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 Betreff des Beitrags: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 11.04.2011, 22:25 
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Hallo!

Kennt jemand von euch das Gefühl, mit angezogener Handbremse zu singen?
Und wenn ja, wo war gleich noch der Knopf zum Lösen?

Ich weiß genau, dass das eigentlich viel leichter gehen müsste.
Und uneigentlich sing ich vor eine Wand....ich hab das Gefühl, meine Stimme kommt genau 20 cm weit. Wenn ich mich mal sehr genau darauf konzentriere die Töne wirklich nach vorne zu setzen komm ich auch gefühlte 25 cm weit...

Ich danke euch

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Gruß
Mama2009


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 Betreff des Beitrags: Re: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 11.04.2011, 22:47 
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Singen eine schwere Disziplin, alle suchen den Knopf. Aber schwer diesen zu finden, Ostereiersuchen viel leichter.
Gruß aus SSE
alfredo
:n108:

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...du holde Kunst, ich danke dir.


Zuletzt geändert von alfredo am 15.04.2011, 18:13, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 11.04.2011, 22:51 
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Hallo Mama2009,

stell dir vor du stehst auf einem Berg und schaust ins weite Tal. Dort unten irgendwo ist Jemand, den du gerne hast, du möchtest ihn vom Berg her rufen... Hallllloooooooo und das Echo klingt zurück. Jetzt singe ein Lied, aber so, dass es unten im Tal gehört wird, ohne Kraft, die Weite trägt dein Lied ins Tal....

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 Betreff des Beitrags: Re: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 12.04.2011, 06:50 
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Liebe Mama,

es ist immer schwer, aus der Ferne einen Rat zu geben. Ich müßte Dich hören. Aber ich könnte mir denken, dass Du Deine Resonanzräume noch nicht richtig benutzt, bzw. dass das bei Dir auch mit dem Atem zusammenhängen könnte.
Machst Du fleißig Atemübungen ? Denkst Du an die Räume in Deinem Kopf (Stirn, Nebenhöhlen, Hinterkopf..) und an Deinen Bauch, Zwerchfell, Flanken, Beckenraum, Rücken ??? All diese Räume sollten, wenn auch teilweise nur mental, mit einem ewig fließenden Atem ausgefüllt werden..

LG Silje

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 Betreff des Beitrags: Re: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 13.04.2011, 20:51 
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Silje hat geschrieben:
Liebe Mama,

es ist immer schwer, aus der Ferne einen Rat zu geben. Ich müßte Dich hören. Aber ich könnte mir denken, dass Du Deine Resonanzräume noch nicht richtig benutzt, bzw. dass das bei Dir auch mit dem Atem zusammenhängen könnte.
Machst Du fleißig Atemübungen ? Denkst Du an die Räume in Deinem Kopf (Stirn, Nebenhöhlen, Hinterkopf..) und an Deinen Bauch, Zwerchfell, Flanken, Beckenraum, Rücken ??? All diese Räume sollten, wenn auch teilweise nur mental, mit einem ewig fließenden Atem ausgefüllt werden..

LG Silje



Hallo!
Ich bin mir sicher, dass das an meinem Atem liegt. soooo viel Raum und soooo wenig Luft...
Wenn ich an das eine denke, vergesse ich das andere....aber das wird *hoff*

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Gruß
Mama2009


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 Betreff des Beitrags: Re: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 13.04.2011, 20:59 
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musika hat geschrieben:
Hallo Mama2009,

stell dir vor du stehst auf einem Berg und schaust ins weite Tal. Dort unten irgendwo ist Jemand, den du gerne hast, du möchtest ihn vom Berg her rufen... Hallllloooooooo und das Echo klingt zurück. Jetzt singe ein Lied, aber so, dass es unten im Tal gehört wird, ohne Kraft, die Weite trägt dein Lied ins Tal....



Vielen Dank!
Das Bild mit dem Berg und dem Tal ist super...

Und jetzt schlagt mich bitte nicht:
irgendwann kam mir der Gedanken, dass es doch MEINE Töne sind. Da steck ich wer weiß wie viel Mut rein, und dann muss ich die sofort wieder abgeben...ist doch doof. (Auch wenn mir klar ist, dass das ja sinn und zweck des Gesangs ist)

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Gruß
Mama2009


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 Betreff des Beitrags: Re: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 13.04.2011, 22:00 
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Zum Atem: Als Sänger sollte man immer darauf achten ,auch körperlich einigermaßen fit zu sein, denn DAS hat auch Auswirkung auf den Atem. Der Eine joggt gerne, der andere macht Yoga oder ähnliches.
Ich bevorzuge Yoga, weil es da wunderbare Atemübungen gibt. Die sind hilfreich, nicht nur fürs Singen sondern auch gegen Nervosität usw.., und je mehr man von diesen Übungen macht, Tag für Tag, desto besser wird auch der Atemfluss.
Sport oder Yoga oder Schwimmen usw.. können Hilfen zur Erlangung eines größeren Atemvolumens sein. Sie sind sicherlich nicht zwingend notwendig, da man auch mit kontinuierlichen Übungen im Gesangsunterricht sein Ziel erreichen kann, aber es wäre für mich persönlich immer der Königsweg..

