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 Betreff des Beitrags: Fragen zur Technik
BeitragVerfasst: 17.07.2007, 11:59 
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Ihr Lieben,

nach einem interessanten Kurs und der Diskussion mit anderen Sängern bin ich neugierig:

Spielt in Eurem Unterricht "Technik" eine Rolle ?

Sprecht Ihr über Passagio, Decken, Haltung, Atem ?

Macht Ihr im Unterricht Atemübungen oder wird die Haltung korrigiert ?

Singt Euer Lehrer/Eure Lehrerin Euch Stellen vor - oder lieber nicht ?

Werden Anweisungen begründet und erklärt (z.B. hier musst du decken,
weil das ein Ton im Passagio ist - und wie "deckt" man?)

Wie bewertet Ihr das ?

Vielleicht mag ja der eine oder die andere was dazu erzählen ?

Neugierige Grüsse sendet Casta

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Hector Berlioz


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Technik
BeitragVerfasst: 17.07.2007, 14:30 
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Hallo Casta!

Ich werde zwar erst ab Herbst regelmäßig Unterricht nehmen, hatte aber im Rahmen von Chorseminaren schon einige Einzelstunden bei meiner GL und kenne daher ihren Unterrichtsstil. Zwar kann ich so nur über wenige Stunden berichten, was vielleicht nicht repräsentativ ist, aber ich kann ja in ein paar Monaten nochmal berichten, wenn gewünscht :lol:
Zitat:
Spielt in Eurem Unterricht "Technik" eine Rolle ?

Auf jeden Fall, und zwar eine große. Bisher haben wir hauptsächlich Übungen gemacht und nur sehr wenig Literatur (lag aber auch daran, dass ich zu der Zeit sehr erkältet war und wir daher eher daran gearbeitet haben, die Stimme zu "schmieren" und zu entspannen für die vielen Chorproben).
Zitat:
Sprecht Ihr über Passagio, Decken, Haltung, Atem ? Macht Ihr im Unterricht Atemübungen oder wird die Haltung korrigiert ?

Ja, wir sprechen über alles Mögliche - oft, aber nicht immer, erklärt sie mir sowas in Bildern. Ich dachte immer, dass ich mit Bildern nicht viel anfangen kann, aber es funktioniert erstaunlich gut. Und wenn ich mir mal unter einem Bild nichts vorstellen kann, hat sie noch fünf andere in petto, von denen mir mindestens eines garantiert hilft. Das ist echt praktisch :n3:
Atemübungen machen wir zumindest bisher keine, ich scheine das instinktiv richtig zu machen (sagte mir auch mal ein anderer GL). Sie meinte, ich hätte einen Wahnsinns-Atem, um den mich viele beneiden könnten :roll: Ich nehme an, das kommt vom vielen Ensemblesingen, wenn wir mit teilweise solistisch besetzten Stimmen Chorliteratur singen und so ohne viel chorisches Atmen auskommen müssen. Da kommt man mit sehr falscher Atemtechnik einfach nicht weit.
Zitat:
Singt Euer Lehrer/Eure Lehrerin Euch Stellen vor - oder lieber nicht ?

Sie singt einiges vor, was mir sehr hilft. Ich weiß dann oft sofort, was sie meint, und kann es anwenden, ohne lange Erklärungen richtig verstehen zu müssen. Viele meinen ja berechtigterweise, dann wäre die Gefahr des Nachahmens sehr groß - aber bisher bemerke ich noch nichts davon. Sie weist schon auch auf die individuellen Unterschiede zwischen ihrer und meiner Stimme hin und will keinen Klon aus mir machen. Daher finde ich das Vorsingen sehr nützlich und hilfreich.
Zitat:
Werden Anweisungen begründet und erklärt (z.B. hier musst du decken, weil das ein Ton im Passagio ist - und wie "deckt" man?)

Die Begründung bemerke ich oft selber - das Richtige fühlt sich einfach am besten an :n3: Gut, es gibt nicht immer einen Unterschied im Gefühl. Aber prinzipiell bin ich kein Schüler, der immer alles hinterfragt und für alles eine Begründung braucht. Ich habe diese GL gewählt, weil sie kompetent auf mich wirkt, und daher gehe ich davon aus, dass ihre Anweisungen richtig sind. Natürlich sollte man seinem GL nicht unbedingt blind vertrauen, aber ich vertraue meinem Körpergefühl soweit, dass ich es merken würde, wenn mir der Unterricht schaden sollte.

