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 Betreff des Beitrags: Eure erste G.stücke
BeitragVerfasst: 20.04.2006, 09:57 
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Hallo,

da Fliu in einem anderen Thread nach Anfängerliteratur gefragt hat bin ich ins grübeln gekommen was so meine ersten Stücke waren.

Könnt ihr euch noch an eure erinnern? Oder welche ihr total unterschätzt habt.....


Liebe Grüße
Chero


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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 10:22 
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Wie schon gesagt, während der Gruppenstimmbildung habe ich mich an Lied des Marmottenbuben (Beethoven), Hans und Liesl (Woyna), Sehnsucht nach dem Frühling (Mozart), Wiegenlied (Brahms), Der rote Sarafan (Titow).... versucht. Im Einzelunterricht war dann erst mal Vaccai angesagt, das erste Lied danach war Schuberts "Leiser, leiser, kleine Laute".

Unterschätzt, das ist schwierig - mein GL legt bei leichten Stücken einfach die Latte höher und hat dann auch viel auszusetzten! :n55: ;-) Ich erinnere mich aber, dass ich mich mit Purcells "If music be the food of love" unerwartet schwer getan habe.


Gruss
lucicare sonne


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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 10:30 
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lucicare hat geschrieben:
Wie schon gesagt, während der Gruppenstimmbildung habe ich mich an Lied des Marmottenbuben (Beethoven), Hans und Liesl (Woyna), lucicare sonne


Ups Lucicare, Hans und Liesl ist aber nicht so einfach, es MUSS gespielt sein und das kann man nur, wenn die Technik sitzt. Es ist eine Erzählung und die muss publikumswirksam rüberkommen. Aber ein sehr schönes Lied, ich singe es total gerne.

Liebe Grüsse

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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 10:34 
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Mein erstes klassisches Gesangsstück im Unterricht war der König von Thule *oh weia*

Eine Arie, die ich fürchterlich unterschätzt habe, war "When I am laid in earth" von Purcell (Dido and Aeneas).

Hach, was sieht die einfach aus, geht auch nur bis zum g². Ja Schitte, aber dieses "Remember me" da oben killt einen ja wohl komplett!!!! Es sei denn, man ist Sopran ;-)


Zuletzt geändert von Eponine am 20.04.2006, 10:43, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 10:34 
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Mein erstes Stück war "Sebben crudele", "O del mio dolce ardor" und "Se tu m"ami" aus den Arie Antiche.
Danach war schlagartig jede "Schonzeit" vorbei und es ging hammerhart weiter. Die Arie der Wally 'Ebben n'andro lontano" kam sehr schnell, im ersten Schülerkonzert nach einem halben Jahr Unterricht musste ich schon Bellini "O quante volte"singen usw usw.
Zwischendurch gab es gottseidank auch Barock, aber ansonsten eine Mega-Arie nach der andern.Mozart war da reine Erholung für mich, Despina, Zerlina usw.
Ich habe mich damals nicht nennenswert unwohl damit gefühlt, wie das klang ist allerdings eine ganz andere Frage...... :oops:
Meine Stimme hat es nicht kaputt gemacht und ich habe ein Riesen-Repertoire gelernt. Das kann ich noch positiv dazu sagen.
Aber die äuglein sind mir erst viel später aufgegangen..... :roll:
Lieben Gruss
Cantilene :hearts:


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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 11:02 
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musikavokale hat geschrieben:
Ups Lucicare, Hans und Liesl ist aber nicht so einfach, es MUSS gespielt sein und das kann man nur, wenn die Technik sitzt. Es ist eine Erzählung und die muss publikumswirksam rüberkommen. Aber ein sehr schönes Lied, ich singe es total gerne.

