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BeitragVerfasst: 30.08.2011, 18:24 
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Hallo,

bedingt durch einen Umzug muss ich mir schweren Herzens eine neue GL suchen. Und nun weiß ich nicht so recht, auf was ich achten soll.

Da ich schon einen Wechsel hinter mir habe, sind mir u. a. folgende Punkte wichtig bzw. klar geworden:
- die Chemie muss stimmen,
- ich muss die Bilder verstehen,
- ich brauche wohl eine weibliche Stimme, um zu erkennen, dass das z. B. wirklich so "dünn/schlank" klingt und nicht nur weil ein Mann in einer Höhe singt, die eigentlich nicht seine ist (Entschuldigung liebe Männer, aber mein Gehirn ist da irgendwie verknotet ...; ich habe vorher immer Masse mit hoch genommen, da ich dachte: ich als Frau mache das ja so ... - keine Ahnung, was mich da geritten hat ...),
- sie (oder doch er?) sollte vielleicht etwas von solaren/lunaren Typen verstehen (so absurd das manchem scheinen mag; mir hilft es - ich war verzweifelt/mutig (?) genug es auszuprobieren ;-))
- ich möchte mich im Unterricht aufnehmen dürfen (da ich beim Singen nicht so viel denken soll, verlässt mich hinterher oft mein Gedächtnis ... daher sind Aufnahmen echt Gold wert ...)

So, nun stehe ich aber immer noch vor der Qual, mich auf die Suche zu begeben. Über das Internet habe ich schon zwei Soprane gefunden, mit einer auch schon telefoniert (das war schon mal positiv). Ein Gesangslehrer war auch auf der Trefferliste, da weiß ich halt nur nicht, ob das funktioniert (s. o.).

Mir ist bei der Suche die Gesangstechnik der schwedisch-italienischen Tradition über den Weg gelaufen. Kann mir jemand sagen, ob er das für gut oder schlecht hält (für mich klang es gut, aber ich bin ja auch erst am Anfang und kann es bestimmt nicht wirklich beurteilen ...).

Kann man Studenten von der Hochschule nehmen? Ähm, ich hoffe, dass klingt jetzt nicht zu schräg. Ich persönlich tendiere zu älteren GL, da ich denke, die haben schon mehr Erfahrung ... (allerdings habe ich in meinem Beruf ja auch mal anfangen ..., fühle mich irgendwie schlecht bei dieser Frage ...) Wenn ich mich einem "jungen Hüpfer" anvertrauen sollte, gibt es da etwas, auf das ich achten sollte?

Da ich nun gerade meine Stimme so langsam wiederfinde, bin ich doch unsicher ... und für alle Tipps dankbar ...

Raupe

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BeitragVerfasst: 30.08.2011, 22:06 
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Hallo!

Ich möchte vor allem zum letzten Punkt, also den jungen GL, meinen Senf dazugeben. Auch weil mein GL ja erst vor wenigen Wochen seine Lehrpraxisprüfung abgelegt hat.

Du hast recht, die jungen haben weniger Erfahrung. Dafür sind sie aber was die wissenschaftliche/pädagogische Seite angeht hoffentlich auf dem neusten Stand.
Und sie sind nicht so eingefahren wie die älteren. Die Bilder die bei den letzten 37 Schülern geholen haben, sollen auch dem 38 Schüler helfen. Und je nachdem wie alt die GL ist, fällt ihr das mehr oder weniger schwer.

Dafür hat eine ältere GL vermutlich alles schon mal irgendwie gehabt.
Mein GL hat ganz oft im Unterricht Denkpausen drin. Entweder weil er überlegen muss, wo der Fehler nun wirklich war oder weil er nach Beschreibungen ringen muss, die auch ich als Schüler verstehe.

Egal wie du es drehtst und wendest. Am Ende wird es auf einen einzigen Punkt herauslaufen: Vertraust du deiner neuen GL so sehr, dass du dich voll auf sie einlassen kannst. Dann spielt das Alter, die Erfahrung, die Stilrichtung, der Anfahrrtsweg, der Probenraum, etc. nur eine untergeordnete Rolle.

