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BeitragVerfasst: 03.01.2009, 02:08 
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Hallo,
durch einen Radiobeitrag in der Sendung Fazit bei Deutschlandradio Kultur am 2.1.09 bin ich auf das Thema gekommen.

Dort wurde sinngemäß gesagt, "Durch Briefe wurden Zusammenhänge und Hintergründe klarer und eine Entwicklung von so mancher Musik, Dichtung und Literatur fand hier eine Archivierung, die sonst so nicht vorhanden wäre."
Aber, bitte hört selbst (Podcast):http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2009/01/02/drk_20090102_2339_45981faa.mp3

Schreibt ihr noch Briefe ?
Oder ist Papier in eurem Umfeld nur Abfall und Ballast ?
Druckt man einen Newsletter eventuell doch mal aus oder liest man ihn nur, was ja wohl sein Zweck ist (Newsletter)!
Archivierung, Historie wozu ?
Ist das Tagebuch out ? Oder, habt ihr noch eins in der Schublade, was lesenswert wäre ? Oder, so versteckt, dass es nach dem Tode als Skandal aufgelegt wird. :ruhe:

Die Zustellung eines Briefes dauert immer noch lang.
1-2 Tage im Inland.
Zu lang für unsere Zeit, die online informiert sein will.
Ja, die Zeitung am Vormittag ist teilweise durch Recherche im Internet in der Nacht schon wieder veraltet.

Aber dann haben wir es schwarz auf weiss und können die Inhalte eingehender studieren und hinterfragen und lassen uns nicht durch die Geschwindigkeit aus unserer Gründlichkeit entlassen.

LG rugero

P.S.:
Wenn einer glaubt das Thema passe nicht zu Belcanto / Musik ?
Hier noch ein kleiner Link: http://www.schumann-briefedition.de/index.html


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BeitragVerfasst: 03.01.2009, 21:49 
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Hallo Rugero,

dein Beitrag ist interessant, auch wenn voller privaten Fragen :n110:

Vor einigen Jahren hatte meine GL beim notieren etwas gesagt, wo was wahres dran ist aber ich damals nicht bestätigen konnte. Sie meinte "ohh Gott was hat sich meine Handschrift verändert, man schreibt ja so wenig noch von Hand und wenn dann verspannt man sich direkt......." Mein Gesichtsausdruck muß sie verwundert haben, denn damals schrieb ich noch sehr viel von Hand, denn sie sagte "Ja ist doch so, die Termine kommen in mein Handy, Tel.Nr. notiere ich auch dort, Briefe schreibe ich per e-mail und Geb. und Weihnachtskarten sind vorgeschrieben und bedürfen nur noch der Unterschrift, es sei denn private Worte kommen hinzu. Der Einkaufszettel ist noch das einzige was ich wirklich schreibe".

Habe das alles hingenommen aber so wirklich verstehen konnte ich es nicht. Heute kann ich ihr zustimmen im Büro geht momentan eine Kampagnie "gegen die Überflutung der gelben Zettel" also diese selbstklebenden Zettel. JA es ist beruflich sehr viel Papier weggefallen. Gerade erst wieder, daß die komplette Zahlungsverbuchung direkt über das System online verläuft, noch mit Menschen davor, und nicht wie früher die Restverbuchung über Papier. Ja und auch privat schreibe ich nur noch sehr private Briefe von Hand. Selbst Briefe die der Empfänger noch auf dem Postweg gekommt werden über Word geschrieben und ich muß aufpassen, daß ich nicht sogar noch mit der Tastatur unterschreibe.

Ich schreibe noch sehr gerne von Hand, merke jedoch daß sich meine Hand doch verspannt, wenn ich viel schreibe. Von mir existieren 2 Tagebücher aber ich habe bei beiden nicht über Jahre ausgehalten und somit sind es nur kurze aber für mich heute mit schmunzeln zu lesende Einträge. Vor ein paar Wochen habe ich überlegt, ob ich nicht wieder damit anfangen soll, jedoch nicht so nostalgisch von Hand sondern über den PC. Bisher habe ich es nicht umgesetzt und reifen lassen. Das Tagebuch soll auch eher für mich sein, denn wie schnell vergisst man einen Lebensabschnitt oder Entwicklung bzw. Fortschritte, schöne Erlebnisse oder den normalen Alltagstrott den man bewältigt hat. Ich glaube nicht das meine Tagebücher irgendwann oder irgend jemanden interessieren.