Bzgl. Deiner Töne: Sieh es doch als Geschenk an, dass Du Dir und anderen machst. Du singst (produzierst) Töne, Klänge, die aus Dir entspringen und in den Raum geschickt werden. Mit Deinem Gesang machst Du Dich und andere froh und das ist doch gut so.. Hätte es Sinn, sein Leben lang immer nur "für sich" zu singen ???


LG Silje

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 Betreff des Beitrags: Re: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 13.04.2011, 22:18 
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Hi!

Mein Atemvolumen ist gar nicht schlecht. aber es gibt ja sooo viel Raum zu füllen.

Und die Sache mit dem Geschenk war dann auch sofort mein zweiter Gedanke.
Und dennoch fand ich es erstaunlich feststellen zu müssen, dass es für mich offensichtlich nicht so selbstvertändlich ist, wie ich dachte.

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Gruß
Mama2009


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 Betreff des Beitrags: Re: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 14.04.2011, 06:27 
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Siehst Du, dann bist Du doch auf dem richtigen Weg... big_applaus
Jetzt mußt Du "nur" noch beim Singen an all die Räume denken, die es zu füllen gibt und das immer wieder trainieren..

LG Silje

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 Betreff des Beitrags: Re: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 14.04.2011, 07:42 
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hallo mama,
das hasst du schön beschrieben, ich verzweifle auch öfter an diesem gefühl.
langsam, seitdem ich viel atemtraining macher, wird es besser, und wenn ich dann mal wirklich in einem stück aufgehe, krieg ich es manchmal schon hin alles zu füllen, auch wenn ich danach oft echt geschafft bin ;) und wirklich nicht viel auf diese art am stück schaffe.
viel glück fürs weiter atemkraft aufstocken! :)

@silje, yoga ist auch mein weg fitter zu werden/zu bleiben. ich find es immer wieder erstaunlich wie viele gesangsmenschen mit yoga zu tun haben. auch mein chorleiter und meine gesangslehrerin, was mich nun auch vermehrt zum pranajama brachte.
und auch viele gesangspedagogen, auch schon vor langer zeit, setzten auf yoga atemtechniken und übungen. (na, sind mir doch die namen entfallen, wie peinlich ;) ).

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 Betreff des Beitrags: Re: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 14.04.2011, 08:51 
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Ich kann nur unterschreiben, was Silje und lena geschrieben haben. Ich mache zwar kein Yoga (außer ein paar kleinen Übungen), aber seitdem ich vermehrt Ausdauertraining (Nordic Walking und so oft mit dem Fahrrad fahren, wie es geht) und Gymnastik/leichtes Krafttraining mache, bemerkte ich eindeutig, wie sich das positiv auf meinen Gesang auswirkt. Vom allgemein besseren Körpergefühl einmal abgesehen.

Liebe Grüße

Octaviane

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„Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“
(T. Fontane)

"When you have that perfect match between voice, personality, repertoire and style, art happens" (Anonym)

http://www.sopranodrama.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 15.04.2011, 12:30 
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Hallo Mama,

sooooo viel Raum zu füllen? Ach nein!
Gar nicht wahr!
Der Raum ist die Erweiterung Deiner inneren Resonanzräume. Der Raum bringt Deinen Ton zum Klingen! Stell Dich in eine Kirche (nicht den Kölner Dom nehmen!) und hör Dir zu. Einfach nur zuhören, gar nicht bewusst singen. Und wenn's dann von alleine singt, dann fang an, währenddessen Deine Resonanzräume zu suchen wie Du's im Unterricht lernst.
Ganz leise.

Hörst Du, wie schön das klingt? Viiiel besser als zu Hause im kleinen Zimmer. Und warum? Na, weil der Raum so schön groß ist!
Du verschenkst hier nämlich nicht Deine eigenen Töne, nein, Du vergrößerst sie und bekommst sie zurück ins Ohr geschickt.
Also: Nicht den Raum fürchten sondern lieben!

Gruß von der raumsüchtigen
Mezzo-Alt


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 Betreff des Beitrags: Re: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 15.04.2011, 13:11 
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Liebe Mama,

ich ging davon aus, dass Du mit "Räume" bereits Deine Resonanzräume meinst und nicht den Raum, das Zimmer, in dem Du stehst. Sehe ich doch richtig, oder ?