Liebe Grüsse


Damals ging es bei mir erst mal darum, dass ich schüchternes Mäuschen lernen musste, aus meinem Schneckenhaus hervorzukommen, und das ist mir leichter gefallen, wenn ich mich gleich wieder in einer Rolle verstecken konnte. :lol: Es war damals mein Lieblingslied, und mit allzuviel Technik hat mich die Lehrerin noch nicht belastet. Aber ich kriege gerade Lust, es mir mal wieder vorzunehmen... :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 11:29 
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Meine allerersten Stücke (so mit zarten 16 odr 17 ) waren auch "Sebben crudele" und "Se tu m'ami" aus den Arie Antiche, dann ziemlich schnell Mozart ("Vedrai carino", Voi che sapete, Rosenarie, Als Luise ...), Schubert (An die Musik, Frühlingstraum) und Mendelssohn (Frühlingslied) Ach ja, und diverse Musical-Songs wie "Wishing you were somehow here again"

Für einige der Stücke war ich damals bestimmt zu jung- die Luise kann ich heute doch intensiver interpretieren ;-)


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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 13:30 
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Wie amüsant :lol: die altitalienischen Arien scheinen wohl von den Lehrern bevorzugt zu werden.
Meine waren aus dem altitalienischen Arienbuch: Vittoria,vittoria / Che fiero costume / Se tu m´ami / Quella fiamma
Und Brahms Lieder bis zum abwinken: "Therese" (bekomm ich heute noch würge-gefühle), und "Sonntag"
Schubert "Lachen und Weinen"
Mein erstes geistliches Stück war Domine Deus (aus dem Vivaldi Gloria) und dann gabs ja da noch das Mozart-Lieblingslied "Als Luise die Liebesbriefe ihres ungetreuen Liebhabers verbrannte". Ich sehe mich heute noch Post-it Zettel zerreissend (symbolisch für die Briefe) um die Couch meiner Gesangslehrerin rennen. Das musste ich machen um das Gefühl für die Wut und das Liebesbriefe zerreissen zu bekommen ;-)

Yeh, das war irgendwie ne schöne Zeit. Ich habe diese Dinge echt gerne gesungen.
:n30:

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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 13:31 
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hallo,

es hatte mich bei gesang.de anfangs sehr irritiert, was da an liedern und arien für anfänger genannt wurde. aber "normale" gesangsschüler haben ja vorher schon längere zeit gesungen, entweder im "stillen kämmerlein" oder im chor und nicht wie ich und viele meiner schüler bis zu einem (bei manchen schon sehr weit) fortgeschrittenen alter überhaupt garkeinen einzigen ton. und wenn man da liest, daß für anfänger voi che sapete und ähnliches empfohlen wird, denkt man im ersten moment, man ist irgendwie im falschen film :mrgreen: .

ich habe damals im unterricht mit für total-anfänger zu schwierigen stücken (auf flügeln des gesanges, in questa tomba oscura, die orpheus-arie, vedrai carino etc.) angefangen und das gleich gleich mit voller klavierbegleitung (und teils in für mich zu hoher lage), so daß ich einige probleme beim singen bekam und viele jahre unnötig gelitten habe.
heiser wurde ich zwar nicht, weil ich von anfang an instinktiv richtig geatmet und gestützt habe, aber ansonsten habe ich in den ersten jahren so ziemlich alle probleme durchgemacht, die man beim singen haben kann.

bei meinen schülern, die fast alle erwachsene total-anfänger mit stimmproblemen sind, beginne ich mit stimmübungen und einfachsten liedern ohne hohe töne o.ä. (z.b. einfache volkslieder oder oldies wie z.b. yesterday o.ä.) und das a capella, damit sie erst mal lernen zu spüren und zu hören, was sie da machen.

erst wenn die stimme es zuläßt und evtl. musikalische defizite ausgeglichen sind, kommen dann etwas schwierigere stücke, die sich die schüler aus den dann möglichen aussuchen können.

allerdings lieder, arien und songs, die dem können und dem alter etc. entsprechen. ich halte nichts davon, daß jemand lieder und arien singt, weil er in der lage ist, die töne zu treffen (das kommt mir dann so ähnlich vor, wie dieser helmut lotti, der mit pieps-stimmchen aus dem lindenbaum einen schunkelwalzer macht und mit sicherheit keine ahnung hat, daß der lindenbaum aus der winterreise ist und was da ausgesagt wird etc. :n68: ). ich finde, daß gerade bei jüngeren schülern der lehrer die auswahl der stücke auch dahingehend mitbeeinflußen sollte (wär vielleicht auch ein thema für einen lehrer-thread).

liebe grüße
kaja


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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 15:20 
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Hallo

na dann will ich auch mal schreiben was ich zuerst gesungen hatte. Da ich netterweise im Spätherbst mit dem G.unterricht begonnen hatte, da lag es halt nahe ein Weihnachtslied zu nehmen. Es war "Joy to the world" und ich durfte ,ahhhh, es zwei Monate später beim Schülerabend singen. Bammel bammel.

