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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Hobby: Singen
BeitragVerfasst: 16.12.2014, 16:23 
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So, alles überprüft und bestens in Ordnung.
Ich bin erst einmal erleichtert, aber hatte es eigentlich auch nicht anders gedacht ... big_baden


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Hobby: Singen
BeitragVerfasst: 16.12.2014, 17:06 
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Silvieann hat geschrieben:
So, alles überprüft und bestens in Ordnung.
Ich bin erst einmal erleichtert, aber hatte es eigentlich auch nicht anders gedacht ... big_baden


Na prima, dann kannst Du mit gutem Gewissen üben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Hobby: Singen
BeitragVerfasst: 07.07.2015, 14:03 
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Ich finde den Thread nicht mehr, aber es gab mal eine Überlegung, ob ich für eine Chorprobe oder so mal in den Sopran wechseln könnte. Dazu kann ich jetzt schreiben, dass das nicht geht.
Bei uns im Chor werden zarte Bach-Sopranstimmen gern gehört. Heißt: möglichst klar, nicht zu viel Vibrato. Kann ich auch gut verstehen, klingt dann in der Gruppe auch schön rein und klar.


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 Betreff des Beitrags: Chortauglichkeit?
BeitragVerfasst: 17.08.2015, 22:52 
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Sodele, nach meinem Workshopbesuch zweifle ich jetzt mehr und mehr an meiner Chortauglichkeit ...
Eigentlich sollte es kein Problem sein, der Chorleiter will eigentlich genau, dass wir offen singen, -zumindest, was er so sagt beim Einsingen- lockere Zunge, lockeres Kinn, nach vorne singen und so weiter und so fort. Jedes Mal ganz viele Lockerungsübungen vorneweg.

Aber nach der Chorprobe heute scheint mir, dass sich bei mir durch den Workshop etwas öffnet und ich viel offener singen kann als früher. Gut, den Text krieg ich dann nicht so schnell hin ... na ja ... kann man ja schließlich auch nicht erwarten, dass man Text beim ersten Mal vom Blatt singen richtig liest, wenn man noch mit den Tönen beschäftigt ist, oder?

Aber irgendwie scheine ich damit zu laut zu sein. Das ist nicht gewünscht. Es geht auch (im Moment noch) nicht leise, zumindest nicht richtig leise. Und irgendwie schien es mir, als ob an manchen Stellen nur ich noch singe und die anderen in meiner Stimmgruppe nur noch hauchen.
Der Chorleiter hat extra einmal betont, dass sich keiner heraushören solle - oder so ähnlich, genau weiß ich den Wortlaut nicht mehr. Na ja, ich habe mich heute deutlich herausgehört. Und einige Blicke von Sängerinnen aus dem Sopran fand ich auch seltsam oder merkwürdig. Außerdem hat der Chorleiter an mehreren Stellen gesagt, dass wir leiser singen sollten.

Mir persönlich gefällt die Entdeckung der eher offenen Stimme im Moment. Das geht soweit, dass ich sogar in Kauf nehme, die Töne nicht richtig zu treffen. Ich möchte meine Stimme gern weiter ausbauen, und das geht nunmal nicht klein klein.

Außerdem hätte ich heute liebend gerne im Sopran mitgesungen. Da sind einfach die schöneren bzw. eingängigeren Melodien. Wir haben demnächst ein gemeinschaftliches Singen mit vielen Chören - vielleicht könnte ich da mal im Sopran mitsingen? Blöd nur, wenn ich dann nur den Alt geübt habe. Außerdem habe ich sowieso nicht so eine hohe Stimme.

Hach, ich werde wohl mal meine Gesangslehrerin fragen, was sie meint ...

Der Chor ist halt für mich eine Gelegenheit, regelmäßig zu singen. Wenn das nicht wär, würde ich's vielleicht ganz lassen. Was aber, wenn ich jetzt nicht mehr stimmlich zum Chor passe? Ich meine, das ganze Drumherum war noch nie meins. Kuchen backen und Marmeladen kochen kann ich auch nicht besonders gut, Bier und Wein trink ich eigentlich selten ... und quatschen tu ich lieber mit Freundinnen, die singen aber zum größten Teil nicht. Also bleibt wirklich nur das Singen, weshalb ich in den Chor gehe. Aber ohne Chor fehlen mir einfach die Möglichkeiten zu singen ...

