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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 30.06.2009, 00:36 
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@alfredo

nein, dir muß nicht schwindelig werden. entspann dich ruhig wieder big_sonnen

die einzelheiten zum thema atmung, stütze usw. muß eigentlich nur der gl genau wissen, um es jedem schüler richtig beibringen zu können und nicht nur mehr oder weniger zufällig einigen wenigen.

du mußt auch deine gl nicht auffordern, deine stütze zu überprüfen. wenn sie gut ist, hört sie es sowieso bei jedem ton, was da los ist und korrigiert es, wenn nötig. big_aergern

richtiges stützen in verbindung mit einem guten stimmsitz usw. schont die stimme so, daß man auch wenn man sehr viel singt, sehr sehr lange gut und völlig problemlos singen kann mit einer stimme, die auch im alter nicht alt klingt (irgendwie macht das singen dann mit jedem weiteren jahr immer noch mehr spaß big_ok .

lg
kaja


Zuletzt geändert von kaja am 22.07.2009, 00:43, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 30.06.2009, 09:18 
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Zitat von Kaja: "... wobei meine schüler lernen, dafür die unteren rückenmuskeln zu nutzen und nicht die bauchmuskeln..."

Die unteren Rückenmuskeln? Das ist ja lustig!

Momentan singe ich im GU mal wieder Händel-Arien. Die bestehen zu weiten Teilen aus Koloraturen. Komischerweise hab' ich damit überhaupt keine Probleme. Je schwieriger ein Stück eigentlich ist, desto leichter ist es für mich zu singen. Theoretisch kann man ohne Stütze und überhaupt ohne jede Atemtechnik keine Koloraturenläufe singen, aber trotzdem: Nichts leichter als das! big_dusche

Vielleicht mache ich beim Koloraturensingen atemtechnisch doch unbewusst irgend etwas richtig, eben weil einen solche Musik absolut dazu zwingt?

Warum ist das schreibe: Ich darf mir zwischendurch Stücke selbst aussuchen. Gemäß der jetzigen Vorgabe "Händel-Arie" habe ich daheim einige ausprobiert und beim Erlernen der jeweiligen Koloraturenläufe immer wieder den unteren Rückenbereich gespürt, nicht als Schmerz sondern wie eine Art Haltegefühl, der Rücken "hält" den Atem oder eben die Koloraturenläufe, ist schwierig zu beschreiben.

Kann die Stütze evtl. von Mensch zu Mensch unterschiedlich wahrgenommen werden? Mein GL erzählte hin und wieder davon dass beim Singen der Bauch möglichst lange draußen bleiben soll, dass man sich "weiten" müsse beim Singen, aber genau das klappt bei mir überhaupt nicht. Statt dessen stellt sich nun beim Koloraturensingen völlig von selbst ein "Haltegefühl" im Rücken ein ohne dass ich mich ansonsten "weit" fühlen würde. Ist das mein Weg nach Rom?

Viele Grüße
AK-Kontraalt

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 30.06.2009, 09:29 
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Das der Bauch beim Singen draußen bleibt....? Wenn du richtig geatmest hast, in die Flanken, in den Bauch, kann der Bauch machen was er will, wenn du versuchst in draußen zu lassen, verkrampfst du dich doch. Eigenartig.

Du solltest mal einen workshop machen, mal etwas anderes hören und probieren, ob du falsch oder richtig bist, im August ist noch ein Platz frei, ich würde gerne mit dir arbeiten.

Man kann es alles sehr schlecht erklären theoretisch, man muss sehen was der Schüler macht, einlenken, korrigieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 30.06.2009, 09:35 
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Liebe Musika, danke für Dein Angebot. Bin im August aber im Urlaub. Vielleicht ergibt sich anderweitig mal eine Möglichkeit. Gibst Du mir dann wieder Bescheid?

