik ist von meinem GL aber quasi immer konstruktiv.
Nur müssen mein GL und ich noch oft die richtigen Bilder suchen. Und bis wir die gefunden haben, entsteht auch gerne mal Frust. Bei ihm und bei mir.

Und wenn ich so überdenke, was ich bisher schon über das letzte Jahr berichtet habe...es geht bei uns teils schon recht emotional her.
Aber es geht in beide richtungen. Wenn ich überlege, wie oft er auch schon im Dreieck gesprungen ist, weil er sich einfach tierisch für mich gefreut hat, wenn ich denn nach zig erfolglosen versuchen dann endlich den Schlüssel zum Erfolg fand.

Aber alles was ich schreibe ist meine persönliche Wahrheit, nur wenige Stunden nach einer teils emotionalen Gesangsstunde. Rückwirkend würde ich so einige Situationen vermutlich deutlich ruhiger schildern. Aber dann wäre es mit Sicherheit totlangweilig. Und ich hätte keinen Kanal, um die Gesangsstunde zu verarbeiten.

_________________
Gruß
Mama2009


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 10.10.2011, 01:28 
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big_denken hallo Mama,

nun schildern Deine geschriebenen Worte eine andere Situation und man kann erkennen, dass Du ja eigentlich sehr zufrieden bist mit deinem GL...oder doch nicht so big_denken

Manchmal ist es wirklich gut, wenn man Erlebtes sich erst mal etwas setzen läßt, dann kann man objektiver ans schreiben gehen: bisher klang alles so nach Frust hoch 3. :n66:
Gut finde ich, dass Du Dich selbst reflektierst und das ist ja viel wert; dies könnte auch zu mehr innerlicher Gelassenheit führen und somit die Frustrationen nicht so tief treffen und Dir immer das Licht am Ende des Tunnels aufzeigen

Weiterhin alles Gute und viele Erfolgserlebnisse!


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 10.10.2011, 07:37 
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manne hat geschrieben:
big_denken hallo Mama,

nun schildern Deine geschriebenen Worte eine andere Situation und man kann erkennen, dass Du ja eigentlich sehr zufrieden bist mit deinem GL...oder doch nicht so big_denken

Manchmal ist es wirklich gut, wenn man Erlebtes sich erst mal etwas setzen läßt, dann kann man objektiver ans schreiben gehen: bisher klang alles so nach Frust hoch 3. :n66:
Gut finde ich, dass Du Dich selbst reflektierst und das ist ja viel wert; dies könnte auch zu mehr innerlicher Gelassenheit führen und somit die Frustrationen nicht so tief treffen und Dir immer das Licht am Ende des Tunnels aufzeigen

Weiterhin alles Gute und viele Erfolgserlebnisse!



Hallo!
Ich bin unterm Strich sehr zufrieden mit meinem GL.
Aber wir sind auch beide emotionale Menschen. Mein Frust ist echt...aber wenn es denn dann funktioniert bin ich mindestens genauso lange glücklich wie vorher frustriert.
Was den Frust angeht hast du bei diesem Stück recht. Aber lies mal die Beiträge von mir zum thema Sitzball und Bonbons...und nein, ich hab meinen GL zwischendruch nicht gewechselt :-)

_________________
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Mama2009


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 10.10.2011, 23:16 
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Gesang ist eine sehr emotionsabhängige Angelegenheit, von daher macht es auch Sinn, dass es im Gesangsunterricht hin und wieder emotionaler zugeht. Wichtig ist, finde ich, dass man sich in seinen verschiedenen Emotionen aufgehoben fühlt und das man sie nciht "künstlich zurückhalten" muss, sondern eben auch mal den Frust (natürlich in Maßen) rauslassen kann, ohne sich zu fürchten vor der Reaktion des Lehrers. Die Temperamente müssen einfach harmonieren. Es ist m.E. normal, das man hin und wieder mal unzufrieden mit sich und seinen Leistungen ist- gerade wenn einem der persönliche Ausdruck durch den Gesang so am Herzen liegt und man sich "gehandicaped" fühlt, wenn es mal nicht rauskommen will wie man es FÜHLT, aber mein Eindruck während des Lesens deines Unterrichtsberichts war, dass du mehr Angst vor der Reaktion deines Lehrers als vor deinen persönlichen Fähigkeiten, und wenn dann in Relation dazu, hattest, oder hab ich das vielleicht fehlinterpretiert? Mir geht es keine Sekunde so im Unterricht, dass ich mich vor den Launen meiner GL fürchte oder deswegen den Anspruch an mich hege, Leistung zu bringen, weil sie vielleicht schlechte Laune haben könnte, sondern wenn ich mich ärger, dann meistens über mich und sie ist die jenige, die mich besänftigt und selbst wenn sie mal aufs Klavier donnert, dann holt mich das eher aus meiner Perfektions-Fixiertheit heraus als dass es mich beunruhigt. Was ich damit sagen will: ich komme schon mit einem entspannten Gefühl in den Unterricht, zumindest was das persönliche Klima betrifft und das ist m.E. 50% der Miete! Ich habe auch andere Erlebnisse in der Vergangenheit gesammelt, bei denen das nicht so war und da waren meine stimmlichen Leistungen grottenschlecht.

