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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 07.12.2015, 10:39 
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In einem dunklen Raum stehen 4 Kerzen.
Ein Kind betritt den Raum und zündet die Kerzen an.
Die 4 Kerzen brennen eine Weile,
da fängt die erste Kerze an zu flackern und sagt:
"Mein Name ist Ehre, die Menschen haben all ihre Ehre verloren", und erlischt.

Dann fängt die zweite Kerze an zu flackern und sagt:
"Ich heiße Glaube, die Menschen haben keinen Glauben mehr", und sie erlischt.

Nun flackert auch die dritte Kerze und spricht:
"Mein Name ist Frieden, Frieden gibt es heute nicht mehr", und sie geht aus.

Das Kind fängt an zu weinen, da spricht die vierte Kerze:
"Ich heiße Hoffnung, solange ich brenne, kannst Du mit meinem Licht die anderen Kerzen anzünden."

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Das älteste, echteste und schönste Organ der Musik, das Organ dem die Musik ihr Dasein verdankt, ist die menschliche Stimme. (Richard Wagner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 07.12.2015, 12:34 
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Von drauß’ vom Walde ...

Der Student Nikolaus W. hat sich beim Arbeitsamt als Weihnachtsmann verdingt. Am „Heiligabend“ geht’s los. Der Einsatzplan ist klar.

Vor dem Haus der ersten Familie wartet schon der Papa, überreicht Geschenke – und gibt Hinweise zur Bescherung. Dann poltert Nikolaus die Treppe hoch, schwingt die Schelle und eröffnet den beiden Kindern: „Von drauß’ vom Walde komm ich her!“ Gedichte, Ermahnungen, Lob und Lohn. „Ein Schnäpschen gefällig?“ bietet die Dame des Hauses an. Nikolaus gießt sich gleich zwei hinter den Umhängebart.

Drei Straßen weiter das gleiche. „Von drauß’ vom Walde komm ich her, ich muß Euch sagen, es weihnachtet sehr.“ Große Kinderaugen, huldvolles Streicheln über gescheiteltes Haar. „Darf’s noch ein Cognac sein?“ Nikolaus nickt.

Nur ein paar Häuser weiter stolpert Nikolaus dem Hausherrn in die Arme: „Tschuldigung!“ Zu den Kindern gewandt: „Also von drauß’ vom Walde, da komm ich also her, und ich muß Euch sagen, dass es sehr weihnachtet!“ Der kleine Hosenmatz: „Lieber guter Weihnachtsmann, schau mich nicht so böse an!“ Nikolaus mault: „Ich schau doch gar nicht böse, Mensch!“ Einen guten alten Whisky habe man noch, meint der Vater. Nikolaus hebt den Bart, damit er trifft.

Vierte Familie! „Von drauß’, vom Dings, vom Walde, komm ich also her, Du!“ Er schaut in seinem goldenen Buch nach, findet nichts, fasst den kleinen Buben unsicher ins Auge, gerät sichtbar ins Schwanken, muß sich an der Mutter festhalten. „Ham Sie nich mal’n Schnaps?“ Und fährt mühsam fort: „Ich muß Euch verdammt nochmal sagen: Es weih..., es weihnn..., es ist scheißkalt da draußen!“

Die fünfte Einsatzfamilie bleibt heuer ohne ihren Weihnachtsmann; Nikolaus pennt auf dem Sofa der Familie Nummer vier. weihnachten-0150.gif


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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 07.12.2015, 17:20 
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Nur...
Principe hat geschrieben:
Die fünfte Einsatzfamilie bleibt heuer ohne ihren Weihnachtsmann; Nikolaus pennt auf dem Sofa der Familie Nummer vier.