Viele Grüße
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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 30.06.2009, 09:37 
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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 02.07.2009, 02:02 
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@ak-kontraalt

?????

wenn bei dir bei den koloraturen so vieles gut geht, warum machst du es denn bei den anderen sachen nicht einfach genauso???

die stimme einfach locker laufen lassen, ohne irgendwas zu "machen".

lg
kaja


Zuletzt geändert von kaja am 22.07.2009, 00:44, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 02.07.2009, 08:07 
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Liebe Kaja und alle anderen,

warum ich "es" bei den anderen Sachen nicht einfach genau so mache wie bei den Koloraturen? Ich würde mal sagen, das jeweilige Stück "macht" es mit einem - oder eben auch nicht. Wie sollte ich denn das, was ich beim Koloraturensingen "mache", bei einem getragenen und Halteton-trächtigen Stück wie Schumanns "Mondnacht", Schuberts "Im Abendrot", Caccinis "Amarilli" oder Händels "Ombra mai fu" umsetzen? Das ist doch ein Unterschied wie Tag und Nacht!

Je bewegter das Stück ist, desto längere Abschnitte kann ich auf einem Atemzug singen, aber einen EINZELNEN Ton kann ich keine fünf Sekunden lang halten.

Den Bauch möglichst lange draußen lassen ist, wie Ihr richtig schreibt, so natürlich nicht richtig. Gemeint ist damit eigentlich "nur" dass die Luft beim Singen LANGSAM entweichen soll, demnach sich eben auch der Bauch LANGSAM einwärts bewegt, irgendwann MUSS er das ja, sonst würde man irgendwann nicht mehr einatmen können oder schlichtweg platzen. Die Frage ist eben nur, wie man das schafft dass sich der Bauch beim Singen nicht genau so schnell nach innen bewegt wie zuvor nach außen.

Kaja, wenn Du Dich fragst was diejenigen die das Atmen erst wieder neu und richtig lernen müssen eigentlich nachts tun: Da singen (und sprechen) sie ja nicht...

Viele Grüße
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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 02.07.2009, 10:06 
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Hallo AK-Kontraalt,

ich glaube, Kaja meinte das ein wenig anders. Offenbar denkst du beim Koloratursingen ja nicht mehr nach, sondern lässt die Stimme einfach laufen (was ich beneidenswert finde, ich muss Koloraturen richtig üben). Natürlich kannst du das jetzt nicht eins zu eins auf Legato-Lieder übertragen, aber es geht eher um das "Gefühl", das du da beim Singen hast. Vielleicht hilft es zu versuchen, sich bei den Legatostücken daran zu erinnern, wie sich das Singen beim Koloratursingen angefühlt hat, nicht, wie die Stimme geklungen hat. Probier vielleicht mal, wenn du merkst, dass ein Legatostück Probleme macht, kurz ein paar Koloraturen anzusingen (um dieses Wohlfühlgefühl wieder zu erlangen) und dann mit diesem Gefühl wieder ans Legatostück zu gehen.

Es ist mit das Schwierigste am Singen finde ich - sich von den eigenen Klangvorstellungen frei zu machen und dem richtigen "Stimmgefühl" hinterherspüren. Und ich glaube auch, das viele Probleme "hausgemacht" sind und auftreten, wenn man etwas besonders will. Also besonders Legato, besonders schön, besonders was weiß ich singen will. Manchmal hilft es auch, klassischen Gesang einfach nicht ganz so ernst zu nehmen (was nicht heißt, dass man schludrig werden soll), sondern wirklich mal allen theoretischen Ballast abzuwerfen und einfach drauflos zu singen. Ist nicht einfach, wenn man dazu neigt, zuviel nachzudenken, ist aber machbar :92

Und was das Einatmen angeht - hast du schon mal versucht, erst einmal alle Luft auszuatmen und dann einfach neue Luft in dich hineinfallen zu lassen (weiß nicht, wie ich das besser beschreiben soll). Das ist dann wirklich nur ein kleiner Impuls und das so genannte passive Einatmen, wie ich das verstehe. Mehr Luft braucht man dann auch gar nicht, es ist, wie kaja schon sagte, vollkommen kontraproduktiv, sich vor dem Singen einer Phrase mit Luft vollzupumpen.



