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BeitragVerfasst: 26.06.2015, 16:16 
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Ich wollte eigentlich auch nur davor warnen, anhand von Äußerlichkeiten auf die Stimme zu schließen, wie es leider immer mal wieder passiert. Sicher mag es Tendenzen geben, aber es gibt eben auch immer wieder Ausnahmen …


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BeitragVerfasst: 26.06.2015, 17:04 
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Natürlich, es kommt ja schließlich auf den Kehlkopf und die Stimmlippen an.

Ich wundere mich auch oft in Aufzügen und Flugzeugen - da rechnen sie (zumindest, als ich das letzte Mal danach geschaut habe) mit 75 kg pro erwachsener Person. Und es scheint zu funktionieren, bzw. die Sicherheitsreserve ist groß genug ...
Also als ich das letzte Mal geflogen bin, hat das Gros der Passagiere dem Augenschein nach diese Grenze überschritten. Und die, die leichter waren, hatten zum Teil große, schwere Tüten noch als Handgepäck...

Zurück zum Kontrabass: Auch mit den langen Saiten des Kontrabasses kann man hohe Töne erzeugen (vermute ich zumindest) - wenn man nur die Saite entsprechend verkürzt und zum Schwingen bringt.
Deshalb vermute ich mal, durch die Länge und Dicke der Stimmlippen (oder was auch immer noch dazu beiträgt) wird die erreichbare Tiefe vorgegeben - die Höhe ergibt sich dann daraus, wie stark man die Stimmlippen anspannen kann und wie schnell (Frequenz) man sie zum Schwingen bringen kann. Wenn das so wäre, wäre eventuell an der Höhe durch entsprechende Übung (Training der Muskeln) noch etwas zu machen ...


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BeitragVerfasst: 26.06.2015, 17:08 
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musica hat geschrieben:
Hallo Hopeful,

ja, das ist leider so, die dunklen Stimmen sind immer die Bösen, oder im Oratorium die Trauerstücke. Aber die Altistinnen singen natürlich auch die Mezzopartien.


Zitat:
nana! Immer? Über diese Aussage würde ich nochmal nachdenken... big_denken
Dorabella, Angelina, Isabella, Dido, [...] sind wirklich typische böse Weiber? Und "Bereite dich Zion" ist ein Trauerstück?
:n129:

Naja, WO ist eine Ausnahme, aber fest steht schon, die tiefen Stimmen sind schon oft die "Schlimmen", besonders in den Passionen. Natürlich gibt es auch lustige Opernrollen in der Mezzolage, denke da gerade an die lustigen Weibern, Frau Reich...

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BeitragVerfasst: 26.06.2015, 17:48 
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Donna Elvira hat geschrieben:
Na, daß die Donna Elvira eine Altpartie ist, wage ich zu bezweifeln. Und ob ein Mezzosopran sich gerne bis zum b2 hochschwingt, kommt ja wohl auch eher drauf an. Im Kloiber ist sie für dramatischen Koloratursopran eingeordnet, was ich aus meiner Sicht als passend empfinde.

eine meiner GLs ist klassischer Mezzo. Die Elvira war eine ihrer Paraderollen. Aber egal. Kann ja jede halten, wie sie's kann.

Donna Elvira hat geschrieben:
Was den Zusammenhang zwischen Körperlänge und Stimmfach betrifft, halte ich es mit Johan Sundberg:
"Die Bedeutung der Stimmlippenlänge für die Stimme wurde von Sawashima et al. (1983) wissenschaftlich untermauert. Die Autoren zeigten, daß mit zunehmender Stimmlippenlänge der Stimmumfang tiefer wird. Sie wiesen außerdem nach, daß zwischen Stimmlippenlänge und Körpergröße keine signifikante Abhängigkeit besteht, zwischen Stimmlippenlänge und Halsumfang aber eine signifikante Beziehung zu bestehen scheint."
(Johan Sundberg: Die Wissenschaft von der Singstimme. Bonn: Orpheus-Verlag Gmbh 1997, S. 16)

soisset!

