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 Betreff des Beitrags: auswenig singen im Chor
BeitragVerfasst: 10.06.2006, 11:09 
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Hallo

Das Thema, untere Stimme im Chor" brachte mich zu dieser Frage. Oft wird ja im Chor verlangt auswendig zu singen was ja auch gut ist, mehr Kontakt zum Chorleiter zu haben.

Zu meiner Chorzeit fiel mir der 2. Sopran immer total schwer, wenn wir auswendig singen mussten. Da ich die Stimme nie lernte, sondern vom Blatt sang, waren da Töne bei, die nicht in den Noten standen. Sie passten zwar von der Harmonie, aber es waren meine Töne. Mit anderen Worten, ich machte mir eine eigene 2. Stimme. Das das meine Nachbarin irritierte, war ganz klar, zumal ich die führende Stimme war.

Wie kommt ihr damit klar, lernt ihr auswendig?

liebe Grüsse

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BeitragVerfasst: 10.06.2006, 11:30 
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Hallo Musika,
gute Frage... in unserem Chor wollen wir eigentlich irgendwann dahin kommen, alles auswendig zu singen, so steht es in unserer "Vision" - die Realität ist aber, dass die Probenzeit nur so gerade ausreicht, um die Stücke mit Noten ansprechend rüberzubringen. Ich selber tue mich mit Auswendiglernen sehr schwer, es ist ja nicht nur der Text, sondern, wie du schon sagst, auch Noten, Rhythmus, wann welcher Einsatz etc., und das ist in den meisten Fällen in den unteren Stimmen schwieriger als in der Melodiestimme.
Wenn da jemand einen guten Tipp hat, Lernstrategien u.ä., wäre ich sehr dankbar ;-)

LG, Orphenica


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BeitragVerfasst: 10.06.2006, 12:02 
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Ich finde auswändig singen in einem Chor unerläßlich. Selbst bei "einfachen" Kirchenchören klingen die Lieder, die sie auswändig singen besser und der Kontakt zum Chorleiter ist besser.

Im Theater habe ich gelernt, dass im Laufe der Probenzeit die "Musik" zuerst auswändig da ist, der Text ist für mich schwieriger, zumal manchmal in einer Sprache, die ich nicht spreche. Da muß man halt so lange üben, bis alles sitzt. Ich habe festgestellt, dass es bei den szenischen Proben dann viel einfacher wird, wenn das Stück in einen Zusammenhang kommt, Bewegungen, Spiel etc. dazukommt.
Aber - ich bin ja auch nicht mehr die Jüngste, bei Opern mit viel Chor mache ich mir eine CD mit den Chorstücken und dann muß ich üben üben. Aber wir haben Glück mit unserem Chorleiter, er setzt bei schwierigen Stücken viele Proben an, mir persönlich ist das lieber, als dann auf der Bühne lala zu singen.

In meinem Vokalensemble singen wir meistens auswändig, die Konzentration ist besser, Einsätze usw.
Ausnahme sind da Messen, wie Rheinbergermesse oder Stabat mater. Das haben wir bis jetzt noch nicht hinbekommen.

Und, musika, dabei ist es in meinen Augen unerläßlich, dass man das singt, was auf dem Blatt steht, ich verstehe nicht so ganz, was du meintest. Bei jeglicher Art von Ensemble-singen kann man oder frau doch keine eigenen Kreationen singen. Aber da hab ich dich sicher falsch verstanden.

Liebe Grüße
Uralt


Zuletzt geändert von Uralt am 10.06.2006, 12:15, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 10.06.2006, 12:10 
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Unser Chor hat vergangenen Herbst ein Liedkonzert gegeben, was für uns ein absolutes Novum war. Da hätten wir zumindest die Lieder von Brahms und Mendelssohn auswendig singen sollen, aber unser Chef ist davon wieder abgekommen. Die Zeit war zu kurz, die Leute haben krampfhaft versucht, sich an den Text der Strophen zu erinnern, und dabei ist einiges an musikalischer Differenzierung flöten gegangen. So ist es dann bei einem einzigen auswendig gesungenen Lied geblieben.

