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 Betreff des Beitrags: Wie übt Ihr ein neues Stück ein?
BeitragVerfasst: 07.05.2015, 16:15 
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Hallo zusammen,

ich war ja bisher noch nie in der Verlegenheit, solo mit Gesang aufzutreten.
Und für den Chor hab ich bisher vielleicht die Noten angeschaut oder eine Aufnahme angehört.
Eventuell hab ich auch bei der Aufnahme mitgesungen.
Aber so richtig eingeübt habe ich ein Stück bisher noch nicht.
Deshalb möchte ich hier mal in die Runde fragen:

Wie übt Ihr ein für Euch neues Stück ein?
Was sind für Euch die besten Übungshilfen und wie macht Ihr das praktisch?

Vielen Dank für Eure Antworten!
Silvieann


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BeitragVerfasst: 08.05.2015, 09:57 
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Hinstellen, durchsingen, kritische Stellen ein paar Mal genauer ansehen, zwei, drei mal komplett fehlerfrei durchsingen - fertig. So ungefähr läuft das *grins*.

Scherz beiseite! Da steckt schon eine Menge Wahrheit drin, aber es gibt Literatur, an der ich für meine Verhältnisse hart arbeiten muß. Sprünge, die sich mir nicht sofort erschließen, übe ich erstmal isoliert. Wenn ich die Tonfolge sicher im Ohr habe, binde ich sie in den direkten Ablauf ein. Bewährt hat sich dabei für mich, wenn ich die Phrase von hinten aufrolle. So übe ich auch Läufe, die sich nicht sofort erschließen. Ich fange mit den letzten vier Tönen der Phrase an, singe sie zwei, drei Mal durch. Dann nehme ich die vier Töne davor. Dann überlappe ich, indem ich den Übergang von dem einen Päckchen zum nächsten nehme, anschließend singe ich die acht Töne komplett. Dann folgen die vier Töne davor, die ich schlußendlich mit dem bereits Gelernten verbinde. So arbeite ich mich immer weiter nach vorne durch, bis ich die komplette Phrase singen kann und sie auch in den Rest der Arie / des Liedes einbinden kann. Der Vorteil ist, daß am Ende immer das Bekannte steht und dadurch immer ein Erfolgserlebnis. Auch fange ich meist langsam an und steigere das Tempo dann, bis ich etwas schneller bin als das tatsächliche Tempo vorgibt. Wenn ich das schnellere Tempo beherrsche, kann ich absolut sicher sein, daß die Phrase sitzt.

Auf Aufnahmen greife ich immer dann zurück, wenn ich mir die Noten ansehe und nicht innerlich genau höre, was da steht. Ich könnte zwar für Sprünge und Läufe ans Klavier gehen oder zur Flöte greifen, aber das bringt mir nicht so viel, weil mir dann der Zusammenhang mit der Begleitung fehlt. Und ich muß mich zu sehr auf das Spielen konzentrieren, während ich bei Aufnahmen im Geiste (und oft auch dann tatsächlich) mitsinge und anhand des Klavierauszugs dann auch die Noten mit dem Gehörten verknüpfe. Aus dem Hören heraus entwickelt sich dann oft auch eine Interpretationsebene, die dem Charakter eines Stückes gerecht wird - wenn dieser nicht eindeutig aus dem Klavierauszug hervorgeht. Ein Beispiel dafür ist die Bachkantate, an der ich zuletzt gearbeitet hatte (BWV 84). Da war nicht deutlich zu erkennen, was Violine, was Oboe spielt, obwohl genau das für mich wichtig war, um die Klangvorstellung des Herrn Bach zu erahnen.

Was bei mir nicht geht: bewußt auswendig lernen! Das habe ich nie geregelt bekommen. Wobei es mir wesentlich leichter fällt, auswendig zu singen als z.B. ein Gedicht aufzusagen. Melodien prägen sich mir sehr schnell ein, und wenn ich etwas oft genug gesungen habe, ist der Text dann automatisch da. Und eine Reihe von Texten sind in der Kirchenmusik ja auch sowieso identisch - wenn ich an Meßvertonungen und Ave Maria und Vater unser denke.

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Gruß, Astrid

Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen. (A. Schweitzer)


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BeitragVerfasst: 08.05.2015, 11:52 
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Bei einem neuen Stück verschaffe ich mir gern erst einmal einen Überblick (mittels Aufnahmen, Youtube etc.), wie es im Zusammenhang, also mit vollständiger Begleitung, klingen sollte, um eine ungefähre Vorstellung vom Tempo, Rhythmus etc. zu bekommen. Dann aber lasse ich youtube youtube sein, setze ich mich ans Klavier, spiele mir die Melodie vor (und singe sie meistens auch gleich mit, zum Glück gehen mir die meisten Melodien relativ schnell ins Ohr, aber es gibt natürlich auch Stücke, die sich mir nicht so schnell erschließen, da muss ich mich dann auch mehr auf den Hosenboden setzen). Den Tip von Donna Elvira, schwierige Läufe etc. "von hinten aufzurollen" finde ich auch hilfreich, allerdings steht mir dabei meistens meine eigene Ungeduld im Wege. *g* Das wird dann ein paar Mal durchexerziert (wobei irgendwann die Stütze durch das Klavier wegfällt, ich das Stück also a capella singen kann), bis das Stück soweit sicher ist, dass ich es in den Unterricht oder zur Korrepetition mitnehmen kann.

