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BeitragVerfasst: 28.01.2014, 01:38 
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Hallo!
Ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen und habe mich angemeldet. ^^
Ich bin 18, weiblich, und singe seit fast 2 Jahren bei einer Opernsängerin. Ich fühle mich sehr wohl bei ihr und bin auch sicher, dass sie eine gute Lehrerin ist, da sie schon an großen Opernhäusern weltweit gesungen und viel Erfahrung hat, da sie auch schön älter ist. Deshalb war ich auch überrascht, als ich nach 7 Monaten GU ganz plötzlich ein dauerndes Globusgefühl bekam, das mit Anstrengungsgefühl nach dem Singen einherging. Das Gleiche war es mit dem Sprechen, da allerdings dauerte es länger, bis es sich einstellte und es war auch nicht so stark. Ich habe meine GL ausgefragt und sie hat ein paar Übungen mit mir gemacht und meinte, dass sie nichts Ungewöhnliches hören könne. Ich wollte ihr natürlich nicht glauben und bin nach 2 Monaten zu einem HNO (er nennt sich Phoniater, ich weiß nicht, ob er einer ist, er ist auf jeden Fall etwas verrufen wegen sehr komischer Diagnosen bei manchen Leuten (4 Stimmbänder u.Ä.), ich bin trotzdem hin). Er machte eine Stroboskopie und meinte dann, meine Stimmbänder würden nicht richtig schließen und ich hätte eine funktionelle Dysphonie, was bestimmt von zu viel Singen käme. 3 Tage nach dem Arztbesuch wurde ich schlimm krank mit hohem Fieber, Bronchitis, konnte so gut wie gar nicht sprechen. Als ich wieder gesund war, bin ich mit meiner GL zu einem anderen HNO, der auch eine Stroboskopie machte und meinte, dass alles okay sei mit meinen Stimmbändern. Auch meine GL sagte, dass meine Stimme gesund klinge.
Außerdem sind wir zu einem Internisten gegangen, der einen Ultraschall auf meinen Magen machte (wegen Reflux) und dann sagte, dass meine Magenschleimhaut aber nicht gerötet oder entzündet sei. Außerdem entnahm er mir eine Blutprobe (wegen Schilddrüsenunterfunktion), aber auch da war nichts Auffälliges zu erkennen. Trotzdem verschrieb er mir Magensäurehemmer, ich habe aber leider vergessen, ob sich irgendein Unterschied ergeben hat.
In den Sommerferien 2013 war meine GL dann nicht hier, weshalb ich keinen GU hatte, ich habe auch zuhause gar nicht gesungen und wenig gesprochen, trotzdem wurde es nicht besser, sondern eher schlimmer. Mein Magen machte schon vorher komische polternde, knurrende Geräusche während des Singens, mein Hals ist jetzt oft trocken, besonders schlimm ist es nachts. Ich hatte oft Schleim im Hals, was aber verschwand, nachdem ich jetzt 2 Wochen lang Magensäurehemmer genommen habe, auch die Luftgeräusche im Magen gingen damit weg. Jetzt habe ich auch kein Anstrengungsgefühl mehr beim Singen, sondern einfach das Gefühl, dass meine Stimme müde wird (das passiert nicht immer, aber meistens. Wenn ich 5-10 Minuten-Pausen zwischendurch mache, ist es aber alles okay), das Gleiche auch beim Sprechen oder auch wenn ich länger lache, aber wieder nicht so schnell und auch nicht so stark. Ich kann dann aber zum Beispiel nicht mehr hoch und leise summen, es fühlt sich an, als ob ein Widerstand im Weg wäre.
Meine GL sagt, dass die Stimmermüdung (manchmal ist auch meine tiefe Lage weg, wenn ich zu viel in der Höhe gesungen habe) durch falsches Atmen kommen könnte, weil mein Atem oft nicht tief genug und nicht verbunden genug ist und ich beim Singen manchmal ohne meinen Körper singe. Sie meint, dass es vielleicht auch ein Reflux, meine ziemlich starke Hausstaubmilbenallergie, gegen die ich eine Hyposensibilisierung mache, oder etwas Psychisches sein könnte. Psychisch geht es mir momentan ziemlich schlecht, ich mache mir auch dauernd Sorgen um meine Stimme, denke an nichts Anderes mehr, stimme sogar meinen Tagesablauf darauf ab. Ich habe eine Riesenangst, dass ich stimmtechnisch etwas falsch mache, meiner Stimme schade und eine Versagerin bin.
Trotzdem macht meine Stimme weiterhin gute Fortschritte, ich kann nicht mehr so tief singen wie früher (früher hatte ich ca 2 Töne mehr), dafür habe ich aber zum Beispiel eine große Höhe entwickelt, besseren Sitz etc.
Ich würde gerne zu einem Phoniater gehen, der auf Sänger spezialisiert ist, andererseits habe ich große Angst vor der Diagnose. Ich wüsste auch nicht, was ich meiner GL sagen sollte, falls etwas nicht stimmen sollte; ich möchte ihr irgendwie auch vertrauen, dass alles okay ist, weil sie in jüngeren Jahren selbst mal Probleme hatte und dann mithilfe eines GL ihre Technik änderte und diese heute unterrichtet. Sie sagt mir immer, dass ich mir nicht so viele Sorgen mache soll und dass mit meiner Stimme alles okay ist. Es käme mir irgendwie wie ein Vetrauensbruch vor, wenn ich zum Arzt ginge und ihr nicht glaube, obwohl sie es mir immer wieder versichert hat.
Ich weiß einfach nicht mehr, was ich machen soll, ich hab das Gefühl, keiner nimmt mich ernst und alle sagen mir, ich bilde mir was ein, obwohl ich das Gefühl habe, das etwas nicht stimmt.
Kann mir hier jemand Erfahrungen, Rat und Tipps geben?
Danke, dass ihr bis hier gelesen habt, entschuldigung, dass ich so viel geschrieben habe, ich wollte das alles irgendwie mal loswerden.
Liebe Grüße, MiraBelle.