Danach kam dann direkt meine heiß ersehnten Musicals wobei das erste "one hand, one heart" war. Aus der Operette war es "Ich lade gern mir Gäste ein" (ich wußte damals wohl nicht warum, aber ich habe es nie gerne gesungen). Im sacralen Bereich war es "Domine Deus" (hihihihi wie Engelchen) na ja und wie soll es anders sein im Opernbereich Cherubino mit "Voi che sapete".

Als ich gestern so überlegt habe, da fiel mir auf, daß auch genau diese Arie meine letzte bei ihr war. Wir haben sie für eine Geburtstagsfeier nach ein paar Jahren wieder rausgekramt. Hmmm Cherubino sollte wohl wirklich eine Bedeutung haben, wußte ich aber als ich meinen Nicknamen auswählte noch nicht :lol:

Habe es ja selbst angesprochen. Hmmm also bei "Komm lieber Mai" habe ich das Lied tooooootal unterschätzt. Ich muß aber auch sagen, daß dieses Lied mich schon seit der Kindheit regelrecht verfolgt hatte. In der Schule war es der sogenannte Kinderschlager, klar im Kinderchor durfte es nicht fehlen, im Jugendchor mußten wir es beim Altennachmittag jedes Jahr singen und später in dem einem weltlichen Chor war es Standartrepertoire für den bunten Abend beim Maibaumsetzen. Könnt ihr euch vorstellen wie ich dieses Lied im G.unterricht gesungen habe???!!!! Ja genau, einfach runtergeleiert und egal was meine G.lehrerin auch meinte es klang immer wieder päh. Es steckte ja auch soooviel Liebe von mir in dem Lied :lol: Sie merkte schnell, daß es wohl kein Sinn macht, also wegpack. Meine Noten verstaute ich im hintersten Ecken meines Schrankes und wenn es keine Noten gewesen wären, dann hätte ich sie wohl verbrannt. Die Zeit verging und ein Jahr verging. Pünktlich zu Frühlingsbeginn kam sie lächelnd zu mir und gab mir mein neues Repertoir. Ich hätte sie fressen können, was war es "Komm lieber Mai" Ahhhhh schon wieder. Na ja etwas hatte es sich wohl gebessert aber meine Liebe zu dem Lied blieb. Aber mein Trauma mit dem Lied sollte noch kein Ende nehmen. Da ich auch privaten Kontakt zu meinem Lehrerin hatte, gingen wir eines Tages zu ihrem Pferdehof wo auch sonst. Landwirtschaft war. Was das mit diesem Lied zu tun hat....... hmmm peinlich peinlich aber ist eh egal... Ich rutschte aus und sie stand kichernd vor mir und fing an zu singen "... und kann vor lauter .... nicht gehen" na und woraus ist diese Textpassage?? ja genau "Komm lieber Mai und mache".....
Ich hoffe, daß meine letzte Verbindung zu diesem Lied auch wirklich die allerletzte bleibt, denn ich war recht neu im anderen Forum und es ging um Volkslieder etc. Ich war stolz, daß mir noch ein weiteres eingefallen ist und schrieb stolz "Komm lieber Mai .." Na ja und gleich wurde ich eines besseren belehrt, gell Robin hihihihihi, es wäre doch ein Kunstlied von Mozart und ganz und gar kein Volkslied :oops: :oops: Ja ja so kann es einem gehen..........


