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BeitragVerfasst: 25.12.2016, 18:35 
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Zusammengefaßt sind aber auch in diesen Erfahrungen wertvolle Tips enthalten:

1. Ein Gesanglehrer sollte nach Veranlagung ausbilden, nicht nach eigener Vorstellung oder einem (angenommenen) Bedarf.
2. Ein Gesanglehrer sollte den Schülern das Selbstbewußtsein vermitteln, zu der eigenen Stimme mit all ihren Facetten zu stehen.
3. Ein Gesanglehrer sollte darauf achten, daß seine Schüler sich nicht verbiegen müssen, um überhaupt die Möglichkeit zu haben, irgendwo mitsingen zu können.
(Hier sind auch immer Lehrerinnen und Schülerinnen gemeint.)

Und gerade bei diesen außergewöhnlichen Stimmen sind diese Punkte besonders wichtig. Deshalb würde ich hier besonders sorgsam vorgehen, wenn ich GU nehmen möchte und mich sehr intensiv vorher informieren. Klassenabende sind eine gute Gelegenheit, sich die Schüler/innen anzuhören und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, um sie nach den Positionen des/der GL zu fragen.

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Gruß, Astrid

Es gibt zwei Möglichkeiten, vor dem Elend des Lebens zu flüchten: Musik und Katzen. (A. Schweitzer)


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BeitragVerfasst: 27.08.2018, 16:09 
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Silvieann hat geschrieben:
Ach, ist ja interessant, von ihr hat meine Gesangslehrerin auch mal gesprochen, dass sie die Tiefe in der Stimme kultiviere.
... muß ganz in der Nähe meiner Gesangslehrerin wohnen ...


Daß sie die Tiefe "kultiviert", also verschönert und durchsetzungsfähiger macht, ist gut, denn nur eine kultivierte (Kontra)altstimme klingt durchsetzungsfähig und nicht murmelnd. Sonst würde man keinen Klang hören, wie leider so oft bei altsingenden Mezzosopranen.


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BeitragVerfasst: 27.08.2018, 16:13 
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Donna Elvira hat geschrieben:
Zusammengefaßt sind aber auch in diesen Erfahrungen wertvolle Tips enthalten:

(...)
2. Ein Gesanglehrer sollte den Schülern das Selbstbewußtsein vermitteln, zu der eigenen Stimme mit all ihren Facetten zu stehen.
(...)

Und gerade bei diesen außergewöhnlichen Stimmen sind diese Punkte besonders wichtig. Deshalb würde ich hier besonders sorgsam vorgehen, wenn ich GU nehmen möchte und mich sehr intensiv vorher informieren. Klassenabende sind eine gute Gelegenheit, sich die Schüler/innen anzuhören und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, um sie nach den Positionen des/der GL zu fragen.


Dazu muß man ungewöhnliche Stimmlagen erst einmal erkennen und darf die Schülerin nicht in unpassende Lagen zwängen. danach bleibt ja immernoch das Thema, wohin man eine Kontraalt im Chor steckt, bestehen, weil sich viele Chorleiter stur stellen, Frauen in Männerstimmlagen singen zu lassen.


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BeitragVerfasst: 28.08.2018, 09:47 
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contraalta hat geschrieben:
Dazu muß man ungewöhnliche Stimmlagen erst einmal erkennen und darf die Schülerin nicht in unpassende Lagen zwängen. danach bleibt ja immernoch das Thema, wohin man eine Kontraalt im Chor steckt, bestehen, weil sich viele Chorleiter stur stellen, Frauen in Männerstimmlagen singen zu lassen.