Ohne wen jetzt? Den Weihnachtsmann oder den Nikolaus? Da gibt's nicht nur einen Unterschied in der Evolutionsgeschichtliche, dem gegenwärtigen Aufenthaltsort und in der Kleidung, sondern auch einen im Datum... Wenn der Nikolaus pennt, könnte der Kollege trotzdem... *bg*
Wobei: Beim Weihnachtsmann würde mich aufgrund seiner roten Nase und seinen deutlich geröteten Backen eine gewisse Affinität zum Alkohol nicht wundern... :n129:

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Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 07.12.2015, 19:01 
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Ich hoffe doch mal nicht - immerhin ist es der Berufswunsch unseres Patenkindes, Weihnachtsmann zu werden. Und ob wir das bei einem evtl. Hang zum Alkoholismus unterstützen sollten … big_gruebel wink-xmas_2.gif

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„Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“
(T. Fontane)

"When you have that perfect match between voice, personality, repertoire and style, art happens" (Anonym)

http://www.sopranodrama.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 07.12.2015, 22:04 
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Hier ist mein Türchen zum 8. Dezember.


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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 08.12.2015, 10:38 
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Christmas is for sharing.....
Hier eine Story...vom Desaster zum Happy end big_applaus
https://www.youtube.com/watch?v=kuRn2S7iPNU


Schönen Tag ...mit vielen netten Überraschungen big_bye Sorpresa

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" Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen." Meister Eckhart


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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 08.12.2015, 19:09 
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Märchen vom Auszug aller "Ausländer"

von Helmut Wöllenstein

Es war einmal, etwa drei Tage vor Weihnachten, spät abends. Über dem Marktplatz der kleinen Stadt kamen ein paar Männer gezogen. Sie blieben an der Kirche stehen und sprühten auf die mauer die Worte "Ausländer raus" und "Deutschland den Deutschen". Steine flogen in das Fenster des türkischen Ladens gegenüber der Kirche. Dann zog die Horde ab. Gespenstische Ruhe. Die Gardinen an den Fenstern der Bürgerhäuser waren schnell wieder zugefallen. Niemand hatte etwas -gesehen.

"Los kommt, wir gehen." "Wo denkst Du hin! Was sollen wir denn da unten im Süden?" "Da unten? Da ist doch immerhin unsere Heimat. Hier wird es schlimmer. Wir tun, was an der Wand steht: 'Ausländer raus' !"

Tatsächlich: Mitten in der Nacht kam Bewegung in die kleine Stadt. Die Türen der Geschäfte sprangen auf. Zuerst kamen die Kakaopäckchen, die Schokoladen und Pralinen in ihrer Weihnachtsverkleidung. Sie wollten nach Ghana und Westafrika, denn da waren sie zu Hause. Dann der Kaffee, palettenweise, der Deutschen Lieblingsgetränk: Uganda, Kenia und Lateinamerika waren seine Heimat.

Ananas und Bananen räumten ihre Kisten, auch die Trauben und Erdbeeren aus Südafrika. Fast alle Weihnachtsleckereien brachen auf. Pfeffernüsse, Spekulatius und Zimtsterne, die Gewürze aus ihrem Inneren zog es nach Indien. Der Dresdner Christstollen zögerte. Man sah Tränen in seinen Rosinenaugen, als er zugab: Mischlingen wie mir geht's besonders an den Kragen. Mit ihm kamen das Lübecker Marzipan und der Nürnberger Lebkuchen.

Nicht Qualität, nur Herkunft zählte jetzt. Es war schon in der Morgendämmerung, als die Schnittblumen nach Kolumbien aufbrachen und die Pelzmäntel mit Gold und Edelsteinen in teuren Chartermaschinen in alle Welt starteten. Der Verkehr brach an diesem Tag zusammen ... Lange Schlangen japanischer Autos, vollgestopft mit Optik und Unterhaltungselektronik, krochen gen Osten. Am Himmel sah man die Weihnachtsgänse nach Polen fliegen, auf ihrer Bahn gefolgt von den Seidenhemden und den Teppichen des fernen Asiens.

Mit Krachen lösten sich die tropischen Hölzer aus den Fensterrahmen und schwirrten ins Amazonasbecken. Man musste sich vorsehen, um nicht auszurutschen, denn von überall her quoll Öl und Benzin hervor, floss in Rinnsalen und Bächen zusammen in Richtung Naher Osten. Aber man hatte ja Vorsorge getroffen.

