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BeitragVerfasst: 12.04.2007, 15:31 
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Ein interessanter Beitrag ueber die Wertschaetzung eines Kuenstlers durch die Zuhoerer:

Der wesentlich ausfuehrlichere Beitrag auf englisch bringt auch einen Video-Mitschnitt; die Kurzfassung auf deutsch im 2. Link

:fidel

http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/co ... id=topnews

http://www.sueddeutsche.de/,ra5m2/kultu ... 25/109516/ - 11. Apr. 2007

Gruss Robin


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Verfasst: 12.04.2007, 15:31 


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BeitragVerfasst: 12.04.2007, 15:57 
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Freunde, Römer, Landsleute!
Wer seine Kunst ungefragt zur ungünstigen Zeit am ungünstigen Ort zum Besten gibt muss sich doch nicht wundern, wenn er dafür keine Lorbeeren erntet, oder?!?!
Sicher ist die Wertschätzung von uns Künstlern nicht die, die wir verdient haben, aber das an SO einem Beispiel festzumachen, finde ich ein bisschen grotesk!
Gruß und Kuss, der niemals auf der Straße musizierende musencus


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BeitragVerfasst: 12.04.2007, 16:30 
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Ich find das cool...und keineswegs Perlen vor die Säue geworfen. Warum sollte er nur auf den Bühnen dieser Welt geigen....?? aber es lehrt uns doch mal wieder, daß Kleider und Ambiente Leute machen....oder eben auch nicht.
Wenn ich morgens zur U-Bahn eilen würde und es wäre kalt und eklig und ich wäre noch müde, dann würde ich wahrscheinlich die Netrebko oder wen auch immer , auch nicht erkennen, wenn sie/er an einer Ecke singen würde.

Gruß,

Silje


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BeitragVerfasst: 12.04.2007, 17:10 
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nicht mehr zu rettender
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ich schliesse mich Silje an, ich finde das auch cool.

Ich habe vor ganz vielen Jahren einmal in Venedig Duette für 2 Kontrabässe gespielt - und wir haben gut verdient - bis die Polizei kam und uns verscheucht hat. Das durfte man eigentlich nicht....

In Paris die Strassen-Musiker in der Metro müssen sich alle um eine Genehmigung bemühen und müssen dafür auch vorspielen. Allerdings gestehe ich ehrlich zu - in der Metro ist mir auch nur selten nach Konzert, sondern ich habe ein Ziel, das ich möglichst rasch erreichen möchte. Vielleicht sollte er sein Experiment mal abseits der Rush-Hour wiederholen...

Strassenmusikalische Grüsse von Casta

_________________
La chance d'avoir du talent ne suffit pas ; il faut encore le talent d'avoir de la chance.
Hector Berlioz


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BeitragVerfasst: 13.04.2007, 08:20 
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Ehrlich gesagt, mich regt sowas auf !!!

Da stellt sich ein gut situierter Musiker auf die Straße um mal auszuprobieren wie es ist als Star auf der Straße Musik zu machen.

Hey, Straßentheater und Straßenmusik gibt es seit Jahrhunderten und dank solcher Leute wie diesem Geiger haben die KünstlerInnen immer mit dem Schmuddelkinder-Image zu kämpfen. Wer aber schonmal Straßentheater mit offenen Augen gesehen hat, z.b. bei Festivals in Rastatt ( D) Chalon (F) oder Tarrega (E), wird feststelen, dass diese KünstlerInnen den Bühnenstars überhaupt nicht nachstehen. Und wer "Carmen" oder "Schwanensee" als modernes Stelzen-Tanztheater oder "Shakespeare" als 1-Mann-Stücke absolut genial gesehen hat, oder die wundervollen inspirierten Paraden der französischen oder holländischen Gruppen, der kann erst verstehen, dass Straßenkunst eine ganz eigene Kunstform ist, die man als Bühnenkünstler nicht mal eben so nebenbei ausprobieren kann.

Zur Kunst im öffentlichen Raum gehört es nicht nur, seinen Gesang oder sein Instrument oder was auch immer ordentlich zu beherrschen, genau so wichtig ist es, die Menschen, die ja nicht zur Kunst kommen, sondern zum einkaufen etc. zu faszinieren, zum Stehenbleiben zu bringen. Ins Konzert kommen die ZuschauerInnen freiwillig, auf der Straße muß da noch was anderes passieren.

Ich möchte ja nicht so weit gehen, diesem Geiger zu unterstellen, er sollte ausprobieren, ob das vorübereilende Publikum merkt, dass er ein Star ist und die anderen die Deppen.


Geladene Grüße
Uralt


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