Bin ich noch chortauglich?


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Hobby: Singen
BeitragVerfasst: 17.08.2015, 23:04 
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Hallo Silvieann,

der Workshop hat dir gezeigt was in dir steckt und das ist sicher keine Chorstimme. Du hast sooo viel Potenzial was schlummert, es wird schwer sein dich im Chor anzupassen. Richtig wäre für dich ein Opernchor oder zuerst der Extrachor an der Oper, dort wirst du deinesgleichen finden und dich auch wohl fühlen.

Irgendwann wirst du den Chor verlassen müssen, deine Stimme passt einfach nicht in einem Laienchor, du wirst es selber merken und dir nicht sagen lassen, du seist zu laut. Mach weiter wie im Workshop, du bist auf dem richtigen Weg.

big_applaus

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 Betreff des Beitrags: Re: Chortauglichkeit?
BeitragVerfasst: 17.08.2015, 23:30 
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Silvieann hat geschrieben:
Was aber, wenn ich jetzt nicht mehr stimmlich zum Chor passe? Ich meine, das ganze Drumherum war noch nie meins. Kuchen backen und Marmeladen kochen kann ich auch nicht besonders gut, Bier und Wein trink ich eigentlich selten ... und quatschen tu ich lieber mit Freundinnen, die singen aber zum größten Teil nicht. Also bleibt wirklich nur das Singen, weshalb ich in den Chor gehe. Aber ohne Chor fehlen mir einfach die Möglichkeiten zu singen ...

Bin ich noch chortauglich?


Ich denke, ja. Du musst nur den richtigen Chor finden. Das muss nicht unbedingt der Extrachor der Oper sein, es soll tatsächlich auch noch andere gute Chöre geben.
Wenn bei Deinem jetzigen Chor der Fokus eher auf Geselligkeit liegt, so liest sich das oben für mich, wirst Du auf Dauer nicht glücklich werden dort. In "meinen" Chören "muss" ich bestenfalls einmal pro Jahr oder so etwas beisteuern, evtl. bei den Ganztagesproben, das war es dann aber auch. Dafür wird mir auch nicht vorgeworfen, ich stäche heraus. Ich habe allerdings zu "Chorstimme" und "Solostimme" eh so meine eigene Meinung. Ich bin gewöhnt, dass unsere Solisten aus dem Chor heraus singen und normalerweise sticht da gar nichts, das mischt sich schon. Selbst wenn professionelle Solisten mitsingen, passt das i.d.R. Ich glaube ja, da hängt auch viel vom Chor ab...

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Viele Grüße
Monika


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 Betreff des Beitrags: Re: Chortauglichkeit?
BeitragVerfasst: 17.08.2015, 23:35 
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moniaqua hat geschrieben:
Silvieann hat geschrieben:
Was aber, wenn ich jetzt nicht mehr stimmlich zum Chor passe? Ich meine, das ganze Drumherum war noch nie meins. Kuchen backen und Marmeladen kochen kann ich auch nicht besonders gut, Bier und Wein trink ich eigentlich selten ... und quatschen tu ich lieber mit Freundinnen, die singen aber zum größten Teil nicht. Also bleibt wirklich nur das Singen, weshalb ich in den Chor gehe. Aber ohne Chor fehlen mir einfach die Möglichkeiten zu singen ...

Bin ich noch chortauglich?


Ich denke, ja. Du musst nur den richtigen Chor finden. Das muss nicht unbedingt der Extrachor der Oper sein, es soll tatsächlich auch noch andere gute Chöre geben.
Wenn bei Deinem jetzigen Chor der Fokus eher auf Geselligkeit liegt, so liest sich das oben für mich, wirst Du auf Dauer nicht glücklich werden dort. In "meinen" Chören "muss" ich bestenfalls einmal pro Jahr oder so etwas beisteuern, evtl. bei den Ganztagesproben, das war es dann aber auch. Dafür wird mir auch nicht vorgeworfen, ich stäche heraus. Ich habe allerdings zu "Chorstimme" und "Solostimme" eh so meine eigene Meinung. Ich bin gewöhnt, dass unsere Solisten aus dem Chor heraus singen und normalerweise sticht da gar nichts, das mischt sich schon. Selbst wenn professionelle Solisten mitsingen, passt das i.d.R. Ich glaube ja, da hängt auch viel vom Chor ab...