Stolz holten die deutschen Autofirmen ihre Krisenpläne aus den Schubladen: Der Holzvergaser war ganz neu aufgelegt worden. Wozu ausländisches Öl?! - Aber die VW's und BMW's begannen sich aufzulösen in ihre Einzelteile, das Aluminium wanderte nach Jamaika, das Kupfer nach Somalia, ein Drittel der Eisenteile nach Brasilien, der Naturkautschuk nach Zaire. Und die Straßendecke hatte mit dem ausländischen Asphalt auch immer ein besseres Bild abgegeben als heute.

Nach drei Tagen war der Spuk vorbei, der Auszug geschafft, gerade rechtzeitig zum Weihnachtsfest. Nichts Ausländisches war mehr im Land. Aber Tannenbäume gab es noch, auch Äpfel und Nüsse. Und die "Stille Nacht" durfte gesungen werden - Allerdings nur mit Extragenehmigung, das Lied kam immerhin aus Österreich!

Nur eines wollte nicht in das Bild passen: das Kind in der Krippe, sowie Maria und Josef waren geblieben. - Ausgerechnet drei Juden! Wir bleiben, hatte Maria gesagt,denn wenn wir aus diesem Land gehen, wer will ihnen dann noch den Weg zurück zeigen - zurück zur Vernunft und zur Menschlichkeit?

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Das älteste, echteste und schönste Organ der Musik, das Organ dem die Musik ihr Dasein verdankt, ist die menschliche Stimme. (Richard Wagner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 09.12.2015, 19:59 
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Ein weiteres Türchen


Vier Kerzen im Advent (Horst Rehmann)


Die erste Kerze brennt für Stille,
für Ruhe und Gemütlichkeit
für Herzlichkeit und für den Willen,
zu leben in Behaglichkeit.

Die zweite Kerze brennt für Hoffnung,
für die Kraft und für den Glauben,
für Vernunft und für die Achtung
und für die weißen Friedenstauben.

Die dritte Kerze brennt für Anstand,
für Respekt und auch für Güte,
für Gerechtigkeit und für Verstand
und für's eigene Gemüte.

Die vierte Kerze brennt für Liebe,
für das Wichtigste auf dieser Welt,
es gäbe nichts, das uns noch bliebe,
wär nicht sie an Nummer Eins gestellt.

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Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
Victor Hugo


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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 09.12.2015, 20:26 
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Unser Adventsgesteck:
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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 10.12.2015, 12:49 
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Also heute hat noch niemand gepostet, deswegen erwähne ich wieder Peter Cornelius
Hopeful hat geschrieben:
https://www.youtube.com/watch?v=mFucrPwhV-M

Peter Schreier als Knabenalt singt "Die Könige" von Peter Cornelius.
Ein rares Tondokument.


Die Könige
Drei Kön'ge wandern aus Morgenland;
Ein Sternlein führt sie zum Jordanstrand.
In Juda fragen und forschen die drei,
Wo der neugeborene König sei?
Sie wollen Weihrauch, Myrrhen und Gold
Dem Kinde spenden zum Opfersold.
Und hell erglänzet des Sternes Schein:
Zum Stalle gehen die Kön'ge ein;
Das Knäblein schauen sie wonniglich,
Anbetend neigen die Kön'ge sich;
Sie bringen Weihrauch, Myrrhen und Gold
Zum Opfer dar dem Knäblein hold.
O Menschenkind! halte treulich Schritt!
Die Kön'ge wandern, o wandre mit!
Der Stern der Liebe, der Gnade Stern
Erhelle dein Ziel, so du suchst den Herrn,
Und fehlen Weihrauch, Myrrhen und Gold,
Schenke dein Herz dem Knäblein hold!
Schenk' ihm dein Herz!

