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BeitragVerfasst: 05.03.2019, 09:14 
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Ich habe bisher eigentlich alle Stücke zuerst in den Unterricht getragen. Ich hab sie vorher zu Hause vielleicht viel gehört, aber ich habe mich nicht getraut, sie selber zu lernen. (Kontext: ich hab erst ein Jahr Unterricht und hatte vorher mit Stimmproblemen zu kämpfen: sehr viel Luft, viel Heiserkeit.)

Jetzt hab ich vor einigen Wochen den Schemelli(-Bach-) Band gekauft. Auch den hab ich zuerst in den Unterricht gebracht, wir haben einige Lieder begonnen. Danach hab ich dann aber, weil sie mir so gut gefallen, zwei Lieder selber begonnen. Eines nur einmal durchgesungen, als ich grad mit einem Organisten in einer Kirche geprobt hab (die Gelegenheit war zu günstig...), das andere (Komm, süßer Tod) hab ich eine Woche lang recht intensiv geübt, bevor ich es dann im Unterricht rausgeholt hab.

Ich hab mir diese Lieder zugetraut, weil sie mir sehr liegen, vom Tonumfang recht angenehm zu singen sind und keine allzu schwierigen Stellen haben.
Auch meine Lehrerin hatte nichts Negatives gesagt, als ich meinte, dass ich das Lied schon mal begonnen hatte. (Sie meinte schon öfter, dass ich gut einschätzen könne, was mir liegt bzw. was ich bewältigen kann).
Und ich muss ehrlich sagen, es ist ein ziemlich gutes Gefühl, wenn man den Eindruck bekommt, "selbständiger" zu werden.

Frage an die LehrerInnen hier: wie seht ihr das, wenn eure Schülerinnen und Schüler quasi auf eigene Faust Stücke erarbeiten bzw. damit beginnen? Positiv? Skeptisch? Beides, weil vom Schüler abhängig?
Ist das langfristig das Ziel vom Gesangsunterricht, dass man sich Stücke selber erarbeitet und letztlich "nur" noch Feedback/Tipps für die Interpretation einholt?

An die SängerInnen: wie macht ihr das? Stück zuerst alleine probieren oder doch lieber zuerst mit der Lehrperson? Wann habt ihr begonnen, selbständiger zu arbeiten? Oder war das bei euch von Anfang an so?


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BeitragVerfasst: 05.03.2019, 16:58 
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Nelli_singt hat geschrieben:
Ist das langfristig das Ziel vom Gesangsunterricht, dass man sich Stücke selber erarbeitet und letztlich "nur" noch Feedback/Tipps für die Interpretation einholt??

Es liegt mir fern es lächerlich machen zu wollen, aber diese Frage kannst Du Dir doch eigentlich selbst beantworten? Das Ziel jeglichen Unterichts (egal welchen!) ist doch immer, daß man's irgendwann alleine kann, n'est ce pas..?
(Guck Dir doch mal auf youtube an, wie das so bei Meisterkursen abläuft)

Nelli_singt hat geschrieben:
An die SängerInnen: wie macht ihr das? Stück zuerst alleine probieren oder doch lieber zuerst mit der Lehrperson? Wann habt ihr begonnen, selbständiger zu arbeiten? Oder war das bei euch von Anfang an so?

Ich bin immer schon vorbereitet in den Unterricht gekommen. Von Anfang an. Stücke habe ich mir auch selber ausgesucht - wenn man vom obligaten Vaccai absieht. Hab' ich auch bei meinen Instrumenten so gemacht. Zum Töne zusammensuchen war mir der Unterricht zu schade...
Du hast doch als Schüler mehr vom Unterricht (auch wieder: jeglicher!), wenn Du Dich mit dem Stoff, der drankommt, vorher schon mal auseinangergesetzt hast.