Naja, du hast Silvieann nicht erlebt und kannst es weniger beurteilen, sie hat eine große Stimme und wird in jedem Chor Probleme haben, es sei denn, es ist ein Profichor. Jeder Laienchor wird für eine solche Stimme unterqualifiziert sein. Glaub mir, ich kann es beurteilen.....

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 Betreff des Beitrags: Re: Chortauglichkeit?
BeitragVerfasst: 18.08.2015, 09:01 
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musica hat geschrieben:
Naja, du hast Silvieann nicht erlebt und kannst es weniger beurteilen, sie hat eine große Stimme und wird in jedem Chor Probleme haben, es sei denn, es ist ein Profichor. Jeder Laienchor wird für eine solche Stimme unterqualifiziert sein. Glaub mir, ich kann es beurteilen.....


Silvieanns Stimme kann ich sicher nicht beurteilen, das stimmt schon. Aber ich habe doch schon einiges an Chören und Solisten gehört inzwischen und kann mir zum einen nicht vorstellen, dass es keine guten Laienchöre gibt, zumal ich schon ein paar kenne. Zum anderen kriege ich das mit diesem Chorklang, wo nur ja keine Stimme hervorstechen soll, nicht auf die Reihe, bzw. diese ominöse Einteilung in Chorstimme/Solostimme, über die ich nun in Foren schon öfter gestolpert bin.

Erstens hat doch jeder Chor seinen spezifischen Klang, der sich aus dem der Mitglieder zusammensetzt. Zweitens habe ich inzwischen schon einige Chöre aus dem Umkreis hier (ca. 1 Std. südlich von München) gehört, auch Chöre, in welchen SängerInnen sind, die daneben durchaus viel solistisch unterwegs sind. Letztens hat tatsächlich einmal ein Mädel aus einem Chor auffällig hörbar herausgestochen, das hat aber nicht wirklich gestört. Der Chor war relativ klein, ein Jugendchor aus dem Gymnasium. Sonst mischen sich aber auch Solostimmen unter den Chorklang und ich habe nun wirklich schon einige SolistInnen gehört, die anderenorts in einem Profichor singen...

Extrachor ist toll, aber es ist auch eine Riesen-Verpflichtung. Ich kenne einen, der im Extrachor der Staatsoper singt und der ist, gerade um die Aufführungszeit herum, gut eingespannt. Und an der Staatsoper komm das doch ziemlich oft vor... Ich weiß, was unsere vergleichsweise kleine Oper vor Ort für ein Aufwand für die Chorsänger ist, obwohl es nur fünf Aufführungen und eine einzige Oper pro Jahr gibt. Das schaffe ich gerade noch und selbst hier war ich mir dieses Jahr nicht sicher, dass ich mitsingen wollte. Es ging, weil der Chor wirklich wenig zu tun hatte, aber wenn ich nicht extra angesprochen worden wäre, ich hätte es von mir aus dieses Jahr nicht gemacht mangels Zeit. Und, ich weiß nicht, wie Silvieann drauf ist, aber Opernchor bedeutet auch, dass man auf der Bühne steht und darstellen muss, das ist vielleicht auch nicht jedermanns Sache. Auch wenn Du "nur" im Chor bist, oder im Extrachor, Du kannst nicht einfach konzertant "dumm" auf der Bühne stehen.

Ich hatte Silvieann gedanklich irgendwo im Münchner Raum eingeordnet. Dort gibt es soweit ich weiß einige ambitionierte Laienchöre, wo auch große Stimmen ihren Platz finden. Ihren Fragen nach würde ich vermuten, dass sie ggf. ein Vorsingen dort locker packen würde.