Ich mag dieses Lied sehr und fange an, es im GU einzustudieren (Fernziel: "Konzertreife" Weihnachten 2016)


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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 11.12.2015, 13:06 
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Heute vor 39 Jahren entdeckten Polizisten an einem kalten Dezembertag vor ihrer Wache in Seoul ( Südkorea ) einen Karton, in dem ein neugeborenes Baby lag, in eine Decke gehüllt. Es hat überlebt und wurde nach fünf Monaten nach Deutschland ausgeflogen, wo wir das Kind adoptierten.
Unser Sohn gedieh prächtig, ist heute selbst Familienvater und wird jährlich anlässlich seines Geburtstages an sein frühkindliches " Krippendasein " erinnert und daran, dass man ihn beizeiten fand und wärmte.

Ciao. Ospite


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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 11.12.2015, 14:27 
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Das ist wunderbar, ihr könnt stolz auf euch und auf ihn sein. Ein schöner Tag der fast an Heilig Abend erinnert.
:92

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Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns genau kennen und trotzdem zu uns halten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 11.12.2015, 15:00 
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4. Advent

Bald leuchtet das vierte Licht, im herrlichen Schein,
es klopft an der Tür, lasse den Herrn nun herein.
Langes Warten hat nun ein Ende,
jetzt kommt bald die ersehnte Wende.

Ankunft ist vorbereitet,
Freude, die dich begleitet.
Bis er tritt ins Haus hinein,
soll die Freude bei dir sein.

Strecke ihm froh deine Hände entgegen,
dann wirst du empfangen göttlichen Segen,
der dich beschützt auf all deinen Wegen.

Der Segen soll Trost und Hoffnung schenken,
und alle deine Geschicke lenken,
Daran sollst du immer gerne denken.

Joachim Schroetter, 2014


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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 11.12.2015, 20:21 
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ospite hat geschrieben:
Heute vor 39 Jahren entdeckten Polizisten an einem kalten Dezembertag vor ihrer Wache in Seoul ( Südkorea ) einen Karton, in dem ein neugeborenes Baby lag, in eine Decke gehüllt. Es hat überlebt und wurde nach fünf Monaten nach Deutschland ausgeflogen, wo wir das Kind adoptierten.
Unser Sohn gedieh prächtig, ist heute selbst Familienvater und wird jährlich anlässlich seines Geburtstages an sein frühkindliches " Krippendasein " erinnert und daran, dass man ihn beizeiten fand und wärmte.

Ciao. Ospite
Das ist ja eine wirkliche Weihnachtsgeschichte! Da muss man ja zum guten Ausgang der Geschichte gratulieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 11.12.2015, 20:23 
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„Alle Jahre wieder" versuchen irgendwelche Zeitgenossen, uns die Freude an unserer liebsten Jahreszeit durch ihre Besserwisserei zu verderben, indem sie uns wissenschaftlich fundiert die Wahrheit über Weihnachten erklären.
Wir singen „Leise rieselt der Schnee“, bei 12°C, unbeeindruckt vom Klimawandel, man wird ja noch träumen dürfen, „I’m dreaming of a white Christmas“. Davor stimmen wir noch mit Dean Martin ein in „Let it snow“, obwohl dieser Wunsch vermutlich erst zu Ostern erfüllt wird: Grüne Weihnachten - weiße Ostern.
Wir singen „Das ist die stillste Zeit im Jahr“ obwohl die Menschen am Punschstand so laut sind, dass man sein eigenes Wort nicht mehr versteht. (Also man muss sich doch opfern, ist doch für einen guten Zweck, dieser Charity-Punsch.).
Der Wunsch „Still, still, still“ verhallt ungehört.
Obwohl uns die übertrieben vielen Lichter am Weihnachtsmarkt schon in den Augen weh tun, hoffen wir zuversichtlich: Es wird scho glei dumpa (=dunkel)“, und wenn nicht, dann freuen wir uns eben über eine strahlende Weihnacht „Jul, jul, strålande jul“.
Wir singen „O Tannenbaum“ obwohl „O Rangenbaum“ viel besser zum Ziel unseres Weihnachtsurlaubs passen würde.

Kitsch? Krampf?

