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BeitragVerfasst: 19.12.2014, 18:01 
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Franz Schubert, Wiegenlied Op. 98, D.498, Text früher Matthias Claudius zugeschrieben.
Kennt jemand die Bedeutung genauer, und zu welchen Anlässen man das singen kann?
Mir gefällt die Melodie ja sehr gut, aber der Text, der hat so etwas morbides, so als ob das Jünglein gestorben ist. Kann mir jemand mehr dazu sagen?

1. Schlafe, schlafe, holder, süßer Knabe,
leise wiegt dich deiner Mutter Hand;
sanfte Ruhe, milde Labe
bringt dir schwebend dieses Wiegenband.

2. Schlafe, schlafe in dem süßen Grabe,
noch beschützt dich deiner Mutter Arm,
alle Wünsche, alle Habe
fasst sie liebend, alle liebewarm.

3. Schlafe, schlafe in der Flaumen Schoße,
noch umtönt dich lauter Liebeston,
eine Lilie, eine Rose,
nach dem Schlafe werd sie dir zum Lohn.


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BeitragVerfasst: 20.12.2014, 01:32 
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Weihnachtslied mit ital. Text: "Mille cherubin in choro" .
L. G. alfredo

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...du holde Kunst, ich danke dir.


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BeitragVerfasst: 20.12.2014, 13:51 
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Das ist nicht ganz einfach zu beantworten, so ähnlich wie bei dem Lied Heidschibumbeidschi. Vielleicht kommt es auf den Zuhörer an, wie er es empfindet in seiner eigenen Situation. Ist es Trost für die Mutter zu wissen, dass das Kind im Himmel seinen wohlverdienten Schlaf hat, das Wiegenband zwischen Mutter und Kind aber niemals zerreißt?
Die weiße Lilie ist das Symbol für Reinheit, Jungfräulichkeit und Unschuld, sie steht aber auch für Vergänglichkeit, Gefühle für die Zeit des Verlustes und Trauer.
Die weiße Rose steht für Unschuld und Treue, oft als Brautstrauß. (Heute wohl nicht mehr in weiß) big_denken


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Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen und trotzdem zu uns halten.


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