Suchen. In dreien meiner Chöre singen Frauen im Tenor, manchmal aushilfsweise, in zweien fest, weil ihre Stimmen so angelegt sind. Wenn ein Chorleiter in dieser Hinsicht stur ist, vermute ich, dass er auch andere seltsame Vorstellungen hat. Ich weiß nicht, ob ich in so einem Chor singen möchte :d_neinnein:

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Viele Grüße
Monika


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BeitragVerfasst: 28.08.2018, 19:20 
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Da hast Du aber schön um den wichtigsten Punkt drumherum gelesen, denn mein Punkt 1 war: Ein Gesanglehrer sollte nach Veranlagung ausbilden [...]

Mein Lehrer hat mir schon nach dem Einstufungsgespräch klargemacht, daß ich entgegen meiner Annahme kein Mezzo-, sondern ein hoher Sopran bin. Und warum? Er hat sehr genau zugehört, die Registerbrüche erkannt und mit ein paar kleinen Übungen meine Stimmveranlagung grob einordnen können. Ob es ausschließlich daran liegt, daß er sehr versiert ist oder ob ich leicht einzuordnen war, sei mal dahingestellt. Aber das erwarte ich von einem guten Gesanglehrer: Vorurteilsfrei hinhören, grob einschätzen, die Entwicklung anstoßen und begleiten und sich vielleicht auch mal selber überraschen lassen, was am Ende dabei herauskommt.

Was Chorleiter angeht: Wenn die sich das erlauben können, auf weibliche Tenöre zu verzichten, haben die wohl ein Luxusproblem - namentlich genügend Sänger im Tenor. Allerdings kommt mir das schon merkwürdig vor, daß Du immer abgelehnt wirst. Schon mal überlegt, ob es an Dir selber und Deinem Auftreten liegen könnte? Klar, "bitte, bitte" machen würde ich auch nicht. Aber vielleicht kommst Du unsicher rüber, oder vielleicht fordernd, schnell aufgeregt/wütend oder arrogant? Ich kenne Dich ja nicht von Angesicht zu Angesicht, deshalb kann ich nur Denkanstöße liefern, was vielleicht auch ursächlich sein könnte.

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Gruß, Astrid

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BeitragVerfasst: 29.08.2018, 15:28 
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Dola hat geschrieben:
Cool.

...

Allerdings ist die Oper keinesfalls außen vor für die Tiefseefische. Dazu muss man allerdings mehr Kopfresonanz zulassen und die Gewöhnung daran ist ziemlich heikel. Ich hatte da auch mal das Gefühl, wie ein verkürzter Sopran daherzukommen, bis das Ganze auch im Kopf zusammenpasste.

LG
Dola



Kopfresonanz ist im tiefen Altbereich wichtig, um gut gehört zu werden. Ich msste mich als (tiefe) Alt erstmal daran gewöhnen, aber sie ist kraftsparend und man hat trotz des geringeren Kraftaufwandes einen durchsetzungsfähigeren Klang.


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BeitragVerfasst: 29.08.2018, 16:39 
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musicissima hat geschrieben:
Dola hat geschrieben:
Cool.

...

Allerdings ist die Oper keinesfalls außen vor für die Tiefseefische. Dazu muss man allerdings mehr Kopfresonanz zulassen und die Gewöhnung daran ist ziemlich heikel. Ich hatte da auch mal das Gefühl, wie ein verkürzter Sopran daherzukommen, bis das Ganze auch im Kopf zusammenpasste.

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Kopfresonanz ist im tiefen Altbereich wichtig, um gut gehört zu werden. Ich msste mich als (tiefe) Alt erstmal daran gewöhnen, aber sie ist kraftsparend und man hat trotz des geringeren Kraftaufwandes einen durchsetzungsfähigeren Klang.


Wie definierst du denn die Kopfresonanz? Kannst du sie erklären?

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BeitragVerfasst: 02.09.2018, 11:29 
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Ich bin froh über jede ausgebildete Stimme in meinem Chor. Je mehr, desto besser big_engel

Unterrichtet (über mehrere Jahre) habe ich schon vom ganz hohen Sopran bis zur sehr tiefen Altistin, die regelmäßig im Tenor aushilft. Vor Kurzem hat sie das Vorsingen für einen semiprofessionellen sinfonischen Chor bestanden und singt dort im Alt II (da gibts keine Tenösen). Die Altpartie im Messias ist z.B. wie gemacht für sie.