_________________
„Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“
(T. Fontane)

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BeitragVerfasst: 30.07.2015, 11:17 
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Danke für Eure Tipps!

Was ich jetzt noch merke ist, dass ich mir die Texte nie merken kann. Bei der Melodie, das lern ich dann irgendwann, wie's weiter geht - aber die Texte? Vielleicht kann ich mir da noch die erste Zeile merken, aber dann verließen sie ihn ...

Vielleicht mag das auch damit zusammenhängen, dass ich als Kind wenig 'auswendig lernen' mußte. Wir mußten in der Schule kaum Gedichte auswendig lernen, anderes natürlich auch nicht. Ich erinnere mich noch, dass meine Mutter immer viele Gedichte auswendig aufsagen konnte, auch mit 60 noch, und auch alle Liedtexte. Das war für sie ganz normal.

Gibt es da effektive Lernmethoden?


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BeitragVerfasst: 30.07.2015, 17:20 
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Das Auswendiglernen von Texten hat mir auch immer wieder Schwierigkeiten bereitet. Das wichtigste dabei ist die Regelmäßigkeit: Wenn man häufig Texte auswendig lernt, fällt es einem immer leichter. Außerdem ist es deutlich einfacher sich einen Text zu merken, wenn er mit einer Melodie verbunden ist - deshalb sind Strophenlieder auch viel schwieriger auswendig zu lernen als durchkomponierte. Was immer hilfreich ist: Der Inhalt muss einem ganz klar sein, also die "Geschichte" des Liedes; zuerst passiert A, deshalb kommt dann B, und schließlich C als Resumée. Aber wie gesagt: Häufiges Auswendiglernen hat langfristig den größten Effekt!


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BeitragVerfasst: 30.07.2015, 17:44 
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ich habe Texte immer laut gelesen und gelernt, auf der Operettenbühne ging es mit Leseproben und den anderen Rollen immer gut, hatte nie Probleme.
Wichtig ist, die Melodie hundertprozentig zu können, dann läuft der Text von selber und wenn mal ein "Hänger" ist, macht nichts, wieder reinkommen ist wichtig.
Ja, wie Barotinho schrieb, Strophenlieder sind schwieriger zu behalten, damit hatte ich auch so meine Probleme. big_engel

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BeitragVerfasst: 31.07.2015, 08:53 
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Ich glaube, dass ist eh typenabhängig. Meine GL meint, dass ich mir Melodien wahnsinnig schnell merke - das heißt wir singen auch neue Lieder nach 1x Teilstücke üben mal eben komplett durch.

Das Problem ist bei mir der Text. Ich hör mir daheim die MP3s der Originalsänger/innen an und singe mit. So festige ich halt die Melodie dann. Den Text les ich dann später durch und dabei versuche ich mir die Töne vorzustellen - also dass es praktisch im Kopf so erklingt, wie ich es haben will - funktioniert gut :D Ich kann dann meist Teile nach 1-2 Tagen schon a capella singen..

Alternativ spiel ich die Melodielinie am Klavier und njaa sing so halb mit - Lernchance ist dann etwa 90%, weil man alles zusammenführt. Dasselbe geht auch mit dem E-Bass, ist aber bei einem Rythmusinstrument eben deutlich schwieriger. Klavier ist eben nativer...

Auswendig aufschreiben und die Zeilen, welche Probleme bereiten, markieren (möglichst mit Marker). Ich denke, wenn man diese dann farbig mit einer Signalfarbe markiert, merkt sich das Gehirn das auch besser.


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BeitragVerfasst: 01.08.2015, 08:52 
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Silvieann hat geschrieben:
Was ich jetzt noch merke ist, dass ich mir die Texte nie merken kann. Bei der Melodie, das lern ich dann irgendwann, wie's weiter geht - aber die Texte? Vielleicht kann ich mir da noch die erste Zeile merken, aber dann verließen sie ihn ...
<...>
Gibt es da effektive Lernmethoden?


Wenn die Melodie sitzt, hilft das schon einmal.
Dann ist es gut, wenn man die Geschichte vor dem geistigen Auge hat. Fremdsprachige Lieder übersetze ich mir notfalls Wort für Wort.

Mnemonic kann hilfreich sein, dann eben, sich die Geschichte als Film vorzustellen und abzuspulen.