Andererseits: Wenn Du als Anfänger gerade mal "Avvezzo a vivere" mehr schlecht als recht exekutieren kannst und dann mit einer fetten Verdi-Partie auftauchst, dann fällt das vermutlich unter die Kategorie "Größenwahn". Da wird Dir vermutlich jeder Lehrer was sagen. Aber wenn's passt... way not

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BeitragVerfasst: 05.03.2019, 18:04 
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T M Pestoso hat geschrieben:
Nelli_singt hat geschrieben:
Ist das langfristig das Ziel vom Gesangsunterricht, dass man sich Stücke selber erarbeitet und letztlich "nur" noch Feedback/Tipps für die Interpretation einholt??

Es liegt mir fern es lächerlich machen zu wollen, aber diese Frage kannst Du Dir doch eigentlich selbst beantworten? Das Ziel jeglichen Unterichts (egal welchen!) ist doch immer, daß man's irgendwann alleine kann, n'est ce pas..?


Das stimmt, diese Frage scheint etwas arg naiv. Ich hatte da mehrere Gedanken zu im Kopf und tat mir schwer mit dem Formulieren.
Zum einen den Amateur-, Hobbybereich. Ich kenne nicht wenige Gesangsschüler, die tatsächlich den Unterricht fürs Erarbeiten von Stücken nützen, nach wie vor. Die etwa Sachen, die sie in einem Chor singen, in den Unterricht nehmen, um es dort zu erarbeiten. Die haben gar nicht den Ehrgeiz, es mal selber zu können.

Zum anderen kenne ich etliche ProfisängerInnen, die nach wie vor Unterricht haben, LehrerInnen, Coaches. Der menschliche Körper ist das Instrument und da sich der Körper mit den Jahren verändert, muss nicht selten die Technik angepasst werden.
Also ganz unabhängig sind auch die nie. Jedenfalls nicht alle. Das ist vielleicht zu einem Teil auch Typsache: ich bin zum Beispiel niemand, der Sachen zu Hause mit Büchern lernt. Ich brauche den Austausch, den dialog, jemanden, der es mir erklären kann, mich korrigieren kann. Egal, ob Mathe, eine Sprache oder ein Instrument - ich bin alleine immer eher hilflos bzw. stoße ich schnell an Grenzen.

Zitat:
Ich bin immer schon vorbereitet in den Unterricht gekommen. Von Anfang an.


Dann hast du vermutlich gleich eine halbwegs brauchbare Technik gehabt? Bei mir lief stimmlich so viel falsch, dass ich die ersten paar Monate nur Übungen machte. Da war an selber vorbereiten nicht zu denken.
Zitat:

Stücke habe ich mir auch selber ausgesucht - wenn man vom obligaten Vaccai absieht. Hab' ich auch bei meinen Instrumenten so gemacht.


Bei dem Instrument ist es eine Mischung aus Selber vorschlagen und vorgeschlagen bekommen. Da hab ich aber auch ein weit höheres Niveau als beim gesang. Das läuft dann eher so ab, dass ich zu meiner Flötenlehrerin sag, du, ich möchte das und das erarbeiten.
Bei Anfängern ist es meiner Erfahrung nach vielen Lehrerinnen lieber, wenn sie die Literafur aussuchen. Für den gesang möchte ich das in Zukunft in einer schönen Mischung haben, mal meine Wünache, mal ihre Vorschläge.

Zitat:
Zum Töne zusammensuchen war mir der Unterricht zu schade...


Wirklich Töne zusammensuchen tu ich im Unterricht eh nie, weil ich die Stücke, die ich aussuche, ja sehr gut vom Hören kenne, auch wenn ich sie noch nicht gesungen hab. Und ich kann ganz gut vom Blatt musizieren, zumindest auf dem Niveau, das ich derzeit stimmlich / technisch schaffe.

Danke für deine Antwort! Das regt mich zum Nachdenken an und zum Deutlichmachen meiner eigenen Gedanken...


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BeitragVerfasst: 05.03.2019, 23:46 
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Nelli_singt hat geschrieben:
Frage an die LehrerInnen hier: wie seht ihr das, wenn eure Schülerinnen und Schüler quasi auf eigene Faust Stücke erarbeiten bzw. damit beginnen? Positiv? Skeptisch? Beides, weil vom Schüler abhängig?
Ist das langfristig das Ziel vom Gesangsunterricht, dass man sich Stücke selber erarbeitet und letztlich "nur" noch Feedback/Tipps für die Interpretation einholt?