Vielleicht solltest du dich selbst darauf überprüfen, was dir die Unsicherheit gibt: ist es dein Ehrgeiz oder ist es die befürchtete Reaktion des Lehrers? Bei letzerem solltest du vielleicht ein Gespräch mit ihm suchen und offen über deine Sorgen sprechen. Je besser und offener das Lehrer/Schüler-Verhältnis im Umgang, desto ergiebiger, so ist meine Erfahrung.

Lg, Olympia

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 12.10.2011, 01:25 
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Zitat:
Hallo!
Ich bin unterm Strich sehr zufrieden mit meinem GL.
Aber wir sind auch beide emotionale Menschen. Mein Frust ist echt...aber wenn es denn dann funktioniert bin ich mindestens genauso lange glücklich wie vorher frustriert.
Was den Frust angeht hast du bei diesem Stück recht. Aber lies mal die Beiträge von mir zum thema Sitzball und Bonbons...und nein, ich hab meinen GL zwischendruch nicht gewechselt :-)


Hallo Mama,

Deine Beiträge kenne ich nicht, die Du da erwähnt hast -sorry! :n66: und ich verstehe auch diesen Zusammenhang jetzt nicht....aber egal: hauptsache, Du bist zufrieden mit Deinem GL und Du hast weiterhin viele Erfolgsrelebnisse...auf alle Fälle mehr als Frust! big_knuddel big_schaukelstuhl big_faulenz big_baden


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 12.10.2011, 12:14 
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Olympia hat geschrieben:
Vielleicht solltest du dich selbst darauf überprüfen, was dir die Unsicherheit gibt: ist es dein Ehrgeiz oder ist es die befürchtete Reaktion des Lehrers? Lg, Olympia


Hi!

Eindeutig mein Ehrgeiz.
Ich glaube, manne hat es auf den Punkt getroffen: Ich muss lernen, dass die Unsicherheit eher die Position des aktuellen Trainingsstandes ist und weniger meine Persönlichkeit. Dieser Logik folgend wird die Unsicherheit von alleine verschwinden, wenn der Trainingsstand steigt. Also brauch ich mir darüber auch nicht weiter den Kopf zu zerbrechen.
Und wenn ich es dann noch schaffe, die neu gewonnene Freiheit auf meine Töne zu übertragen, hätte sich das Problem mit der Töne-nach-oben-schieberei nebenbei gleich mit gelöst.

Hausaufgabe an mich selbst: Mir so lange selber sagen, dass ich genug Persönlichkeit besitze um auf der Bühne zu überzeugen (unabhängig von jedem einzelnen Ton) bis ich es mir selbst glaube. Dann klappt es auch mit dem Nachbarn... :-)

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Gruß
Mama2009


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 12.10.2011, 13:30 
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Lieber Manne,

die genannten Beiträge bezüglich Sitzbällen und Bonbons auf der Zunge kannst Du unter der Rubrik "Sängerseele", Thema "Von Sitzbällen und Bonbons auf der Zunge" nachlesen.

Frage an alle:

Warum ist Singen lernen denn sooooooooooooooooo schwierig? big_haare

Jeder von uns hat doch auch schon gesungen ohne Unterricht gehabt zu haben, irgendwie ist das doch auch gegangen ohne das irgend etwas dabei "schwierig" war! Dass ein Instrument zu spielen schwierig zu erlernen ist, das sieht man ja noch ein, aber Singen, was doch (fast) jeder von uns von Natur aus ein bisschen kann...???