Liebe Grüße

Octaviane

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 02.07.2009, 10:45 
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nun ist mir octaviane gottseidank zuvorgekommen.

ja, das meinte ich. ich hatte ja auch ausdrücklich auf das vorher beschrieben rücken-g e f ü h l bezug genommen und nicht auf die kurzen töne.

im übrigen muß ja bei vielen kurzen tönen in einer phrase die "luft" genauso lange reichen wie bei wenigen langen

bei mir lernen immer die schüler am schnellsten und besten singen, die am anfang garnicht alles genau erfragen, sondern einfach alles so machen, wie ich es ihnen vorschlage (so nach und nach erkläre ich ihnen von selbst, was sie wissen müssen).

lg
kaja


Zuletzt geändert von kaja am 22.07.2009, 00:47, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 03.07.2009, 11:22 
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Zitat von Kaja: "Bei mir lernen immer die schüler am schnellsten und besten singen, die am anfang garnicht alles genau erfragen, sondern einfach alles so machen, wie ich es ihnen vorschlage."

Genau so habe ich auch angefangen. Das "Denken" kam erst später als so manches was mein GL vorschlug entweder überhaupt nicht funktionierte oder sogar das Gegenteil dessen bewirkte was es hätte sollen. Da fragt man sich natürlich schon woran es liegt :grübel und sucht anderweitig nach Infos. :les

Weil der Schüler seinem Lehrer erstmal vertraut wechselt er ihn nicht sofort wenn Schwierigkeiten auftreten sondern wartet erst mal ab (jeder neue Schüler ist ja auch wieder eine "neue" Stimme für den Lehrer) und nutzt diese "Wartezeit" eben für das Sammeln "theoretischer Dinge" die entweder

a) einen anderen Zugang zum dem finden lassen was der Lehrer versucht hat zu erklären und beizubringen, so dass es im Unterricht doch noch "Klick" macht, :n67:

oder

b) eine Entscheidungshilfe dafür sind ob man den Lehrer wechseln sollte (zu dieser Erkenntnis bin ich, auch dank Eurer Ausführungen, jetzt immerhin gekommen), und die auch wichtige Hinweise dafür liefern worauf man, neben dem "Bauchgefühl", bei der Auswahl eines neuen Lehrers achten muss. :n28:

Weiteres Zitat: "...die sofort alles ganz genau erklärt haben wollen ... verrennen sich oft schon nach ganz kurzer zeit in nur theoretische dinge, lesen im net und in büchern die theorien von -zig gl..."

Nicht jeder hat ein so ausgeprägtes Körpergefühl dass er beim Singen irgend etwas spürt und daran merkt und kontrollieren kann ob er es richtig macht. (Sonst würde ja schon allein durch das Singen im Chor die Stimme und die Atemtechnik entscheidend verbessert werden, dem ist aber nicht so.) Beispielsweise hat die Anweisung "überrascht" zu sein keinerlei Auswirkung darauf ob mein Gaumensegel nach oben geht, dort wo es eigentlich hin soll. Als mein GL mir das dann aber mal auf einem anatomischen Schaubild erklärte klappte es auf Anhieb. :n110:

Kaja, wenn theoretische Ausführungen so vollkommen sinnlos wären, dann würdest Du doch gar nicht in einem Internet-Forum wie diesem hier schreiben?

Ich möchte noch eine andere Lanze brechen für die "Denker":

Manch einer hätte ohne die Infos aus Internet und Büchern den GU irgendwann komplett hingeschmissen, auch ich selbst stand kurz davor. Wenn man den Zuspruch nur vom eigenen GL erfährt, dann meint man doch er wolle einen eben unbedingt als Schüler behalten. Dank der anderweitigen Info-Möglichkeiten bleibt man dann doch bei der Stange. big_buegeln

Kaja und Octaviane, Ihr habt mir bei meiner jetzt anstehenden Entscheidung und "Weichenstellung" ein großes Stück weiter geholfen! :n94:

Jetzt ist erst mal dieses angesagt: big_eis

Sonnige Grüße,
AK-Kontraalt

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 03.07.2009, 12:28 
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Hallo AK-Kontraalt,

das freut mich :-)

Was nun die Theorie angeht. Da ist halt auch jeder anders, und wenn Du mit einem anatomischen Schaubild besser zurecht kommst, um Dinge umzusetzen, dann ist es eben so und völlig in Ordnung. Andere können dann besser mit Bildern lernen, aber wie heißt es so schön - viele Wege führen nach Rom :-)

Ich sehe aber dennoch eine Gefahr, dass man sich zu sehr in der Theorie verliert. Ist mir selbst auch passiert. Dabei geht es gar nicht mal so sehr um das Wissen um irgendwelche anatomischen Vorgänge (ich finde das als Hintergrundwissen interessant, muss da aber nicht zu sehr in die Tiefe gehen), sondern dass man sich schlicht zu viele Gedanken um allemöglichen Dinge macht ("singe ich jetzt auch legato genug", "ist das Stück überhaupt für mich geeignet, in dem und dem Forum steht doch, dass man nicht zu früh dramatische Sachen singen soll", "ist mein Vibrato zu groß, zu klein, überhaupt vorhanden" "passt der Ausdruck" etc.). Ich war ganz gehemmt vor lauter Denken. Ganz ohne technisches Wissen geht es nicht, wenn man nicht nur für sich im stillen Kämmerlein singen will - jedem einigermaßen ambitioniertem Sänger sollte klar sein, dass u. a. Atem und Stütze wichtig sind - aber irgendwann muss auch der Zeitpunkt kommen, wo man sich wieder aufs Wesentliche konzentriert -nämlich das Singen. Obwohl ich lügen würde, wenn ich sagte, dass ich beim Singen gar nicht mehr nachdenke ,auf bestimmte Eckpfeiler konzentriere ich mich schon, ich versuche nur, es nicht zu viele sein zu lassen.

Liebe Grüße

Octaviane

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 28.08.2011, 12:52 
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Liebe Foris!

Ich habe Threads von Jahre 2009 über Atemtechnik gelesen ; sehr interessant.
Ich war jetzt /am Fre-/ bei einer GL in Karlsruhe.
Sie hat angefangen von Einsingen,das übliche,hat meine Atmung ,oder Technik nicht bemängelt,das habe ich auch vergessen zu fragen,ob es richtig ist /Gesang gelernt habe ich in meiner Jugend/ und da hat sich bestimmt einiges geändert.
Richtige Atmung ist bei singen "das gelbe von Ei".
Koloraturen habe ich nie gelernt zu singen,singe ich sie trotzdem /intuitiv/,aber ob es richtig ist,weiss ich nicht.
Die GL hat bei mir gleich Aussprache korriegiert,z.b. bei "Vilja" sollte ich nicht "a" zum Schluss singen,sondern "o".
Das ist geschmackvoller Ihre Meinung nach,ich habe es dankend angenommen.
Ich bin für jeden Hinweis dankbar.
Dann "n" zum Schluss - wie bei "Amen" habe ich "n" länger gesungen und unterstrichen und nicht ganz kurz -,GL hat es nicht gefallen,ich sollte ganz kurz "n" singen.OK.
Ich möchte im kommendem Jahr bei Workshop teilnehmen,falls ich zugelassen werde.
Das brauche ich auf jeden Fall,meine Technik ist nicht auf dem neuesten Stand.
Man könnte auch GL nehmen per...Skype /Kamera und Video bei Gespräch mit PC/.
Was meint Ihr dazu?
Könnte man sich Anfahrt und Zeit sparen,wenn man so abseits wohnt wie ich.
Liebe Grüsse
von neugierigen /in positvem Sinne sich nur auf Gesang beschränkend/ .
mariella big_lala


Zuletzt geändert von mariella am 28.08.2011, 20:21, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 28.08.2011, 15:16 
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Liebe Mariella,

ich verfolge seit einiger Zeit Deine Beiträge. Kann es sein, dass Du Dir zu viele Gedanken machst ?