Trotzdem bewegt uns Weihnachten noch immer, auch wenn es heute ganz anders ist, als in mehr oder weniger alten Liedern besungen.


Auch wenn ich unsere alten Weihnachtslieder auf keinen Fall missen möchte: Ich wünschte, jemand schrieb darüber mal ein neues Weihnachtslied.


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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 13.12.2015, 11:16 
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Zum 3. Advent....ein TOI,TOI,TOI allen Sängern für die beiden Konzerte heute....
LG und " Viel Spaß " wünscht Sorpresa
weihnachten00217.gif

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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 14.12.2015, 12:57 
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Die Christblume
Einsam ist die Blume, von der ich euch heute erzählen will. Sie kennt nicht die frohen Tage des Frühlings noch die duftreichen Nächte des Sommers. Keine flüsternden Gefährtinnen wachsen neben ihr auf, kein Vogel singt sie in Träume. In Schnee und Eis muss sie schauen, der Nordwind streicht über sie hin, und das eintönige Krächzen der Rabenvögel ist ihre Musik.
Und doch ist sie weiß und zart wie nur eine ihrer Schwestern; anmutig wächst sie aus dem Kranze grüner Blätter empor, und ihr tiefer Kelch hütet die Geheimnisse der Blumen. Und sie fühlt keinen Winterschmerz! Still und stolz steht sie in ihrer Kraft. Sie weiß das sie begnadet ist: die einzige Blume, die im Winter blühen darf, die einzige Blume, die das heilige Christfest feiern darf mit den Bewohnern der Erde. Sage mir, Schwester der Lilie, was rief dich ins winterliche Leben? Was gab dir die Macht, der Kälte und dem Sturm zu trotzen? Warum schläfst du nicht im Frieden der Erde?
Die Blätter rauschen mir Töne und Akkorde zu, sie raunen und rauschen - Silben höre ich, Worte - und nun will ich ihre Geschichte erzählen.
Es ist Totensonntag. Auf dem Wege zum Kirchhof geht eine stille dunkle Schar Menschen. sie tragen Totenkränze, Tannenreiser und Immortellen, immergrüne Eichen und rote Vogelbeeren. Sie gehen schweigend, als dächten sie vergangener Tage oder träumten in banger Hoffnung von künftiger Helle. Der letzte im Zug ist ein kleiner Knabe, der auf der Schulter ein grünes Holzkreuz trägt, eine schwere Last für einen jungen Körper! Es ist ein armseliges Kreuz, roh gefügt, mit abgeschrägten Ecken. Des Knaben Blicke aber ruhen liebevoll darauf; seine jungen, ungeübten Hände haben wohl selbst das Holz geschnitzt.