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Monika


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Hobby: Singen
BeitragVerfasst: 18.08.2015, 11:21 
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Nun muss man aber auch sagen, dass, nur weil jemand häufig solistisch unterwegs ist, er oder sie nicht zwangsläufig eine "große" Stimme haben muss. Gerade in der Kirchenmusik sind nach meinen Erfahrungen - zumindest im Laien- bis semiprofessionellen Bereich - häufig doch eher zartere, schlankere Stimmen gewünscht (Ausnahmen gibt es natürlich immer). Das soll jetzt keine Wertung sein, sondern einfach nur darauf hinweisen, dass es unterschiedliche Arten von (Solo-)Stimmen gibt.

Silvieann, ich habe dich ja auch im Workshop erlebt und tendiere ebenfalls, wenn du es mir gestattest, zu Musikas Einschätzung, dass du, wenn du deine Stimme weiter ausbilden lässt, in den allermeisten (Laien-)Chören Probleme bekommen wirst. Und ich spreche aus eigener Erfahrung, wenn ich sage, dass es auf Dauer nicht gut ist, eine größere Stimme künstlich klein zu halten, um sich irgendeinem Klang anzupassen . (Viele meiner stimmlichen Baustellen haben daher gerührt, dass ich mich künstlich zurück genommen habe und nicht etwa daher, dass ich forcieren würde. Mittlerweile habe ich das, glaube ich, einigermaßen überwunden, muss aber immer mal wieder darauf achten, nicht in alte Muster zu verfallen. Das nur als Erfahrungsbericht einer ebenfalls "nicht unbedingt kleinen Stimme" ;) )

Ich hatte nun das Glück, ein sehr nettes Quartett zu finden, bei dem zumindest zwei von uns auch nur "eingeschränkt bis nicht chortauglich" sind. Vielleicht wäre so etwas für dich irgendwann auch ein gangbarer Weg :)

Liebe Grüße

Octaviane


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Hobby: Singen
BeitragVerfasst: 18.08.2015, 12:56 
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kann mich Octaviane voll anschließen. :92

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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Hobby: Singen
BeitragVerfasst: 18.08.2015, 13:04 
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Octaviane hat geschrieben:
Nun muss man aber auch sagen, dass, nur weil jemand häufig solistisch unterwegs ist, er oder sie nicht zwangsläufig eine "große" Stimme haben muss.


Das habe ich auch weder geschrieben noch gemeint.

Dass große Stimmen schier nochmal eine Extraportion Ärger haben können, ist mehr sehr bewusst, das darfst Du mir gern glauben. Und wenn es nur der "Neid der Besitzlosen" ist (die mitunter gar nicht einmal wahrhaben wollen, was für einen Schatz sie da haben mit ihren leichten, perlenden Stimmen). Nichtsdestotrotz gibt es Chöre, die damit umgehen können, auch im Laienchorbereich. Es singen auch nicht unbedingt leichte, zarte Stimmen hier die Sopransoli :). Zumindest in meiner Gegend; vielleicht gibt es da ja irgendwie ein Nord-Süd-Gefälle :n66:

Wir sind uns absolut einig darin, dass es nicht gut ist, die Stimme mit irgendwelchen Winkelzügen künstlich zu verkleinern, nur, damit man zum Chor passt. Entweder der Chor kann die große Stimme ab oder er passt halt nicht. Die Kunst ist dann, etwas passendes zu finden. Egal ob Chor, Opernchor, Ensemble oder sonst etwas, es muss eben erlaubt sein, die Stimme auszusingen. Alles andere macht auf Dauer keinen Spaß.

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Monika


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Hobby: Singen
BeitragVerfasst: 18.08.2015, 14:06 
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Zitat:
Wir sind uns absolut einig darin, dass es nicht gut ist, die Stimme mit irgendwelchen Winkelzügen künstlich zu verkleinern, nur, damit man zum Chor passt. Entweder der Chor kann die große Stimme ab oder er passt halt nicht. Die Kunst ist dann, etwas passendes zu finden. Egal ob Chor, Opernchor, Ensemble oder sonst etwas, es muss eben erlaubt sein, die Stimme auszusingen. Alles andere macht auf Dauer keinen Spaß.