Ich persönlich finde es jetzt nicht so wahnsinnig kompliziert, auch tiefe Stimmen zu unterrichten. Man muß halt um die Probleme der unterschiedlichen Stimmen wissen und entsprechend aufbauen. Das größte Problem sitzt mMn nach in den Köpfen fest, wenn die Existenz eines Passagios abgelehnt wird. Dann ist halt bei g' Schluß und alles drüber wird zur Qual.

Frau Breidenbach hat ein tolles tiefes Timbre. Die Lage, in der sie die "Mondnacht" singt, ist aber doch gar nicht so ungewöhnlich tief für eine Altistin. Man darf sich halt durch das fast maskuline Timbre nicht täuschen lassen.


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BeitragVerfasst: 02.09.2018, 20:03 
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Carrie hat geschrieben:
Ich bin froh über jede ausgebildete Stimme in meinem Chor. Je mehr, desto besser big_engel

Unterrichtet (über mehrere Jahre) habe ich schon vom ganz hohen Sopran bis zur sehr tiefen Altistin, die regelmäßig im Tenor aushilft. Vor Kurzem hat sie das Vorsingen für einen semiprofessionellen sinfonischen Chor bestanden und singt dort im Alt II (da gibts keine Tenösen). Die Altpartie im Messias ist z.B. wie gemacht für sie.

Ich persönlich finde es jetzt nicht so wahnsinnig kompliziert, auch tiefe Stimmen zu unterrichten. Man muß halt um die Probleme der unterschiedlichen Stimmen wissen und entsprechend aufbauen. Das größte Problem sitzt mMn nach in den Köpfen fest, wenn die Existenz eines Passagios abgelehnt wird. Dann ist halt bei g' Schluß und alles drüber wird zur Qual.

Frau Breidenbach hat ein tolles tiefes Timbre. Die Lage, in der sie die "Mondnacht" singt, ist aber doch gar nicht so ungewöhnlich tief für eine Altistin. Man darf sich halt durch das fast maskuline Timbre nicht täuschen lassen.




Wie tief singt die "sehr tiefe Altistin"?

Daß man nicht gerne über f´ singt, kenne ich, aber es wird immr besser, besonders, wiel ich mich in der tiefen Lage noch wohler fühle als in der Höhe. Ich singe wirklich leiber Bruststimme bzw. bruststimnige Mischung als Kopfstimme, v.a. in langen Werken.
Der Choralt des Messias ist ja nicht so oft unter a, was für "Tenösen" wie mich bei weitem nicht ausreicht. Ich liebe Noten zwischen G und e.
Oftmals sind Chortenor auch nicht wesentlich tiefer als Choralt, schade! Daher bevorzuge ich fast schon den Chorbaß.


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BeitragVerfasst: 03.09.2018, 13:54 
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contraalta hat geschrieben:
Carrie hat geschrieben:
Ich bin froh über jede ausgebildete Stimme in meinem Chor. Je mehr, desto besser big_engel

Unterrichtet (über mehrere Jahre) habe ich schon vom ganz hohen Sopran bis zur sehr tiefen Altistin, die regelmäßig im Tenor aushilft. Vor Kurzem hat sie das Vorsingen für einen semiprofessionellen sinfonischen Chor bestanden und singt dort im Alt II (da gibts keine Tenösen). Die Altpartie im Messias ist z.B. wie gemacht für sie.

Ich persönlich finde es jetzt nicht so wahnsinnig kompliziert, auch tiefe Stimmen zu unterrichten. Man muß halt um die Probleme der unterschiedlichen Stimmen wissen und entsprechend aufbauen. Das größte Problem sitzt mMn nach in den Köpfen fest, wenn die Existenz eines Passagios abgelehnt wird. Dann ist halt bei g' Schluß und alles drüber wird zur Qual.