Aus der Kapelle des Totenhauses läutet die kleine Glocke, und andächtig zieht die Schar der trauernden durch das Portal. Ein leiser Wind geht mit ihnen; es sind die Todesengel, die dem Zuge unsichtbar folgen. Vom breiten Mittelwege aus verteilen sich lautlos die Gäste der Toten. Bald hat auch der blasse Knabe das Grab seiner Mutter gefunden. Es ist ein frischer Hügel; ohne Schmuck und ohne Pflege liegt er im kühlen Frühnebel. Der Kleine kniet nieder, pflanzt sein Kreuzlein zu Häupten der Toten und betet leise. Der Engel, der ihm folgte, beugt sich nieder, um die Inschrift zu lesen. "Liebe Mutter", steht in großen, kindlichen Buchstaben auf dem Querholz, sonst nichts. Da küsst der Engel das Kind aufs Haupt.
Die andern Gräber schmückten sich nach und nach mit den Blumen und Kränzen der Leidtragenden; des Knaben Augen aber sahen angstvoll über das leere Grab, und ein Zucken des Schmerzes ging über das kleine Gesicht. "Lieber Gott," betete er leise, "lass meiner Mutter auch eine schöne Blume wachsen, ich muss fort ins Weisenhaus und kann ihr keine mehr bringen. Du aber kannst es, lieber Gott, du bist gut und allmächtig, und ich bitte dich so sehr."
Da küsste der Engel das Kind zum zweiten Male, und ein stiller Schein der Gewissheit kam in die braunen Augen des Knaben. Er rückte das Kreuzlein noch einmal zurecht, küsste das Grab seiner Mutter und folgte den andern Leuten, die den Heimweg antraten.
Der Engel aber flog heim zu Gott und brachte ihm den Wunsch des Knaben. "Es ist Winter," sprach der Herr, "alle Pflanzen schlafen; soll ich diese Kindes wegen meine ewigen Gesetze ändern?" "Deine Allmacht, o Herr, ist größer als dein Gesetz, deine Güte reicher als dein Wille!" Da lächelte der Herr, dass die Wolken erstrahlten und ein Klingen durch die Sterne ging. "Komm", sagte er zum Engel, und sie traten schweigend in den Garten des Paradieses.
Dort blühen die Blumen, die achtlose Hände auf Erden fortgeworfen und achtlose Füße zertreten haben. Schöner blühen sie hier im himmlischen Licht als in der irdischen Sonne; und als der Schöpfer zu ihnen trat, reckten sich Ranken und Gräser ihm entgegen, und die Kelche strömten über von Duft und Glanz.
Gott aber trat zu einer weißen Lilie, nahm die zitternde aus dem Schoße des Himmels, küsste sie und gab sie dem Engel. "Dem Erdenkinde zur Freude und meinem Sohne zum Angedenken blühe diese Botin des Himmels künftig auf Erden in Eis und Schnee. Die Winde sollen ihren Samen durch die Länder des Nordens tragen; die Wärme meines Willens ströme durch ihre Wurzeln und bleibe ihr für die Dauer der irdischen Zeit!"
"Du aber lege das Zeichen des Todes ab und schütze den Knaben mit dem warmen Herzen. Breite deine Flügel um ihn aus, dass der Same, der in seiner Seele keimt, auch in Frost und Dürre nicht ersterbe, und die Blume der Menschenliebe daraus erblühe; sie ist holder als alle Blumen des Paradieses."
Dankbar neigte sich der Engel, küsste des Herrn Gewand und ging seinen Befehlen zu folgen.
So ist die Christblume auf die Erde gekommen, und fromme Menschen fühlen ihren heiligen Ursprung.
Autor: Paula Dehmel