Liebe Grüsse
Chero


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BeitragVerfasst: 03.01.2009, 22:47 
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chero hat geschrieben:
Hallo Rugero,

dein Beitrag ist interessant, auch wenn voller privaten Fragen :n110:


Ach was, wo ist da alles voll privater Fragen ? Die Frage nach einem Tagebuch oder der Gebrauch von Papier ? Das sehe ich nicht so.
Macht aber nix, ich sehe es beispielhaft, mehr nicht, ich will hier keinen ausfragen oder gar in peinliche Situationen bringen.

Aber dein Beitrag ist doch ok und zeigt doch genau die Tendenz.

Ich habe mal vor gut 30 Jahren über 4 Monate lang ein Tagebuch geschrieben, das war während meiner Bundeswehrzeit - das ist jetzt auch privat ! Ich wollte es immer mal in neue DV-Medien umschreiben, dass würde aber eine 1:1-Umsetzung bedeuten und dann stellt sich die Frage , wofür.
Das was du auch empfindest, heute sind manche Eintragungen "zum schmunzeln".
Aber das ist es ja gerade, was es sein soll, ein Archivierung und eine Historie und deren Fixierung für die Nachwelt - auch wenn es zum schmunzeln anregt. Etwas mehr als nur ein Foto aus der Zeit.

Ich gestehe ja auch, mich nicht mehr an meinen letzten handgeschriebenen Brief zu erinnern.
Vielleicht würde die Briefszene der Tajana aus "Eugen Onegin" heute mit dem Laptop eine andere Dimension erreichen und dann auch etwas kürzer werden und unromantischer.

LG rugero


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BeitragVerfasst: 04.01.2009, 20:05 
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rugero hat geschrieben:
Hallo,
durch einen Radiobeitrag in der Sendung Fazit bei Deutschlandradio Kultur am 2.1.09 bin ich auf das Thema gekommen.

Dort wurde sinngemäß gesagt, "Durch Briefe wurden Zusammenhänge und Hintergründe klarer und eine Entwicklung von so mancher Musik, Dichtung und Literatur fand hier eine Archivierung, die sonst so nicht vorhanden wäre."
Aber, bitte hört selbst (Podcast):http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2009/01/02/drk_20090102_2339_45981faa.mp3

Schreibt ihr noch Briefe ?
Oder ist Papier in eurem Umfeld nur Abfall und Ballast ?
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Archivierung, Historie wozu ?
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Die Zustellung eines Briefes dauert immer noch lang.
1-2 Tage im Inland.
Zu lang für unsere Zeit, die online informiert sein will.
Ja, die Zeitung am Vormittag ist teilweise durch Recherche im Internet in der Nacht schon wieder veraltet.

Aber dann haben wir es schwarz auf weiss und können die Inhalte eingehender studieren und hinterfragen und lassen uns nicht durch die Geschwindigkeit aus unserer Gründlichkeit entlassen.

LG rugero

P.S.:
Wenn einer glaubt das Thema passe nicht zu Belcanto / Musik ?
Hier noch ein kleiner Link: http://www.schumann-briefedition.de/index.html

Hallo Rugero
ich denke in diesen Zusammenhang, beispielsweise an die Mozartbriefe die der Nachwelt erhalten sind.Oft wurden in diesen Briefes ganz banale, manchmal auch frivole Dinge- aber eben auch Fachfragen gestellt. Mozart hat sich beispielsweise sehr oft an seinen Vater Leopold gewandt, wie er eine Komposition ausführen soll. Umgekehrt hat Leopold Mozart seinen Sohn oft schriftlich angewiesen, wie er vorgehen soll.Die Briefe sind Botschaften und Berichten aus der damaligen Zeit. Sie kulturhistorisch auch deswegen so wertvoll, weil viele damals garnicht schreiben konnten. Wir erfahren aus diesen Briefe aber nicht nur, etwas über die Musik( warum schrieb er die Grabmusik eben so?), sondern auch über die Lebensumstände, wenn Mozart seinen Logenbruder Puchberg um Geld anpumpte. Auch über die Lebensgewohnheiten- was aßen und tranken die Menschen-wie lebten sie.
Wir wissen durch diese Briefe beispielsweise auch, welche Medikamente man nahm, um eine bestimmte Krankheit zu besiegen. Wie man sich kleidete. Wir erfahren etwas über die Reise und die Transportmittel.Wir erfahren etwas über Liebe und Intrigen.Wir hätten ohne sie niemals etwas vom Bäsle erfahren.
Heute haben die Briefe, nicht mehr diese Bedeutung. Wenn man mit seinem Partner Schluss machen will, schreibt man eine SMS. Fertig!
Es gibt natürlich noch weitere aufschlussreiche Briefsammlungen der damaligen Zeit man denke beispielsweise nur an Eckermann oder Prinzessin Anna- Amalia
Viele Grüße
Joachim