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Gruß
Mama2009


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BeitragVerfasst: 30.08.2011, 22:42 
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Hallo Raupe,

schau mal auf der Homepage des Bundes Deutscher Gesangspädagogen. Dort findest Du, nach PLZ geordnet, eine Auswahl an Gls.

Lg Silje

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BeitragVerfasst: 30.08.2011, 22:44 
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Zitat:
Kann man Studenten von der Hochschule nehmen? Ähm, ich hoffe, dass klingt jetzt nicht zu schräg. Ich persönlich tendiere zu älteren GL, da ich denke, die haben schon mehr Erfahrung ... (allerdings habe ich in meinem Beruf ja auch mal anfangen ..., fühle mich irgendwie schlecht bei dieser Frage ...) Wenn ich mich einem "jungen Hüpfer" anvertrauen sollte, gibt es da etwas, auf das ich achten sollte?


Klar, jeder fängt mal an, aber hast du während deiner Ausbildung auch schon Azubis gehabt? Klingt das nicht irgendwie paradox? Wenn jemand selber noch lernt, erst selber praktische Erfahrung sammeln muss um sie weiterzugeben, dem Schüler alles zu vermitteln was er zum Singen, zum Auftreten braucht, kann ich das nicht akzeptieren.

Es gehören pädagogische Fähigkeiten zum Unterrichten, auch Menschenkenntnis und auch etwas Psychologie. Das alles kommt dann, wenn der Unterrichtende selber weiß wo es lang geht. Man kann so viel falsche machen und das ist sehr schwer wieder richtig zu biegen.

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BeitragVerfasst: 31.08.2011, 11:51 
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Hallo Raupe,

ich würde mal einfach die qualifizierten GL im Bund für Gesangspädagogen kontaktieren, die für Dich von der Entfernung in Frage kommen.
Dann wirst Du sicher auch schnell heruasfinden, ob sie Deinen Vorstellungen und Deinen Möglichkeiten entsprechen und ob die Chemie stimmt, merkst Du auch sehr schnell, du bist ja sicherlich sensibel genug dafür.

Falls in Deiner neuen Gegend kein qualif. GL dabei ist kannst Du auch inserieren.....und dann gilt das Selbe....

Ich wünsche Dir viel Glück!


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BeitragVerfasst: 31.08.2011, 12:18 
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die Gesangslehrer im Bund Deutscher Gesangspädagogen, dem ich auch angehöre, müssen mindestens 5 Jahre unterrichtet haben und neuerdings einen Hochschulabschluß vorweisen. Doch das ist kein Freibrief für einen guten Lehrer.

Es gibt solche und Strolche.. big_lala big_haare

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BeitragVerfasst: 31.08.2011, 12:45 
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Hallo liebe musika,

das kann ich nur bestätigen....deshalb meine ich einfach, sich die "Leute" genau anzuschauen.... es gibt leider auch viele "Möchtegerne"!

@ Raupe noch: für mich wäre es noch sehr wichtig, dass man eine unverbindliche Probestunde machen kann...und wenn man keine professionellen Absichten mit dem Singen hat, sollten die Anzahl der Sunden, bsp. im Monat, flexibel sein....


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BeitragVerfasst: 31.08.2011, 13:29 
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Hallo Raupe,

vieles wurde schon gesagt. Letztendlich würde ich wirklich bei mehreren Lehrern eine Probestunde machen, um zu sehen, ob ihr miteinander zurecht kommt und ob du mit seiner/ihrer Methode etwas anfangen kannst. Ich habe vor ca. einem Jahr auch nach einem neuen Lehrer gesucht und hatte dann das Glück, dass es gleich beim ersten Mal perfekt passte. (Aber mittlerweile weiß ich ja auch besser, worauf ich achten muss und was ich vom Unterricht erwarte).