Die Antwort zum langfristigen Ziel hast du ja schon von TM bekommen ;-) Schon das erreichen ja viele nicht, sie sind zufrieden damit, die Stücke im Unterricht zu lernen, die der Lehrer vorschlägt und/oder ihre Chorpartien dort zu lernen. Jedem das seine.

Ich find's immer gut, wenn Schüler von sich aus Stücke vorschlagen, die sie gern mal singen würden.
Bei Anfängern, noch dazu, wenns Stimmprobleme gibt/gab, möchte ich gern vorher die Richtung absprechen, den Rahmen abstecken, damit nicht Zeit in Literatur investiert wird, bei der ich dann ein Veto einlegen muß. Stichwort Verdi-Arie ;-) Und dann bin ich immer dankbar, wenn daheim vorbereitet wird und man nicht im Unterricht anfängt, die Töne zu lernen.


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BeitragVerfasst: 06.03.2019, 17:09 
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Nelli_singt hat geschrieben:
Zum einen den Amateur-, Hobbybereich. Ich kenne nicht wenige Gesangsschüler, die tatsächlich den Unterricht fürs Erarbeiten von Stücken nützen, nach wie vor. Die etwa Sachen, die sie in einem Chor singen, in den Unterricht nehmen, um es dort zu erarbeiten. Die haben gar nicht den Ehrgeiz, es mal selber zu können.

Wie Carrie sagte: Jedem das seine. Aber wer nicht den Willen hat, alleine Fahrrad fahren zu können, wird's nicht lernen...

Nelli_singt hat geschrieben:
Zum anderen kenne ich etliche ProfisängerInnen, die nach wie vor Unterricht haben, LehrerInnen, Coaches. Der menschliche Körper ist das Instrument und da sich der Körper mit den Jahren verändert, muss nicht selten die Technik angepasst werden.

Da liegt aber der Fokus woanders: Es schadet nie, sich Feedback geben zu lassen, andere Sichtweisen kennenzulernen und Anregungen zu holen.

Nelli_singt hat geschrieben:
Zitat:
Ich bin immer schon vorbereitet in den Unterricht gekommen. Von Anfang an.

Dann hast du vermutlich gleich eine halbwegs brauchbare Technik gehabt?

Nö. Aber den Text lernen und die Melodie so, daß man sie halbwegs auch ohne Begleitung hinkriegt und sich Gedanken machen über die Dynamik, die Artikulation und wo man sinnvollerweise atmet, kann man auch ohne Technik. Daß dann je nach Leistungsstand trotzdem mehr oder weniger große Lücken sind, die erst im Unterricht geschlossen werden, ist selbstverständlich. Aber man fängt dann nicht jedesmal wieder bei Null an.

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BeitragVerfasst: 07.03.2019, 07:30 
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Nelli_singt hat geschrieben:
Ist das langfristig das Ziel vom Gesangsunterricht, dass man sich Stücke selber erarbeitet und letztlich "nur" noch Feedback/Tipps für die Interpretation einholt?
Das habe ich noch nie aktiv gemacht; dafür nehme ich keinen Unterricht. Unterricht ist für mich Technik und am Anfang habe ich ausschließlich Vokalisen und Technik dort gemacht. Lieder habe ich schon immer selbstständig erarbeitet. Klar, Tips zur Interpretation nehme ich schon mit, wenn ich welche bekomme. Aber Ziel des Unterrichts ist das für mich nicht.
Nelli_singt hat geschrieben:
Zum anderen kenne ich etliche ProfisängerInnen, die nach wie vor Unterricht haben, LehrerInnen, Coaches. Der menschliche Körper ist das Instrument und da sich der Körper mit den Jahren verändert, muss nicht selten die Technik angepasst werden.
Das ist aber etwas anderes. Das ist Technik und die kann man anhand von Vokalisen üben oder eben in Lieder einbauen. Letzteres ist auch sinnvoll und imho nimmt man am meisten mit, wenn die Grundzüge des Liedes bekannt sind. Um die Interpretation mache ich mir da keine Gedanken, die kommt schon, wenn das Lied technisch da ist.