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BeitragVerfasst: 28.01.2014, 15:47 
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Hiho,
also ich würde mal direkt raussagen: du machst gerade aus ner Mücke nen Elefanten :-p
Nicht, dass deine Stimmprobleme nix ernstes wären! Aber bezüglich der Entscheidung mit dem Arzt:

Wenn es deiner Stimme gefühlt nicht gut geht, dann ab zum Arzt (welcher auch immer). Wenn der sagt, er sieht nichts ungewöhliches, super. Dann ist die Sache vorerst mal gegessen und du musst dir keine Gedanken mehr drüber machen. Musst das ja deiner GL nicht unter die Nase reiben, wenn dir das unangenehm ist (allerdings sollte sie sich doch eigentlich eher freuen, dass du dir Gedanken um die Gesunderhaltung deiner Stimme machst...).
Aber wenn tatsächlich was nicht gut ist und du gehst nicht, dann wirst du dir bestimmt lange Vorwürfe machen, wenn du dann wirklich nicht mehr singen kannst.

Das was du beschreibst, klingt nach etwas, das eine gute Freundin von mir hatte. Sie war so schon recht kommunikativ und wir haben dann zusammen in einem Sprechberuf zu arbeiten angefangen. Irgendwann ging dann plötzlich gar nichts mehr bei ihr. Arbeit pausiert und ab zum Logopäden. Der hat ihr dann strengstes Sprechverbot erteilt und mit ihr an der "Technik" gearbeitet und heute geht es wieder ganz normal (nach 2 Monaten ca.).
Ich kann dir also noch den Tipp geben evtl. mal einen Logopäden aufzusuchen, die kennen das ALLES.


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BeitragVerfasst: 28.01.2014, 18:59 
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Hallo MiraBelle,

viele von den Symptomen, die Du beschreibst kenne ich.

Nachdem Probleme mit meiner Stimme (Heiserkeit, tiefe Töne nach längerem (hohen) Singen nicht mehr möglich) auftraten, hat bei mir ein HNO die Verdachtsdiagnose Reflux gestellt (bei mir macht sich der "nur" mit Beschwerden im Halsbereich bemerkbar und dort waren auch die Spuren sichtbar). Eine Magenspiegelung (nicht schlimm) brachte die Gewissheit, dass ein Reflux vorliegt. In wie weit sich das auf die Stimme ausgewirkt hat, vermag ich nicht zu beurteilen.

Hinzu kamen bei mir falsche Atemtechnik, die sich plötzlich eingeschlichen hatte (vermutlich hervorgerufen durch eingeschränkte Nasenatmung, da Nase/Hals öfter verschleimt), zuviel Druck auf der Stimme (sowohl beim Singen als auch beim Sprechen) und Verspannungen im Nacken, die die Randschwingung der Stimme blockierten. Hier war Logopädie für mich eine gute Hilfe.

Zu guter letzt passte dann auch das Stimmfach nicht, in das mich mehrere GL einsortiert hatten; das hat sich dann durch eine lange Phase reiner Stimmbildungsstunden (wirklich nur Übungen, keine Stücke) herausgestellt.