Liebe Grüße
Chero


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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 21:18 
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In meiner allerersten Stunde habe ich a cappella - weil ich keine Noten davon hatte - Toda mi vida os amé von Luis de Milan gesungen. Ein einfaches spanisches Renaissancelied, das ich von einer Lieder CD kannte, wo es von Teresa Berganza gesungen wird (ich höre es mir gerade noch mal wieder an :grin: - schön, Chero, dass du diesen Thread aufgemacht hast :love: ).
Danach habe ich mir ein altes englisches Lied ausgesucht, Since first I saw your face von Thomas Ford. Auch dieses Lied hat eine einfache Melodie, aber mit dem Englischen als Gesangssprache habe ich mich sehr schwer getan. Ich glaube, dann habe ich erst mal Mozart, Die Alte gemacht und noch ein paar Lieder in dem Stil, habe dann aber schnell gemerkt, dass mir zuviel Technik fehlt, um diese Lieder so zu singen, wie ich sie eben gerne gestalten wollte. Bin also dann erst zum Vaccai übergegangen, ein paar Stücke daraus, dann auch Arie antiche (Sebben crudele war auch mein erstes ;-) , Oh del mio dolce ardor etc.). Italienisch empfand ich als wohltuend, um den Vokalsitz zu üben, überhaupt als Gesangssprache ideal, weshalb ich längere Zeit bei den Arie antiche geblieben bin.

LG, Orphenica
:hearts:


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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 22:13 
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Hallo,
so genau weiß ich das nicht mehr, aber es waren Brahms - Lieder dabei und die erste Opernarie war Che faro, Orpheus. Das war, wie man in Bayern sagt, ganz schön garch, aber fand Anklang als Vorsingarie für den Philharmonischen Chor München (bin halb gestorben dabei vor Aufregungund habe vorher rumgemotzt, dass ich jetzt aufs Schafott geführt werde und dergl :grin: )
Die Vaccais kamen dann bei meinem zweiten Lehrer dran ( der mich endlich mal Altistin hat sein lassen).
Die altitalienischen Stücke wie seben crudele etc. habe ich erst letztes Jahr immer wieder zur Übung kennengelernt.
Dazwischen habe ich mch immer wieder an den dramatischen Stücken versucht, aber bis das alles aufführungsreif war, dauerte es.
Liebe Grüße, dola


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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 22:30 
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Hallo,

meine ersten Stücke waren das Caro mio ben, Nina und Per la gloria aus den Arie Antiche. Scheint in der Tat ein beliebtes Anfängerteil zu sein. :lol:
Im kirchlichen Bereich waren die ersten Stücke Die güldne Sonne und Bist Du bei mir von Bach. Opern- und Operettenliteratur habe ich in den ersten drei Jahren gar nicht gesungen.

LG

Rolando

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Und plötzlich weißt du:
Es ist an der Zeit, etwas Neues zu beginnen, und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.(Meister Eckhart)


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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 23:01 
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Mai 1959,West - Berlin, Abiturfeier : Ein spindeldürrer Abiturient betritt die Bühne der Aula und singt, am Flügel begleitet von seiner Musiklehrerin, Sarastros " In diesen heil`gen Hallen ". Als er fertig ist: Betretenes Schweigen bei der Lehrerschaft, begeistertes Johlen der Schüler. Kurz vor dem Abi hatte man einen Mitschüler von der Schule verbannt, weil er sich in Ostberlin zwei Fachbücher angeeignet und nicht bezahlt hatte! In diesen heil`gen Hallen kennt man die Rache nicht - von wegen !
Der Spindeldürre war ich, der damals seinem Idol Josef Greindl, weltberühmter Bassist an der damals noch Städtischen Oper Berlin, hörbar erfolglos nacheiferte. Ein Jahr später, in Frankfurt, wurde dann aus dem Pseudobass in kurzer Zeit ein lyrischer Bariton, der sich nach einem weiteren Jahr mit Schuberts " Frühlingstraum " bei der Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger zur Eignungsprüfung für die Bühne vorstellte - und das erfolgreich.
Ciao. Gioachino


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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 23:17 
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Ratgeber
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Registriert: 24.03.2006, 21:40
Beiträge: 584
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Nachname: ~
Mein erstes Stück war "Der greise Kopf" aus der Winterreise (Schubert) im Musikkurs, ich glaube 1 Jahr vor dem Abi. Danach fing ich mit dem Gesangsunterricht an. Zuerst als Bass, dann wie Gioachino als Bariton.


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BeitragVerfasst: 21.04.2006, 12:12 
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Hallo

-habe die Beiträge zur Besetzungsfrage in einen neuen Thread unter "Allgemein" reingestellt.