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BeitragVerfasst: 08.03.2019, 18:30 
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moniaqua hat geschrieben:
Das habe ich noch nie aktiv gemacht; dafür nehme ich keinen Unterricht. Unterricht ist für mich Technik und am Anfang habe ich ausschließlich Vokalisen und Technik dort gemacht.

Wenn das Dein Ziel ist und Du damit Erfolg hast, ist das in Ordnung. Ich frage mich nur, ob Du da nicht was verschenkst? Wenn Du z.B. Klavier im fortgeschrittenen Stadium lernst, geht's im Unterricht ja auch nicht (mehr) um Fingersatz und Handhaltung.

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BeitragVerfasst: 08.03.2019, 23:55 
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T M Pestoso hat geschrieben:
Wenn das Dein Ziel ist und Du damit Erfolg hast, ist das in Ordnung. Ich frage mich nur, ob Du da nicht was verschenkst?
Ich weiß nicht? Wie gesagt, ich nehme ja durchaus Tipps an, aber Interpretation ist nicht das, wofür ich persönlich in den Unterricht gehe. Da lerne ich die Technik. Für Interpretation habe ich schon meine eigene Ideen.
T M Pestoso hat geschrieben:
Wenn Du z.B. Klavier im fortgeschrittenen Stadium lernst, geht's im Unterricht ja auch nicht (mehr) um Fingersatz und Handhaltung.
Hmm. Klavier hab ich nie gelernt... Ist ja ok, Interpretation durchzusprechen, aber ehrlich, wenn ich dazu einen Lehrer zwingend bräuchte - ich weiß nicht, ich lerne doch das Handwerk, um etwas zu haben, damit ich mich auszudrücken kann?! :n66:

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BeitragVerfasst: 16.03.2019, 14:01 
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Ich habe das jetzt lange vor mir hergeschoben, aber ein paar Takte dazu schreiben wollte ich doch noch.

Ich weiß nicht, ob das eine oder das andere so richtig ist. Ich halte es eher damit, dass der GU ein Rundumpaket ist. Heißt: 1. Für mich gehören sowohl technische Dinge als auch Interpretation dazu. 2. Für mich gehören sowohl die eigenständige Vorbereitung als auch die grundlegende Erarbeitung eines Stückes dazu. Für den GU suche ich mir meine Stücke selber aus, für die Kirche bekomme ich im Regelfall vom Organisten vorgelegt, was gesungen werden soll. Meine Stücke für den GU suche ich so aus, dass ich sie nach einer ersten Nasenpromenade als passend oder erstmal unpassend einordne. Dann sehe ich zu, dass ich bei passenden Stücken zwei Ausgaben *hüstel* zur Verfügung habe und nehme sie einfach mit. Kein Hören vorher, kein Anspielen zu Hause oder sonst etwas. Mir ist nämlich sehr wichtig, meine Blattsingfähigkeit immer wieder zu schulen und auszubauen. Dann werden die Noten aufs Pult gelegt und es geht los. Erst einmal komplett durchsingen, dann markante Stellen herauspicken, die nochmal genau hören und einüben mit den verschiedensten Übetechniken, dann weiter. Bei sehr schwierigen Stücken übe ich dann auch zu Hause, indem ich mir eine oder mehrere Aufnahmen zu Gemüte führe, um genau zu wissen, wo ich hin muss. Wenn ich fehlerfrei durch bin, kommt es darauf an, was ich damit vorhabe. Wenn eine Aufführung geplant ist, geht es dann ans Eingemachte: Verzierungen und Kadenzen setzen und einüben. Steht gerade nichts an (wie leider meistens), wird es weggelegt und die nächste Arie auf die gleiche Art und Weise "gefressen". Das betrifft aber ausschließlich den GU. Für die Kleinigkeiten, die ich in der Kirche mache, sieht der Plan etwas anders aus. Zwei, drei mal durchsingen, dass ich es kann und dann ab durch die Mitte. Verzierungen und/oder Kadenzen sind hier in der Regel von dem Herrn Organisten nicht erwünscht *grml*. Wenn es mal ausnahmsweise etwas schwieriger wird, dass ich mit der Umsetzung Probleme habe, geht es mit in den GU, um die technische Seite sauber hinzukriegen. Für mich ist das die perfekte Balance zwischen eigenständig und unter Anleitung erarbeiten - und ich bin damit sehr zufrieden. Im Endeffekt läuft es wie immer darauf hinaus, dass jeder da nach seiner eigenen Fasson glücklich werden muss.