Silvieann hat geschrieben:
Natürlich gibt es da große Varianzen... big_denken
Ich meine: Im Schnitt sind wohl in Deutschland auch die Frauen kleiner als die Männer - heißt ja nicht, dass es nicht auch Frauen gibt, die größer als viele Männer sind ...

Aber wenn sich die Proportionen nicht grundsätzlich geändert haben, dann sind halt mit der Körpergröße auch die Kehlköpfe und Stimmlippen gewachsen. Wenn ich jetzt an Seiten denke, ist dabei nicht allein die Länge wichtig, sondern auch die Dicke. So hat ein Kontrabass tiefere Töne als ein Cello oder eine Geige. Die verschiedenen Saiten haben aber unterschiedlich hohe Grundtöne, und bei gleichen Materialien ist die tiefere Saite meist dicker.

jaja, schon. Aber das Instrument sitzt oben auf dem Hals. Quer. Also: radial, nicht axial. Der Resonator dazu sitzt im Kopf. Wie lang die Beine sind und wie dick der Bauch ist, hat aber weder was mit der Dicke des Halses noch mit dem Volumen des Mund-, Nasen- und Rachenraumes zu tun...
Wenn Du eine Violine in einen Kontrabasskoffer packst, bleibt es trotz eine Violine.
Mit Deiner Logik müßte Thomas Quastoff (Tenor, 1,34 Meter) hoher Sopran sein, während Oktavine (1,84 Meter) Baß sein müßte. Rolando Villazon (Tenor) ist 1,90, Leo Slezak (Tenor) war sogar 1,95, mit 150 kg Lebendgewicht. Und die meisten Kastraten der Barockzeit litten unter Acromegalie. Da gibt es so eine hübsche Karrikatur von den Kastraten Senesino (Mezzo) und Gaetano Berenstadt (Alt) und der Cuzzoni in Händels Flavio:
http://bachtrack.com/imagecache/scaled/ ... nstadt.jpg

Mit großen Varianzen kannst Du das eben gerade nicht erklären, Weil nicht alle Proportionen im gleichen Maßstab skaliert werden. Entscheidend ist die Hormonausstattung, besonders in der Pubertät und die damit zusammenhängende Größe des Kehlkopfes. Das Resonanzvolumen darüber spielt auch noch eine Rolle. Wenn der Alt ca. eine Quint unter dem Sopran liegt, dann müßten Altistinnen im Mittel um 22,4% (Wurzel aus 3/2, stammt aus der Formel für die Frequenz von Saiten) größer sein als Sopranistinnen, wenn das Verhältnis von Körpergröße, Stimmlippen länge und Stimmlippendicke konstant bliebe. M.a.W. wenn Sopranistinnen im Mittel(!) 1,70 messen, dann hätte die duchschnittliche Altistin 2,08 Körpergröße...

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BeitragVerfasst: 26.06.2015, 18:20 
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Die Donne Elvira wird und wurde sowohl von Sopranen (z. B. Kiri te Kanawa) als auch Mezzosopranen (z. B. Agnes Baltsa) erfolgreich (was natürlich geschmacksabhängig ist) interpretiert. Meiner Meinung nach ist sie eine Sopranrolle, die auch gut von Mezzos mit der entsprechenden Höhe bewältigt werden kann. Einem echten Alt würde ich sie indes in der Tat nicht anempfehlen.


Ansonsten vielen Dank für deine sehr schlüssigen Ausführungen, T M Pestoso. big_ok


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BeitragVerfasst: 26.06.2015, 18:25 
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Silvieann hat geschrieben:
Zurück zum Kontrabass: Auch mit den langen Saiten des Kontrabasses kann man hohe Töne erzeugen (vermute ich zumindest) - wenn man nur die Saite entsprechend verkürzt und zum Schwingen bringt.


Das geht nur begrenzt, irgendwo ist Schluß. Da braucht es dann dünnere Saiten.