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BeitragVerfasst: 05.01.2009, 23:52 
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rugero hat geschrieben:
chero hat geschrieben:
Hallo Rugero,

dein Beitrag ist interessant, auch wenn voller privaten Fragen :n110:


Ach was, wo ist da alles voll privater Fragen ? Die Frage nach einem Tagebuch oder der Gebrauch von Papier ? Das sehe ich nicht so.
Macht aber nix, ich sehe es beispielhaft, mehr nicht, ich will hier keinen ausfragen oder gar in peinliche Situationen bringen.


Hallo Rugero,

ich hoffe du hast den Smiley hinter meiner Aussage nicht übersehen oder als überdimensionalen Punkt interpretiert und nun kommt ein lachender Smiley :lol

Viele Grüsse
Chero


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BeitragVerfasst: 06.01.2009, 00:10 
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Hallo chero,
bin ich in die Motz-Falle geraten ?
Klar hatte ich den übersehen, aber, warst du nicht mal gegen den "unkontrollierten" Einsatz von Smileys ? :lol

LG rugero - enrico läuft weg - :hund - nah, wann läuft er denn ?


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BeitragVerfasst: 06.01.2009, 17:21 
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Hallo ihr

dann bin ich also nicht die Einzige, die feststellt, dass handschriftliches Schreiben unter dem ständigen Tippen (ich sitze ja wie viele ca. 8 Stunden vorm Bildschirm und handschriftlich ist hier höchstens mal eine Unterschrift) leidet.

Ich frage mich oft, wie die Übersetzungsbüros früher, als noch alles per "Schneckenpost" verschickt wurde, gearbeitet haben. Wahrscheinlich entspannter, da man einfach mehr Zeit lassen musste. Heute (und das wird in vielen anderen Bereichen nicht anders sein) stehen wir beständig unter Zeitdruck und müssen Übersetzungen oft innerhalb utopisch kurzer Fristen verschicken ("ich hätte hier 40 Seiten ins Ungarische zu übersetzen, schaffen Sie das bis morgen um 9"), eben weil durch Email und co. heute alles schneller verschickt werden kann. Dass die Arbeit an sich immer noch genau so lange dauert wie früher, scheinen manche Menschen dann gerne zu übersehen.

Zitat:
Aber dann haben wir es schwarz auf weiss und können die Inhalte eingehender studieren und hinterfragen und lassen uns nicht durch die Geschwindigkeit aus unserer Gründlichkeit entlassen.


Ein sehr wichtiger Satz und ich wünschte, manche Kunden würden ihn sich zu Herzen nehmen, denn bei der ganzen Schnelllebigkeit leidet mitunter doch die Qualität, auch wenn man sich noch so bemüht.

Ist vielleicht nicht ganz zum Thema, aber doch so ein wenig?

Liebe Grüße

Octaviane

_________________
„Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“
(T. Fontane)

"When you have that perfect match between voice, personality, repertoire and style, art happens" (Anonym)

http://www.sopranodrama.de


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BeitragVerfasst: 06.01.2009, 20:31 
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Ich habe Briefe meiner Mutter gefunden und ihr sogenanntes "Filofax", in das sie , Jahr für Jahr, täglich eine kleine Notiz geschrieben hat. (übers Wetter, was es zu essen gab, wer zu Besuch kam, was ich so gemacht habe, wie der Hund drauf war, welcher Politiker wieder Mist erzählt hat.. usw...). Diese Bücher und Briefe haben für mich unschätzbaren Wert.
Ich hingegen würde meiner Nachwelt ein paar, über Jahre geführte Tagebücher hinterlassen, mit ziemlich privaten Details (überlege schon immer, ob ich sie nicht mal verbrennen soll..) und ansonsten einige Briefe meiner Verflossenen oder so... aber nichts, aus dem man, wie bei meiner Mutter, entnehmen kann, was so tagtäglich über Jahre hinweg passierte...
Briefe und Tagebuch schreibe ich schon lange nicht mehr. Handgeschriebene Briefe nur in Ausnahmesituationen..