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Ich erwarte schon vom Schüler, dass er seine Literatur zuhause musikalisch erarbeitet, aber sie muss auch mit mir abgesprochen werden, ob sie für den Stand der Ausbildung geeignet ist und der Schüler nicht überfordert ist.

Die Literatur wird technisch ausgearbeitet, da sich oft viele Fehler zuhause einschleichen, die wieder ausgemerzt werden müssen.

Interpretation wird ebenfalls mit dem Schüler besprochen, was ist der Inhalt des Stückes, was sagt es aus? Viele Schüler singen einfach die Noten und der Ausdruck, die Interpretation des Liedes bleibt auf der Strecke, Hauptsache man singt es. Ganz wichtig ist für mich die Aussprache, die von Anfang an dazu gehört und auch den Ausdruck des Liedes wiederspiegelt.

Alles in allem zuhause lernen und im Unterricht mit der Technik vervollständigen.

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musica hat geschrieben:
Ich erwarte schon vom Schüler, dass er seine Literatur zuhause musikalisch erarbeitet, aber sie muss auch mit mir abgesprochen werden, ob sie für den Stand der Ausbildung geeignet ist und der Schüler nicht überfordert ist.

Die Literatur wird technisch ausgearbeitet, da sich oft viele Fehler zuhause einschleichen, die wieder ausgemerzt werden müssen.

Interpretation wird ebenfalls mit dem Schüler besprochen, was ist der Inhalt des Stückes, was sagt es aus? Viele Schüler singen einfach die Noten und der Ausdruck, die Interpretation des Liedes bleibt auf der Strecke, Hauptsache man singt es. Ganz wichtig ist für mich die Aussprache, die von Anfang an dazu gehört und auch den Ausdruck des Liedes wiederspiegelt.

Alles in allem zuhause lernen und im Unterricht mit der Technik vervollständigen.



Der musikalische Ausdruck ist Zeichen von musikalischer Begabung. Ein musikalischer Mensch sollte sich den Ausdruck, der von seienm eigenen Herzen kommt, selbst erarbeiten können. Nein: Eben nicht erarbeiten, sondern Auusdruck ist von Anfang an immer da.
Wenn ich nicht fühle, was ein Stück aussagt, kann ich es nicht singen. So ist das in meinem Fall.


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BeitragVerfasst: 16.03.2019, 18:53 
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Genau das ist es ja, du musst das Stück inhaltlich verstehen, dich damit auseinandersetzen, es verstehen was es aussagt und dann mit deinen Gefühlen umsetzen. Der Dichter hat sich ja was dabei gedacht, wenn du den Text falsch interpretierst, hat es leider den Sinn verfehlt, es hat nichts mit musikalischer Begabung zu tun.

Wenn ich eine Opernarie singe, sollte ich den Inhalt der Oper und der Rolle kennen, um sie zu interpretieren, da kann ich dann meine eigenen Gefühle éinbringen, wie es die Rolle verlangt. Eine Arie zu singen ohne zu wissen was sie darstellt und wie die Gefühle sind, kann das Publikum nicht verstehen. Das ist das " in die Rolle hineinzudenken" sie fühlen und sein Herz damit zu verbinden.

In der Kirchenmusik ist es genau so, Textinhalt singen, dann kommt der Ausdruck, das Gefühl für das Lied von ganz alleine.

Um das wirklich zum Ausdruck zu bringen, muss es musikalisch sicher sein, damit man sich von Noten lösen kann und sich der Interpretation, dem Inhalt völlig hinzugeben.