Ich bin also ziemlich begeistert :bravo: Aber es gab natürlich auch Sachen, die partout nicht klappen wollten. Z.B. habe ich einfach nicht den richtigen Sitz für den Vokal "a" in der Mittellage gefunden. Ich scheine da einen Knoten im Hirn zu haben :pfeif: Aber sie versteht es sehr gut, einem zu vermitteln, dass das Problem viele haben und dass wir es schon lösen werden. Sie meinte aber auch, dass die großen Probleme davon kommen können, dass ich so erkältet war - daher war auch bei sich-an-den-richtigen-Sitz-annähernden-Sitz (hihi) mehr Luft auf der Stimme als sonst, was mich irritiert hat, weil ich dachte, dann müsse es ja falsch sein :roll: So wars halt einfach schwerer, in die richtige Richtung zu finden. Deswegen bin ich umso gespannter auf den Herbst, wo ich dann hoffentlich endlich GU haben werde, OHNE angeschlagen zu sein :n3:

Ist halt unglücklich gelaufen. Auf der 9stündigen Zugfahrt vom Bundesjugendsingen nach Hause Ende Juni war es so heiß, dass alle die Fenster aufrissen - also 9 Stunden Zugluft. Ab dem nächsten Morgen gings mir daher ziemlich beschissen (erhöhte Temperatur, Mordsschnupfen, tränende Augen), und zwei Tage später hatte ich einen Auftritt, den ich nicht absagen konnte, weil wir nur zu fünft waren und ein fünfstimmiges Stück im Programm hatten :n3: Und am nächsten Tag fuhren wir auf Chorsingwoche mit dem Sängerbund, wo ich mich natürlich auch nicht erholen konnte. Wir hatten dort wichtige Stimmbande-Proben, Jugendchor (ich war zusammen mit meiner Schwester die Stütze des ganzen, deutlich jüngeren Soprans und konnte mich dort daher auch nicht schonen), im Plenum Soli zu singen, Stimmbildung und ein Abschlusskonzert. Ich hab mich zwar in der Mittagspause immer brav ins Bett gelegt, aber das war natürlich nicht genug. Zusätzlich zu der Riesenerkältung vom Zug bekam ich auch noch Halsschmerzen, Husten und Fieber, und nach dem Konzert war meine Stimme im Eimer.
Jetzt habe ich die Quittung: Eine Entzündung des Kehlkopfes, der Luftröhre und von Teilen der Lunge - ist also kein Wunder, dass ich Probleme mit dem Singen hatte. Nehme grade die zweite Woche Antibiotika :roll: Meinem Freund gehts übrigens genauso. Naja, dafür kann ich mich jetzt wirklich schonen, denn unser nächster Auftritt ist erst in ca. einem Monat. Also liege ich zuhause herum und lasse mirs gutgehen :n3: Laut Arzt darf ich aber in ein paar Tagen langsam wieder raus - Gott sei Dank, denn bei uns hat es grade bis zu 39°C, und da kann man einfach nichts anderes tun als baden gehen :roll:

Sorry für OT :pfeif:
Und jetzt warte ich gespannt auf andere Berichte!


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Technik
BeitragVerfasst: 17.07.2007, 14:36 
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Fliu hat geschrieben:
Und jetzt warte ich gespannt auf andere Berichte!


Liebe Fliu,

herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Bericht ! Super, dass Du Dir so viel Mühe gemacht hast, detailliert auf meine Fragen einzugehen.

Ich bin ebenfalls auf andere Berichte gespannt - und Dir wünsche ich gute Besserung !

Liebe Grüsse von Casta

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Technik
BeitragVerfasst: 17.07.2007, 17:29 
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Na, dann fange ich mal an...

LaCastafiore hat geschrieben:
Spielt in Eurem Unterricht "Technik" eine Rolle ?