Das ist schade, aber im Zeitalter von Emails und Telefon wird es einem zu leicht gemacht..

LG Silje

_________________
...Letztlich ist Gesang ein in Klang gegossenes Gebet -
--------------------------- -----------------------------

www.angelikasopran.de


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BeitragVerfasst: 07.01.2009, 09:33 
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Hallo Silje
Vielleicht solltest du mal- es würde gewiss nicht den Rahmen dieses Forum sprengen,- und Musika hätte bestimmt nicht dagegen, etwas mehr über diese Briefe hier schreiben.
Ich erinnere mich noch gut an meine Kinderzeit. Wenn man jemand eine Mitteilung zukommen lassen wollte, musste man schreiben. Nur wenige hatten ein Telefon, Computer und Handy gab es schon garnicht. Und so ist mit unserer modernen Medienwelt, auch ein Stück Zeitgeschichte für immer verloren.
Eigentlich schade! :n110:
Viele Grüße
Joachim


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BeitragVerfasst: 07.01.2009, 15:36 
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hmmm…

Ob in Keilschrift auf Ton, handschriftlich oder in der Vergangenheit mit Schreibmaschine oder heute mit PC/Drucker auf Papier oder mit PC als E-Mail, ausgedruckt oder nicht: Der Unterschied liegt doch erst mal nur im nur im Medium. Ebenso, ob ein Tagebuch handschriftlich in ein Buch oder per PC/Drucker auf einzelne Blätter geschrieben wird (die man dann natürlich also lose Blatt-Sammlung führen kann oder auch in Abständen binden) oder gar nur virtuell auf einem geeigneten Speichermedium. Ein Problem kann hier allenfalls die leichtere Flüchtigkeit elektronischer Medien sein – oder auch nicht: Auch Papier kann man wegwerfen oder verlieren oder es kann auf andere Weise untergehen. Es ist in allen Fällen nur eine Frage der sorgfältigen Archivierung, unabhängig, ob in Papier oder elektronisch. Aber prinzipiell kann man seine Gedanken auch in die Tastatur klopfen. Es braucht dazu nicht notwendigerweise Papier. Und die Qualität der festzuhaltenden Gedanken ist unabhängig vom Trägermaterial.

Die Frage stellt sich für mich daher nicht in der Form Brief mit Briefmarke oder E-Mail, sodern schriftfixiert oder mündlich. So gesehen haben nicht Computer und E-Mail die Briefkultur beendet, sondern das Telefon. Briefeschreiben war ja auch in der Vergangenheit in den allerwenigsten Fällen Selbstzweck. Nehmen wir die bereits erwähnten Mozartbriefe: Hätte es damals schon Telefon gegeben, dann wäre das meiste davon telefonisch kommuniziert worden. (Wie etwa der Wunsch Mozarts an seinen Vater, ihm die Partitur der Krönungsmesse nach München zu schicken) Das wäre für die Nachwelt ein Verlust gewesen, keine Frage. Aus genau diesem Grund werden spätere Generationen weniger über unsere Zeit wissen, als wir über frühere Generationen wissen. Aber mal Hand aufs Herz: Wer investiert (Lebens-)Zeit, um der Nachwelt ein Bild seines Lebens zu übermitteln, außer er täte es genau in dieser Absicht? Wer z.B. verabredet sich schriftlich zu einem Treffen? Mozart aus Paris an seinen Vater, 1. Mai 1778:

Zitat:
Wir haben ihren brief von 12ten Aprill richtig erhalten, das war eben die ursache warum ich ihnen so lange nicht geschrieben, weil ich auf einen brief von ihnen hab warten wollen; und sie müssen mir nicht übel nehmen, wenn ich sie bisweilen lang auf einen brief warten lass; die briefe kommen hier gar theüer, und wenn man nicht gar was nothwendiges zu schreiben hat, so ist es ja nicht der mühe wehrt 24 ja auch öfters mehr sous auszugeben.