Diesem Satz kann ich mich vorbehaltlos anschließen. big_ok

Ferner möchte ich anmerken, dass es mir fern liegt, hier irgendwelche Pauschalisierungen anzustellen. Sicher gibt es auch Kirchenmusiker, die gern mit größeren Stimmen arbeiten, ob nun im Norden oder Süden. ;) Letztendlich ist es, wie so vieles im Gesang, Geschmackssache :)

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„Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“
(T. Fontane)

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http://www.sopranodrama.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Hobby: Singen
BeitragVerfasst: 20.08.2015, 22:24 
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Liebe Silviann,

da ich Dich auch hören durfte, mal noch eine Meinung:
ich finde, in einen Laienchor, wo relativ wenig menschen sind oder wo die Sopräne mit der dünnen Stimme singen, wohl Du keinen guten Platz haben wirst.
Wenn, dann nur im Alt - oder im Tenor???
Keinesfalls Sopran, ich glaube, auch wenn Du die Töne sauber aussingen könntest - in der Regel haben Chorleiter einen Ideal im Kopf, wie das Stück insgesamt klingen soll, da wird wohl deine Stimme nicht so gut passen.

Extra-Chor in der Oper finde ich zwar eine tolle Möglichkeit, aber ich finde, das wäre jetzt noch etwas zu früh für Dich, weil Deine Stimme noch nicht ausgebildet genug ist um die Feinheiten, die dort gewünscht sind, umzusetzen. Ich weiss natürlich nicht, wie es in deiner Umgebung das ist, aber in dem Extra-Chor, wo ich selber singe, ist eine gut ausgebildete Stimme definitiv erwünscht, in der letzten Zeit werden sogar nur noch neue aufgenommen, die an der hiesigen Musikhochschule studiert haben... :(

Was ich aber noch super gut finden würde, wenn Du ein richtig großes Chor finden würdest, wo einfach durch die Menschenmasse du deine Stimme frei laufen lassen kannst.

Weil das ist was zählt: wenn Du singst, musst du dich freilassen können, um es genießen zu können.
Das ist, was ich Dir wünsche: dass Du deine tolle große Stimme richtig kennen und genießen lernst und kontrolliert unkontrolliert sein kannst :)

ganz liebe Grüße von
Christine

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It's the possibility of having a dream come true that makes life interesting. (Paulo Coelho, The Alchimist)


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Hobby: Singen
BeitragVerfasst: 21.08.2015, 08:34 
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Oder eben die ganz andere Variante: Ein kleines Ensemble, bei dem es auf jede Stimme ankommt. Nach den Anpassungsproblemen sind wir in unserem Vocalensemble mittlerweile auf einem guten Weg. Der Sopran wird häufig geteilt, wobei ich "etatmäßig" den ersten Sopran alleine singe; inzwischen sind vier Männer im Baß, was unserem Chorleiter erlaubt, dem Tenor beizuspringen. Nur der Alt macht noch ein paar "Sorgen" - da bräuchten wir dringend noch jemanden mit einer starken, sicheren Stimme. Für Dich, Silvieann, wäre wahrscheinlich die Variante "Zweiter Sopran alleine" sinnvoll.

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Gruß, Astrid

Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen. (A. Schweitzer)