Aber ja, an Höhe kann man mit der Stimme ein paar Töne hinzugewinnen, an Tiefe eher weniger. Die Sache mit den Körpermaßen ist glaube ich eher kein Hinweis - ich bin einmal bei einem Konzert aufgetreten, da waren die ganzen Sopranistinnen recht groß, die Altistinnen dafür alle klein :)

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Viele Grüße
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BeitragVerfasst: 28.06.2015, 08:42 
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Ich habe sogar irgendwie gelesen, dass Soprane häufiger blond sind als Altistinnen, die dafür häufiger brünett sind. Ob das und die Sache mit der Körpergröße Märchen sind, versuche ich seitdem beim Konzertbesuch zu prüfen:
Die Frauen auf der linken Seite: Sind sie im Durchschnitt kleiner und blonder als die Frauen auf der rechten Seite?
Oder auch amüsant: Die Chormitglieder, die man vor dem Konzert im Foyer sieht: Wird diese Frau sich links oder rechts im Chor positionieren?
Beim nächsten Konzertbesuch sollte ich dank der neuen Erkenntnisse aus diesem Thread dasselbe mit dem Halsumfang machen, und ich weiß auch wie:
Unser Chor machte (zum Glück, noch bevor ich dabei war) diese Mode mit den einheitlichen Schals mit, alle gleich lang. Bei etlichen Sopransängerinnen hingen sie bis zu den Knien herunter, während sie bei einigen Altistinnen nur bis zur Taille reichten......


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BeitragVerfasst: 29.06.2015, 09:18 
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Hopeful hat geschrieben:
Ich habe sogar irgendwie gelesen, dass Soprane häufiger blond sind als Altistinnen

1. gehört das nicht in die Kategorie "Sopranistinnen-Witze"...?
2. Woher weiß man, welche Haarfarbe eine Sopranistin hat...?
:n129:

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BeitragVerfasst: 29.06.2015, 13:50 
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Lieber T M Pestoso,
1) soviel ich mich erinnere, war es in einem seriösen Werk gestanden, wo es auch um die gemessenen Länge der Stimmlippen usw. ging.
2) Das stimmt natürlich auch.

Gruß
Hopeful


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BeitragVerfasst: 29.06.2015, 14:04 
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Ich wage es, ob solcher Aussagen die Seriosität eines derartigen Werkes anzuzweifeln. Das ist ungefähr so wie eine Kommilitonin von mir, die tatsächlich der Meinung war, weil Sie dunkelhaarig sei, müsse sie besser ins Spanische übersetzen können … big_denken


Zuletzt geändert von Octaviane am 29.06.2015, 18:11, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 29.06.2015, 16:31 
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Klar, Frauke, deshalb kann ich auch viel besser ins Schwedische und Dänische als ins Spanische übersetzen.. big_rofl

LG Silje (Sopran, (echt) blond )

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BeitragVerfasst: 07.06.2018, 23:31 
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Gibt es auch Opernarien für Alt bzw. tiefen Alt, der in die kleine Oktav bis g oder etwas tiefer hinuntergeht? In der Alten Musik geht Alt auch bis d.


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BeitragVerfasst: 08.06.2018, 00:01 
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Schau mal hier:

20934508nx591/literatur-f6/arien-liste-mezzo-alit-t2330.html

big_bye

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BeitragVerfasst: 08.06.2018, 23:30 
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Zitat von TM Pestoso: "Aber wenn sich die Proportionen nicht grundsätzlich geändert haben, dann sind halt mit der Körpergröße auch die Kehlköpfe und Stimmlippen gewachsen."

Dann würde ja die an anderer Stelle zitierte Behauptung, "Frauenstimmen werden immer tiefer", tatsächlich zutreffen. Aber wie ist es denn tatsächlich? Ich habe den Eindruck, dass "nur" die Höhen-Reichweite der Laienstimme nachgelassen hat, aber nicht die Stimmen im Gesamten tiefer geworden sind.

Zweites Zitat: "Mit Deiner Logik müßte Thomas Quastoff (Tenor, 1,34 Meter) hoher Sopran sein..."

Thomas Quasthoff (mit "h") ist kein Tenor sondern Bass-Bariton.

Drittes Zitat: "Wenn der Alt ca. eine Quint unter dem Sopran liegt, dann müßten Altistinnen im Mittel um 22,4% (Wurzel aus 3/2, stammt aus der Formel für die Frequenz von Saiten) größer sein als Sopranistinnen, wenn das Verhältnis von Körpergröße, Stimmlippen länge und Stimmlippendicke konstant bliebe. M.a.W. wenn Sopranistinnen im Mittel(!) 1,70 messen, dann hätte die duchschnittliche Altistin 2,08 Körpergröße..."