wenn man nicht gar was nothwendiges zu schreiben hat, so ist es ja nicht der mühe wehrt…

daran hat sich nichts geändert. Und die Mühe ist in anderen Medien oft kleiner…

Auf der anderen Seite hat gerade E-Mail einen Vorteil, den der herkömmliche Brief nicht hat, abgesehen von der Geschwindigkeit und ihrer Wohlfeilheit: Man kann sie an mehrere Addressaten gleichzeitig verschicken, und es können alle Antworten von allen gelesen werden. Während der klassische Brief nur einen Dialog zuläßt (und es oft nur ein Monolog ist), erlaubt die E-Mail den Austausch unter mehreren. Und noch mehr: das Internet erlaubt so etwas auch öffentlich zu führen: in Foren, wie diesem. Das, was wir hier treiben, ist nichts anderes, als der klassische Briefwechsel in erweiterter Form!

Zitat:
Die Zustellung eines Briefes dauert immer noch lang.
1-2 Tage im Inland.
Zu lang für unsere Zeit, die online informiert sein will.
Ja, die Zeitung am Vormittag ist teilweise durch Recherche im Internet in der Nacht schon wieder veraltet.
Aber dann haben wir es schwarz auf weiss und können die Inhalte eingehender studieren und hinterfragen und lassen uns nicht durch die Geschwindigkeit aus unserer Gründlichkeit entlassen. Aber dann haben wir es schwarz auf weiss und können die Inhalte eingehender studieren und hinterfragen und lassen uns nicht durch die Geschwindigkeit aus unserer Gründlichkeit entlassen.


Nun, die Geschwindigkeit besteht doch nur in der Geschwindigkeit der Übertragung und der Bereitstellung. Um 500 Worte zu lesen, ist es doch unerheblich, ob diese Worte in einem klassischen Brief, einer normalen gedruckten Zeitung, einem Buch, in einer E-Mail oder im Internet stehen? Wie oft kommt es vor, daß die Information nach 12 Stunden tatsächlich schon ÜBERHOLT ist? Vor allen Dingen: Wie oft kommt es vor, daß für einen persönlich RELEVANTE Information bereits nach Stunden veraltet ist? Und ist das ein Fehler der Übertragungsmedien? Wäre es nicht eher ein Fehler, wenn DIESE Information zu langsam übertragen wird? Oder liegt der Fehler nicht eher in der Auswahl der Information? Ist es für die nichtbetroffene Öffentlichkeit wirklich relevant, ob bei einem Flugzeugabsturz statt bisher 90 nun 100 Opfer zu beklagen sind, und ob Deutsche darunter waren? Wird die Katastrophe damit größer?

Unser Problem besteht doch eher darin, daß die Berichterstattung mittlerweile schneller ist, als die Ereignisse, und nicht, daß sich die Ereignisse überschlagen. Die Reporter sind fast immer schon da, bevor etwas geschieht. Kennt Ihr das nicht auch: Es passiert irgend etwas, und dann gibt es im Fernsehen auf Dutzenden von Kanälen Sondersendung auf Sondersendung, aber alle berichten über Stunden und halbe Tage immer nur das Gleiche? Zum Beispiel das letzte Hochwasser in Bayern 2005 (etwas, was sich tatsächlich über mehrere Tage entwickelt hat. Normalerweise ist „es“ schon passiert, wenn die Reporter kommen!): Die permanente Notwendigkeit, IRGENDETWAS zu berichten, was den Anschein von Aktualität erweckt. Dummerweise entwickelt sich die Situation bei Überschwemmungen immer nur über Stunden. Da steht Eschenlohe nach einem Tag immer noch unter Wasser, vielleicht ein paar Häuser mehr oder weniger, aber die Bilder haben sich nicht geändert. Das treibt dann auch schon mal seltsame Blüten. Sondersendung auf dem Bayerischen Fernsehen, im Anschluß an die Nachrichten, in denen u.a. von Selbstmordanschlägen im Irak berichtet wurde: Da steht der Reporter in Gummistiefeln knöcheltief im Wasser – um die Dramatik des Geschehens zu unterstreichen. Er hätte sich auch ganz normal auf die Straße stellen können, aber das wäre halt bei weitem nicht so spektakulär gewesen. Also, er steht da im Wasser, und was sind seine ersten Worte? „Von Toten können wir hier nicht berichten…!“ Und man konnte das Bedauern darüber deutlich heraushören. Für unseren Berichterstattungshype passiert zu wenig zu langsam.

