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BeitragVerfasst: 07.10.2020, 23:32 
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Oberratgeber
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Zitat:

"Wie gut, daß ich nich in einem Deiner Chöre neben Dir sitze, sonst müßte ich mir Deine Parolen "Ich kann das gerade JETZT nicht mehr, obwohl ich es vor einer Viertelstunde noch konnte." oder Das im Alt ist VIEL zu hoch, habe aber keine Lust, eine kompetene Lehrkraft zu suchen!" oder "Welche Sprache ist DAS denn? Ich verstehe NICHTS! Bitte, bitte, lassen Sie, Herr/Frau Chorleiter/in, uns das Werk bitte in deutscher Übersetzung singen!" oder "Mein im Erwachsenenalter antrainiertes "absolutes" Gehör analysiert das Absinken des Chores um einen Achtelton" anhören. So eine Chornachbarin wäre unerträglich!"

Wie kann man so über jemanden schreiben den man nicht persönlich kennt???
Was Du mir da als fiktive Aussagen in den Mund legst würde ich erstens nicht mal denken, geschweige denn sagen und ist zweitens schlicht und einfach unverschämt. Außerdem würde so jemand in null komma nix aus dem Chor rausfliegen.

Weiteres Zitat:

"Ich hatte Dich per PN gefragt, wieviele Noten die Akkorde, die Du ohne äußeren Referenzton korrekt bestimmen kannst, haben. Mich interessiert das deshalb, weil es viele verschiedene Ausprägungen und eien breit gestreute Definition des absoluten Gehörs zu geben scheint."

PN wurde beantwortet.

Ja, es gibt in der Tat verschiedene Ausprägungen und eine breit gestreute Definition des absoluten Gehörs - was demnach leider auch heißt dass man gar nicht genau sagen kann ob jemand Absoluthörer ist oder eben nicht.

Im Internet sind diverse Tests zu finden, mit denen man das eventuelle Vorliegen eines absoluten Gehörs testen kann. Da ertönt jedoch jeweils nur ein einzelner Ton und kein Akkord, und da wird auch nicht getestet ob man z. B. zwischen 440 und 442 Hz einen Unterschied hört. Es reicht bei diesen Tests wenn man den Ton-Namen korrekt benennen kann - dazu muss man diese aber eben kennen.

_________________
Das Vergänglichste, wenn es uns wahrhaft berührt,
weckt in uns ein Unvergängliches.

(Friedrich Hebbel)


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Verfasst: 07.10.2020, 23:32 


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BeitragVerfasst: 08.10.2020, 00:17 
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hat sich schon eingelebt
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Weiteres Zitat:

"Ich hatte Dich per PN gefragt, wieviele Noten die Akkorde, die Du ohne äußeren Referenzton korrekt bestimmen kannst, haben. Mich interessiert das deshalb, weil es viele verschiedene Ausprägungen und eien breit gestreute Definition des absoluten Gehörs zu geben scheint."

PN wurde beantwortet.

Ja, es gibt in der Tat verschiedene Ausprägungen und eine breit gestreute Definition des absoluten Gehörs - was demnach leider auch heißt dass man gar nicht genau sagen kann ob jemand Absoluthörer ist oder eben nicht.

Im Internet sind diverse Tests zu finden, mit denen man das eventuelle Vorliegen eines absoluten Gehörs testen kann. Da ertönt jedoch jeweils nur ein einzelner Ton und kein Akkord, und da wird auch nicht getestet ob man z. B. zwischen 440 und 442 Hz einen Unterschied hört. Es reicht bei diesen Tests wenn man den Ton-Namen korrekt benennen kann - dazu muss man diese aber eben kennen.


Zu Deiner Antwort per PN:

Man kann es prüfen, indem man Werke z.B. auf CD hört, die aus mehr als einem Ton zu einer bestimmten Zeit bestehen, z.B. Symphonien. Wenn man gemäß seinem absoluten Gehör die Töne aufschrieb, das mit den originalen noten verglciehn. es gib inzwischen ja mehrere onlineressourcen für Musiknoten. Dort sind doch bestimmt auch Symphonien zu finden.

Hast Du es im Chor nicht doch mit mehr als einem Ton zu tun oder singt ihr einstimmig? Singt ihr nicht ziemlich häufig SATB oder auch mindestens fünfstimmig? Dann kann man prüfen, ob die Tonerkennungsfähigkeit auch bei vierstimmigen längeren Passagen vorhanden ist.


Zuletzt geändert von musicissima am 08.10.2020, 22:48, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 08.10.2020, 21:05 
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Oberratgeber
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Natürlich singen wir mehrstimmig, mitunter auch doppelchörig :lol:

Aber die Töne werden, so weit ich das selbst wahrnehmen kann, einzeln gehört und erkannt und nicht der ganze Akkord auf einmal. Und ja, es ist so wie in Deiner letzten PN erfragt, ich lerne Gesangswerke und überhaupt Musikstücke sehr schnell auswendig. Der Grund dafür ist primär allerdings schlichtweg dass ich bis ins Erwachsenenalter hinein keine Noten lesen konnte. Aber das vielleicht schon damals vorhandene, noch nicht "ausgebaute" absolute Gehör hat da zweifellos erheblich geholfen.

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BeitragVerfasst: 08.10.2020, 22:54 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
Natürlich singen wir mehrstimmig, mitunter auch doppelchörig :lol:

Aber die Töne werden, so weit ich das selbst wahrnehmen kann, einzeln gehört und erkannt und nicht der ganze Akkord auf einmal. Und ja, es ist so wie in Deiner letzten PN erfragt, ich lerne Gesangswerke und überhaupt Musikstücke sehr schnell auswendig. Der Grund dafür ist primär allerdings schlichtweg dass ich bis ins Erwachsenenalter hinein keine Noten lesen konnte. Aber das vielleicht schon damals vorhandene, noch nicht "ausgebaute" absolute Gehör hat da zweifellos erheblich geholfen.


Danke! Schade, daß Du erst im Erwachsenenalter Noten lesen lerntest. Du warst doch mit 13 Jahren schon im Schulchor, soweit ich anhand Deiner Posts in Erinnerung habe. Lerntet ihr Notenlesen nicht irgendwann in der Schule? Was machtet ihr denn im Musikunterricht? Ich lernte die gesamte Unterstufe lang Komponistenbiographien auswendig. Der Violinschlüssel wurde in dem ersten Jahr der weiterführenden Schule irgendwie vorausgesetzt und dann kam der Baßschüssel gleich im nächsten jahr dran.
Alt- udn tenorschlüssel brachte ich mir dann selbst bei udn dann noch alle Scjlüssel auf allen Linien, da Alte Musik oft nicht nur in den gängigen vier Schlüsseln (Violin-, Baß-, Alt ("Bratschen-")-, Tenorschlüssel (z.B. für die mittleren bis fast hohen Lagen auf dem Cello)) notiert ist. Die wneige Musiktheorie, die unterrichtet wurde, setzte mit der Zeit die Schlüssel der Klaviernotation voraus.

Und leider, leider entschied ich mich in den letzetn beiden Schuljahren für Musik statt Kunst- wir mußten uns für ein Fach entscheiden und das andere entfiel komplett- und verstand die Musiktheorie mit den konfusen Akkordverdrehungen überhaupt nicht.
Nun musiziere ich ohne jedes Verständnis von Musiktheorie, kann aber Noten lesen. big_rofl


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