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Hobby: Singen
BeitragVerfasst: 21.08.2015, 11:05 
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Huhu zusammen!
Keine Angst, Extrachor oder sonst ein ähnlicher Chor ist für mich derzeit keine Option. Ich muß ja erst einmal mein Leben auf die Reihe bekommen ...
Ich habe inzwischen auch mit meiner Gesangslehrerin gesprochen. Sie hat meinen Stimmumfang nach unten hin getestet und meinte, dass ich auch die Tenorstimme im Laienchor mitsingen könnte, wenn Alt nicht mehr passen würde, unabhängig davon, welche Stimmlage ich sonst singe. Und ich finde, dass sie damit recht hat. Ich möchte aber trotzdem nicht in den Tenor wechseln ;)
Das nächste Chorevent, was bei uns ansteht, ist ein Singen mit einem Komponisten aus seinen Werken mit vielen anderen Chören gemeinsam, d.h., da werden über 400 Sänger und Sängerinnen erwartet. Die Stücke dafür proben wir im Moment im Chor. Urlaubsbedingt habe ich in den zwei Chorproben vor der letzten Chorprobe gefehlt, von daher weiß ich auch nicht, ob wir im Chor die Stücke der letzten Chorprobe zum ersten Mal im Chor gesungen haben oder nicht.
Na ja und in dem (zu kurzen) Workshop wurde mein Singen praktisch komplett umgestellt, aber alles auf laut, so dass meine Gesangslehrerin mir jetzt wird weiter vermitteln müssen, wie man das auch leise umsetzt. Außerdem meint meine Gesangslehrerin - und damit hat sie völlig recht -, wenn ich mich im Chor nicht wohlfühle oder auch meine, nicht so singen zu können, wie der Chorleiter das gerne hätte, sollte ich den Chorleiter darauf ansprechen. Wenn ich in der nächsten Probe also wieder das Gefühl habe, dann werde ich ihn einfach darauf ansprechen. Dann kann er ja sagen, ob er mich gemeint hat oder nicht. In einer 'normalen' Chorprobe sind wir so 50-60 Leute, wie üblich natürlich die meisten im Sopran und Alt. Und bei der letzten Probe hat sich in meinen Ohren der Sopran eher dünn oder substanzlos angehört. Ist vielleicht auch verständlich, nachdem ich jetzt gerade andere Stimmen ganz frisch im Ohr hatte ... und vielleicht waren es auch ganz neue Stücke, die wir da geprobt haben, da geht dann auch jeder eher vorsichtiger heran.
Wenn der Chor nichts mehr für mich sein sollte, werde ich wohl eher eine Weile aussetzen mit Chor, denn mehr Aufwand für den Chor zu betreiben, ist für mich im Moment nicht möglich.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Hobby: Singen
BeitragVerfasst: 21.08.2015, 11:23 
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Hallo Silvieann,

zunächst ist es wichtig deine Technik zu festigen, die Mittellage ist dabei sehr wichtig, um die Höhen und Tiefen darauf aufzubauen. Leise singen ist das Schwierigste überhaupt und das bedarf eben eine gute Technik und ein anges Training.

Wird schon..... big_lala

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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Hobby: Singen
BeitragVerfasst: 05.09.2015, 20:00 
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So, das Event mit dem Komponisten ist rum, es waren wohl so circa 700 Sänger und Sängerinnen da. Aber es war nicht öffentlich, sondern eher eine geschlossene Veranstaltung.
Da alle Chorsänger und -sängerinnen der Umgebung eingeladen waren, dachte ich, das sei auch eine gute Gelegenheit, sich mal umzuhören, welche anderen Chöre noch so in meiner (sehr geringen) Reichweite sind. Und siehe da, ich habe noch einen Chor gefunden, der ganz nahe von mir probt, da will ich am Mittwoch mal reinschnuppern, wenn mir nichts dazwischen kommt.

Na ja, und die erste Dame, die ich angesprochen habe, in welchem Chor sie denn sänge, stellte sich als Profi-Oratoriensängerin heraus, sie wollte halt sehr gerne den Komponisten mal persönlich erleben. Mußte ich ihr erst entlocken ... aber es war klar, dass sie nicht in dem Chor singt, den sie zuerst angegeben hatte, sonst hätte ich sie vorher schonmal gesehen ... Ich hab sie dann gleich auch nach ein paar Tipps für mich gefragt, aber das scheint nicht so einfach zu sein ...

Na ja, mal mehr zu dem Event, ich hab mich trotzdem gut gehört, trotz der etwa 700 Sänger, und um mich herum hab ich sehr wenig gehört. Dann habe ich in der Pause den Platz gewechselt, da war der Klang dann etwas besser, und ich konnte mehr von den anderen Stimmen hören, insbesondere eine ausgebildete Bassstimme, der Bassist hat sich aber sehr zurückgehalten, aber umso schwächer klang der restliche Bass.
Dass ich mich mal kurz zwischendurch in den Sopran umgesetzt hätte, wäre auch nicht gegangen, denn als ich in der Pause eine Freundin suchte, die auch kommen wollte und in ihrem Chor wohl Sopran singt, bin ich direkt belehrt worden, wo der Alt denn sitzt ... tststs ... nun, ich bin trotzdem weitergegangen und habe die Freundin gefunden.