Mein GL unterrichtet nun zufällig an einer Hochschule und ich finde ihn wie gesagt super. Eine Regel, dass Hochsschullehrer besonders gut seinen oder besonders schlecht (es wird ja auch viel über Hochschuldozenten geschimpft....) kann man aber nicht aufstellen.

Ein Hochschulabschluss muss mE aber nicht sein, aber eine gewisse Erfahrung sollte doch vorhanden sein, sprich, ich sollte mir zumindest über meine eigene Technik soweit im Klaren sein, dass ich da keine größeren Baustellen mehr zu bearbeiten habe und das auch einigermaßen einfach und anschaulich erklären kann. Oder wie Musika sagte "man sollte selbst wissen, wo es lang geht".

Ein Wort noch zur schwedisch-italienischen Schule. Das Folgende ist natürlich nur meine ganz persönliche Einschätzung, aber von all den "Methoden" die so durch die Gesangswelt geistern, kann ich mit dieser Schule oder besser Tradition an meisten anfangen. Ich habe z. B. zwei Kurse bei Gilles Denizot besucht, der sich an dieser Schule orientiert und davon sehr profitiert.
Mein jetziger Lehrer hat mir zwar noch nicht verraten, nach welcher Schule er lehrt (wenn überhaupt, vielleicht will er sich auch nur nicht zu sehr festlegen), aber ich meine doch vieles wieder zu erkennen, was auch in der schwedisch-italienischen Schule Thema ist. Und bisher tut mir das sehr gut.

Ich hoffe, das hilft dir erstmal ein wenig weiter.

Liebe Grüße

Vitellia

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Zuletzt geändert von Octaviane am 31.08.2011, 19:50, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 31.08.2011, 19:16 
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Hallo Ihr Lieben!

Vielen Dank für die Gedanken und die Bestätigung meines Bauchgefühls, das ich bezüglich der Suche habe.

Die eine GL am neuen Ort habe ich auch bereits über den Bundesverband gefunden. Sie bringt auf den ersten Blick sehr viel von dem mit, was ich suche. Aber wie Musika schrieb, ist die Mitgliedschaft eben leider nicht eine Qualitätsgarantie (wie vermutlich auf irgendeine Weise in jedem Beruf). Und es gibt auch genügend GLs, die selber auf der Hochschule an - für sie - falsche Dozenten geraten sind.

Nachträglich fiel mir zu meiner Liste auch noch ein, dass ich es wichtig finde, wie die GL selber singt (oder mal gesungen hat). Manche singen einfach nicht nach meinem Geschmack und das möchte ich nicht übernehmen (ich denke da z. B. an einen Sopran, der dermaßen kopfig klang, dass ich dachte, sie mögen doch lieber tiefere Töne singen, die klingen schöner). Dank der Internetseiten kann man ja oft schon mal vorab "probehören". :-)

... und offene Klassen von Zeit zu Zeit wären toll. Wenn ich etwas höre verstehe ich oft besser, als wenn ich es selber nur mache.

Nach einer (oder mehreren) Probestunde(n) werde ich mehr wissen. Ich bin auch gerne bereit, für die Probestunde zu zahlen. Ich habe schon mal bei einer vorgesungen, die sich die Probestunde (mit einer geringen Gebühr) vergüten lässt. Für mich ist das okay. Ich habe aus der Stunde viel mitgenommen und bin dann auch bereit, dafür zu zahlen.

Der Hinweis mit den flexiblen Stunden war gut und mir wieder entfallen. Da ich in den Schulferien nicht in den Urlaub fahre, würden dann noch mehr Stunden ausfallen und ich halte langen Pausen nicht (für mich) sinnvoll. Auch bin ich beruflich ab und zu unterwegs und wäre für etwas flexible Tage dankbar.

Liebe Oktaviane, vielen Dank für Deine Einschätzung zu der schwedisch-italienischen Tradition. Das werde ich mir auf jeden Fall mal ansehen.