Aber wenn man das weiß, dann kann man die Information genau in dem Tempo analysieren, in dem sie analysiert gehört.

_________________
Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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BeitragVerfasst: 07.01.2009, 16:41 
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Ich meine auch, dass der entscheidende Unterschied zwischen den heutigen Übertragungsmedien und dem klassischen Post - Brief - Schreiben in erster Linie die Übertragungsgeschwindigkeit ist, was ja mit erheblichen Begleiterscheinungen verbunden ist. Ich bin auch überzeugt, dass Mozarts fleißig telefoniert hätten.

Wahrscheinlich schreiben wir jetzt sogar mehr als damals mit Briefen und - trotz aller Schluderei mit Tippfehlern und dergl. - leserlicher. Es mag zwar gemütlich - romantisch anmuten, wenn man so einen hübschen Brief vor sich hat, der 200 Jahre alt ist, vielleicht sogar in Sütterlin - Schrift, aber meistens kann das doch kaum mehr jemand entziffern und meine persönliche Sauklaue würde ich auch keinem zumuten wollen, auch wenn diese keine 200 Jahre alt ist, aber eher nach Neolithikum aussieht.:-)

Es gäbe noch viel mehr zu sagen über die Vor- und Nachteile der heutigen Mediennutzung, aber darüber sind wir doch hinlänglich informiert.

Somit gäbe es eine Menge Zeitdokumente dieser jetzigen Epoche des IT, jedoch, und da taucht ein ganz erhebliches Problem für den Erhalt an die Nachwelt auf, wir können innerhalb der Digitalmedien kaum auf längere Dauer archivieren.

Hierüber habe ich vor einiger Zeit eine hochinteressante Doku gesehen, die m. E. erschreckend deutlich gemacht hat, dass aufgrund der rasanten Technologie - Fortentwicklung gespeicherte Daten innerhalb kurzer Zeit nicht mehr abrufbar sind, weil Geräte zu schnell unwiederbringlich veralten und keinen Zugriff mehr ermöglichen. Kein Mensch denkt bei der ganzen Entwicklung, Archivierungstechnologie mitzuentwickeln.

Papier hält ggf. Jahrhunderte, Festplatten vielleicht 30 Jahre bzw. wenn länger, dann sind sie nicht mehr abrufbar. Somit ist schon viel aus den Anfangstagen des IT verschwunden. Sicher erhält sich manches durch Ausdrucken länger, aber wer druckt z. B. schon das ganze Belcanto - Forum aus?

In der Arbeit führen wir noch Akten, obwohl die Technik bereits das aktenlose Amt ermöglichen würde. Dass dies noch lange nicht geht oder vielleicht auch nie, liegt am Wildwuchs nicht kompatibler Systeme und mangelnder Sicherung. Aber - wir können noch langfristig archivieren.:-)

Aktenvermerke mache ich noch meistens mit der Hand, aber, wie schon vorher festgestellt, wurde die Handschrift auch deutlich ungelenker im Vergleich etwa zu Schulzeit oder Studium. Vielleicht liegt es aber auch am damals jüngeren Handgelenk.

Außerdem lebt nach wie vor der gute alte Notizzettel. Briefe ziehe ich allerdings wirklich online vor und das meiste Offizielle wird ja auch inzwischen in dieser Form erwartet.