Was mag sich geändert haben seit den Unterrichtsstunden in Deiner Jugend ?

Die Mode - ja sicher (aber es kommt alles wieder, die Schuhe dieses Jahr sehen denen "in meiner Jugend" sehr ähnlich)
Dein Körper - ebenfalls - wir alle werden älter.
Ob Dein Körper sich erinnert an das, was er gelernt hat, kann man auf die Ferne nicht beurteilen.
Manche Dinge im Gesang könnte man als Modeerscheinungen bezeichnen - aber die grundlegenden Dinge, die verändern sich doch nicht.

Und wenn Du dem Lob von anderen nicht glauben magst, dann nimm Dich doch einfach auf und analysiere, ob Dir gefällt, was Du hörst.

Bei den Workshops ist jeder willkommen, es gibt keine Mindesanforderungen. Jeder wird dort abgeholt, wo er gerade ist. Und man freut sich mit den anderen über Fortschritte, egal auf welchem Niveau, so empfinde ich das jedenfalls.

Unterricht per Skype o.ä. kann ich mir nur vorstellen, wenn man schon länger mit dem Lehrer arbeitet, sonst hätte ich Sorge, dass das doch sehr verfälscht - aber ich weiss, dass es Leute gibt, die damit arbeiten. Die Kontrolle von aussen ist wichtig, und das Vertrauen, sich auf den Lehrer und seine Methode einzulassen.

Herzliche Grüße von Casta

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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 28.08.2011, 20:39 
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Liebe Casta!

Vielen Dank für Dein Feedback.
Es geht nicht darum,das ich misstraurisch bin,aber wenn ich was tue,möchte gut machen,ja,das ist wahr,ich neige zur Perfektion,ich glaube,oder habe ich den Eindruck,von mir wird mehr verlangt,als von anderen und diese Erwartungen möchte ich nicht enttäuschen.
Soviel ich verstanden habe,lebst Du in einer Metropole,aber ich in H.,am A....der Welt /sorry/,wie meine Bekannte sich dazu äussern.
Bis nach K-he habe ich 70 km,nach Bad Bergzabern nur 35 ,wo ich einmal /Woche zur Keyboard Unterricht fahre.
Momentan ist Saison bei mir /FeWo-/ ,mehr Betrieb und ich muss,jetzt schon für ...den Winter /Nebenkosten und teueres Heizöl/ verdienen.
Ja,Lob ist für mich nicht so wichtig,wie Korrektur,weil durch sie kann ich mich verbessern.
Ja,ich würde mich gern aufnehmen ; kann ich das tun mit einem winzig kleinem Diktiergerät?
Ich würde schon ein gutes Aufnahme Gerät kaufen,aber welches?
Das ist für mich - terra incognita.
Was Feedback von Zuschauer betrifft,werde ich am kommendem Mittwoch erfahren,das singe ich mit meinen Feriengästen /Sie sind Profi/ im Gegensatz zu mir.
Ich werde mein bestes geben und keinen (hoffentlich/ Lampenfieber haben.
Kannst mir,bitte,sagen,ob "n" akzentuiert zum Schluss falsch ist.
Mit Workshop - ist da ein Bus für alle,oder sollte man auf "eigene Faust" kommen?
Vielen Dank im voraus und einen schönen Rest des Abends
wünscht Dir
mariella big_herz


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 28.08.2011, 23:12 
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hat sich schon eingelebt
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schau doch mal hier:
20934508nx591/dvd-cd-technik-f40/gutes-aufnahmegeraet-t1124.html

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Gruß
Mama2009


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 29.08.2011, 10:39 
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Liebe Mama 2009!