Na, und ob! Wie du ja weißt, stelle ich um und lasse das Neue bzw. das, was erneuerungsbedürftig war/ist systematisch aufbauen. Mit mir befassen sich ja zwei Personen. Claudio del Monaco arbeitet mittels straff geführter Vokalisen an der "mechanischen" Einstellung des Kehlkopfes, also die Tiefstellung des Kehlkopfes und der Koordination mit der Stütze (apporggio) durch den Bauch, also die Muskulaturarbeit. Daniela d´Arminio, die selbst singende Praktikerin atrbeitet mit mir dann an der Umsetzung anhand des Repertoires. Dabei werden abwechselnd Stücke oder auch nur Teile daraus genommen, die oft verschiedene Stadien des "Versenkens" in den Körper erfordern. Die Vokalgebung steuert den Masken-/Oberklang, die Passagi und die Mischung. Das ist nicht so ganz einfach zu beschreiben und kann ggf. missverstanden werden. Aber eines weiß ich: Meine Kehle ist kerngesund und ich bin nach der Stunde schweißgebadet und habe eine Runde Fitness hinter mir.

LaCastafiore hat geschrieben:
Sprecht Ihr über Passagio, Decken, Haltung, Atem ?


Klar, es wird aber zuerst direkt am Objekt nach der Lösung gesucht, wenn etwas von den genannten Punkten nicht klappt. Passagioprobleme im Brust-Kopf - Übergang liegen meistens an nicht präziser Vokalgebung und die in der sehr hohen Lage an einem Mangel an Krafteinsatz im apporggio bzw. zu wenig Kiferöffnung bzw. Verlassen der gesamten Vertikalhaltung, die immer da sein muss.

"Decken" an sich ist eher kein Thema, was wahrscheinlich an meinem Stimmfach oder der ursprünglichen Stimmgebung liegt. Ein ev. verdunkelte Vokalgebung wird anhand der Repertoires erarbeitet.

Wenn meine Atemverteilung nicht klappt, wird der zu haltende Bogen vorgegeben als Einteilungshilfe.

Geredet wird z. B. über Befindlichkeiten. Dabei hat sich herausgestellt, dass es bei dramatischen Stimmen ein gängiger Komplex ist, dass man immer möglichst viel Stimme geben muss, denn sie könnte ja sonst vielleicht nicht tragen. Es entlastet seelisch ungemein, dass ich damit nicht die einzige bin :lol:


LaCastafiore hat geschrieben:
Macht Ihr im Unterricht Atemübungen oder wird die Haltung korrigiert ?


Eher nicht. beides ergibt sich aus der Stütze. Wenn die stimmt, hält die Atemspannung und die präsente Haltung kommt dazu. Interessanterweise kann ich dabei immer die beine bewegungsbereit halten und herumgehen, knien, sitzen und auch die Arme gehen nicht planlos im Weg um.

LaCastafiore hat geschrieben:
Singt Euer Lehrer/Eure Lehrerin Euch Stellen vor - oder lieber nicht ?


Selbstverständlich machen sie das. Ohne das hätte ich mit vielen wahrscheinlich wesentlich länger gebraucht. Daniela ist eine fast schon hochdramatische Sopranistin (meine ich jetzt mal), die aus dem Mezzofach kam und bringt mich dazu, auch alles an Einsatz zu geben.

LaCastafiore hat geschrieben:
Werden Anweisungen begründet und erklärt (z.B. hier musst du decken,
weil das ein Ton im Passagio ist - und wie "deckt" man?)


Nicht jede Einzelanweisung. Das Vormachen erklärt ja schon vieles aus sich heraus. Die Begriffe sind mir ja auch bekannt. Es wird aber das Ziel erläutert, was der Sinn bestimmter Vokalisenübungen ist o.ä. das genügt mir so auch, denn es ist transparent gemacht, was ich wissen will. Es wäre kontraproduktiv, alle Details zu zerreden.

Abschließend ist noch zu sagen, dass sich im Verlauf die Schwerpunkte verlagern. Stand am Anfang das Mechanisch - Physische im Vordergrund, so arbeiten wir jetzt zunehmend an italienischen Stil- und Traditionsfragen und der Interpretation. Es gab auch eine Phase, wo sich meine Stimme dem Krafttraining verweigerte. das gehört dazu und tritt bei jedem unterschiedlich früh ein. Als das soweit war, haben wir alles lyrischer genommen. Solche Vorgänge bekomme ich erklärt.

Liebe Casta, ich hoffe, zu deiner interessanten Fragestellung beigetragen zu haben und habe das gerne genutzt, um das, was ich gerade so treibe, darzulegen.

Liebe Grüße,

dola


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17.07.2007, 18:05 
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Ich habe völlig "unbelastet" von technischen Begriffen singen gelernt. Übungen wurden immer vorgesungen, Erläuterungen erfolgten durch Bilder ("freundlich", "dreckige Töne" usw.).
Die Umsetzung des Erlernten erfolgte immer mit möglichst viel Literatur.