Wie groß müsste ich (Kontraalt) dann sein? Bei mir hat es nicht mal zu 1,60 m gereicht :n17: , und ich wurde auch einmal nur nach Augenschein für einen Sopran (!) gehalten - ohne dass dieser Mensch auch nur meine Sprech-, geschweige denn einen einzigen Ton meiner Singstimme gehört hat. big_haue1

Die Arien-Aufzählung ist ja eine immense Fleißarbeit! Alle Achtung denen die daran mitgeschrieben haben! big_ok

Hin und wieder überkommt es mich noch, dass ich mir in der Musikbibliothek Begleit-CDs zum Mitsingen ausleihe, gerade von Opernarien gibt es inzwischen eine ganze Menge. Eigentlich bin ich ja viel zu "zahm" für Opernarien, Lieder haben mir immer viel mehr gelegen. Aber vielleicht finde ich in dieser umfangreichen Sopran-Liste etwas, was ich eine Oktave tiefer mitsingen kann.

_________________
Das Vergänglichste, wenn es uns wahrhaft berührt,
weckt in uns ein Unvergängliches.

(Friedrich Hebbel)


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BeitragVerfasst: 22.08.2018, 21:22 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Zitat von TM Pestoso: "Aber wenn sich die Proportionen nicht grundsätzlich geändert haben, dann sind halt mit der Körpergröße auch die Kehlköpfe und Stimmlippen gewachsen."

Dann würde ja die an anderer Stelle zitierte Behauptung, "Frauenstimmen werden immer tiefer", tatsächlich zutreffen. Aber wie ist es denn tatsächlich? Ich habe den Eindruck, dass "nur" die Höhen-Reichweite der Laienstimme nachgelassen hat, aber nicht die Stimmen im Gesamten tiefer geworden sind.

Zweites Zitat: "Mit Deiner Logik müßte Thomas Quastoff (Tenor, 1,34 Meter) hoher Sopran sein..."

Thomas Quasthoff (mit "h") ist kein Tenor sondern Bass-Bariton.

Drittes Zitat: "Wenn der Alt ca. eine Quint unter dem Sopran liegt, dann müßten Altistinnen im Mittel um 22,4% (Wurzel aus 3/2, stammt aus der Formel für die Frequenz von Saiten) größer sein als Sopranistinnen, wenn das Verhältnis von Körpergröße, Stimmlippen länge und Stimmlippendicke konstant bliebe. M.a.W. wenn Sopranistinnen im Mittel(!) 1,70 messen, dann hätte die duchschnittliche Altistin 2,08 Körpergröße..."

Wie groß müsste ich (Kontraalt) dann sein? Bei mir hat es nicht mal zu 1,60 m gereicht :n17: , und ich wurde auch einmal nur nach Augenschein für einen Sopran (!) gehalten - ohne dass dieser Mensch auch nur meine Sprech-, geschweige denn einen einzigen Ton meiner Singstimme gehört hat. big_haue1

Die Arien-Aufzählung ist ja eine immense Fleißarbeit! Alle Achtung denen die daran mitgeschrieben haben! big_ok

Hin und wieder überkommt es mich noch, dass ich mir in der Musikbibliothek Begleit-CDs zum Mitsingen ausleihe, gerade von Opernarien gibt es inzwischen eine ganze Menge. Eigentlich bin ich ja viel zu "zahm" für Opernarien, Lieder haben mir immer viel mehr gelegen. Aber vielleicht finde ich in dieser umfangreichen Sopran-Liste etwas, was ich eine Oktave tiefer mitsingen kann.



Nun ja, dann singt man eben einfach Tenorarien in Originallage. AK-Kontraalt, wenn Du im c als Kontraalt noch echten, lauten Klang hast, kannst Du Sopran ja auf alle Fälle hinuntertransponieren (um eine Oktav). Ich oktaviere Sopran und Alt und singe in meiner Lage (=Tenor-/Baritonlage).


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