Haare raufend und ansonsten ungefähr in der selben Verfassung wie Mama2009,
abwechselnd so big_wut1 und so big_cry , zur Zeit nur sehr selten so: :n171:

AK-Kontraalt

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Das Vergänglichste, wenn es uns wahrhaft berührt,
weckt in uns ein Unvergängliches.

(Friedrich Hebbel)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 12.10.2011, 14:11 
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Nun, viele können auch ein wenig tanzen und trotzdem braucht es Jahre harten Trainings um die Koordination zu erreichen, die einen wirklich guten Tänzer ausmacht.

Singen hat sehr viel mit (körperlicher) Koordination (und Kondition) zu tun. Und in unserer heutigen Zeit haben die meisten da eher Defizite, was dies betrifft (stundenlanges Sitzen im Büro, allgemein zu wenig Bewegung etc.)

Und dann kommt der psychologische Faktor hinzu - wie wurde ich erzogen (immer leise sein, bloß nicht auffallen?), wie sehe ich mich selbst, wie möchte ich von anderen wahrgenommen werden ...

und natürlich ist da die Sache mit dem Tausendfüßler, der ein toller Tänzer war, bis ihn jemand fragte, mit welchem Bein er eigentlich anfängt ... big_denken

Das Thema ist schier unerschöpflich... aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass, wenn sich die Dinge erst einmal größtenteils automatisiert haben, vieles, was einem einst so fürchterlich schwer erschien, plötzlich gar nicht mehr so schwer ist... . Also dranbleiben :92

Liebe Grüße

Octaviane

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„Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“
(T. Fontane)

"When you have that perfect match between voice, personality, repertoire and style, art happens" (Anonym)

http://www.sopranodrama.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 12.10.2011, 15:32 
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Zitat:
Jeder von uns hat doch auch schon gesungen ohne Unterricht gehabt zu haben, irgendwie ist das doch auch gegangen ohne das irgend etwas dabei "schwierig" war! Dass ein Instrument zu spielen schwierig zu erlernen ist, das sieht man ja noch ein, aber Singen, was doch (fast) jeder von uns von Natur aus ein bisschen kann...???


Hallo liebe AK-Kontraalt,

das klingt ja richtig down!....Im Ernst frage ich mich aber warum nur? Ich glaube auch, dass jeder Mensch "singen" kann, denn die "Singorgane" sind ja angelegt. Und im Unterschied zu einem mechanischen Instrument muss man beim Singen lernen, dass man zusammen mit seiner Stimme lebendig ist, und sie nicht unbegrenz belastbar ist.

Es ist doch mit allen "Ausbildungen" und auch mit dem "Singenkönnen" bzw. dem "Kunstgesang"
so:
... es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Alles braucht Talent, Wille und Fleiß, gesunder Ehrgeiz, und üben...üben ...üben.usw.

Der Eine lernt schneller, der Andere nicht so schnell - somit braucht man dazu auch noch Geduld und höchstmögliche Gelassenheit.

Jedes Ziel ist erreichbar, wenn diese Grundvoraussetzungen vorhanden sind und ernsthaft daran gearbeitet wird;

je nach dem wo man hin will (beruflich, nebenberuflich oder reines Hobby) muss man sich den Weg mit seinem GL suchen und konsequent und S E H R E H R L I C H zu sich selber sein.....ich denke:

big_denken big_denken

sich diese Eigenschaften (oder soll ich Tugenden sagen?) alle zusammen anzueigenen, zu pflegen und stets weiter zu entwickeln ist eigentlich das Schwierige - nicht so sehr das Singen selber!

in diesem Sinne, nur den Kopf nicht hängen lassen! Ran ans Werk!!!!big_bye


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 12.10.2011, 15:47 
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manne hat geschrieben:
... es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!


Und wenn es nicht so dermaßen wahr wäre, würde es jetzt 5 Euro für das Phrasenschwein kosten :-)

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Gruß
Mama2009


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 12.10.2011, 21:20 
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Liebe AK-Kontraalt,

Zitat:
Warum ist Singen lernen denn sooooooooooooooooo schwierig?