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BeitragVerfasst: 17.03.2019, 00:56 
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musica hat geschrieben:

Wenn ich eine Opernarie singe, sollte ich den Inhalt der Oper und der Rolle kennen, um sie zu interpretieren, da kann ich dann meine eigenen Gefühle éinbringen, wie es die Rolle verlangt. Eine Arie zu singen ohne zu wissen was sie darstellt und wie die Gefühle sind, kann das Publikum nicht verstehen. Das ist das " in die Rolle hineinzudenken" sie fühlen und sein Herz damit zu verbinden.



So ist es.
Ich bin immer wieder sehr erstaunt, wenn Schüler mit einer neuen Opernarie kommen und dann zwar das Stück schonmal angeschaut haben, aber vom Inhalt der Oper, der Rolle und der Situation, weshalb und wann diese Arie gesungen wird, keinen blassen Schimmer haben.


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BeitragVerfasst: 17.03.2019, 19:46 
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Für mich ist primär nicht so wichtig, wie und wo eine Opernarie einzuordnen ist. Für mich ist erstmal wichtig zu wissen, ob das überhaupt für mich machbar ist. Und vieles an Interpretation ergibt sich dann ja auch aus der musikalischen Struktur der Arie an sich. Allerdings ist Hintergrundwissen natürlich nützlich, wenn ich eine Arie dann auch tatsächlich (mehr oder weniger) öffentlich aufführen will. Den Druck habe ich aber nicht; dazu habe ich zu wenig Gelegenheit. Da ist bei mir ja die Kirchenmusik wesentlich frequenter vertreten. Im Chor sind die Interpretationsmöglichkeiten dann doch auch eher begrenzt. Und ich denke da wohl eher instrumental - da muss ich ja grundsätzlich die Interpretation aus dem Vorhandenen und der Aufführungspraxis ziehen. Ich denke auch, dass es stark darauf ankommt, aus welcher Epoche eine Oper stammt. Eine romantische Opernarie erfordert (wahrscheinlich?) ganz andere Interpretationsansätze als eine barocke oder klassische Arie. Und mit der Romantik und der Moderne habe ich es eben nicht so... (Aktuell dominieren bei mir Mozarts Konzertarien. Da lese ich natürlich auch die Bemerkungen im Vorwort, den deutschen Text aber nur, wenn ich es für notwendig halte.)

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BeitragVerfasst: 19.03.2019, 08:40 
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Donna Elvira hat geschrieben:
Für mich ist primär nicht so wichtig, wie und wo eine Opernarie einzuordnen ist. Für mich ist erstmal wichtig zu wissen, ob das überhaupt für mich machbar ist. Und vieles an Interpretation ergibt sich dann ja auch aus der musikalischen Struktur der Arie an sich. Allerdings ist Hintergrundwissen natürlich nützlich, wenn ich eine Arie dann auch tatsächlich (mehr oder weniger) öffentlich aufführen will. Den Druck habe ich aber nicht; dazu habe ich zu wenig Gelegenheit. Da ist bei mir ja die Kirchenmusik wesentlich frequenter vertreten. Im Chor sind die Interpretationsmöglichkeiten dann doch auch eher begrenzt. Und ich denke da wohl eher instrumental - da muss ich ja grundsätzlich die Interpretation aus dem Vorhandenen und der Aufführungspraxis ziehen. Ich denke auch, dass es stark darauf ankommt, aus welcher Epoche eine Oper stammt. Eine romantische Opernarie erfordert (wahrscheinlich?) ganz andere Interpretationsansätze als eine barocke oder klassische Arie. Und mit der Romantik und der Moderne habe ich es eben nicht so... (Aktuell dominieren bei mir Mozarts Konzertarien. Da lese ich natürlich auch die Bemerkungen im Vorwort, den deutschen Text aber nur, wenn ich es für notwendig halte.)