Unsere grossen Oratorien werden sowieso mit Noten gesungen, aber zur Übung singen wir bei den Proben einzelne Passagen oft auch auswendig, was sehr gut tut. Bis die Sache konzertreif ist, kennen Viele die Musik so gut, dass sie praktisch auswendig singen, aber ein vorsorglicher Blick in die Noten vor der nächsten Nummer schafft viel Sicherheit. Durchkomponierte Stücke lerne ich über die Musik übrigens viel leichter als die verflixten Strophenlieder und -choräle!


Gruss
lucicare :Sonne


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BeitragVerfasst: 10.06.2006, 12:38 
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hallo Uralt,

doch, wenn die Töne zu der Melodie passen ist es keine Problem.

Ein Beispiel: Im Wald im hellen Sonnenschein, A-dur, ist in der zweiten Stimme so notiert: e cis-e-a-h-cis ich würde dann vielleicht anstelle des h ein gis singen, blödes Beispiel, mir fiel nichts anderes ein, weißt du was ich meine?
Kommt vielleicht innerhalb eines Liedes einige Male vor, um das eben zu unterbinden, muss ich in die Noten schauen, zwar auch nur ein Blick, nicht ständig, damit ich nicht unsicher werde und bange bin, eben nicht den Ton zu singen, der dort steht.

Schwer zu erklären, da das immer spontan kommt.

Liebe Grüsse

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BeitragVerfasst: 10.06.2006, 13:31 
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Auswendig singen im (Oratorien)chor habe ich noch nicht erlebt. Da würde man den "gemeinen" Chorsänger vermutlich auch überfordern. In der geistlichen Literatur fällt es mir schwer, da sich Passagen oft sehr ähneln und es zumindest mir passiert - auch wenn ich das Stück eigentlich ein- und auswendig kenne - dass ich in die falsche Passage rutsche... :oops:
Allerdings stelle ich auch fest, dass ich nach entsprechender Probenzeit nicht mehr in den Noten klebe und daher viel besser den Kontakt zum Chorleiter/Dirigenten halten kann. Ich hatte lange Jahre einen Chorleiter, der in Aufführungen spontane Ideen wie Tempi- oder Dynamikänderungen hatte und nicht rausschaun war dann tödlich.

Bei Opernarien habe ich den Notentext meist nach kurzer Zeit drauf - dann lerne ich Text. Aufschreiben und immer mal wieder ansehen - z.B. im Büro in der Mittagspause. Klappt ganz gut.

LG
mezzo


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BeitragVerfasst: 10.06.2006, 14:37 
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Wir singen in allen Chören und in unserem Ensemble eigentlich immer mit Noten, allerdings kann ich das meiste trotzdem auswendig.
Das kommt einfach daher, dass wir oft einfach "nur so" zusammen singen, spontan, wenn grad keine Noten da sind. V.a. nachts auf Chorseminaren :mrgreen So lernt man das dann halt automatisch. Ich bemühe mich also nicht aktiv, die Stücke auswendig zu lernen, sondern das kommt einfach von alleine, auch manchmal ausschließlich durchs Proben. Aber das ist wohl einfach individuell. Ich lerne halt prinzipiell gut und schnell auswendig, was sich auch auf der Uni bezahlt macht ;-) Anderen fällt das deutlich schwerer.
Zitat:
Bei jeglicher Art von Ensemble-singen kann man oder frau doch keine eigenen Kreationen singen.

Find ich auch... man kann doch nicht einfach das Stück umschreiben und die Idee des Komponisten ignorieren :mrgreen
Musika, ich singe auch größtenteils vom Blatt, aber dennoch kann ich mir die richtige Melodie merken :?:


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BeitragVerfasst: 10.06.2006, 17:02 
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Fliu hat geschrieben:
Musika, ich singe auch größtenteils vom Blatt, aber dennoch kann ich mir die richtige Melodie merken :?:


Wenn die Stimme, die man singen muss, eine "Melodie" hat, ist es ja auch einfach. Wenn es aber nur Tongehüpfe aus Harmoniegründen ist, geht es mir auch schon mal wie Musika. Da wird dann ein passender oder ein "passenderer" Ton eingebaut. Manchmal finde ich meinen Ton auch viel passender als den des Komponisten ;-)

LG
mezzo


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BeitragVerfasst: 10.06.2006, 17:43 
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mezzo hat geschrieben:
Wenn die Stimme, die man singen muss, eine "Melodie" hat, ist es ja auch einfach. Wenn es aber nur Tongehüpfe aus Harmoniegründen ist, geht es mir auch schon mal wie Musika. Da wird dann ein passender oder ein "passenderer" Ton eingebaut. Manchmal finde ich meinen Ton auch viel passender als den des Komponisten ;-)
LG
mezzo


@musika und mezzo

Nein tut mir leid, so locker kann ich das nicht sehen.