So, nun habe ich ganz viele Wünsche auf einmal und begebe mich optimistisch und gespannt im Oktober vor Ort auf die Suche. Bis dahin genieße ich aber noch meine "alte". big_lala

Liebe Grüße

Raupe

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BeitragVerfasst: 31.08.2011, 19:59 
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Hallo Raupe,

Zitat:
Liebe Oktaviane, vielen Dank für Deine Einschätzung zu der schwedisch-italienischen Tradition. Das werde ich mir auf jeden Fall mal ansehen.


Gern geschehen :-) Letztendlich muss sich ja jeder selbst ein Bild davon machen, mit welcher Methode man am Besten klar kommt und oft gibt es ja bei ganz verschiedenen Ansätzen Aspekte, die man vielleicht für sich nutzen kann. Mir ist es z. B. wichtig, dass ich etwas sinnvoll finde und mich bei der Anwendung wohl fühle (und es sollte mich natürlich auch weiterbringen).

Dann wünsche ich Dir viel Erfolg bei Deiner Suche.

LG

Octaviane

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Ich stelle nach nunmehr siebzehnjähriger Erfahrung im Unterrichten fest, dass es d i e Methode nicht gibt, dass ich mich stattdessen auf das lernende Gegenüber einzustellen habe. Was bei dem Einen Erfolg versprechend ist, kann beim Anderen zum Flop werden, was allerdings nicht bedeutet, dass man nach dem Beliebigkeitsprinzip vorgehen sollte. Ich habe mir stets aus den jeweiligen Lehransätzen das mir plausibel Erscheinende heraus gesucht, ob es nun funktionales Stimmtraining oder gar ansatzweise Tersulogie sein mag. Das Rad ist seit den Erkenntnissen der " alten Italiener " nie mehr neu erfunden worden. Deren intuitiv erlangtes Wissen um die Stimme wird inzwischen durch die Forschung bestätigt. Ich behaupte : Wer den kompletten Vaccai beherrscht, kann singen !

Ciao. Ospite big_ok


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stimmt, das Rad ist nie neu erfunden worden. Er kommt auf die Erklärung an, alle meinen dasselbe, viele erklären es anders und so, dass es der Schüler versteht. Wie auch immer der Lehrer SEINE Methode ausdrückt, es ist im Prinzip immer dasselbe.

Der eine Schüler braucht Bilder, der andere Schüler wissenschaftliche Erklärung, Theorie. Wenn man auf den einzelnen Schüler eingeht, gibt es kaum Probleme.

Ich glaube, dass ich mit MEINER Technik meine Schüler gut unterrichtet habe und ich kann mit Stolz auf ehemalige Schüler blicken, die heute an großen Bühnen im In- und Ausland singen.

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ospite hat geschrieben:
Ich behaupte : Wer den kompletten Vaccai beherrscht, kann singen !

Ciao. Ospite



Ich hab den im Schrank stehen...zählt das auch
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Mama2009 hat geschrieben:
ospite hat geschrieben:
Ich behaupte : Wer den kompletten Vaccai beherrscht, kann singen !

Ciao. Ospite



Ich hab den im Schrank stehen...zählt das auch
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Er ist wirklich gut, du solltest damit arbeiten. big_lala

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Wenn Du lange genug wartest, liebe Mama 2009, fängt der Schrank zu singen an.
Du solltest ihm zuvor kommen.....

Ciao. Ospite big_aergern


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ospite hat geschrieben:
Wenn Du lange genug wartest, liebe Mama 2009, fängt der Schrank zu singen an.
Du solltest ihm zuvor kommen.....

Ciao. Ospite



Nicht ohne meinen GL....
Und der macht gerade Schubert mit mir (oder er versucht es zumindest mal).