Jeder von uns hat doch auch schon gesungen ohne Unterricht gehabt zu haben, irgendwie ist das doch auch gegangen ohne das irgend etwas dabei "schwierig" war! Dass ein Instrument zu spielen schwierig zu erlernen ist, das sieht man ja noch ein, aber Singen, was doch (fast) jeder von uns von Natur aus ein bisschen kann...???

... diese Frage geistert(e) mir auch schon des öfteren (als mir lieb ist) durch den Kopf. Ohne Unterricht war ich leistungsfähiger (aber auch jünger, mehr in Übung und habe anders geklungen) und nun?

Da hilft wirklich nur viel Geduld und ein guter Lehrer (und Zeit ...), um in Mini-Schritten vorwärts zu kommen ... haushalt__005.gif

Viele Grüße

Raupe

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"Musik ist die Kurzschrift des Gefühls."

(Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 12.10.2011, 21:45 
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....und aus der Raupe wird ein Schmetterling !

Ciao. Ospite big_ok


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 13.10.2011, 00:32 
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Mama2009 hat geschrieben:

Hi!

Eindeutig mein Ehrgeiz.


... ach woher kenn ich das Problem nur... :pfeif: :n66:

Mama2009 hat geschrieben:
Dieser Logik folgend wird die Unsicherheit von alleine verschwinden, wenn der Trainingsstand steigt.


Oder der Ehrgeiz steigt immer eine Etappe weiter, so dass man immer mehr von sich verlangt als man in dem Moment zu leisten im Stande ist... so ist es nämlich bei mir häufig... ich drücke Dir die Daumen, dass Du vernünftiger mit deinen Fähigkeiten und Selbsteinschätzungen umgehst :-)

[qupte="Mama2009"]
Hausaufgabe an mich selbst: Mir so lange selber sagen, dass ich genug Persönlichkeit besitze um auf der Bühne zu überzeugen (unabhängig von jedem einzelnen Ton) bis ich es mir selbst glaube. Dann klappt es auch mit dem Nachbarn... :-)[/quote]

da mach ich mit! Gute Hausaufgabe big_herz

Lg, Olympia

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 13.10.2011, 17:16 
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Soooo...meine lieben Musikfreunde,
setzt euch, nehmt euch einen Keks und lest, was ich zu schreiben habe

ICH BIN WIEDER DA

Ich werde heute abend noch berichten, aber wer mag kann sich jetzt schon mal mitfreuen.

Nachdem ich meine Unsicherheit heute einfach vor der Tür abgestellt habe, lief es heute dann auch wieder vernünftig.

Zumindest ist das Stück jetzt soweit, dass die Leute nicht mehr schreiend die Kirche verlassen würden.
Und für den Rest hab ich ja auch noch ein paar Wochen Zeit.

_________________
Gruß
Mama2009


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 13.10.2011, 18:37 
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big_super big_super big_super und jetzt: big_schaukelstuhl big_dusche big_kaffee oder big_prost ...kurz um ich freue mich für Dich! big_bye


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 13.10.2011, 19:22 
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Hey.......das ist ja schön!!!!!!!
Na siehst du, es klappt doch..... big_applaus .

Also ich bestell mir jetzt auch so eine Stunde...für morgen18.45 Uhr...Bitte !!!!!! big_engel

Grüße von Sorpresa big_lala


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 13.10.2011, 21:22 
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Hallo Mama!

Das habe ich geahnt ; uns stehen im Wege ...wir selber.
Denke positiv und sage - "ich kann das,das gelingt mir".
Glaube an sich selbst beflügelt.
Ich freue mich für Dich und wünsche Erfolg big_lala
Liebe Grüsse
von mariella big_herz


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 13.10.2011, 23:07 
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Nabend.

Bevor ich nun zu Bett gehe hier noch der obligatorische Bericht über meine GU-Stunde.

Und für diese Stunde hatte ich mir ja so fest vorgenommen, von der ersten Minute an Vollgas zu geben. Die Zweifel wurden für die heute einfach ausgeladen!