1. würde mir das keiner meiner ChorleiterInnen durchgehen lassen und wenn der Ton noch so gut "passt" und
2. wie Fliu schon gesagt hat, der Komponist wird sich schon was dabei gedacht haben, dass er es so geschrieben hat wie es steht und das es am Ende auch so klingt.
Und 3. stellt euch vor jede und jeder im Ensemble verändert seine Stimme, wie soll das funktionieren ?

Liebe Grüße
Uralt


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BeitragVerfasst: 10.06.2006, 19:43 
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Liebe Uralt,
kein Mensch behauptet, dass diese "Fehler" toleriert werden sollen - aber sie passieren.
Ich würde mir auch nicht anmaßen, besser als der Komponist zu sein :d_neinnein:

LG
mezzo


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BeitragVerfasst: 10.06.2006, 19:47 
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In den Chören, in denen ich singe, MUSS ich ganz selten wirklich auswendig singen. Dass ich ein Lied sozusagen "unabsichtlich" auswendiglerne, kommt aber häufig vor, einfach durch die ständigen Wiederholungen in den Chorproben. Oft merkt man dann erst, wenn die Noten grade zufällig nicht zur Hand sind, dass man das Stück eigentlich ohnehin auswendig singen kann ;-)
Wenn ich mir bei den Tönen noch nicht 100%ig sicher bin, schaue ich bei einer Probe oder einem Auftritt aber natürlich in die Noten, um mir 1. nichts Falsches einzulernen, 2. die anderen nicht zu irritieren und 3. den Gesamtklang nicht zu stören.

Aber auch wenn ich ein Lied eigentlich sicher auswendig kann, schaue ich gern noch ab und zu in die Noten, um mich zB an die Dynamik zu erinnern, die der Komponist vorgesehen hatte.

Vor kurzem tauchte das Problem auf, dass ich ein bestimmtes Lied nicht mehr auswendig singen kann. Der Grund: Ich habe in diesem Stück sowohl die Alt-, als auch die Sopranstimme gelernt und beide oft gesungen. Der Melodieverlauf ist ähnlich, aber eben mit kleinen Unterschieden, die mir jetzt das Auswendig-Singen erschweren, weil ich zB nicht weiß, ob an einer bestimmten Stelle jetzt der Sopran oder der Alt als erster einen Lauf nach oben beginnt oder noch eine Note lang auf seinem Ton stehen bleibt. Ich hoffe, das war jetzt einigermaßen verständlich :oops:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.06.2006, 20:12 
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kiwi hat geschrieben:

Vor kurzem tauchte das Problem auf, dass ich ein bestimmtes Lied nicht mehr auswendig singen kann. Der Grund: Ich habe in diesem Stück sowohl die Alt-, als auch die Sopranstimme gelernt und beide oft gesungen. Der Melodieverlauf ist ähnlich, aber eben mit kleinen Unterschieden, die mir jetzt das Auswendig-Singen erschweren, weil ich zB nicht weiß, ob an einer bestimmten Stelle jetzt der Sopran oder der Alt als erster einen Lauf nach oben beginnt oder noch eine Note lang auf seinem Ton stehen bleibt. Ich hoffe, das war jetzt einigermaßen verständlich :oops:


Ja, Kiwi, das war verständlich, ich weiß genau, was du meinst, denn mir geht es z.T. ähnlich. Ich habe in meinem früheren Chor auch Sopran gesungen, in meinem jetzigen Chor zunächst Sopran 2, später bin ich in den Alt gewechselt, im Prinzip 1. Alt, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Wir haben ein Paradestück, das wir immer wieder aufführen, eigentlich müsste ich es längst auswendig können, aber vor kurzem musste ich die dritte Stimme lernen: nach 2. Sopran hatte ich zunächst den 2. Alt gesungen, weil dort Bedarf war, dann waren plötzlich im 1. Alt zu wenig Leute, dann durfte ich mir die Stimme auch noch reinziehen. Und somit muss ich jetzt immer in die Noten schauen und aufpassen wie ein Luchs, dass ich nicht in die falsche Stimme rutsche :d_neinnein:

LG, Orphenica


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12.06.2006, 17:21 
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So gehts mir auch! Mangels Altstimmen in den Anfangszeiten unseres Ensembles habe ich da oft Alt gesungen, und bei den Stücken, wo ich nun sehr häufig sowohl Sopran als auch Alt gesungen habe, ist das Auswendigsingen sehr erschwert, weil ich dann in Gefahr bin, einiges zu "vermischen".
Zitat:
Wenn die Stimme, die man singen muss, eine "Melodie" hat, ist es ja auch einfach. Wenn es aber nur Tongehüpfe aus Harmoniegründen ist, geht es mir auch schon mal wie Musika. Da wird dann ein passender oder ein "passenderer" Ton eingebaut. Manchmal finde ich meinen Ton auch viel passender als den des Komponisten

Ich meinte "Melodie" gar nicht unbedingt im Sinne einer richtigen Melodie, sondern einfach nur "Tonfolge", da habe ich mich wohl schlecht ausgedrückt. Nennen wirs so, ich merke mir auch "Tongehüpfe", wie du gesagt hast :mrgreen Und wenn nicht, dann schaue ich in die Noten.


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 Betreff des Beitrags: Re: auswenig singen im Chor
BeitragVerfasst: 02.10.2010, 00:30 
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Ich bin auch jemand der gerne auswendig singt. Es ist witzigerweise einfacher wenn man nicht nur seine eigene Stimme lernt sondern alle Stimmen. Lange Zeit habe ich auch in den Chorkonzerten auswendig gesungen, auch solche Sachen wie das Brahms-Requiem oder das Te Deum von Bruckner - bis irgend ein Chorleiter mal meinte, der Chor müsse auch dahingehend ein einheitliches Bild abgeben dass alle Sänger Noten in den Händen halten. Aber das ist wirklich schwierig, auswendig zu singen wenn man Noten in der Hand hat die man ja eigentlich nicht braucht! Von wegen nur einfach nicht reingucken... Wenn ich ein Stück auswendig kann, dann fühle ich mich ohne Noten sicherer als mit Noten.

Viele Grüße,
AK-Kontraalt

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(Friedrich Hebbel)


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 Betreff des Beitrags: Re: auswenig singen im Chor
BeitragVerfasst: 02.10.2010, 10:46 
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ich halte in den konzerten zwar immer noten in den händen, aber durch den umstand das ich anfangs noch keine noten lesen konnte, hab ich mir meine gute merkfähigkeit dafür zu nutze gemacht. also hab ich meine ersten 3 großen stücke (brahms requiem, johannes passion und die cäcilienmesse von haydn) auswendig gesungen, bei letzterem musste ich bei einem stück noch auf die text verteilung schauen, konnte aber weil wir keine übungs cd hatte auch fast schon ausweendig noten blättern ;)

ich kann nun zwar ein wenig noten lesen, mache auch grade einen "blatt sing" kurs, aber ich mag das auswendig singen sehr, bin da viel freier und mag auch den kontakt zum leiter.
das ist dann musik machen.

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 Betreff des Beitrags: Re: auswenig singen im Chor
BeitragVerfasst: 04.10.2010, 17:57 
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Hallo!

Ich wünschte mir, unser Chorleiter würde viel mehr auswendig singen lasse.
Ich singe Mezzosopran, und hab oft nach 2 oder 3 mal durchsingen die Stellen drauf.
Und ich versteh einfach nicht, warum so viele Leute um mich herum immer noch fest auf die Noten starren, wenn man 4 Takte seit 5 Minuten übt.

Und im Konzert schauen dann auch alle nur auf ihr Blatt...
Wenn sich unser Chorleiter mal dazu durchringt, dass das eine oder andere Stück auswenig gesungen wird, klingt es auch gleich viel besser...