Atemübungen haben wir nie gemacht.

Heute, wo es nur noch um Detailsfragen geht, erläutert mir mein GL ab und zu, welche Funktionsweise er durch die speziellen Übungen erzielen will.

Gruß
mezzo


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Technik
BeitragVerfasst: 17.07.2007, 18:43 
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LaCastafiore hat geschrieben:
Spielt in Eurem Unterricht "Technik" eine Rolle ?

Auf jeden Fall. Ich arbeite ca. 50/50 an Technik und Repertoire, wobei es individuell natuerlich auch Verschiebungen gibt und die Arbeit am Repertoire immer auch technische Arbeit (nicht nur Interpretation) ist.

Zitat:
Sprecht Ihr über Passagio, Decken, Haltung, Atem ?

Jein, das kommt auf den Schueler an. Manche sind sehr wissbegierig, anderen macht das nur Knoten im Kopf und sie sind besser bedient, wenn man sie nicht mit technischen Fachbegriffen erschlaegt. Das muss man individuell abstimmen und sich auf die Schuelerpersoenlichkeit einstellen.

Zitat:
Macht Ihr im Unterricht Atemübungen oder wird die Haltung korrigiert ?

Beides, aber auch das kommt auf den Schueler an, nicht jeder braucht das. Manche arbeiten instinktiv richtig, da kann man vieles sozusagen direkt am "Objekt" (Stueck) umsetzen. Andere haben ueberhaupt kein Koerpergefuel, da ist es dann eben auch notwendig, mehr koerperlich zu arbeiten. Es gibt Schueler, die muessen sich auch schon mal aufs Sofa legen mit einem dicken Buch auf dem Bauch, um ueberhaupt ein Gefuehl dafuer zu kriegen, wie flach sie atmen und dass das so nicht geht. :d_neinnein: :lol:

Zitat:
Singt Euer Lehrer/Eure Lehrerin Euch Stellen vor - oder lieber nicht ?

Ja, aber nur sehr reduziert. Erstens will ich keine Copycats, und zweitens ist es auch in meinem eigenen Interesse, dass ich nicht alle Stimmlagen von Bass bis Sopran permanent vorsinge. Wo es aber noetig ist, mache ich das auf jeden Fall, ganz ohne geht es nicht. Man muss aber nicht jeden Pups vorsingen, es schult auch das Gehoer des Schuelers, wenn er sich mal darauf konzentriert, vom Klavier abzunehmen. Wenn es aber um technische Dinge geht, mache ich das schon. Man muss nur wie gesagt als Lehrer aufpassen, denn wenn man aus paedagogischen Gruenden falsch vorsingt, um es danach richtig vorzumachen, geht das auch aufs eigene Material.

Zitat:
Werden Anweisungen begründet und erklärt (z.B. hier musst du decken,
weil das ein Ton im Passagio ist - und wie "deckt" man?)


S.o.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17.07.2007, 20:47 
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Hallo Casta

Das ist eine interessante Frage, die mich verblüfft... ich bin bisher immer selbstverständlich davon ausgegangen, dass die Technik in jedem Gesangsunterricht einen sehr grossen Part einnimmt. Stimmt das nicht?

Ich bin ja "erst" bei meiner zweiten Gesangslehrerin... zwölf bei der ersten, seit einem halben Jahr bei der zweiten, da mir die erste abhanden gekommen ist (ausgewandert) und fürs Tüpfchen auf dem i noch eine dritte, eine gute Freundin meiner zweiten, die mir von Zeit zu Zeit Intensiv-Stunden gibt und sozusagen meine Fortschritte überprüft.

Klar, nimmt die Technik mindestens die Hälfte, manchmal mehr an Zeit ein in der Gesangsstunde.

Bei meiner ersten Gesangslehrerin waren Passagio, "Kehlfertigkeit" mit Lütgen (aaaargh, ich hassssse den Lütgen), Tiefstellung des Kehlkopfes, die richtige Atmung sowie ausführliche Anatomie-Studien sehr wichtig.