Ich spiele mir auch gern die zu lernenden Lieder auf einen mp3-Player und spiele sie ab. Nicht unbedingt so, dass ich aktiv zuhöre, sondern nebenbei in Dauerschleife bei Hausarbeiten oder anderen Arbeiten, die nichts mit Sprache zu tun haben. Natürlich höre ich sie auch aktiv, gerne auch mit dem Leadsheet/Notenblatt dabei und den Text mitlesend.

Wichtig ist auch, die Noten relativ früh wegzulegen und zu versuchen, den Text zu memorieren. Bei Unsicherheiten dann schon wieder nachschauen, aber ruhig erst einmal selber nachdenken. Manchmal kommt nämlich der Text nach ein paar Minuten überlegen. Dann kontrollieren, ob er so auch stimmt - mir passiert es öfter, dass ich ein sinngemäß gleiches Wort verwende, das aber eben nicht im Text steht. Und wenn ich die Noten in der Hand habe, dass ich eben ganz paralysiert draufstarre, das Lied aber eigentlich schon auswendig könnte...

Wie die anderen schon geschrieben haben, es wird mit der Zeit einfacher, man kann auch lernen, auswendig zu lernen.

_________________
Viele Grüße
Monika


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BeitragVerfasst: 01.08.2015, 20:44 
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Vielen Dank für Eure Anregungen.
Hab mir jetzt mal die Texte von zwei Stücken abgeschrieben, mal sehen, ob ich sie so besser lerne ...


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BeitragVerfasst: 04.08.2015, 22:14 
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Noch ein Tipp:
mein Lehrer schwört darauf, dass man eine Arie erstmal an seinem Rhythmus festhalten soll. Dh. zuerst trocken, ohne Melodie, nur Rhythmus und Text. Solange, bis du den Text in dem richtigen Rhythmus in dem Originaltempo sagen kannst. Wenn Du dich nachher mit dem Melodie befasst, wird das viel leichter sein - Melodie lernt man ja am leichtesten in der Regel.

Wenn man dann mit dem Melodie Schwierigkeiten bekommt an ein-zwei Stellen, weil blöde Sprünge o.ä. dann einfach diesen in 1-2 Takten lange Melodienteile zerlegen, die einzelnen Teile als Vocalise üben - dh. mit Lalala in verschiedenen Tonhöhen, bis sich die Melodie einfach sich selbständigt und nachher ist eine Einbau in die Arie problemlos.

Ob ich es so mache: nein, leider nicht immer, weil mir die Geduld dazu fehlt. Und ich merke es auch - so kommen nämlich Rhythmus-Fehler oder Einsatz-Fehler, wo man nicht weiß, wann man anfangen sollte.

Also, wer das obige durchhält, erreicht damit seeeeeehr viel!
big_engel

_________________
It's the possibility of having a dream come true that makes life interesting. (Paulo Coelho, The Alchimist)


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BeitragVerfasst: 05.08.2015, 12:36 
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Petronella,

vielen Dank, das hast Du sehr schön beschrieben,
auch mit den schwierigen Gesangsstellen!

Aber ehrlich gesagt finde ich das sehr komisch - oft 'klappt' bei mir eine Stelle allein (eingermaßen oder wie auch immer) - aber sobald diese in den Kontext eingebunden wird, geht sie nicht mehr.
Da kommt halt vieles zusammen. Oft ist es wohl auch die Luft, die mir fehlt - übe ich eine Stelle getrennt, kann ich mir davor soviel Zeit zum Atmen lassen, wie ich brauche - eingebunden in den Kontext, geht das nicht mehr.
Aber natürlich ist im Kontext nicht nur das Atmen anders. Auf einmal klappt die Aussprache nicht mehr, oder irgendwas sitzt komisch im Hals. Noch dazu wird mein Mund trockener, wenn ich versuche, Teile 'am Stück' zu singen, dies und das klappt nicht mehr, und auf einmal kommt ein Krächzen dazu... Die Mundöffnung, Kehlkopf, Zunge, auf einmal paßt das nicht mehr richtig zusammen, es stört und es geht gar nichts mehr. Meine Konzentration ist wohl auch anders, wenn ich eine Passage allein oder im Kontext singe, das spielt auch eine große Rolle.
Natürlich ist das alles mehr oder weniger egal, solange ich zuhause im Kämmerlein oder in der Badewanne big_baden (oder vielleicht auch noch im Chor) big_lala oder auch beim Bügeln big_buegeln singe. Und in andere Verlegenheiten kam ich bisher noch nicht. ;)

Aber natürlich denke ich, es ist richtig, wie Du es beschrieben hast ;)

(Bei einem Stück lande ich bei den oberen Tönen wohl oft auf meinem Passagio, da kommen die Töne auch nie so, wie sie sollen ... aber das merke ich immer am besten beim "Durchsingen")


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