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BeitragVerfasst: 14.11.2010, 21:49 
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Ratgeber
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Registriert: 04.06.2008, 16:25
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Bin gestern mal wieder der unverlässlichen Internet-Technik zum Opfer gefallen - mein gerade zu Ende geschriebener Beitrag ging beim Absenden "verloren". Somit heute nun ein neuer Versuch... :lach062

Also: Ich habe mir vor kurzem in der Bücherei Noten ausgeliehen in welchen die Stücke (Lieder) in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade von 1 bis 8 ansteigend eingeteilt werden. Nun ist es ja eigentlich gänzlich subjektiv was "leicht" oder "schwer" sei, doch ich wundere mich trotzdem. Da ist z. B. Mozarts "An Chloe" in den Schwierigkeitsgrad 3 eingestuft, das meines Erachtens viel einfacher zu singende "Sandmännchen" von Brahms jedoch in Stufe 4 und somit schon etwas "schwerer". Als ich Schumanns "Mondnacht" unter Stufe 7 aufgeführt fand war mir klar warum ich damit hoffnungslos gescheitert bin als ich das mal singen sollte, "In stiller Nacht" von Brahms jedoch ist in der (höchsten) Schwierigkeitsstufe 8 aufgeführt, ich weiß aber absolut nicht was an diesem Lied so "schwer" sein soll.

Habt Ihr eine Idee, nach welchen Kriterien Lieder oder auch andere Gesangsstücke in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eingeteilt werden? Was macht ein Gesangsstück "einfach" oder "schwierig"?

Viele Grüße,
AK-Kontraalt

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Das Vergänglichste, wenn es uns wahrhaft berührt,
weckt in uns ein Unvergängliches.

(Friedrich Hebbel)


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BeitragVerfasst: 15.11.2010, 12:46 
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Hm... keine Ahnung, wie sowas eingeteilt wird.

Ich denke, man könnte sowas danach einteilen, ob es extreme Höhen oder Tiefen hat oder so.

Aber eigentlich ist das für jeden Sänger doch individuell zu sehen.
Ich im Musicalbereich bin ein sehr guter Belter, daher sind Songs wie "Defying Gravity" von Wicked oder ähnliches für mich eher einfach zu singen, wogegen
andere Sängerinnen sagen, dass sie sich daran die Zähne ausbeißen.
Was bedeutet das jetzt für den Schwierigkeitsgrad?
Für mich sind Songs mit höherem Kopfstimmenanteil schwieriger, wo andere dann einfach drauflosträllern...

Also, ich würde das schwierig finden eine Einteilung in Schwierigkeitsgrade für alle einheitlich gültig zu machen.

In manchen Auditionausschreibungen steht als Anforderung z. B. drin "Belt bis d'' " - aber was sagt das über den Schwierigkeitsgrad der Songs aus?
Ich kann eigentlich immer ein f'' belten, an sehr guten Tagen schaffe ich auch ein g''...

Also... nein... ich hab wirklich keine Ahnung, wie man sowas einteilen sollte/könnte... big_denken


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BeitragVerfasst: 15.11.2010, 13:25 
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Das geht mir ganz ähnlich und ich unterstelle einfach mal, dass diejenigen, die solche Einteilungen vornehmen, sich zwar um Objektivität bemühen, aber trotzdem ihre subjektiven Sichtweisen in eine solche Bewertung mit einfließen werden.

Allerdings gibt es natürlich auch Stücke, die auf den ersten Blick einfach(er) wirken als andere. Nehmen wir z. B. "Voi che sapete", eine Arie, mit der sich wahrscheinlich fast jeder junge Sopran oder Mezzosopran irgendwann einmal beschäftigt hat. Sie liegt weder sehr noch, noch sonderlich tief, ist nicht zu lang und hat eine eingängige Melodie - auf den ersten Blick also eine gute "Anfängerarie". Nur leider liegt sie genau auf der Bruchlage, so dass für viele Sängerinnen die Gefahr des "Sich-Festsingens" besteht und es bedarf schon einer guten Grundtechnik, um sie wirklich gut zu singen und ihr diese gewisse mozarteske Leichtigkeit zu geben, ohne ins Säuseln zu geraten.

LG

Octaviane

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„Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“
(T. Fontane)

"When you have that perfect match between voice, personality, repertoire and style, art happens" (Anonym)

http://www.sopranodrama.de


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