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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 14.12.2015, 18:32 
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Fee hat geschrieben:
Trotzdem bewegt uns Weihnachten noch immer, auch wenn es heute ganz anders ist, als in mehr oder weniger alten Liedern besungen.


Auch wenn ich unsere alten Weihnachtslieder auf keinen Fall missen möchte: Ich wünschte, jemand schrieb darüber mal ein neues Weihnachtslied

Je nun. Ein paar Gedanken dazu:
Es gibt gaaaaaanz viele (ganz) alte und auch neuere Weihnachtslieder, da kommt Schnee nicht vor. Das ist irgendwie ein Spezifikum derer aus dem 19. Jh. oder zumindest vieler davon... Was machen denn dann die anderen, bei denen es um Weihnachten noch nie Schnee gegeben hat? Oder anders gefragt [Besserwissermodus an]: Was hat Weihnachten mit Schnee zu tun? Und liegt es nicht an jedem von uns, den Rummel und den Kommerz und den Deko-Wahn mitzumachen oder nicht? [Besserwissermodus aus] Besteht der Rummel nicht auch zu einem großen Teil darin, eine Stimmung, oder besser: einen Zustand zu suggerieren, den es so nie gegeben hat und der a priori rein fiktiv war und ist? Als die Menschheit hierzuland noch überwiegend mit der Landwirtschaft gelebt hat, war vor Weihnachten auch nicht weniger zu tun, es waren nur andere Tätigkeiten als im Restjahr, und Glühwein-Stollen-Lebkuchen-Kerzen-et-cetera-Orgien inklusive Zusaufen auf dem Christkindlmarkt gab es auch nicht - es war Fastenzeit. Kerzen (Bienenwachs...!) waren damals auch ziemlich teuer, da wäre niemand auf die Idee gekommen. die einfach so vor der Haustür für nix brennen zu lassen. Die hat man höchstens als Spende in die Kirche gebracht und daheim ewig blakende Unschlittkerzen zur Beleuchtung gebrannt. Wo gab es denn früher, d.h. vor 1900, aber auch vor noch vor 50, 60 Jahren überhaupt "Christkindlmärkte"? Heute hat jedes 200-Seelennest einen, die wegen der allfälligen Konkurrenz bereits weit im November beginnen. Das, was uns heute als Widerspruch zum echten Leben so negativ aufstößt, ist doch nur die es-ist-alles-so-beschaulich-Fiktion der bürgerlichen Weihnachtsfeier um 1900 inkl. der dazu passenden Lieder - von denen notabene manche mit Weihnachten absolut nichts zu tun haben (wie z.B. der "Tannenbaum...)
Vorschlag: Bleibt's zuhause, laßt den Fernseher, den Computer, das Smartphone und den CD-Player aus (sic: aus! Ganz aus!), Verzichtet auf Weihnachtsdeko vor Weihnachten und setzt Euch mit einem guten Buch in die Ecke, oder lest's es euiren Kindern vor, spielt's Mensch ärgere dich nicht, bastelt's Strohsterne oder backt's Kletzenbrot, Vanillekipferl et alias. Und das haltet 4 Wochen durch. Dann, glaub ich seit Ihr ziemlich nahe an dem Zustand, den der Rummel zwar verspricht, aber nicht leisten kann.

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Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 15.12.2015, 20:48 
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Eine nachdenkliche Geschichte zum 15. Dezember 2015

Weil ich dich liebe

Es war etwa 08.30 Uhr an einem belebten Morgen, als ein älterer Herr in den Achtzigern kam, um die Stichnaht aus dem Daumen entfernen zu lassen. Er erklärte, dass er in Eile war, weil er einen Termin um 9.00 Uhr habe. So nahm ich seine Vitalzeichen und bat ihn, Platz zu nehmen. Ich wusste, dass es mehr als eine Stunde dauern würde, bis jemand in der Lage sei, ihn zu behandeln. Ich sah, wie er die Uhrzeit überprüfte... die Zeit lief und so beschloss ich, seine Wunde zu behandeln, da ich nicht mit einem anderen Patienten beschäftigt war. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass die Wunde gut verheilt ist. Daher sprach ich mit einem der Ärzte, um seine Fäden zu beseitigen.
Wir fingen an uns in ein Gespräch zu verwickeln, während ich mich um seine Wunde kümmerte. Ich fragte ihn, ob er später einen Termin bei einem anderen Arzt hatte, da er so in Eile war. Der Herr sagte mir, nein, und sagte, dass er in das Pflegeheim gehen müsse, um mit seiner Frau zu frühstücken. Ich erkundigte mich nach ihrer Gesundheit. Er erzählte mir, dass sie für eine Weile im Pflegeheim gewesen sei, da sie an der Alzheimer-Krankheit erkrankt ist. Ich sondierte weiter und fragte, ob sie sich aufregen würde, wenn er etwas zu spät kommt. Er antwortete, dass sie nicht mehr wüsste, wer er war und sie sei seit fünf Jahren nicht mehr in der Lage ihn zu erkennen. Ich fragte ihn verwundert : "Und Sie gehen immer noch jeden Morgen zu ihr, auch wenn sie nicht weiß, wer Sie sind?" Er lächelte, tätschelte meine Hand und sagte: "Sie kennt mich nicht, aber ich weiß, wer sie ist."
Ich musste meine Tränen zurückhalten, als er ging. Ich hatte Gänsehaut und ich dachte: "Das ist die Art von Liebe, die ich in meinem Leben will. " Wahre Liebe ist weder physisch noch romantisch. Wahre Liebe ist eine Akzeptanz von allem, was gewesen ist, jetzt ist und noch sein wird.