Frau Breidenbach hat ein tolles tiefes Timbre. Die Lage, in der sie die "Mondnacht" singt, ist aber doch gar nicht so ungewöhnlich tief für eine Altistin. Man darf sich halt durch das fast maskuline Timbre nicht täuschen lassen.




Wie tief singt die "sehr tiefe Altistin"?

Daß man nicht gerne über f´ singt, kenne ich, aber es wird immr besser, besonders, wiel ich mich in der tiefen Lage noch wohler fühle als in der Höhe. Ich singe wirklich leiber Bruststimme bzw. bruststimnige Mischung als Kopfstimme, v.a. in langen Werken.
Der Choralt des Messias ist ja nicht so oft unter a, was für "Tenösen" wie mich bei weitem nicht ausreicht. Ich liebe Noten zwischen G und e.
Oftmals sind Chortenor auch nicht wesentlich tiefer als Choralt, schade! Daher bevorzuge ich fast schon den Chorbaß.


Hi Contraalta,

ich meinte die Solopartie im Messias. Die hat zwar keine tiefen "Spitzentöne", aber eine tiefe Tessitura.

Besagte tiefe Altistin singt noch locker das Schubert'sche d, A geht aber auch noch. Da sie im Tenor aushelfen kann, bewegt sie sich natürlich mühelos in der kleinen Oktave ohne dafür die reine Bruststimme nutzen zu müssen.

Wenn du in der reinen Bruststimme singst, ist eine Lieblingslage zwischen G und e ja nicht so ungewöhnlich. Vielleicht aber auch ein Grund, weswegen es Probleme geben kann, als Frau im Tenor mitzusingen. Bei einer Kammerchorgröße hört man das halt immer sofort raus. Allerdings nur spekulativ von meiner Seite aus, da ich dich ja nie gehört habe.


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BeitragVerfasst: 03.09.2018, 13:59 
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musica hat geschrieben:
musicissima hat geschrieben:
Dola hat geschrieben:
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BeitragVerfasst: 25.09.2018, 01:07 
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Ich habe jetzt nicht jeden Post gelesen, ist gerade schon etwas spät, aber möchte dazu etwas sagen.

Die hier zu Beginn genannten Kontra-Alti singen im nahezu isolierten Brustregister (https://www.youtube.com/watch?v=1CXOLzH6h1M).
Das ist für mich im Klassischen Gesang keine vorbildliche, vollkommene Altstimme.

Eine gute Stimme sollte immer eine Registermischung haben, egal welche Stimmlage. Einen Bruch zum Brustregister gibt es dann nicht. Und Kontraalt sind dann jene, die trotz Mischung eine tief klingende Stimme und auch sehr gute Tiefe haben.


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BeitragVerfasst: 25.09.2018, 21:50 
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Weshalb so kompliziert? Singt einfach die Stimmlage, in der ihr euch wohlfühlt. Im Chor, wenn er nicht zu klein ist, könnt ihr auch zu hohe oder zu tiefe Töne weglassen, ohne euch verbiegen zu müssen. Ich singe einmal die Stimmlage, die mir in einem speziellen Werk, das auf dem Programm steht, am besten gefällt, und ein anderemal die, in der noch weitere Sänger benötgt werden. wenn selbst profis die stimmlage wechseln, mache ich mir keine zu großen Gedanken, solange es sich nicht schlecht anfühlt. Zuletzt wollten alle Neuzugänge in den hohen Sopran gehen und der Alt war gut besetzt, also war ich im tiefen Sopran gerade richtig, hatte dort zudem nicht sonderlich viel Höhenstreß, was im hohen Sopran im Chor eher passieren kann, war in der Tiefe allerdings auch nicht sonderlich gut ausgelastet, aber man kann ja nicht mehrere Stimmlagen zeitgleich im selben Chor singen.
Wenn ihr euch stimmlich ausbilden laßt, werdet ihr mit der Zeit sehen, worauf es dann hinauslaufen wird. Und weshalb kann es nicht darauf hinauslaufen, mehrere Stimmlagen singen zu können? Vielleicht solltet ihr euch mehr Zeit lassen und geduldiger sein.