Noch bevor mein GL mit der ersten Atemübung beim Einsingen anfing, stellte er mich erstmal auf so ein Blancierbrett. Dadurch mussten wir uns zumindest die ganze Stunde nicht mehr mit meiner Haltung beschäftigen. Was anderes als gut stehen kann man auf den Dingern ja nicht, wenn man oben bleiben will (Das ich jetzt Muskelkater lass ich mal außer acht.)

Schon bei den Atemübungen wurde es spannend, weil mein GL unbedingt ausbekommen wollte, wie ich dieses Geräusch produziere, wenn ich mit Lippenflattern beginne. Muss sich wohl anhören, wie ein Starter. Er hat es weder nachmachen können, noch herausbekommen, wie es geht. Aber die Versuche, die er beim Nachmachen unternahmen waren wirklich lustig...

Und dann ging es an meine aktuelle Baustelle im Bereich Gesangstechnik: den Klang bei Haltetöne weiterentwickeln und nicht nur wie Neonlicht anzuknipsen.
Es sieht bestimmt sehr befremdlich aus, wenn ich mir einen Bleistift auf den Kopf halte.
Aber so unglaublich sich das auch anhört, das Gefühl des punktuellen Drucks auf dem Schädel hilft, zu erspüren in welche Richtung ich den Gaumen heben muss.

Nur bei der Vorstellung, wohin der Ton fließen soll, sind wir noch auf der Suche nach dem richtigen Bild. Bisher war die Ansage, der soll wie ein Springbrunnen vom Bauch ausgehend über die ganze Luftsäule durch die Schädeldecke sprudeln.
Der absolute Durchbruch ist das noch nicht.
Heute haben wir es mal andersherum mit dem Bild versucht. Über die Wirbelsäule in einen imaginären Trichter, der auf meinem Kopf steht...das war es aber auch noch nicht.
Wir werden also weitersuchen.

Und dann kamen wir zum Lied.
Nach dem ersten Durchlauf wurde ich dann erstmal von meinem GL darauf hingewiesen, dass ich doch mal meine Vokale nicht so formel soll wie im Kinderchor :-p Das Thema hatten wir nun auch schon gefühlt 12 Wochen lang. Ob ich es wohl nächste Woche auf anhieb hinbekomme? Wenn er mich erstmal dran erinnert hat, geht es nämlich auf einmal deutlich erwachsener. Arbeitslos wird er auf dem Themengebiet bei mir vermutlich aber noch lange nicht. Dabei hab ich doch schon den Vorteil, dass ich dialektfrei spreche. Ich arbeite dran...

Und dann kam die schönste Szene des Tages:
Schon die letzten 2 Wochen erklärte mir mein GL, dass das g' an der einen Stelle total unwichtig sei. Ich leg da aber immer so viel Kraft rein, dass mir am Ende die Luft droht auszugehen. Also sollte ich mal statt d" g' e" testweise das g durch nochmals d ersetzen.
Gesagt, getan. Und die Experten wird es nicht verwundert: Ich kam problemlos mit der Luft hin, weil ich meine Kraft nicht völlig sinlos verschwende.
Ich als Laie schaute jedenfalls recht verwundert drein, wo ich auf einmal so ein klares e" hergezaubert habe und warum (oh Wunder o Wunder) meine Luft auf einmal reichte.
Mein GL schaute mich an und meinte wörtlich: "Schon Scheiße, wenn der Lehrer recht hat, ne?"
Naja, solange ich es dann irgendwann mal begreife, dass ich an solchen Stellen von den Einstellungen her oben bleiben muss, soll es mir recht sein.

Und dann kam das "i"...
Was haben wir heute daran rumgebastelt, dass es ein schönes i wird in den einzelnen Wörtern.
Am Ende war die Lösung recht einfach: Ab Sofort singe ich immer wenn ich ein i irgendwo sehe ein ü: ühn, Chrüstus, Dür, süngen....
Fühlt sich erstmal total falsch an, schenke ich meinem GL glauben, hört es sich aber nur nach einem schönen i an.
Und da man sich ja selbst immer ganz anders hört, vertrau ich ihm da mal.

Fazit:
Ohne Zweifel singt sich doch gleich mal viel ruhiger und schöner.
Nach 2 Wochen Frust ist nun wirklich Land in Sicht. Abgesagt wird also erstmal gar nix.
Genug arbeit bleibt.
Und heute musste ich die Erfahrung machen, dass mir viel zu schnell die Kraft ausgeht. (Kommentar meines GL: Schlapp machen kannst du nach dem letzten Takt. Bis zum letzten Ton wirst du durchziehen müssen.) Daran werd ich also wohl völlig unabhängig von meinem GL arbeiten.