Da hast du mich, glaube ich, mißverstanden. Ich meinte, wo in der Oper, aus der die Arie ist, sie einzuordnen ist, nicht musikgeschichtlich. Für meine Interpretation, für die Rollengestaltung, macht es halt einen Unterschied, ob die Arie vor dem Tod des Geliebten oder danach angesiedelt ist. So als Beispiel. Und wenn man nicht weiß, wer Despina ist und warum und in welcher Situation sie z.B. "Una donna a quindici anni" singt, wird das Ganze der Arie nicht erfassen können. Ich vergleiche das gern mit einem Schauspieler, der auf die Bühne geht und seine Rolle gar nicht kennt. Auf die Idee käme ja auch niemand. Daher mein regelmäßiges Erstaunen.


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BeitragVerfasst: 19.03.2019, 12:33 
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Bleibt also eines festzuhalten: Interpretation beruht letztlich auf Kontextwissen. Nur, dass ich als gebürtige Instrumentalistin Kontextwissen anders definiere als gebürtige Sänger/innen. Und beide Ansätze haben ihre Berechtigung, weil das Ergebnis niemals eindeutig falsch oder richtig sein kann. Entscheidend ist doch, dass wir damit unsere Zuhörer berühren. Und das erreichen wir doch unabhängig davon, wie unser Weg dahin führt.

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BeitragVerfasst: 20.03.2019, 15:17 
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Donna Elvira hat geschrieben:
Bleibt also eines festzuhalten: Interpretation beruht letztlich auf Kontextwissen. Nur, dass ich als gebürtige Instrumentalistin Kontextwissen anders definiere als gebürtige Sänger/innen. Und beide Ansätze haben ihre Berechtigung, weil das Ergebnis niemals eindeutig falsch oder richtig sein kann. Entscheidend ist doch, dass wir damit unsere Zuhörer berühren. Und das erreichen wir doch unabhängig davon, wie unser Weg dahin führt.


Richtig. Mein Beispiel war vielleicht auch etwas eng gesteckt, weil es sich auf die Oper bezogen hat und eher als Anekdote, denn als wirklicher Hinweis gedacht. Bei kirchlichen Stücken ist das ja schon wieder nicht mehr 1:1 umsetzbar, als Instrumentalistin schon gleich gar nicht.


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BeitragVerfasst: 22.03.2019, 14:08 
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Donna Elvira hat geschrieben:
Bleibt also eines festzuhalten: Interpretation beruht letztlich auf Kontextwissen. Nur, dass ich als gebürtige Instrumentalistin Kontextwissen anders definiere als gebürtige Sänger/innen. Und beide Ansätze haben ihre Berechtigung, weil das Ergebnis niemals eindeutig falsch oder richtig sein kann. Entscheidend ist doch, dass wir damit unsere Zuhörer berühren. Und das erreichen wir doch unabhängig davon, wie unser Weg dahin führt.

Genau: Kontextwissen. Und das ist auch bei der Interpretation wichtig. Interpretation kommt von interpretatio: Auslegung, Erklärung (eigentlich: Übersetzung. Jeder, der schon mal einen nicht-trivialen Text übersetzt hat, weiß, daß er regelmäßig um eine Deutung, was denn gemeint sein könnte, nicht herumkommt). Um etwas auslegen oder gar erklären zu können, daß es ein anderer auch versteht (hier wären wir im speziellen Fall bereits bei der musikalischen Darbietung!) muß man aber

1. erst einmal selber eine Vorstellung davon haben, um was es überhaupt geht. Und das schließt nicht nur das Verständnis des (gesungenen) Textes ein (und in der Oper den Zusammenhang, in dem dieser Text steht), insbesondere auch, ob der Text jenseits des Offensichtlichen auch noch weitere Deutungsmöglichkeiten (=Interpretationen!) zulässt, sondern auch und vor allem für die (kon-)textuellen Bezüge innerhalb der Musik und deren Verlinkung zum gesungenen Text. Das Verständnis für die innermusikalischen Bezüge ist das, was auch jeder Instrumentalist und jeder Dirigent leisten muß und auch die Sänger sind da nicht aussen vor. Das ist musikalische Basisarbeit. Klar kann man das auch nach Gefühl machen, aber ohne Analyse wird da allenfalls Konventionelles herauskommen - das Vordergründige und Offensichtliche halt, von ganz wenigen ganz überragenden Künstlern mal abgesehen. Aber eigentlich sind gerade die nach meiner Erfahrung sehr analytisch und können das auch in verständliche Worte fassen. Und