LG Silje

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 Betreff des Beitrags: Re: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 15.04.2011, 21:05 
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Liebe Mama, einen Rat kann ich Dir momentan auch nicht geben - nur den Trost dass es auch anderen so geht. Jedes Wort das Du geschrieben hast hätte auch von mir sein können - das kommt mir alles SEHR bekannt vor!

Liebe Silje, doch, der Außenraum macht es auch, ganz gewaltig sogar! Ich habe verschiedene Unterrichtsräume erlebt und kann, seit ich meinen Unterricht im Gemeindesaal einer Kirche habe, gar nicht mehr im Zimmer singen. Da fühle ich mich so unwohl dass sofort die beschriebene Handbremse voll einrastet. Ich brauche zwingend auch den äußeren großen Raum um meine eigenen "Räume" einigermaßen öffnen zu können. Hast Du mal in einem Raum gesungen der nur wenig über 2 Meter hoch ist? Oder in einem solchen mit ca. 10 qm Grundfläche und Dachschrägen?

Viele Grüße,
AK-Kontraalt

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Das Vergänglichste, wenn es uns wahrhaft berührt,
weckt in uns ein Unvergängliches.

(Friedrich Hebbel)


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 Betreff des Beitrags: Re: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 15.04.2011, 22:55 
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Hallo!

Mit "Raum" meinte ich tatsächlich meine eigenen Resonanzräume.

Meine Probenorte sind sehr unterschiedlich.
Entweder bei mir zu Hause im Wohnzimmer (20 m² bei 3,50 m Deckenhöhe) oder in der Hochschule. Dort hab ich schon fast überall gesungen, vom Konzertsaal bis hin zu einer fast schalldichten Kaschemme...

Aufführungen hab ich eigentlich nur in großen Säälen, der Schulaula und vor allem in Kirchen.

Bisher ist mir dieses Handbremsen-Problem noch nie aufgefallen. Aber meine eigene Wahrnehmung ist jetzt auch deutlich intensiver als noch vor einem Jahr.

_________________
Gruß
Mama2009


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 Betreff des Beitrags: Re: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 16.04.2011, 20:54 
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Liebe AK-Kontraalt,

es war mir sehr klar, von welchen Räumen Du sprichst und welche Räume Mama meint, deshalb meine Bemerkung.
Ich habe bisher in allen Größen von Räumen gesungen, auch in einem fast schalldichten Raum ohne jegliche Resonanz. Aber da geht es ja nur ums Üben und nicht um ein Konzert oder irgendeinen "offiziellen" Vortrag von Arien. In einem kleinen resonanzlosen Raum ist es natürlich schwieriger zu singen, meint man, da der Klang sozusagen sofort "zurückgeworfen" wird. Grund hierfür sind ganz einfache physikalische Gesetze..


Egal, welche Größe ein Raum hat, man muß lernen, in jedem Raum singen und den Ton transportieren zu können , und das ist nicht eine Frage von Kraft und riesigem Atemvolumen sondern einzig und allein von Technik ! Und egal, ob man nun in einer mit Eierkartons ausgekleideten Garage oder in einer Kirche singt: Man muß auch (manchmal )lernen, seine Töne zu lieben und weg von dieser "Handbremse" zu kommen..
Dass das ein beschwerlicher Weg sein kann, ist mir auch bewußt, aber das Ergebnis ist dann umso erfreulicher ! big_applaus

Lg Silje

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 Betreff des Beitrags: Re: Handbremse lösen, aber wie?
BeitragVerfasst: 16.04.2011, 21:34 
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Mezzo-Alt hat geschrieben:
Hallo Mama,

sooooo viel Raum zu füllen? Ach nein!
Gar nicht wahr!
Der Raum ist die Erweiterung Deiner inneren Resonanzräume. Der Raum bringt Deinen Ton zum Klingen! Stell Dich in eine Kirche (nicht den Kölner Dom nehmen!) und hör Dir zu. Einfach nur zuhören, gar nicht bewusst singen. Und wenn's dann von alleine singt, dann fang an, währenddessen Deine Resonanzräume zu suchen wie Du's im Unterricht lernst.
Ganz leise.

Hörst Du, wie schön das klingt? Viiiel besser als zu Hause im kleinen Zimmer. Und warum? Na, weil der Raum so schön groß ist!
Du verschenkst hier nämlich nicht Deine eigenen Töne, nein, Du vergrößerst sie und bekommst sie zurück ins Ohr geschickt.
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Hallo!
Ich danke dir für die Idee...da ich mit dem Verschenken ja mehr oder weniger unterbewusst aktuell ja doch so nen kleines Problem habe, werde ich mich einfach mal über deinen Gedanken an die Räume wagen.
Wobei das im Unterricht noch ne riesige Baustelle ist. Ich muss die erstmal so langsam erkunden....

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Gruß
Mama2009


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