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BeitragVerfasst: 07.01.2020, 00:00 
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Wie macht ihr das? Sich selbst zu hören, wenn der Chor 100 Leute hat, ist schwierig. Ich höre da oft gar nichts mehr außer Lärm.


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BeitragVerfasst: 07.01.2020, 09:50 
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Hallo Stimme,
So seltsam es klingt, aber Oropax hilft. Es reicht, wenn du ein Ohr damit ausschaltest. Dann hörst du dich selbst, aber auch den gesamtklang. Habe ich schon öfter gemacht, allerdings hauptsächlich dann, wenn ich das "Glück" hatte, hinter den Hörnern zu stehen. Du kannst auch beide Ohren blockieren und du hörst immer noch genug.

Grüße Rotkehlchen


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BeitragVerfasst: 16.01.2020, 21:47 
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hat sich schon eingelebt
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Hallo Stimme,

ich drehe den Spieß ein bisschen zurück.
Einerseits finde ich es wichtiger, dass ich die anderen höre. Mich selbst finde ich wichtiger zu spüren. Was ich damit sagen möchte, dass ich es wichtig finde, dass ich spüre, ich singe locker, ohne Verspannung. In Laienchören kam es halt öfters dazu, dass andere, nicht gebildete Sängerinnen die Stimme gedrückt haben und ich, als empfindsame Nachbarin diese Verspannung ungewollt übernommen habe. Irgendwann habe ich es bemerkt, dass ich das tue, und habe angefangen darauf zu achten, dass ich mit der richtigen Technik singe.

Wegen der Tonhöhe mache ich mir dann keine weitere GEdanken mehr. Sollte ich trotz meiner gewöhnlicherweise sehr gute Intonation doch falsch singen, wird der Chorleiter meiner Stimmgruppe die Rückmeldung geben. Das passiert in Laienchören genauso wie in dem Opernchor.

Auch die Gesangsleherer haben mir immer gesagt: nicht ich soll mich beurteilen, ob etwas in Ordnung war oder nicht, ich soll es ihm überlassen, er wird schon sagen, wenn etwas noch verfeinert werden soll.

Und unbeachtet all dessen, wenn es dann doch dazu kommen soll, dass ich mich bei einer schwierigen Passage, wo viel Halbtöne an einander reihen, dann nutze ich ganz kurz meine Handfläche als Resonanzfläche in der Nähe meines Gesichtes. Ich persönlich muss es nicht unbedingt an die Ohren halten, auch seitlich meines Mundes o.ä. reicht aus, es geht ja nur darum, dass ich den Schall etwas zurückschalle. Dann höre ich schon, ob die Halbtonschritte in Ordnung waren.

Ich hoffe, ich konnte dir was helfen. :)
LG
christine

_________________
It's the possibility of having a dream come true that makes life interesting. (Paulo Coelho, The Alchimist)


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BeitragVerfasst: 17.01.2020, 00:37 
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junges Mitglied
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christine hat geschrieben:
Hallo Stimme,

ich drehe den Spieß ein bisschen zurück.
Einerseits finde ich es wichtiger, dass ich die anderen höre. Mich selbst finde ich wichtiger zu spüren. Was ich damit sagen möchte, dass ich es wichtig finde, dass ich spüre, ich singe locker, ohne Verspannung. In Laienchören kam es halt öfters dazu, dass andere, nicht gebildete Sängerinnen die Stimme gedrückt haben und ich, als empfindsame Nachbarin diese Verspannung ungewollt übernommen habe. Irgendwann habe ich es bemerkt, dass ich das tue, und habe angefangen darauf zu achten, dass ich mit der richtigen Technik singe.

Wegen der Tonhöhe mache ich mir dann keine weitere GEdanken mehr. Sollte ich trotz meiner gewöhnlicherweise sehr gute Intonation doch falsch singen, wird der Chorleiter meiner Stimmgruppe die Rückmeldung geben. Das passiert in Laienchören genauso wie in dem Opernchor.

Auch die Gesangsleherer haben mir immer gesagt: nicht ich soll mich beurteilen, ob etwas in Ordnung war oder nicht, ich soll es ihm überlassen, er wird schon sagen, wenn etwas noch verfeinert werden soll.

Und unbeachtet all dessen, wenn es dann doch dazu kommen soll, dass ich mich bei einer schwierigen Passage, wo viel Halbtöne an einander reihen, dann nutze ich ganz kurz meine Handfläche als Resonanzfläche in der Nähe meines Gesichtes. Ich persönlich muss es nicht unbedingt an die Ohren halten, auch seitlich meines Mundes o.ä. reicht aus, es geht ja nur darum, dass ich den Schall etwas zurückschalle. Dann höre ich schon, ob die Halbtonschritte in Ordnung waren.

Ich hoffe, ich konnte dir was helfen. :)
LG
christine




Danke! Es handelt sich nicht um professionelle Chöre. Ob die Töne (Halbtonschritte, wie Du das nennst) korrekt sind, höre ich immer. Die Hand werde ich bei der nächsen Probe zur Resonanz benutzen, danke!


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BeitragVerfasst: 17.01.2020, 11:05 
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Natürlich ist es wichtig sich in einem Chor selber zu hören, ob Laienchor oder professionell. Schwierig wird es, wenn man eine Nebenfrau hat, die rücksichtslos singt, ohne Rücksicht auf den Zusammenklang, aber dafür ist wieder der Chorleiter zuständig. Ein homogener Klang entsteht nur wenn alle Stimmen sich selber und aufeinander hören, einen Gleichklang erzeugen. Manchmal gibt es auch Stimmen, die dominant, nicht mal von der Lautstärke, sondern vom Klang selber unangenehm herausgehört werden, die einfach nicht in den Gesamtklang passen. Deswegen ist es immer gut, wenn vor Choreintritt ein Vorsingen stattfindet, auch in Laienchören oder gerade in Laienchören.

In einem Projektchor, ein kleiner Chor für einige Auftritte auf Mallorca, habe ich mir eine Probe angehört. Es kommen Sänger und Sängerinnen aus anderen Chören die sich zusammenfinden und versuchen einen Klang zu finden, der allen gerecht wird. Eine Stimme ist mir im Sopran aufgefallen, die überhaupt nicht passt und alles zerstört. Die Chorleiterin hat dann versucht im Sopran "verallgemeinert" mit Stimmbildung sie etwas wärmer, leichter, weniger laut zu kriegen, auch auf sich selber zu hören, was ein wenig gelang, aber nicht wirklich. Sie bot ihr eine Einzelstunde an um besser erklären zu können, um ihr Tipps zu geben und ihr etwas Stimmbildung beizubringen. Sie hat verstanden um was es eigentlich geht und in der nächsten Probe war es tatsächlich besser. Natürlich kann sie nicht von heute auf morgen alles lernen, aber sie kann lernen auf ihre Stimme zu hören, sich anzupassen, damit das Gesamtbild des Chores stimmt.

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