LG

dola


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BeitragVerfasst: 07.01.2009, 16:58 
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Hallo TM Pestoso
Was du geschrieben hast kann man voll unterstreichen. Wenn wir nach den kulturhistorischen Wert, von Briefen oder Dokumente vergangener Tage fragt kommt man auch nicht umhin, die Apostelbriefe zu erwähnen, die ganz bestimmte Botschaften enthielten und die Funktion hatten, den Glauben weiterzutragen und bekannt zu machen.Hier wird der historische Wert,glaube ich sehr deutlich. Man müsste sich vorstellen die Briefe hätte es nie gegeben- wie hätte sich dann der Glauben entwickelt. Die Mozartbriefe waren nur ein Beispiel. Die Briefe von Eckermann, in denen Goethe der Nachwelt durch Eckermann, seine Werke erklärt, sind kulturhistorisch deshalb so wertvoll, weil sie Fehlinterpretationen ausschließen, und erklären was Goethe eigentlich meinte.
Ich denke, es besteht ins soweit Konsens, dass man wohl eine mail oder diesen Beitrag, nicht als kulturhistorische Informationsquelle bezeichnen kann.
Viele Grüße
Joachim


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BeitragVerfasst: 07.01.2009, 18:58 
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Zitat:
Man müsste sich vorstellen die Briefe hätte es nie gegeben


Dann wäre die Geschichte sicher anders verlaufen, kein Zweifel. Aber ist das wirklich die Frage? Wir haben doch die Schriftlichkeit nicht aufgegeben, ganz im Gegenteil! Noch nie in der Geschichte wurde so viel Papier bedruckt wie heute! Dazu kommt noch der gigantische Informationsgehalt des Internets. Wenn es schon vor 2000 Jahren die gleichen technischen Möglichkeiten gegeben hätte wie heute, dann hätten die Apostel halt nicht Briefe auf Pergament, Papyros oder Wachstäfelchen geschrieben, sondern Internetseiten betrieben, wahrscheinlich auch Zeitschriften herausgegeben und Bücher publiziert. Der Verbreitung ihrer Lehre hätte das sicher keinen Abbruch getan!

Was heute anders ist, ist doch nicht, daß nichts mehr geschrieben würde, sondern nur der Umstand, daß Allerweltsinformationen nicht mehr schriftlich, sondern nur noch mündlich, per Telefon ausgetauscht werden. Ein lebendiges Bild von der Vergangenheit bekommen wir aber nicht von den "großen Schriften", die vielleicht sogar die Welt verändert haben, sondern von eben solchen Allerweltsinformationen. Wie die Menschen in der Antike gelebt haben, erfahren wir nicht aus den Schriften des Aristoteles, eher schon von Aristophanes, aber auch da nur durch einen literarischen Zerrspiegel. Was sie wirklich bewegt hat, erfahren wir aus den Müllgruben von Oxyrhynchos in Unterägypten, in denen wir Zehntausende von Alltagsdokumenten gefunden haben.

Eckermann halte ich für ein schlechtes Beispiel. Das, was da niedergeschrieben wurde, war Teil eines von beiden Seiten geplanten Projektes. Heute würde man das ein Interview nennen, und es war von Anfang an explizit als schriftliches Dokument für die Nachwelt gedacht. (Wer hat heute schon einen privaten Panegyriker!)

Zitat:
Ich denke, es besteht ins soweit Konsens, dass man wohl eine mail oder diesen Beitrag, nicht als kulturhistorische Informationsquelle bezeichnen kann.


Wenn man unter Kultur nur Kunst, Literatur, Musik, Wissenschaften, Religion etc. im Sinne Humboldt’scher Bildung subsumiert: ja.

