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BeitragVerfasst: 02.11.2018, 20:19 
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Eine Frage an die Profis im Forum: Was unterscheidet eine professionell AUSGEBILDETE Stimme von einer Amateurstimme?
Oder: Wie verändert sich die Stimme in der Ausbildung von der Amateur- zur Profistimme?


Zuletzt geändert von contraalta am 05.11.2018, 18:52, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 05.11.2018, 18:48 
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Nichts. Die Stimme ist gottgegeben. Nur was man mit ihr macht unterscheidet sich. Wer Talent hat, befasst sich mit Ausbildung und dann hoffentlich schlägt sich das Glück dazu - oder auch nicht: professionelle Stimme oder amateurhaft bleibende. Zur geschulten Stimme kommt mit der Ausbildung dann natürlich auch die fortwährende Übung, die Affinität zur Musik wird immer größer, die entsprechende Stimmgebung nennt man dann: professionell.
Viel Glück beim Lernen.
alfredo
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BeitragVerfasst: 05.11.2018, 18:56 
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alfredo hat geschrieben:
Nichts. Die Stimme ist gottgegeben. Nur was man mit ihr macht unterscheidet sich. Wer Talent hat, befasst sich mit Ausbildung und dann hoffentlich schlägt sich das Glück dazu - oder auch nicht: professionelle Stimme oder amateurhaft bleibende. Zur geschulten Stimme kommt mit der Ausbildung dann natürlich auch die fortwährende Übung, die Affinität zur Musik wird immer größer, die entsprechende Stimmgebung nennt man dann: professionell.
Viel Glück beim Lernen.
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Was lernt man denn dann in der Ausbildung der Stimme? Wenn ich Dich recht evrstehe, wäre ein Studium zum professionellen Sänger also gar nicht nötig. Übung/Schulung? Was übt man denn bzw. was wird denn geschult? Meist Du jetzt also, man könne doch etwas an der Stimme schulen?


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BeitragVerfasst: 06.11.2018, 13:27 
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Um auf die Schnelle nur ein paar Beispiele zu nennen (ich beziehe mich hier auf die Ausbildung der klassischen Gesangsstimme). Was also kann man u. a. im Gesangsunterricht lernen?

- Allgemein mit dem Instrument Stimme umgehen lernen und den ganzen Körper als Instrument zu begreifen.
- Registerausgleich
- Vokalausgleich
- Tragfähigkeit
- Wer möchte, wie der Stimmapparat überhaupt aufgebaut ist (das kommt ein bisschen auf den eigenen Typ an, manchen hilft es weiter, auch diese Dinge möglichst genau zu wissen, andere verwirrt es nur)
- Die Fähigkeit, möglichst stimmschonend zu singen und dennoch ggf. ohne Mikrofon über ein Orchester zu kommen.
- Letztendlich dank guter Technik mit möglichst wenig Aufwand eine möglichst große Wirkung zu erzielen. ;)

Man könnte da sicher noch viel mehr zu schreiben, nicht umsonst kann man Gesang an Hochschulen oder auch privat studieren (und das ist keine komische Modeerscheinung, sondern schon in früheren Zeiten haben Gesangsschüler bei Gesangslehrern studiert und das oftmals viel intensiver und mit mehr Geduld als das heute der Fall ist) und es gibt jede Menge Fachliteratur zu dem Thema ...

Ob man mit "gutem Stimmmaterial" und Talent dann auch wirklich Geld mit der Singerei verdient, hängt eben nicht nur vom Talent ab, sondern auch vom Fleiß, von der Hingabe, gewiss auch von der psychischen Disposition, Glück und in vielen Fällen auch vom berühmten Vitamin B.

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BeitragVerfasst: 08.11.2018, 07:51 
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contraalta hat geschrieben:
Wenn ich Dich recht evrstehe, wäre ein Studium zum professionellen Sänger also gar nicht nötig.

Das hat er so nicht geschrieben und ich lese es auch nicht zwischen den Zeilen. Es mag nicht in allen Fällen nötig sein (ist eine formale Ausbildung nie, es gibt immer Menschen, die ihren jeweiligen Beruf "schon so" können), aber es hat schon seinen Sinn.

Du lernst, Deine Stimme zu nutzen. Sie ändert sich trotzdem nicht, sie ist einfach da. Der Klang kann sich aber sehr ändern, in einer gewissen weise. Wie Octaviane schon schrieb - letztlich lernst Du, mit möglichst wenig Aufwand eine möglichst große Wirkung zu erzielen.

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Viele Grüße
Monika


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BeitragVerfasst: 08.11.2018, 09:31 
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alfredo hat geschrieben:
Nichts. Die Stimme ist gottgegeben. Nur was man mit ihr macht unterscheidet sich.

Jein. Die Stimme ist nicht gottgegeben, nur die Anatomie. Der Rest ist eine Frage der Technik. Und die kann man lernen. Flapsig formuliert: Der Unterschied zwischen einer professionell AUSGEBILDETEN Stimme und einer Amateurstimme ("Naturstimme" tät' mir besser gefallen!) ist die professionelle Ausbildung - s. Octavines Beitrag. Hören kann man den Unterschied im Vergleich des Liederkränzchens "Harmonie" aus Hintergraswachshöring mit den Damen und Herren von der nächsten Staatsoper.... *BG*
Was man dann mit der ausgebildeten Stimme macht und ob's reicht zum Geldverdienen (sofern das überhaupt angestrebt wird), ist eine ganz andere Frage

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Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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BeitragVerfasst: 09.11.2018, 21:22 
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Und oft ist es nicht einmal überhaupt eine Harmonie was ein Liederkranz namens "Harmonie" so von sich gibt... :n66:

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Das Vergänglichste, wenn es uns wahrhaft berührt,
weckt in uns ein Unvergängliches.

(Friedrich Hebbel)


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BeitragVerfasst: 09.11.2018, 22:32 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Und oft ist es nicht einmal überhaupt eine Harmonie was ein Liederkranz namens "Harmonie" so von sich gibt... :n66:



Oftmals kann man das nicht einmal als Ton bezeichnen, weil es komplett daneben ist.


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BeitragVerfasst: 09.11.2018, 23:34 
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Die Stimme ist nicht gottgegeben, nur die Anatomie?! Ok, wenn man mag, kann man die Behauptung, die Stimme sei gottgegeben, zerpflücken, denke aber, dass wir wissen, was gemeint ist. Vielleicht könnte ich aber auch noch einwenden, dass der erste Schrei eines Neugeborenen auf einem angeborenen unbedingten Reflex beruht, die "Anatomie" technisch zu bewegen. Bin kein Agnostiker, deshalb bleibe ich auch dabei, dass die (Qualität der) Stimme (einschließlich allem was zur Stimmgebung notwendig ist), wie immer auch, gottgegeben ist.
In der Sache ist ja das wichtigste schon angesprochen worden. Vielfach ist durch gute Ausbildung auch eine Erweiterung des Stimmumfangs um ca. eine halbe Oktave möglich,
welcher bei nicht ausgebildeten Stimmen etwa 1,5 bis 2,5 Oktaven umfasst.
Hg alfredo

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