_________________
Das älteste, echteste und schönste Organ der Musik, das Organ dem die Musik ihr Dasein verdankt, ist die menschliche Stimme. (Richard Wagner)


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 Betreff des Beitrags: Re: Advent 2015
BeitragVerfasst: 15.12.2015, 21:56 
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T M Pestoso hat geschrieben:
Wo gab es denn früher, d.h. vor 1900, aber auch vor noch vor 50, 60 Jahren überhaupt "Christkindlmärkte"?
Da gab es sicher einige:
In Wien, zum Beispiel, da gibt es so einen Markt seit mehr als 700 Jahren. Bereits 1296 erteilte Albrecht I. den Wiener Händlern und Gewerbetreibenden das Privilegium zur Abhaltung eines „Dezembermarktes“, um die Versorgung der Wiener Bevölkerung sicherzustellen.
Seit 1600 wurde er am Graben abgehalten, 1761 dort aufgelassen. 1772 ist er auf der Freyung, 1842 auf dem Platz am Hof nachzuweisen.
1918 am Stephansplatz, 1929 auf dem Neubaugürtel, 1939 wieder Am Hof, 1947 vor dem Messepalast, 1950 auf dem Inneren Neubaugürtel, ab 1963 in der Kalvarienberggasse, 1967 wieder vor dem Messepalast, seit 1975 vor dem Rathaus.


Oder in Deutschland als berühmtes Beispiel der Nürnberger Christkindlesmarkt. Der älteste Nachweis des Marktes ist eine Schachtel aus Nadelholz, auf deren Boden sich folgende Inschrift befindet: „Regina Susanna Harßdörfferin von der Jungfrau Susanna Eleonora Erbsin (oder Elbsin) zum Kindles-Marck überschickt 1628".

Der Augsburger Christkindlesmarkt hat seinen Ursprung im 1498 erstmals urkundlich erwähnten Lebzeltermarkt.

Der Dresdner Striezelmarkt wird seit 1434 regelmäßig im Advent auf dem Altmarkt in Dresden veranstaltet.

Der Leipziger Weihnachtsmarkt reicht bis in das Jahr 1458 zurück.
„Anno 1458. Hat Churfürst Friedrich Marggraff zu Meissen und Hertzog zu Sachsen / den Weynachtsmarckt öffentlich ausgeschrieben / und die Stadt / wegen der geleisteten treuen Dienste / so Ihme von dem Rathe / und der Bürgerschafft erwiesen / damit begnadiget.“

Der Magdeburger Weihnachtsmarkt geht auf eine spätmittelalterliche Verkaufsmesse zurück, welche den Magdeburgern die Möglichkeit gab, sich vor dem Winter mit Nahrungsmitteln einzudecken.

Natürlich gibt es heutzutage nicht nur in jedem " 200-Seelennest " einen Weihnachtsmarkt, sondern in großen Städten alle 200 Meter einen. Ich glaube ja nicht, dass uns das glücklicher macht.

T M Pestoso hat geschrieben:
Vorschlag: Bleibt's zuhause, laßt den Fernseher, den Computer, das Smartphone und den CD-Player aus (sic: aus! Ganz aus!), Verzichtet auf Weihnachtsdeko vor Weihnachten und setzt Euch mit einem guten Buch in die Ecke, oder lest's es euiren Kindern vor, spielt's Mensch ärgere dich nicht, bastelt's Strohsterne oder backt's Kletzenbrot, Vanillekipferl et alias. Und das haltet 4 Wochen durch.
Stimmt! Deshalb gibt es bei mir im Advent einen Adventkranz und den Christbaum und die richtige Weihnachtsdekoration eben erst zu Weihnachten.
Ich hätte vielleicht nicht im Advent schon so viele Weihnachtslieder verlinken und die Gedanken beschreiben sollen, die mir auf so einem Altwiener Christkindlmarkt dazu gekommen sind.


Zuletzt geändert von Fee am 15.12.2015, 22:04, insgesamt 1-mal geändert.

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