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 Betreff des Beitrags: Die richtige Gesangslehrersuche
BeitragVerfasst: 13.03.2013, 17:30 
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Ich wünsche einen schönen guten Tag und begrüße alle ganz herzlich angeblich meines ersten Beitrages!

Ich bin ein 17 Jähriger Stuttgarter Bariton/Tenor (Ja, es gibt da immernoch bisschen Unklarheiten bezüglich meines Stimmfachs), der seit 3 Jahren Gesangsunterricht hat und davor noch viel längerere Zeit Stimmbildung erhalten hat (Bin seit meinem 8. Lebensjahr bei den Hymnus-Chorknaben). Mein größter Wunsch wäre es nach meine Abitur in 2 Jahren Gesang zu studieren. Mit meiner Gesangslehrerin habe ich wundervoll gelernt und auch nur dank ihr konnte ich im Regionalverbund von Jugend musiziert den ersten Platz holen (eine Teilnahme am Landeswettbewerb war leider aus zeitlichen Gründen nicht möglich :n111: ). Sie wechselte jetzt leider den Wohnort, dementsprechend muss ich mich auf die suche nach einem neuen Lehrer begeben. Diesbezüglich hätte ich ein paar fragen:

Wo sollte ich mit der Suche nach einem neuen Lehrer beginnen?

Wäre es eine gute Idee die Dozenten und Professoren an der Musikhochschule Stuttgart zu fragen? (...ich weiss, dass das wahrscheinlich mit großen Kosten verbunden sein wird, aber wenn ich dadurch gut vorbereitet werde, verzichte ich auch guten Gewissens auf die Hälfte meines durch-Nachhilfe-geben-finanziertes Einkommen)

Eine Frage, die ich eigentlich schon vielen Sängern bzw. Lehrern gestellte habe, aber immer unterschiedliche Anworten bekam:
Sollte mein Lehrer vom selben Stimmfach sein oder zumindest dasselbe Geschlecht wie der Schüler haben? Ich weiss nicht ob das Zufall ist, aber ich habe kaum Professionelle Baritöne getroffen, die von einer Mezzo-Sopranistin unterrichtet werden oder Tenöre, die bei einer Altistin unterricht haben.

Ich freue mich schon sehr auf die Antworten und bedanke mich im Vorraus!


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 Betreff des Beitrags: Re: Die richtige Gesangslehrersuche
BeitragVerfasst: 13.03.2013, 18:01 
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Lieber Barocco,

erst einmal herzlich willkommen im Forum :welcome:

Ich würde an deiner Stelle erst einmal versuchen, Probestunden bei diversen Lehrern zu nehmen und zwar sowohl bei Dozenten, die an der Hochschule unterrichten als auch bei "freien" Lehrern. Denn ein Lehrauftrag an einer Hochschule heißt ja noch nicht, dass der- oder diejenige auch wirklich ein/e gute/r Lehrer/in ist und zu dir passt. Andererseits müssen Hochschullehrer auch nicht per se schlecht sein, ich bin z. B. seit 2,5 Jahren bei einem Lehrer, der an einer Hochschule unterrichtet und so begeistert von ihm, dass ich auch nach meinem Umzug den Weg auf mich nehme, um immer mal wieder Unterricht bei ihm zu nehmen. Aber dann muss/will ich mich auch nicht auf Aufnahmeprüfung vorbereiten, dafür bin ich dann doch ein wenig zu alt :kaffee

Zurück zum Thema: Nein, erst einmal ist es wichtig, dass die Chemie stimmt und du mit seiner/ihrer Lehrmethode etwas anfangen kannst und dass er/sie nach Möglichkeit auch Ahnung davon hat, was bei der Aufnahmeprüfung gefordert wird.

Zu deiner anderen Frage: Ich (jugendlich-dramatischer Sopran) hatte sowohl bei Frauen wie auch bei Männern Unterricht und könnte jetzt nicht sagen, dass das eine jetzt viel besser als das andere gewesen wäre. Mein derzeitiger GL ist zum Beispiel lyrischer Bariton, hat aber - und das halte ich für wesentlich wichtiger - ein profundes Wissen über die Stimmfunktion und darüber wie man mit den verschiedenen Stimmtypen (also auch mit dramatischen) umgeht. Und es hat den Vorteil, dass man nicht in Versuchung kommt, die Stimme des Lehrers imitieren zu wollen ...

Beste Grüße und viel Erfolg bei der Lehrersuche :)

Octaviane

_________________
„Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“
(T. Fontane)

"When you have that perfect match between voice, personality, repertoire and style, art happens" (Anonym)

http://www.sopranodrama.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Die richtige Gesangslehrersuche
BeitragVerfasst: 14.03.2013, 10:19 
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Lieber Barocco,

auch von mir ein herzliches Willkommen!

Also, ich kann Octaviane in allem nur zustimmen! Ich bin vor zwei Jahren nach Wien gezogen und stand vor dem gleichen Problem. Ich hab allerdings nicht bei vielen Lehrern vorsingen müssen - obwohl ich viele Termine ausgemacht hatte. Aber bei meiner jetzigen Lehrerin wusste ich in der Probestunde sofort: DIE ist es. Sie ist ebenfalls Professorin, was aber, wie schon gesagt, nicht unbedingt was heißen muss. Meine frühere Lehrerin war "nur" Gesangslehrerin und ein leichter Sopran. Bei ihr habe ich viel Liedgesang und alte Literatur kennen gelernt und sie hat mir die "Basics" wirklich gut vermittelt. Bei meiner jetzigen Lehrerin (Mezzosopranistin) konnte ich super auf das aufbauen. Ich bin ein eher schwererer Sopran und ich hatte mit beiden Lehrern keine Probleme. Einer meiner Stimmbildner war auch ein Bariton - auch das ist kein Problem. Letztlich sollst Du nicht so klingen wie Dein Gesangslehrer, sondern wie Du - mit Deiner für Dich optimal klingenden Stimme. Ein guter Lehrer wird Dir auf dem Weg dahin helfen - egal in welchem Stimmfach!


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 Betreff des Beitrags: Re: Die richtige Gesangslehrersuche
BeitragVerfasst: 14.03.2013, 11:41 
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 Betreff des Beitrags: Re: Die richtige Gesangslehrersuche
BeitragVerfasst: 14.03.2013, 13:22 
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Auf der Seite des Bundes deutscher Gesangspädagogen bdg-online.org findest du alle Gesangslehrer/-innen nach PLZ Gebiet geordnet.

LG Silje

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...Letztlich ist Gesang ein in Klang gegossenes Gebet -
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