Vielen Dank für Dein Tipp; ich habe da auch geschaut,aber...ich bin kein technisches Talent und vielleicht könnte jemand von guten Gerät,mit guten Erfahrungen Tipp geben.
big_bye und einen schönen Tag für Dich
wünscht mariella


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 29.08.2011, 11:00 
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Hallo Mariella,

ich bin ein Fan von dem kleinen zoom H2 Handyrecorder.....relativ einfach (bin nämlich auch kein Techikgenie big_pc ) in der Handhabung und gute Aufnahmequalität...den gibts jetzt auch etwas billiger als noch vor 3 Jahren.... musst einfach ein bissel herumsuchen oder in ein Musikgeschäft gehen, wenn Du ggf. wieder mal nach KA kommst!


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 29.08.2011, 21:41 
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Hallo Manne!

Vielen Dank für den Tipp.
Mit Handy kann ich nicht so gut umgehen ; von kurzem habe ich bei Aldi Nokia ,mit navi,E-Mail,Telefon,usw. gekauft und erst heute /nach 1 Monat/ habe ich erst aufgeladen-sehr kompliziert.
Am besten wäre es aufladen bei der Bank,ich möchte aber keinen Vertrag.
Ich mag bei Amazon bestellen,man bekommt sofort,kostenfreies Versand,keine Probleme.
Ich habe am So- Camcorder bestellt von Panasonic,mal sehen,wie er in der Praxis agiert.
Mein digitales Fotoapparat /auch Leica-Panasonic aus Japan/ funktioniert auch als Aufnahmegerät,das hat mein Cousin bei Besuch bei uns benutzt,aber wie?
Ich fliege im Oktober zum Besuch in die USA und da wird Er mich anleiten.
Ich muss noch an Texten arbeiten,oder singe ich von der Mappe?
Das ist nicht OK,aber ob ich bis zum Mittwoch lernen kann?
1 Lied kenne ich auswendig.
Liebe Grüsse und good Time
von mariella big_bye


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 02.09.2011, 23:12 
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Guten Abend!

Auftritt am Mittwoch war OK,mal sehen,was die Rheinpfalz am Sa- schreibt.
Heute erst ist Camcorder von Amazon angekommen ; Panasonoc SDR -S70...mal sehen am Sa- 10.09.,ob er zur Aufnahme was taugt.
@ liebe Casta-wie ist mit "n" zum Schluss-soll man,oder soll man sie nicht unterstreichen bei singen und ob "a" anstatt "o" bei "Vilja" besser ist.
Ich werde am Sa- singen,bitte um Antwort.
Ich habe gut überstanden mit Salbei Bonbons,Eigelb Kogel-mogel und Apfelsaft.
Ohne Oliveöl,da habe ich Angst,das es nicht funktioniert...
Wünsche Euch big_good night und big_faulenz am WE
mariella big_ok


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 Betreff des Beitrags: Re: Richtige Atmung und Stütze?!?
BeitragVerfasst: 03.09.2011, 11:52 
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nicht mehr zu rettender
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Hallo Mariella,

ich freue mich, dass es ja alles gut gelaufen zu sein scheint.

Zu der Frage, ob das nnn betont sein sollte oder zu A oder O bei der Vilja kann ich leider nicht viel sagen - hier tun sich die Grenzen der schriftlichen Kommunikation auf. Ich würde einen Konsonanten am Wortende schon deutlich machen - aber nicht übertreiben - wie immer kommt es auf das Maß der Dinge an.

Und was das A oder O bei der Vilja angeht - welches ist denn der notierte Vokal. Es könnte sein, dass Dein A zu flach wird, weil Du zu breit denkst, dann wäre es sinnvoll, an O zu denken. Dafür müsste man es aber hören. Vielleicht kannst Du genauer sagen, an welcher Stelle das war - ich glaube, alle Soprane haben die Vilja schon mal gesungen, da gibt es gewiss einige Anregungen.

Sei nicht zu enttäuscht, wenn Dir der Klang auf Deinem Camcorder nicht gefällt - häufig taugt die Soundkarte von diesen Mehrzweckgeräten nichts. Klassischer Gesang lässt sich nicht so leicht aufnehmen, gerade Sopran scheppert gerne mal. Das muss nicht unbedingt am Sänger liegen ;)

Schönes Wochenende wünscht Casta

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