_________________
Gruß
Mama2009


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 14.10.2011, 07:59 
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Hallo Mama,

Ihr Zwei seid schon ein starkes Team, Kompliment !
Und Dein GL scheint die jeweils richtigen Wege aufzeigen zu können, obwohl Fäkalsprache dazu eigentlich nicht nötig wäre. Hauptsache jedoch, die Chemie zwischen Euch stimmt !

Ciao. Ospite big_aergern


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Schlagzahl wird größer
BeitragVerfasst: 27.10.2011, 13:00 
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Soo…Liebe Musik- und Blog-Freunde, hier bin ich nun wieder. Und berichte wie gewohnt zeitnah vom aktuellen Geschehen meines Gesangsunterrichtes.
Die letzten 2 Wochen hab ich mein Stück quasi nicht angerührt gehabt. Also war ich sehr gespannt, wie die heutige Stunde so ablaufen würde. An dieser Stelle sei verraten: “TicTac and Talk“ hat für mich seit heute eine neue Bedeutung.
Das Einsingen verlief total normal. Und nachdem ich die letzte Zeit ja so oft auf dem Balancierbrett gestanden habe, hat sich mein Körper offensichtlich gemerkt, wie man während des Singens so stehen sollte. Zumindest gab es heute mal keinen bösen Blick bezüglich meiner Haltung.
Und dann fragte mich mein GL ob ich TicTacs hätte. Und sein blick verriet mir, dass er damit irgendwas Experimentelles vorhatte. Ich holte also meine kleinen Pfefferminzbonbons raus und er wies mich an, jeweils eines auf jede Seite zwischen die Backenzähne zu nehmen. Damit war die Sache mit dem ordentlichen Sprechen hinfällig. Und dann hab ich Dreiklänge hoch und runter singen dürfen und sollte gleichzeitig auf die Bonbons beißen. Mein Wi-So-Wi und Du-Si-Du sah wohl so lustig aus, dass mein GL sich das Lachen nicht verkneifen konnte. Aber ausnahmsweise konnte er auch nicht meckern, dass ich meine Zähne beim Singen nicht auseinanderbekam.  Dafür durfte ich mich ausprobieren, wie man überall im Mund Raum für einen Ton schaffen kann.
Nachdem ich dann mal rausbekommen habe, wie das mit dem Gaumen und der Zunge und dem Platz machen funktioniert, waren dann die höheren Töne in meiner Arie auch kein Thema mehr.
Jetzt hatten wir sogar ein anderes Problem: Ich war zu hoch! Die letzten 20 Jahre hab ich quasi NIEEE zu hoch gesungen, und heute ist es mir gleich mehrfach passiert. Also bauten wir neben die Melodie erstmal die technisch-tonalen Linien auf, und später wieder ab…Naja, jetzt weiß ich wenigstens, wie sich die Töne am Ende anhören könnten, wenn Bach so freundlich gewesen wäre, nicht so viele Schnörkel einzubauen. Aber dann könnte das ja jeder singen…
Und nach einem Durchlauf der Arie kam vom meinem GL der Satz: „demnächst lass ich dich was von einer Metallband singen! Das klingt bei dir immer alles so mädchenhaft-schüchtern. Du wirst dich beim Auftritt nicht hinterm Taufstein verstecken können. Immerhin willst du der Gemeinde was sagen, dann mach das doch auch.“ Also bin ich mal kurz über meinen Schatten gesprungen und hab dann auch entsprechend schon im Unterricht gesungen…jetzt war aber wieder die Sprache breit und die langen Töne viel zu scharf.
Och Mensch…irgendwas ist halt immer.
In den nächsten Stunden werde ich also viel besser aufpassen müssen, welche Körpereinstellungen ich wann mache und dann die richtigen Kombinieren. Und dann brauch ich vielleicht auch nicht ne viertel Stunde, um mal auf Arbeitsniveau zu kommen, sondern nur noch 12 Minuten (oder gar noch schneller?).

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Gruß
Mama2009


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