Meine zweite Lehrerin brachte mich auf ganz neue Wege, z.B. in die Tiefe durch "Knurren", um somit meinen Kehlkopf tief zu stellen. Ich singe plötzlich in Tiefen unten, in die ich mich früher nie hingewagt hätte. Das heisst, dank neuer Technik, Erklärungen und neuen Uebungen entwickelte ich nebst meiner Mittellage und der Kopfstimme plötzlich auch eine tiefe Lage bis in eine tiefe Brusstimme, die mich selber erstaunte (und noch immer erstaunt...).

Auch um mein Legato kümmert sie sich sehr intensiv und führt mich auf den richtigen Weg durch immer neue Bilder und Uebungen.
Ueberhaupt arbeiteten meine erste wie auch meine zweite GL sehr viel mit Bildern und fragten mich selber, was ich fühle oder sehe bei bestimmten Uebungen. Ich musste bei beiden genau in mich hinein horchen und ihnen meine inneren Bilder und Gefühle beschreiben.

In der letzten Stunde konnte ich dann hautnah den Effekt dieses unermüdlichen Einsatzes der Technik-Uebungen erleben:
Als ich die grosse Arie der Gräfin zum ersten Mal bei der neuen GL sang (hatte sie seit mind. drei Jahren nicht mehr gesungen), fühlte ich mich völlig abgehoben.... der Atem stimmte und reichte endlos lange, die Intonation war pfeilgenau richtig, die Legati stimmten und die Höhe erreichte ich völlig mühelos.
Wow, das war ein Wonnegefühl, das ich so vorher nicht gekannt hatte! :tanzen

Ich führe dies darauf zurück, dass ich die Technik meiner ersten Lehrerin mit den Erklärungen und Uebungen der zweiten GL verbinden konnte und dadurch innert knapp 6 Monaten einen gewaltigen Entwicklungssprung machte, den ich wohl auch bei weiterem Unterricht bei der ersten GL nicht erreicht hätte.

Daher bin ich überzeugt, dass Technik von allen Seiten und immer wieder neu beleuchtet, extrem wichtig ist. Natürlich müssen diese Erklärungen immer etwa in die gleiche Richtung führen, auch bei einem neuen GL, sonst wird man als Gesangsschülerin völlig verwirrt, aber das ist zum Glück bei meinen beiden GL der Fall.

Liebe Grüsse,
Romilda

PS. Ach ja, das habe ich völlig vergessen: Meine neue GL macht sehr viel Körperarbeit mit mir, um meine Verspannungen zu lösen, vor allem, wenn ich direkt von der Arbeit komme. Manchmal bestehen die ersten 10 Minuten der Gesangsstunde aus Uebungen nach Feldenkreis oder Reiki.
Das tut mir sehr gut, und ich geniesse das. Wenn uns jemand zusehen würde, dann käme man vermutlich nicht auf den Gedanken, dass dies eine Gesangsstunde sein soll... :lol:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 17.07.2007, 22:15 
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Liebe Casta,
es ist doch schon lustig, warum man nach Unterrichtsinhalten und Umsetzungen fragt.
Haben wir uns später jemals über Schulstunden unterhalten. Suchten wir da nach Antworten?
Im Gesangsunterricht, sprich Individualunterricht, spielt es wohl eine entscheidene Rolle, zu wissen,
wie hier Wissen vermittelt wird.
Ich selber habe mit Atemübungen angefangen, um ein Gefühl für Zwerchfell und Atemführung zu bekommen.
Konsonannten- und Vokalübungen, um den Sitz in die "Maske" zu bekommen waren nächste Schritte.
Eine saubere Artikulation, Legato und das bekannte rollende "r" sind wohl Punkte, die auch immer angesprochen werden.
Eine aufrechte und gerade Haltung ist wohl selbstverständlich, man kann es nur immer wieder erwähnen.
Mein 1.Gesangslehrer war kein Sänger und konnte somit nicht vorsingen, er war aber Dirigent, Komponist und gut in Korrepetition.
Es gibt sicherlich im Unterricht Begriffe, die umstritten sind und deren bildhafte Sprache nicht bei jedem Früchte trägt.
Grundsätzlich frage ich als Schüler immer nach, wenn ich nach Bildern suche, die mir das Verständnis erleichtern.
Die Literatur, die im Unterricht herangezogen wird, ist gleichzeitig auch die Grundlage, um technische Feinheiten zu klären.
Das Kunstlied, wie auch Oper und Oratorium sollten Bestandteil eines jeglichen Unterrichts sein, da gerade die Feinheit im Kunstliedgesang und der dramatische Gegenpart in der Oper, die Balance der Stimme fordern und fördern.
Ein Stück kann im Unterricht derart zerpflückt werden, dass wir es nur noch als Skelett erleben und als eine Aneinanderreihung von
gesangstechnischen Passagen erleben, die es gilt korrekt umzusetzen; dann wird an einem Stück richtig gearbeitet.