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Mama2009


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BeitragVerfasst: 01.09.2011, 10:46 
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ospite hat geschrieben:
Ich stelle nach nunmehr siebzehnjähriger Erfahrung im Unterrichten fest, dass es d i e Methode nicht gibt, dass ich mich stattdessen auf das lernende Gegenüber einzustellen habe. Was bei dem Einen Erfolg versprechend ist, kann beim Anderen zum Flop werden, was allerdings nicht bedeutet, dass man nach dem Beliebigkeitsprinzip vorgehen sollte. Ich habe mir stets aus den jeweiligen Lehransätzen das mir plausibel Erscheinende heraus gesucht, ob es nun funktionales Stimmtraining oder gar ansatzweise Tersulogie sein mag. Das Rad ist seit den Erkenntnissen der " alten Italiener " nie mehr neu erfunden worden. Deren intuitiv erlangtes Wissen um die Stimme wird inzwischen durch die Forschung bestätigt. Ich behaupte : Wer den kompletten Vaccai beherrscht, kann singen !

Ciao. Ospite big_ok



Lieber ospite,

genau das wollte ich mit meinem zweiten, ergänzenden Beitrag sagen. Man kann es auch so sagen, gerade weil die schwedisch-italienische Schule auf den Erkenntnissen der "alten Italiener" aufbaut, kann ich persönlich für mich da am meisten rausziehen, versuche aber trotzdem immer ein offenes Ohr und Auge auch für andere Ansätze zu haben. Und letztendlich vertraue ich in erster Linie eh meinem Lehrer und versuche auf mein Gefühl und den gesunden Menschenverstand zu hören.

Was nun allerdings den Vaccai angeht, muss ich ja gestehen, dass ich ihn nie wirklich studiert habe . Ob ich trotzdem singen kann (oder zumindest auf einem guten Wege bin), sollen freilich andere beurteilen. Vielleicht hätte ich das Singen ja schneller erlernt, wir werden es nie erfahren ... big_baden

Liebe Grüße

Octaviane

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BeitragVerfasst: 01.09.2011, 11:16 
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Liebe Octaviane,
dafür, dass man / frau auch ohne Vaccai singen kann, bist Du der beste Beweis!
Und doch ist in diesem schmalen Büchlein alles drin, was für den klassischen Gesang relevant ist. Wer sich bewusst mit dieser Metodo pratico auseinandersetzt, hat m. E. die Gewähr dafür, einen der " alten Italiener " auf dem Königsweg zum Singen erfolgreich zu begleiten. Welche Tücken sich in den einzelnen Lektionen verbergen, entdeckt der angehende Schüler bereits im ersten Liedchen, das so harmlos daher zu kommen scheint und doch zu den schwierigsten Lektionen gehört ( Manca sollecita / Die Tonleiter ).
Wer dann schließlich die Nr. XV gekonnt bewältigt, darf sich zufrieden zurück lehnen....

Ciao. Ospite big_schaukelstuhl


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BeitragVerfasst: 01.09.2011, 13:03 
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ospite hat geschrieben:
. Welche Tücken sich in den einzelnen Lektionen verbergen, entdeckt der angehende Schüler bereits im ersten Liedchen, das so harmlos daher zu kommen scheint und doch zu den schwierigsten Lektionen gehört



Amen!
Was hab ich mir beim "Come il candore" einen abgebrochen....

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BeitragVerfasst: 05.09.2011, 18:40 
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Oh, den lieben Vaccai habe ich auch angefangen, und glaube, bis zu der Lektion VIII gekommen. Dann musste ich ganz schnell anfangen, mein Repertoir auszubauen, und Vaccai ist LEIDER auf der Strecke geblieben. Aber er hilft mir auch so: z.B. bei einer Arie habe ich sehr viele Oktavsprünge, da erinnere ich mich immer an den entsprechenden Vaccaistück (Quell' onda)...
Aber mein Lieblingsstück war immer Bella prova (Sextensprünge). :) :)

:kaffee
Grüße,
Petronella

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It's the possibility of having a dream come true that makes life interesting. (Paulo Coelho, The Alchimist)


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