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BeitragVerfasst: 21.07.2010, 14:43 
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Meine GL zu der ich neben den Kursen in der VHS gehe hat ihre Stunde von 40 auf 50 Euro erhöht, weil sie nicht mehr daheim sondern einen Klavierraum in einer Musikschule mieten muß.Die Miete kostet aber nur 2 bis 4 Euro (weiß esweil ich schon dort korrepetiern war und auch nachgefragt habe).Erst als ich sagte wir könnten doch den 2 Euro Raum nehmen gab sie nach einigen Ausflüchten zu daßsie auchdie Fahrt rechnet (sie fährt mit dem Rad). Hättesie es sofort gesagt wäre es für mich kein Problem. meine Kollegin die mit mirdie Stunde teilt hat nur die Schultern gezuckt- dermacht es nicht aus-(sie ist ers kurz bei der GL) ich gehe aber schon 4 Jahre und irgendwie ist meinVe rtrauen weg - sie ist aber eine gute Lehrerin-bin daher ratlos und habe den Abstand der Stunden verlängert. gehe mit der Kollegin nur mehreinmal im Monat nur eine halbe Stunde.nur wegen der Kollegin die ich mitgebracht habe und die nicht allein hingehen will.ich nehme auch fürsie auf Band auf) gehe ich noch. ich würde am liebsteneine lange Nachdenkpause machen.bin ich vielleicht zu empfindlich.? singe schon 18 Jahre aber sowas habe ich noch nie erlebt)


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BeitragVerfasst: 21.07.2010, 18:09 
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Liebe Hilde,

das ist ärgerlich, aber versuche die Dinge auseinander zu halten. Das eine ist das verlorene Vertrauen zu Deiner GL und die dadurch enstandene Missstimmung ggüber Deiner GL , und das andere ist die Qualität des Gesangsunterrichtes Deiner GL. Beides hat nichts miteinander zu tun. Nur weil Deine GL Dir nicht die Wahrheit gesagt hat, ist sie dadurch nicht eine qualitativ schlechtere GL geworden.
Versuche, die Sache baldmöglichst mit ihr zu besprechen. Abgesehen davon finde ich es jetzt nicht so dramatisch..Es ist eine durchaus verzeihbare kleine Lüge. Aber ansprechen solltest Du es, denn es steht zwischen Euch.

Lg Silje

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...Letztlich ist Gesang ein in Klang gegossenes Gebet -
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BeitragVerfasst: 21.07.2010, 21:30 
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wobei 50 Euro schon eine Menge Geld ist, da muss man schon was für geboten, oder andersrum verlangen können. 10 Euro aufzuschlagen finde ich schon sehr ungewöhnlich.

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BeitragVerfasst: 21.07.2010, 22:58 
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nicht mehr zu rettender
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Ich denke, da kommen viele Faktoren zusammen.

Wieviel eine Stunde kostet, hängt immer mit Angebot und Nachfrage zusammen. Und natürlich mit den Unkosten, die man aufwenden muss. Wer zuhause unterrichtet, kann großzügiger sein, denn Wartezeit oder Leerlauf kann man zuhause angenehm überbrücken. Zuhause kann ich eine einzelne Stunde geben - im Studio lohnt das den Aufwand nicht, sonst wäre ich für die eine Stunde knapp 2 Stunden lang ausser Haus - da muss der Preis anders kalkuliert werden.

Häufig muss nicht nur der externe Raum bezahlt werden, sondern auch eine Kaution entrichtet werden. So habe ich in dieser Woche, um Übungsräume nutzen zu dürfen, nicht nur 100 € Kaution bezahlen müssen, sondern musste auch noch eine 10er-Karte vorfinanzieren - in dieser Woche werde ich 3 Stunden des 10er Blockes verbrauchen, dann erst wieder im September. Wer muss dieses finanzielle Risiko tragen - der Lehrer ? oder kann man sowas auf die Preise umlegen ?

Vielleicht wollte die Lehrerin auch schon länger mal erhöhen und es ergab sich nicht - es ist ja ein Unterschied, ob alljährlich, wie in einer Musikschule, die Preise erhöht werden, oder ob ein Privatlehrer nach 5 Jahren Stabilität dann auf den nächsten runden Betrag aufschlägt.