LG rugero :a046


Zuletzt geändert von rugero am 18.07.2007, 22:15, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Technik
BeitragVerfasst: 18.07.2007, 08:54 
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LaCastafiore hat geschrieben:
Spielt in Eurem Unterricht "Technik" eine Rolle ?


In meinem Unterricht ist Technik und Gestaltung ca. 50/50 %. Da ich bei meiner alten GL meine technischen Fehler selbst gemerkt und dann gewechselt habe, war es am Anfang natürlich mehr Technik. Jetzt hält es sich die Waage.

LaCastafiore hat geschrieben:
Sprecht Ihr über Passagio, Decken, Haltung, Atem ?


Ich habe diese Begriffe erst im Forum gesang.de kennengelernt, nachdem ich schon viele Jahre Unterricht hatte. :oops: Über Passagio und Atem reden wir heute häufig und arbeiten dran, Decken war nie ein Thema, keine Ahnung wieso, vielleicht wie dola schon schreibt ist das eher kein Thema bei Altistinnen.
Bei mir persönlich kommt noch die Themen "Töne-in-den-Hals-rutschen" und "Druck" dazu

LaCastafiore hat geschrieben:
Macht Ihr im Unterricht Atemübungen oder wird die Haltung korrigiert ?


Atemübungen machen wir fast immer und manchmal auch Bewegungsübungen. Die Atemübungen sind unterschiedlich, je nachdem, was ich an Literatur habe, ob mit viel legato oder eher "tupfig". Der gleichmäßige Atemfluß wird immer geübt.
Haltungskorrektur, hm, war bis jetzt kein Thema, schön wärs, wenn da alles ok wäre. Aber ich werde mal nachfragen.

LaCastafiore hat geschrieben:
Singt Euer Lehrer/Eure Lehrerin Euch Stellen vor - oder lieber nicht ?


Nach 15 Jahren Unterricht ( mehr oder weniger) habe ich kein Problem, wenn sie mir was vorsingt. Das tut sie auch, aber nur bei den Technik-Übungen. Bei der Liedinterpretation ist das eher selten, eigentlich nur, wenn ich die sprachlichen Ratschläge nicht umsetzen kann.

Was für mich persönlich besonders wichtig ist, ist Bilanz zu ziehen und neue Ziele zu definieren. Je nach Anzahl der Unterrichts-Einheiten machen wir das nach ca. 1/2 oder 3/4 Jahr. Leider habe ich mich bei meiner alten GL nur auf sie verlassen und jahrelang ( selbst schuld ) vor mich hingetrödelt. Ich habe am Anfang meiner Zeit bei der neuen Gl eine Liste erstellt mit Arbeitsthemen ( und im Laufe der Zeit verändert) und darüber reden wir dann hin und wieder um die Veränderungen ( oder Stillstände ) klar zu haben.

Liebe Grüße
Uralt


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Technik
BeitragVerfasst: 06.01.2008, 12:26 
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Ihr Lieben,

ich krame mal dieses alte Thema wieder hervor, da ich dabei bin, die Artikel meines Lehrers aus dem Französischen ins Deutsche zu übersetzen.

Ich habe während meines Musik-Studiums auch ein Fach Stimmbildung belegt gehabt und eine Klausur zum Stimmapparat geschrieben - habe aber meine Gesangsausbildung an sich überwiegend in französischer Sprache gemacht und merke, dass jede Übersetzung immer auch Interpretation ist.

Gibt es unter Euch Technikfreaks, die evtl. meine "Rohübersetzungen" mal auf Irrtümer in der Wahl der Begrifflichkeiten durchsehen mögen und mit Bemerkungen versehen mögen ? Der Inhalt, der ja nicht von mir stammt, soll natürlich nicht diskutiert werden, nur die Wiedergabe in ein für einen am Gesang interessierten Menschen verständliches Deutsch.

Herzliche Grüsse sendet Casta

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Technik
BeitragVerfasst: 06.01.2008, 13:04 
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Ja, Casta, das würde ich gerne machen. Ich liebe es, mit der deutschen Sprache zu jonglieren und bin da , was Ausdruck usw. betrifft, total spitzfindig....
Ich kann Dir zwar für nichts garantieren, aber versuchen würde ich es gerne.