Der Konsens besteht nicht, wenn man unter Kultur alle Äusserungen und Artefakte menschlicher Existenz zusammenfasst. Dazu gehören auch alle Erscheinungen des Alltagslebens. McDonnald’s gehört da ebenso dazu, wie Handy, die S-Bahn, Germany’s next Top-Model, Lindenstraße, die Toilettenspülung, Kreditkarten und die Reklame für Waschmittel. Wenn dem nicht so wäre, könnte man von einer „Kultur des Neolithikums“ oder einer „Kultur der Bronzezeit“ auch nicht reden, denn ein Faustkeil ist zweifellos ein Zeugnis der Kultur, aber ganz sicher keines im zuerst genannten Sinne. Und wenn Mozarts Briefe ans „Bäsle“ von kulturhistorischem Interesse sind, dann ist es jede E-Mail ähnlich banalen Inhalts auch. Der Unterschied liegt nur im Fokus: Bei Mozart interessiert man sich halt deswegen dafür, weil es Mozart ist. Wäre der Brief ein anderer, wenn er von einem Namenlosen geschrieben worden wäre? Sicher nicht. Und als Zeitdokument wäre er zumindes nach einer gewissen Weile (auch kulturgeschichtlich) interessant. Ich versuche es mal an einem Beispiel deutlich zu machen: Die Zeitung von vorgestern interessiert nicht. Die gibt uns keine neuen Informationen, ist langweilig und trivial. Hast Du aber schon mal eine Zeitung in der Hand gehabt, die 10, 20, 50, 100 Jahre alt ist? Was die uns für Einblicke in die jeweilige Zeit gibt, sogar, wenn wir sie selber erlebt haben? Insofern kann auch jede E-Mail und, doch, ja: auch dieser Beitrag eine kulturhistorische Informationsquelle sein: In Oxyrhynchos hat vor ungefähr 1800 Jahren jemand einen Schmierzettel weggeworfen, eine Getreiderechnung, die heute die Bezeichnung POxy 1786 trägt. Auf der Rückseite hat ein Anonymus das heute älteste bekannte kirchenmusikalische Werk notiert, einen griechischen Trinitätshymnus, den man wegen seiner Notation auch wieder rekonstruieren konnte….

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Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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BeitragVerfasst: 07.01.2009, 20:41 
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Lieber TM Pestoso
Das hast sehr gut ausgedrückt, klar und präzise, mein Kompliment. Ich wollte ja mit meinen Beispiele auch kein wissenschaftliches Essay schreiben- das kann ich garnicht. Beispiele haben immer den Makel der Unzulässigkeit. Und eh wir uns versehen, sind wir beim Heggelschen Dialektik-dem Thesen- Trias, beim eine These, in eine Antithese münden kann.
Aber das würde hier wohl zu weit gehen und am Thema vorbeigehen.
Viele Grüße
Joachim


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BeitragVerfasst: 07.01.2009, 21:41 
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es tät aber Spaß machen... :n110:

ok, lassen wir das...


viele Grüße
TMPestoso

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Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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BeitragVerfasst: 08.01.2009, 09:47 
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Hallo TM Pestoso
Ich bin hier nicht der Chef, aber wenn wir das weiter vertiefen, verlieren wir das Thema aus den Augen. Denke ich?
Viele Grüße
Joachim


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BeitragVerfasst: 08.01.2009, 10:52 
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da denkst Du richtig, denke ich... ;-)

Obwohl: soweit haben wir uns doch bis jetzt gar nicht vom Thema "Briefeschreiben" entfernt. Wenn man es puristisch sehen will, hätte man die ursprünglichen Fragen von rugero allerdings auch ganz einfach mit einem "ja" oder "nein" beantworten können. Ich glaube aber nicht, daß dies seinen Erwartungen entsprochen hätte. Mir ging es dabei eigentlich nur darum zu zeigen, daß es, abgesehen vom Medium, keinen prinzipiellen Unterschied zwischen z.B. handgeschriebenem Brief und E-Mail gibt.

viele Grüße
TMPestoso

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BeitragVerfasst: 08.01.2009, 13:25 
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Hallo TM Pestoso
Damit hast du völlig Recht. Es wäre noch vielmehr zu sagen. Apropos sagen:Möchtest du nicht mal langsam, sagen wer du eigentlich bist? Wir brennen darauf, zu erfahren, wem wir diese vorzüglichen Beiträge verdanken. :n110: :n110: :n110:
Viele Grüße
Joachim


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BeitragVerfasst: 08.01.2009, 14:04 
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Joachim hat geschrieben:
Hallo TM Pestoso
Damit hast du völlig Recht. Es wäre noch vielmehr zu sagen. Apropos sagen:Möchtest du nicht mal langsam, sagen wer du eigentlich bist? Wir brennen darauf, zu erfahren, wem wir diese vorzüglichen Beiträge verdanken. :n110: :n110: :n110:
Viele Grüße
Joachim :n66:



:verdacht :n110: :pfeif:

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musica
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Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen und trotzdem zu uns halten.


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BeitragVerfasst: 08.01.2009, 16:35 
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Beiträge: 643
Ey, Leute,

ich gefall' mir eigentlich ganz gut in der Rolle des 'großen Unbekannten'.... :verdacht :n110:


viele Grüße
TMPestoso

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Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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