Ich würde das Thema Reflux abklären lassen (geht meines Wissens nur mit Spiegelung bzw. spezielle Sondenmessungen im Rachenbereich, zumindest, wenn der Rachen betroffen ist) und eine Logopädin aufsuchen. Dann sollte schnell geklärt werden können, woher die Beschwerden kommen. Eventuell kann auch noch ein HNO/Phonetiker etwas dazu sagen, ob Deine Allergie und/oder eine andere Unverträglichkeit mit hineinspielt.

Viele Grüße

Raupe

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"Musik ist die Kurzschrift des Gefühls."

(Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi)


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BeitragVerfasst: 28.01.2014, 22:48 
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Vielen, vielen Dank für die schnellen und netten Antworten von euch beiden!!!! :)
Sie freut sich auch, wenn ich nicht schludrig mit meiner Stimme bin, nur ist sie halt der Meinung, da wäre nichts, weil meine Stimme sich auch komplett normal anhört, ich bin nicht heiser, mann kann einfach wirklich nichts hören. Und deshalb meint sie halt, dass ich mir was einbilde, weil sie weiß, dass ich gerne mal dramatisiere und denke, dass alles gaaaanz schlimm ist. xD
Nur hab ich halt das Gefühl, da stimmt was nicht und Müdigkeitsgefühl und Verlust der Tiefe nach der Stunde und nach längerem Reden kann ich irgendwie nicht als normal ansehen, auch wenn sie mir hundert Mal sagt, alles wäre ok.
Ich denke mir auch immer: es kann ja nur besser werden und ein Arzt wird helfen, ich bin bloß ein totaler Schisser und will, dass alles so wie vorher ist, ohne dass ich mich zu etwas überwinden muss. Aber von nix kommt ja leider auch nix. Also bleibt mir wohl nichts Anderes übrig, als nochmal einen HNO/Phoniater zu fragen. ^^
Eine falsche oder fehlerhafte Atemtechnik könnte ich mir gut vorstellen, weil meine GL mit mir seit Monaten an richtigem Atem und Stütze arbeitet, ich den Dreh aber nicht rausbekomme. Sie hat mir auch selbst gesagt, dass ich noch Probleme damit habe und dass Stimmermüdung daher kommen kann.
Noch zwei Fragen: Kann ich einfach so einen Logopäden kontaktieren oder brauche ich da eine Überweisung von einem Arzt? Und würdet ihr eher Logopäden empfehlen, die mit Sängern Erfahrung haben oder gehen auch die "normalen"? :)


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BeitragVerfasst: 29.01.2014, 17:13 
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Hallo Mirabelle,
ich kann mich den beiden Vorrednerinnen nur anschließen. Wenn du dir arg unsicher bist, dann ab zum Arzt. Es geht um dich und sonst um niemanden! Was deine Gesangslehrerin davon hält, ist dabei nebensächlich. Denn selbst, wenn wirklich nichts Organisches an der Stimme ist (und davon würde ich fast ausgehen, wenn deiner Lehrerin nichts am Stimmklang auffällt): Solange du dir in dem Punkt unsicher bist, wird sich das immer auch aufs Singen auswirken. Ich kenne das von mir auch. Ich bin auch so eine klassische Kandidatin für eine funktionelle Dysphonie: Vielquasselerin, Sprechberuflerin und ich pack mir Sorgen und probleme nur allzu gerne auf die Schultern. Aktuell schlage ich mich mit nem ähnlichen Problem rum, wie du, nur bin ich schon bei der Logopädin. Die hat mir erst heute auf den Kopf zu gesagt, dass meine aktuellen Probleme garantiert nicht organischen Ursprungs sind, sondern damit zu tun haben, dass ich mir Alltagssorgen draufpack, die ich beim Singen nicht beiseite schieben kann, was dann dazu führt, dass die Sprech- bzw. Singatmung zu flach wird und der Hals in der Folge oben zu macht, d. h. die Stimme klingt gepresst und irgendwann eben so müde, als hätte man mich gerade erst aufgeweckt.
Lange Rede, kurzer Sinn: Logopädie ist mit Sicherheit gut. Dafür brauchst du aber eine Verordnung von einem HNO-Arzt, besser noch einem Phoniater (der kann nach der ersten Folgeverordnung im Bedarfsfall auch außerhalb des Regelfalls verordnen). Dann hast du quasi zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen ist abgeklärt, dass Organisch alles ok. ist, und der/die LogopädIn schaut noch mal gezielter auf so wichtige Kleinigkeiten, wie Stimmsitz, Sprechatmung usw...

Kopf hoch!