2. muß man auch im Besitz von Methoden sein, um das, was man ausdrücken möchte, auch so ausdrücken zu können, daß es das Publikum versteht. Und genau an dieser Stelle bedient sich die Musik eines riesigen Sacks an Konventionen: Es gibt auch einen Werkzeugkasten für musikalischen Ausdruck mit ja nach Epoche durchaus unterschiedichen Werkzeugen. Die muß man erst einmal kennen und sich bewußt machen, um sie gezielt einsetzen zu können. Man kann's auch intuitiv machen, klar, aber da besteht die große Gefahr, daß man einfach vieles völlig unnötig verschenkt. Ausdruck ist ja nicht nur Agogik, Dynamik und Artikulation. Musikalischer Ausdruck fällt eben nicht vom Himmel, sondern ist die Folge eines mentalen Prozesses, wie bewußt man sich den auch immer macht (oder machen möchte). Mein Negativbeispiel hierfür ist eine Aufnahme der Cantigas de Santa Maria von Monserrat Caballé/Narciso Yepes, beides Musiker, die ich ansonsten sehr schätze und denen man sicher weder nachsagen kann, daß sie unmusikalisch wären noch ihr Metier nicht beherrschten: Aber mittelalterliche Pilgerlieder so zu singen, wie Puccinioper mit Wandervogelklampfe, das klingt einfach scheisse...

Natürlich sollte ein musikalischer Mensch in der Lage sein, einen musikalischen Ausdruck zu finden. Und genau da liegt das Problem: Er findet EINEN Ausdruck, nicht DEN Ausdruck. Irgendeinen Ausdruck gibt es immer. Es gibt aber viele Lösungen, und nicht jede Lösung ist gut oder gar optimal. Normalerweise ist man in seiner eigenen Lösung aber erst einmal gefangen, auch wenn es bessere Lösungen gibt (-> Caballé/Yepes...). DAS ist das eigentliche Ziel von Meisterkursen: Zuzulassen, daß es auch eine andere Sicht auf die Dinge gibt, oder auch andere Methoden oder auch nur ein anderer Stil einfach besser wäre - eine gesunde Skepsis gegenüber dem unreflektierten Garen im eigenen Saft halt. Schaut Euch doch mal welche auf youtube an, von Ramey. Hampson, diDonato... Die Kandidaten dort singen alle gut (ok: die meisten...), das kann niemand bestreiten. Aber sie singen halt nur irgendwie gut. Folgen sie aber den Ratschlägen, dann singen sie ganz offensichtlich besser. An was das nun wohl liegt..? Vielleicht muß man's doch erarbeiten... Und wenn das für Leute gilt, die das Singen zum Beruf machen und vielleicht auch schon erste große Engagements haben, um wie viel mehr gilt das dann für (mehr oder weniger) ambitionierte Amateure..?

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Registriert: 19.04.2013, 16:45
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Wohnort: Duisburg (linksrheinisch)
Vorname: Astrid
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Über die musikalischen Basics denke ich gar nicht mehr nach. Die sind mir so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich das automatisch umsetze. Und natürlich habe ich als gebürtige Blockflötistin die "Bibeln" der barocken Aufführungspraxis, Hotteterres Principes de la flute und Quantz' Versuch einer Anweisung die Flöte traversiere zu spielen, im Schrank und natürlich auch durchgearbeitet. Harnoncourts Musik als Klangrede ist zwar leider nicht mehr vorhanden (habe ich verliehen und nicht mehr zurück bekommen), aber auch das habe ich verschlungen. Charles Burneys Tagebuch einer musikalischen Reise habe ich bisher nur angefangen, muss ich mal wieder vorkramen, wenn ich Zeit habe. Im Rahmen meiner Möglichkeiten habe ich mir also durchaus eine Basis erarbeitet, die es mir gestattet, so an Stücke heranzugehen, wie ich es tue. Und bisher hat sich noch kein Berufsmusiker, mit dem ich zusammen gearbeitet habe, beklagt.

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Gruß, Astrid

Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen. (A. Schweitzer)


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