Allerdings bedeutet das auch, dass der Chorleiter wirklich jeden Einsatz geben muss. Unser vergisst leider immer mal wieder den einen oder anderen. Ohne Noten und Takt mitzählen wären wir in einigen Konzerten echt auf die Nase geflogen.

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Gruß
Mama2009


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 Betreff des Beitrags: Re: auswenig singen im Chor
BeitragVerfasst: 05.10.2010, 23:06 
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Wenn man es auswendig kann, dann weiß man doch auch seine Einsätze selbst...? :grübel Wenn ich während meiner Pausen in einem Stück ein bestimmtes Klangbild höre, dann ist das wie ein Stichwort und ich weiß, jetzt bin ich (sind wir) wieder dran. Ob der Dirigent dann den Einsatz wirklich gibt ist mir wurscht. Wenn ich weiß dass ich jetzt einsetzen muss, dann setze ich ein.

LG AK-Kontraalt

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 Betreff des Beitrags: Re: auswenig singen im Chor
BeitragVerfasst: 06.10.2010, 00:09 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Wenn man es auswendig kann, dann weiß man doch auch seine Einsätze selbst...? :grübel Wenn ich während meiner Pausen in einem Stück ein bestimmtes Klangbild höre, dann ist das wie ein Stichwort und ich weiß, jetzt bin ich (sind wir) wieder dran. Ob der Dirigent dann den Einsatz wirklich gibt ist mir wurscht. Wenn ich weiß dass ich jetzt einsetzen muss, dann setze ich ein.

LG AK-Kontraalt



Hallo!
Im Prinzip gebe ich dir recht. Das Bild mit den Stichworten gefällt mir gut. Wobei ich es bei sehr langen Pausen und Arien, die dazwischengesungen werden deutlich schwerer als bei Motetten.
Ich hätte gerne die Rückversicherung durch meinen Dirigenten. Dafür ist er doch da.
Wenn ich meinen Einsatz nicht bekomme, werde ich unsicher. Und dummerweise sieht und hört man mir das sofort an.
Aber daran kann ich ja auch noch arbeiten.

_________________
Gruß
Mama2009


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 Betreff des Beitrags: Re: auswenig singen im Chor
BeitragVerfasst: 06.10.2010, 09:34 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Wenn ich während meiner Pausen in einem Stück ein bestimmtes Klangbild höre, dann ist das wie ein Stichwort und ich weiß, jetzt bin ich (sind wir) wieder dran. Ob der Dirigent dann den Einsatz wirklich gibt ist mir wurscht. Wenn ich weiß dass ich jetzt einsetzen muss, dann setze ich ein.
LG AK-Kontraalt


Das kann aber auch gefährlich werden : z.B. eine andere Stimme hat den Einsatz verpaßt oder versemmelt, im Orchester/Klavierbegleitung/Orgelbegleitung hat jemand was verpaßt und das "Klangbild", sie Du es nennst, ist nicht da. Dann bist Du erstmal froh, wenn der Dirigent alles wieder ordnet, oder ?
Grüße
Uralt

_________________
Sing und finde gut, was du machst. ( D. B.)


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 Betreff des Beitrags: Re: auswenig singen im Chor
BeitragVerfasst: 07.10.2010, 00:19 
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Uralt hat geschrieben:
AK-Kontraalt hat geschrieben:
Wenn ich während meiner Pausen in einem Stück ein bestimmtes Klangbild höre, dann ist das wie ein Stichwort und ich weiß, jetzt bin ich (sind wir) wieder dran. Ob der Dirigent dann den Einsatz wirklich gibt ist mir wurscht. Wenn ich weiß dass ich jetzt einsetzen muss, dann setze ich ein.
LG AK-Kontraalt


Das kann aber auch gefährlich werden : z.B. eine andere Stimme hat den Einsatz verpaßt oder versemmelt, im Orchester/Klavierbegleitung/Orgelbegleitung hat jemand was verpaßt und das "Klangbild", sie Du es nennst, ist nicht da. Dann bist Du erstmal froh, wenn der Dirigent alles wieder ordnet, oder ?
Grüße
Uralt



Und bei unserem Laienchor verpasst ständig irgendeine Gruppe nen Einsatz....
aber wenn die Leute nun mal lieber in die Noten als nach vorne schauen....dann regt mich sowas auf.

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Gruß
Mama2009


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