Liebe Grüße

Rotkehlchen


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BeitragVerfasst: 29.01.2014, 17:26 
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Hallo MiraBelle,

man kann einen Therapeuten für "Atem-, Stimm- und Sprechtherapie" (das ist etwas anderes als Logopädie und in Deinem Fall sicherlich sinnvoller) auch so aufsuchen, muss dann allerdings die Behandlung selber zahlen. Diese Therapeuten werden auch im Bereich Gesang ausgebildet (zumindest die zwei, die ich kenne).

Ein Phonetiker kann die Behandlung je nach Diagnose auch verordnen. Manche zieren/weigern sich. Dann kann man sich auch ggf. bei einem Therapeuten so vorstellen und beraten lassen, ob eine Therapie sinnvoll ist (und die Einzelstunde so bezahlen). Mit etwas Glück bekommt man dort auch einen Tipp für einen anderen Arzt, der eine Verordnung ausstellen könnte. Oder einfach noch mal einen anderen Arzt aufsuchen.

Viele Grüße

Raupe

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BeitragVerfasst: 29.01.2014, 22:10 
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Danke, danke, danke, danke!!!!!
Jetzt fühle ich mich irgendwie erleichtert!
Ich bin auch jemand, der Probleme, egal welcher Natur, immer in sich reinfrisst und früher oder später kommt es in der einen oder anderen Form hoch, hatte ich früher auch leider schon. :/
Aber egal, dann such ich mir jetzt einen Phonetiker oder gehe zu meinem HNO. ^_^
Danke nochmal, jetzt hab ich wieder Mut! big_herz


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BeitragVerfasst: 30.01.2014, 00:05 
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Sorry, MiraBelle,
wenn Deine Stimmkrise tatsächlich mit den Problemen zusammen hinge, die Du in Dich hineinfrisst, wäre der Phoniater wiederum die falsche Adresse, denn der ist für Deine Psyche nicht zuständig....

Ciao. Ospite big_gruebel


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BeitragVerfasst: 30.01.2014, 00:09 
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ospite hat geschrieben:
Sorry, MiraBelle,
wenn Deine Stimmkrise tatsächlich mit den Problemen zusammen hinge, die Du in Dich hineinfrisst, wäre der Phoniater wiederum die falsche Adresse, denn der ist für Deine Psyche nicht zuständig....

Ciao. Ospite big_gruebel


Was ich auch vermute, du kannst dich auch selber krank machen, von Arzt zu Arzt gehen und alle sagen dasselbe.....ich denke, du stehst stark unter Druck und damit schadest du dir selber.

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BeitragVerfasst: 30.01.2014, 23:43 
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Ja, das könnte schon sein, habe ich auch schon dran gedacht. Ich konnte mir nur irgendwie nie vorstellen, dass die Psyche so stark solche Dinge beeinflussen kann....da habe ich das wohl ein bisschen unterschätzt. o.O
Dann wohl Psychotherapie.....na Mensch, das ist ja was. Und immer kommt sowas, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. big_haare
Aber trotzdem nochmal: danke an alle, die mir hier helfen und Tipps geben!!! big_herz


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BeitragVerfasst: 30.01.2014, 23:53 
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ich denke, du musst ruhiger werden, alles gelassener hinnehmen, vielleicht machst du mal autogenes Training, hat mir immer sehr geholfen. Wenn man zu viel will, hat man weniger als man möchte.

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BeitragVerfasst: 31.01.2014, 08:24 
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MiraBelle hat geschrieben:
Ja, das könnte schon sein, habe ich auch schon dran gedacht. Ich konnte mir nur irgendwie nie vorstellen, dass die Psyche so stark solche Dinge beeinflussen kann....da habe ich das wohl ein bisschen unterschätzt. o.O
Dann wohl Psychotherapie.....na Mensch, das ist ja was. Und immer kommt sowas, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. big_haare
Aber trotzdem nochmal: danke an alle, die mir hier helfen und Tipps geben!!! big_herz


Na ja, der Körper (und die Stimme) reagiert halt schon mit bei Angst, Stress, Aufregung, Freude, ....

Bei viel Arbeit/Stress im Beruf arbeite ich hochkonzentriert und bin angespannter - auch meine Muskeln. Das betrifft insbesondere meinen Nacken und das mag meine Stimme nun gar nicht. Dagegen kann man aber schnell etwas tun. Dehnen zum Beispiel, autogenes Training wie musica schrieb, zusätzliche Atemübungen oder was sonst einem hilft. Ich habe mir ein "Best-off" aus den Übungen aus der Stimmtherapie und meinem Gesangunterricht zusammengestellt. Das funktioniert meistens. Und wenn nicht heute, dann eben morgen.