Nun ja, nach diesem Event jetzt werden wir ein neues Programm starten, und da schau ich mal bei der nächsten Probe, wie sich das weiter gestaltet. Ist halt so, dass ich so langsam mehr in den Chor "hineinkomme" und auch die anderen mich kennen. Aber ich stelle auch fest, dass ich sehr gern solistisch singen würde, und das will ich auf jeden Fall weiterverfolgen.

Edit: Was ich noch vergessen hatte, nach diesem "Tag" Zurückhaltung mußte ich heute Abend erst mal in den Keller und mich "aussingen" - danach geht's mir schon viel besser ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Hobby: Singen
BeitragVerfasst: 05.09.2015, 21:20 
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Silvieann hat geschrieben:
Dass ich mich mal kurz zwischendurch in den Sopran umgesetzt hätte, wäre auch nicht gegangen, denn als ich in der Pause eine Freundin suchte, die auch kommen wollte und in ihrem Chor wohl Sopran singt, bin ich direkt belehrt worden, wo der Alt denn sitzt ... tststs ... nun, ich bin trotzdem weitergegangen und habe die Freundin gefunden.

O mei, da waren aber Kleingeister unterwegs, oder? :)
Ich setze mich nach Möglichkeit immer an die Grenze zwischen Alt und Sopran, dann fällt es nicht so auf, wenn ich mit dem Sopran einsinge ;) Oder wechsle, was mitunter durchaus vorkommt (in einem Chor darf ich das bei Bedarf sogar mitten im Stück, da sind dann viele Pfeile in den Noten :D)

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Viele Grüße
Monika


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Hobby: Singen
BeitragVerfasst: 05.09.2015, 21:26 
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War vielleicht gar nicht bös gemeint ... sondern da wollte mir jemand bestimmt nur helfen.
Alt und Sopran waren diesmal durch Bass und Tenor getrennt, also wirklich an ganz anderen Teilen des Raumes.
Und eingesungen hab ich mich trotzdem die ganze Zeit mit, zum Einsingen hat es aber diesmal auch nicht geheißen, dass der Alt nicht singen dürfe, sondern daß jeder mitsingen dürfe, soweit er käme oder so. Zumindest hab ich es so verstanden. Aber das Einsingen ging sowieso nicht weit. Dafür ein paar eher gymnastische Übungen - sowas hasse ich auch ... Die Stücke lagen aber auch vom Tonumfang her sehr moderat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Hobby: Singen
BeitragVerfasst: 05.09.2015, 21:57 
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Silvieann hat geschrieben:
War vielleicht gar nicht bös gemeint ... sondern da wollte mir jemand bestimmt nur helfen.


Oder so :))

Zitat:
Alt und Sopran waren diesmal durch Bass und Tenor getrennt, also wirklich an ganz anderen Teilen des Raumes.


Gott, wie äußerst unpraktisch! Als, für so Springer. Wir stehen meist Alt links und Sopran rechts in der ersten und zweiten Reihe, dahinter dann die Männer, da reicht es nicht für zwei Reihen, leider. Da kann man dann in der Mitte ganz bequem zwischen Alt, Sopran und im allergrößten Notfall Tenor gut wechseln. Ggf. muss man zwischendurch ein, zwei Positionen weiterdiffundieren.

Zitat:
Und eingesungen hab ich mich trotzdem die ganze Zeit mit, zum Einsingen hat es aber diesmal auch nicht geheißen, dass der Alt nicht singen dürfe, sondern daß jeder mitsingen dürfe, soweit er käme oder so. Zumindest hab ich es so verstanden. Aber das Einsingen ging sowieso nicht weit. Dafür ein paar eher gymnastische Übungen - sowas hasse ich auch ... Die Stücke lagen aber auch vom Tonumfang her sehr moderat.


Ja, das mag ich auch am liebsten, wenn man eigenverantwortlich hoch gehen darf. Und die Gymnastik mag ich auch nicht gern. Es mag zwar vielleicht sinnvoll sein, aber Sport mach ich dann doch lieber extra und dann gescheit.

_________________
Viele Grüße
Monika


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