Zuletzt geändert von musicissima am 25.09.2018, 22:20, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 25.09.2018, 21:58 
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musica hat geschrieben:
musica hat geschrieben:
musicissima hat geschrieben:


Kopfresonanz ist im tiefen Altbereich wichtig, um gut gehört zu werden. Ich msste mich als (tiefe) Alt erstmal daran gewöhnen, aber sie ist kraftsparend und man hat trotz des geringeren Kraftaufwandes einen durchsetzungsfähigeren Klang.


Wie definierst du denn die Kopfresonanz? Kannst du sie erklären?


@musicissima, warte auf deine Erklärung...


kommt wohl nichts? Hätte mich schon interessiert, was du unter Kopfresonanz im tiefen Alt verstehst?

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BeitragVerfasst: 25.09.2018, 21:58 
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Liebe contraalta und AK-Kontraaalt, versuchtete ihr wirklich schon einmal unter Anleitung eines GUTEN Gesangslehrkraft die Höhe zu verbessern? Das kann seine Zeit in Anspruch nehmen, ist aber vielleicht doch ein Versuch wert. Vielelicht singt ihr damach ja weiterhin lieber Tenor, aber vielleicht solltet ihr das versuchen, um Probleme in Chören zu reduzieren. Daß ihr die Höhe überhaupt nicht trainieren könnt, kann ich mir nicht recht vorstellen. Zudem las ich auch irgendwo, daß ihr erheblich mehr Höhe habt als es für Tenor nötig ist. War das nicht g´´, liebe AK-kontraalt und liebe contraalta? Also schlummert die Hähe doch in euch, ohne genutzt zu werden. Schade!


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BeitragVerfasst: 25.09.2018, 22:13 
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musicissima hat geschrieben:
Kopfresonanz ist im tiefen Altbereich wichtig, um gut gehört zu werden. Ich msste mich als (tiefe) Alt erstmal daran gewöhnen, aber sie ist kraftsparend und man hat trotz des geringeren Kraftaufwandes einen durchsetzungsfähigeren Klang.


musica hat geschrieben:
[b]Wie definierst du denn die Kopfresonanz? Kannst du sie erklären?
(...) Hätte mich schon interessiert, was du unter Kopfresonanz im tiefen Alt verstehst?


Vielleicht ist es das, was es in allen Stimmen gibt; nicht nur im tiefen Alt. Oder lese ich Deine Frage recht, daß Du meinst, es gäbe das eben nicht im tiefen Alt? Vielelicht die tragfähigkeitsfördernden Obertöne? Was sollte denn ein Baß- genau wie ein Sopran- anstellen, um zusammen mit Chor und Orchester zu singen, damit man ihn/sie noch hört? In der Sopranhöhe spühre ich die Vibrationen, ebenso im Bruststimmregister, da Knochen schalleitend sind. Soprane müssen auch mal tief singen und da wäre es gut, sie zu hören; gleiches gilt für Alt, Tenor und Baß. Die Resonanzraumausnutzung und der Stimmlippenschwingungsbereich spielt für die Registerierung anscheiennd eine Rolle und muß unterschieden werden. Ich kenne mich aber nicht detailliert aus, da ich nicht professionell singe. Vielleicht sollten Profis hier im Forum mehr dazu in den Faden schreiben, da ich nicht unbedingt richtiges Wissen habe, es kann auch einiges falsch sein. Was Profis dazu meinen, wäre sehr interessant.


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