Ich bin sehr froh darüber, dass ich nicht vom Unterrichten leben muss, denn auf freiberuflicher Basis ist es einfach sehr unsicher. Schüler verreisen, sind krank, haben eine Sinnkrise, ziehen um oder haben andere Sorgen. Wenn sich das häuft, schmerzt der Verdienstausfall. Geht mir selber auch so - wenn es einen Monat knapp ist, dann muss ich eben an den Sonderausgaben sparen :-)

Liebe Hilde, ob Dir meine Gedanken helfen, weiss ich nicht, aber alles hat immer 2 Seiten :-) Vielleicht sprichst Du mit Deiner Lehrerin noch mal. Es ist höchst unangenehm, langjährigen Schülern klarzumachen, dass man den Preis erhöhen möchte :-)

Schöne Grüße von Casta

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La chance d'avoir du talent ne suffit pas ; il faut encore le talent d'avoir de la chance.
Hector Berlioz


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BeitragVerfasst: 22.07.2010, 07:34 
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Hallo Hilde,

wenn die Lehrerin gut ist und Du bei ihr gut voran kommst, dann besprich diese Sache mit ihr und bleibe auf jeden Fall bei ihr! Vielleicht kannst Du ja andere Modalitäten mit ihr vereinbaren, denn ein Aufschlag von 10 Euro erscheint schon recht unverhältnismäßig, vor allem wenn, wie Du geschrieben hast, für die Lehrerin gar keine Fahrtkosten anfallen.

Das von Casta geschriebene hängt natürlich auch davon ab ob ein Lehrer für jede Stunde einzeln bezahlt wird (so macht es auch meine Lehrerin, allerdings lebt auch sie nicht hauptsächlich vom Unterrichten), oder ob er Unterrichtsverträge macht, d. h. jeder Monat wird durchbezahlt, egal ob der Schüler kommt oder nicht. So hat es mein vorheriger Lehrer gemacht, und das ist m. E. die für beide bessere Lösung: Der Lehrer hat ein verlässliches Einkommen, und für den Schüler ist es günstiger.

LG AK-Kontraalt

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Das Vergänglichste, wenn es uns wahrhaft berührt,
weckt in uns ein Unvergängliches.

(Friedrich Hebbel)


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BeitragVerfasst: 22.07.2010, 07:54 
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Sie wird ja nicht nur einen Schüler haben, dafür lohnt es sich nicht Räume anzumieten. Wenn jeder Schüler 10 Euro mehr zahlt, leppert sich das ganz schön.

Auch Kollegen, die ich kenne, die Räume angemietet haben, BDG anghören und bekannt sind, nehmen keine 50 Euro, allenfalls 40 bis 45 €.

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BeitragVerfasst: 22.07.2010, 08:01 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Hallo Hilde,
.... oder ob er Unterrichtsverträge macht, d. h. jeder Monat wird durchbezahlt, egal ob der Schüler kommt oder nicht. So hat es mein vorheriger Lehrer gemacht, und das ist m. E. die für beide bessere Lösung: Der Lehrer hat ein verlässliches Einkommen, und für den Schüler ist es günstiger.
LG AK-Kontraalt


Hm, also ich würde nicht für Stunden bezahlen, die nicht gehalten werden, z.B. Urlaub, Krankheit, Unpässlichkeit meiner Lehrerin usw. Ich zahle jede Stunde, die ich dort bin und das ist für meine Lehrerin auch ein verlässliches Einkommen, aber eben eines wie bei fast allen Selbständigen ( und da weiß ich wovon ich rede ) es ist nicht regelmäßig wie bei "Beamten".
Liebe Grüße
Uralt

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BeitragVerfasst: 23.07.2010, 08:49 
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Nun, wann man Urlaub hat, das weiß man ja schon vorher und kann es mit dem Lehrer klären. Ich weiß nicht wie es an Musikschulen ist wo man ja auch feste Unterrichtsverträge hat, aber bei meinem Lehrer galt die Regelung, wenn man mindestens eine Woche vorher Bescheid gibt werden die ausgefallenen Stunden nachgeholt. Und wenn er selbst "unpässlich" war, dann wurden die Stunden entweder ebenfalls verlegt oder das Honorar wurde zurück erstattet. Der Schüler ging da also kein Risiko ein.

LG AK-Kontraalt

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