Viele Grüße

Raupe big_baden

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BeitragVerfasst: 31.01.2014, 18:48 
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Hallo Mirabelle,
das meinte ich eben auch. Nicht Psychotherapie, sondern zum einen Entspannungsverfahren (gibt da ja jede Menge ;)) und zum anderen kann eine Stimmtherapie (ob die jetzt beim Logopäden oder beim Atem-, Sprech- und Stimmlehrer stattfindet) helfen. Bzw. der Stimmtherapeut kann dir auch Lockerungsübungen zeigen und schauen, wie du z. B. bei der Arbeit sitzt, wenn du längere Gespräche führen musst. Die Sitzgelegenheiten bei mir in der Arbeit sind zum Bsp. katastrophal, und das merke ich daran, dass ich total angespannt sitze. Und wenn man dann ein Typ Mensch ist, der sich leicht irritieren lässt, verkrampft man schnell mal. Von daher ist der Tipp mit Entspannungsverfahren sehr sehr hilfreich.

Liebe Grüße

Rotkehlchen.


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BeitragVerfasst: 09.05.2014, 21:23 
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Falls hier noch mal jemand weiterlesen sollte:
Ich hab mich endlich überwunden und hatte heute meinen Termin bei einer Phoniaterin, nachdem ich 2 Monate auf den Termin warten musste. o.O
Sie war wirklich unglaublich nett und meinte, meine Stimmbänder würden sehr gut aussehen, keine Knötchen, kein Reflux und würden auch eigentlich gut schließen, nur bliebe am unteren Ende in allen Lagen eine gaaanz kleine Lücke. Und im Prinzip wäre das nicht weiter schlimm, weil die Lücke halt sehr, sehr klein wäre, aber die Stimmbänder sollten schon ganzheitlich schließen und nicht nur in der Mitte belastet werden. Und weil meine Stimme auch so schnell ermüdet zur Zeit, hat sie mir eine Überweisung zu einem Sprech- und Stimmlehrer geschrieben und meinte, dass mir das bestimmt helfen würde.
Jetzt werd ich mich also mal schnell bei der Sprech- und Stimmlehrerin melden, die sie mir empfohlen hat, und gucken, wie es so weitergeht und ob mir so eine Therapie helfen wird. Ich bin ja gespannt, was hinterher als Ursache rauskommen wird, dazu wusste die Phoniaterin nämlich auch nichts Genaueres zu sagen.
Danke an alle, die mir geraten haben, genau das zu tun!!! Bisher hab ich mich nie getraut, zum Arzt zu gehen, weil ich Angst vor der Diagnose hatte und nicht wirklich wahrhaben wollte, dass was nicht stimmt (was ja auch schon irgendwie ziemlich doof ist, aber naja). xD
Liebe Grüße, Mirabelle


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BeitragVerfasst: 11.05.2014, 22:20 
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Liebe Mirabelle,
freut mich, dass dein Arzttermin dich weiter gebracht hat.
Mit Hilfe des Logopäden sollte sich der Stimmlippenschluss eigentlich bald verbessern lassen.

LIebe Grüße

Rotkehlchen


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BeitragVerfasst: 13.05.2014, 14:41 
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Liebe Mirabelle,

da bin ich doch mal gespannt, wie sich das bei Dir entwickeln wird. Wir haben gerade auch einen "Fall" in unserem Vocalensemble; bei der Altistin schließen die Stimmbänder auch nicht richtig. Sie soll deshalb auch logopädische Therapie bekommen und nur unter Aufsicht ihres Lehrers (der auch der meinige ist) singen. Und das mindestens bis zu den Sommerferien! Bei unserer dünnen Personaldecke im Vocalensemble ist das bitter, daß sie ausfällt. Aber die Stimmgesundheit ist wichtiger!

_________________
Gruß, Astrid

Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen. (A. Schweitzer)


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BeitragVerfasst: 13.05.2014, 21:15 
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Hallo MiraBelle,

schön, dass es sich aufgeklärt hat und Du nun eine Möglichkeit hast, an Deiner Stimme zu arbeiten.

Verliere nicht die Geduld, falls sich nicht von heute auf morgen eine Veränderung einstellt - bei mir hat es gefühlt "ewig" gedauert, bis sich wirklich etwas tat. Ich habe in dieser Zeit (über viele Monate) nur Stimmbildung gemacht und mit meinem GL (und nicht alleine) geübt - aber es lohnt sich! Muster schleichen sich leider oft leichter ein als wieder aus ...

Viel Erfolg!

Raupe

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