LG

Silje

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Technik
BeitragVerfasst: 06.01.2008, 13:58 
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Super, liebe Silje, es ist sehr technisch, aber auch spannend.

Liebe Grüsse von Casta

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Technik
BeitragVerfasst: 06.01.2008, 15:11 
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Liebe Casta,

dann bin ich gespannt... Wieviele Seiten hat es denn ??? Meine Diplomarbeit hatte 102 Seiten... :abgelehnt Ich hoffe, du konntest dich etwas kürzer fassen ?? :n68:

Lg

Silje

Ach so...sehe gerade.. es war ja "nur" eine Klausur...dann hab ich ja noch Hoffnung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Technik
BeitragVerfasst: 06.01.2008, 16:13 
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Liebe Silje,

nein, das ist ein Missverständnis.... es geht nicht um irgendwelche Klausuren,
es geht um einen Berg von Artikeln, mehr oder weniger kurz oder lang, die in
französisch oder englisch verfasst wurden/vorliegen, und die nun auch in
deutscher Sprache erscheinen sollen.

Es sind jeweils 2 bis 3 Seiten, aber immer in sich abgeschlossene Themen und
ich werde auch nicht täglich die Zeit haben, dran rumzumuckeln.

Beim ersten hab ich noch eine Rückfrage zum Verständnis, danach sende ich
Dir das erste "Versucherli" zu, dann kannst Du Dich verlustieren...

Liebe Grüsse sendet Casta

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Technik
BeitragVerfasst: 06.01.2008, 16:17 
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Hallo Casta,

du könntest auch mal Octaviane fragen, sie ist doch Diplom Übersetzerin....

Liebe Grüsse :n171:

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Technik
BeitragVerfasst: 06.01.2008, 18:00 
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Aber soweit ich weiß, ist Octaviane Übersetzerin für englisch und spanisch..., oder ??

LG

Silje

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Technik
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Liebe Casta,

nun habe ich den Durchblick; habe mir die Artikel angeschaut. Sehr interessant. Da werde ich mich reinvertiefen. :n171:

LG

Silje

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Technik
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Oktaviane habe ich gestern schon im Chat angesprochen. Wenn sie schliessendlich noch mal Korrektur liest etc., finde ich das sehr schön. Doch ist das ihr Job, sie lebt davon - ich fände es unanständig von mir, zu erwarten, dass sie mir gratis was komplett übersetzt.

Für mich ist das eine sehr interessante Aufgabe, denn sie zwingt mich, mein Vokabular zu hinterfragen. Ich habe für diese Gelegenheit auch wieder meine Technikbücher rausgegraben und geschmökert...

Sollte noch jemand neugierig sein, nur zu, herzlich Willkommen.

Liebe Grüsse von Casta

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Technik
BeitragVerfasst: 08.01.2008, 23:34 
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hat sich schon eingelebt
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Wohnort: 24975 Hürup *02.04.1953
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Hallo Casta,

vielleicht schickst du mir diese Artikel auch mal zu. Ich bin ja deutsch/englisch aufgewachsen...

Ich weiß, dass Übersetzungen nicht einfach "so" gemacht werden können. Eine Sprache muss gefühlt werden...

LG.

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cornettina


Zwischen den Schwingungen der singenden Stimme und dem Pochen des vernehmenden Herzens liegt das Geheimnis des Gesangs.

Khalil Gibran, libanesischer Dichter, Philosoph und Maler (1883-1931)


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur Technik
BeitragVerfasst: 09.01.2008, 10:45 
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nicht mehr zu rettender
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Hallo Cornettina,

herzlichen Dank, das mache ich natürlich gern.

Am Übersetzen finde ich besonders schwierig, dass man ja nicht selbst schreibt und die Worte wählt,
sondern dass man Gleichgewicht zwischen so nah am Text - wörtlich - wie möglich (um im Sinne des
Verfassers zu bleiben) und andererseits so frei wie nötig (damit es nicht holprig wird) finden muss.

Darin liegt m.E. die Kunst einer guten Übersetzung.

LG von Casta

P.S. War die DVD eigentlich bei Dir angekommen ?

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La chance d'avoir du talent ne suffit pas ; il faut encore le talent d'avoir de la chance.
Hector Berlioz


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