- na und die Beiträge zur Technikfrage sind verschoben in den Bereich DVD/CD. Lucicare ich hoffe das war auch der Bereich wo du meintest.



Liebe Grüße


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BeitragVerfasst: 21.04.2006, 14:19 
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Ich kann mich nur wiederholen, liebe Fliu : Kompliment !
Ciao. Gioachino


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BeitragVerfasst: 21.04.2006, 22:24 
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Hallo Ihr lieben !

Bei meinem Gesangsunterricht habe ich und singe ich vorwiegend Arien .
Mein erstes Stück war O cessate di piagarmi und dann folgte Lascia chio pianga von Händel , was auch mein erstes Auftrittslied war ... dann zwei Cherubine Voi che sapete und Non so piu , wobei ich das zweite nicht so gerne mochte , naja und das waren so meine anfangsstücke ;-) ...
ich muss allerdings dazu sagen , dass ich erst mit 16 mit dem gesangsunterricht angefangen hatte und da schon 5 jahre chorerfahrung mit schwerpunkt auf lied und oratorium hatte, ich war also nich unbeleckt ....
im ersten jahr meines gesangsunterrichts war ich ein wenig übereifrig und hab mich autonom an VIEL zu schwere Stücke herangewagt , naja , es klang doof und es strengte mich auch zu sehr an ....

Lg Nicole


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 23.04.2006, 21:44 
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Auch ich wurde früh mit Se tu m'ami konfrontiert :lol: , dann ein paar nette Liedchen und als erste Arien "Ich folge Dir gleichfalls", "Voi che sapete" und "So wie die Taube" - ja, damals dachte ich noch ein Sopran zu sein....
Als erste Altarie hat mir mein GL "Bereite Dich Zion" mit den Worten serviert: "Bin mal gespannt, wie Dir das liegt" - von da an ging's bergab :mrgreen:
Es folgten zwei Jahre "Umerziehung", teilweise mit Zornesausbrüchen meinerseits - aber das ist hier ja nicht das Thema.....
Gruß
mezzo


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24.04.2006, 02:25 
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Ja Ja, liebe Chero,
der Mai....
ich hatte ja mit dem Stueck auch so meine Problemchen, denn, wie du weisst war es eines der Kunstlieder zur meiner Aufnahmepruefung , also eines meiner ersten ueberhaupt. Die AP war Anfang Juni und im Mai war gerade mein Vater unerwartet an seinem Geburtstag gestorben. So hatte ich so schon einen Klumpen im Hals und als Frau Erika Koeth in der AP sitzend und die einzige Saengerin neben Frau Rothenberger, die ich ueberhaupt kannte, mich zurecht wiess, das waere ja wohl kein Kunstlied war es aus. Mir war ja nicht klar, dass sie meine Standhaftigkeit pruefte und ich war nicht in der Lage zu diesem speziellen Zeitpunkt, eine Weltgroesse wie sie als absolut blutige Anfaengerin zu korrigieren. Dass ich das spaeter bei Dir tat, war kein" Aetsch-ich-weiss-es-besser". Das Lied wird nur tatsaechlich sehr unterschaetzt: ein Strophenlied halt, mit einer relativ einfachen Begleitung. Wenn es gut gesungen ist klingt es nicht nur "einfach" wie ein Volkslied, sondern sogar wie ein Kinderlied. Uebrigens lasse ich meinen Kinderchor "The Singing Sox" auch gerade das Lied vorbereiten.
Ansonsten waren meine ersten Stuecke auch aus den Altitalienischen Arien bzw. die Schafearie aus dem Messiah von Handel. Und ganz ehrlich, heute weiss ich, dass eigentlich jedes der Werke zu schwer war, aber das liegt mehr daran, dass ich kaum Ahnung hatte damals und heute einfach einen wesentlich hoeheren Anspruch.
Wenn ich allerdings manchmal im speziellen hier in den Staaten hoere, woran sich schon vom ersten Ton an die Saenger alles wagen, bzw. von ihren Lehrern serviert bekommen, haette ich vielleicht doch mit Verdi oder Wagner gleich anfangen koennen......

Gruesse
Robin


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