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 Betreff des Beitrags: Belcanto-Technik und mehr
BeitragVerfasst: 03.06.2012, 12:50 
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Ich habe hier einen interessanten Artikel über die Belcanto Technik entdeckt, den ich euch nicht vorenthalten möchte, nach dem vorjährigen Workshop bei Hendrik.

Dieser Artikel ist von Andreas Talarowski, er unterrichtet an einem Berliner Gesangsstudio und ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen:

Ich unterrichte seit 1989 Gesang und habe mich seitdem ausführlich mit der Tradition des belcanto beschäftigt. Dabei waren meine Erfahrungen und Annäherungen gerade im Studium eher zwiespältig. Belcanto war etwas, was in alte Zeiten gehörte, man bei uns im Allgemeinen “nicht macht” und überhaupt hatte es oft einen zweifelhaften stimmschädigenden Ruf. Dabei konnte niemand eigentlich genau erklären, was genau die Merkmale der belcanto-Technik sind, es kursierten höchstens fragmentarische Geschichten von sehr einseitigen Übungen, die aber als überholt galten. Der Begriff wurde immer mit einer bestimmten Sängertradition und musikalischen Epoche verbunden, nie aber mit technischen Merkmalen. Es wurden immer bestimmte Ergebnisse als ‚belcanto‘ bezeichnet, nie aber der Weg dorthin beschrieben. Ich erinnere mich an eine Situation zu Beginn unseres Studiums, als wir uns im Jahrgang im Theorieunterricht einmal gegenseitig vorsangen, und ein asiatischer Kollege, der einige Jahre in Italien ausgebildet worden war, stimmgewaltig ein Arie sang, unser Dozent wissend nickte und meinte, dies nun sei die alte italienische belcanto-Technik. Wir anderen Studenten waren beeindruckt von der Stimmkraft und hatten das Gefühl, das uns diese Kraft nicht zur Verfügung steht, aber was der Kollege jetzt andersmachte, blieb unbeantwortet. Daher will ich an dieser Stelle versuchen, die Kriterien der Technik des belcanto zu beschreiben.

Eine Tradition der generationenlangen Beobachtung
Die Merkmale des belcanto, wie ich sie verstehe, wurden nicht irgendwann erfunden, sondern entwickelten sich aus einer über Generationen währenden minutiösen Beobachtung der körperlichen Vorgänge, die am Singen beteiligt sind. Diese Beobachtungen waren erst mal an die italienische Sprache, südlichen Geist und Kultur gebunden. Diese Grundvoraussetzungen muss man berücksichtigen: die italienischen Vokale zum Beispiel sind viel geschlossener als die deutschen, die in ihrer Vokalgebung immer zur Breitspannung neigen, was zur Folge hat, das die Stimmbänder auseinandergezogen werden. Auch ist es eine Tatsache, dass der Südländer generell einen besseren Umgang mit seinen abdominales und seiner Beckenbodenmuskulatur hat. Die Behandlung der Vokale wird im passaggio und im cuperto eine Bedeutung bekommen, der Umgang mit der höchst privaten Muskulatur der unteren Körpermitte ist entscheidend für die Atemführung und somit die Phrasierung.

Merkmale der Stimmbildung
In meiner Arbeit mit Vertreter der alten italienischen Technik konnte ich immer feststellen, das sich der Stimmklang von einer deutschen Stimme weg zu etwas anderem entwickelte – oder besser, ich konnte zum ersten Mal unterscheiden, das es tatsächlich einen typischen deutschen Klang gibt und einen italienischen, der mit Technik zusammenhing, und nicht nur mit nationaler Eigenart.

Die “ng”-Zungenposition
Erstes technisches Merkmal ist die Position der Zunge: die alte italienische Schule lehrte schon immer die ‚ng‘-Position der Zunge (wie beim italienischen “Chef” oder bei“singen”), d.h., die mittleren Zungenränder berühren die oberen Backenzähne, die Zunge beschreibt also einen leichten Bogen, wobei die Zungenspitze an den unteren Schneidezähnen ruht. Durch moderne wissenschaftliche Untersuchungen Weiß man heute, warum das schon immer gelehrt wurde: mit der Kamera kann man heute filmen, das sich bei einer flachgehaltenen Zunge der hintere Zungenmuskel in den Kehlraum drückt und diesen nahezu verschließt. Das Ansatzrohr wird also verengt. Diese Zungenposition ist gerade für deutsche Sänger gewöhnungsbedürftig, weil sieden Vokalen eine viel geschlossenere,dunklere Farbe gibt. Leider wird bei uns immer noch die flache Zungenposition gelehrt, wohl aus der Überlegung heraus, dass in einem großen Mundraum auch ein großer Klang entsteht. Wir wissen aber, dass der große Klang hinter der Zunge in der geöffneten Kehle entsteht, und die Kamerauntersuchungen haben das bewiesen.

Das “u” als Grundvokal
Das “u” ist der Grundvokal der Stimmbildung, weil er ein Kehlöffner per se ist, wenn er richtig in der “ng”-Position gebildet wird. Auch kann ich hinter allen anderen Vokalen das ‚u‘ immer ahnen, sowohl als Klang, wie auch in der generellen Mundstellung, die daher stets eine ovale sein muss. Wieder ist für deutsche Stimmen mit ihrem Hang zur Breitspannung hier grosse Aufmerksamkeit vonnöten, weil die Gewohnheit der Vokalbildung der Muttersprache so mächtig ist.

Das cuperto
Die italienische Schule kennt den bei uns übliche Begriff des “decken” nicht, der aber aus dem Begriff “cuperto” abgeleitet ist: dieses Wort ist im italienischen veraltet, und kann mit ‚bedeckt‘ übersetzt werden. Die deutsche Technik hat daraus eine muskuläre Beeinflussung in der Höhe gemacht, es ist aber immer nur eine akustische Alteration gemeint gewesen. Eine cuperto -Übung dient dazu, in der Höhe die Stimmbänder zusammenzuhalten undicht durch den immer grösser werdenden Atemdruck auseinander zu sprengen , indem man in der Lage ist, dort eine Randkantenfunktion zu etablieren, die aber immer noch eine Verbindung zur Vollstimme hat, d.h., besonders bei Männerstimmen, nicht ins Falsett zu gehen, aber einen äußert geschlossenen Ton auf “u” anzusetzen, den ich in einer Tonleiter bis in die tiefste Brustfunktion führen kann. Diese Art von Übungen sichert die absolute Höhe, weil die Stimmbänder so in die Luftgebettet und nicht von ihr bedrängt sind.

Das passaggio
Ein Begriff, den ich selbst in meiner Ausbildung nie vermittelt bekommen habe, und den ich heute für die wichtigste Funktion – besonders der Männerstimme – halte, deren Beherrschung über die Gestaltung der echten Höhe entscheidet. In der deutschen Technik wir immer vom “Bruch” gesprochen, ungefähr auf e‘/f‘(Männer, Frauen eine Oktave höher). Wenn ich diesen Bruch in einer Stimme höre, habe ich lediglich die Gesetzte des passaggios nicht beachtet, die schon vorher(b,h,c) beginnen. Im Bereich des passaggio(b-e‘ ungefähr) findet die größte Veränderung in der Art der Schwingung der Stimmbänder statt. In diesem Bereich schaltet die innere Kehlkopfmuskulatur von einer schweren Vollschwingung auf eine leichtereTeilschwingung – für höhere Töne werden schnellere Schwingungen benötigt, daher wir die Masse reduziert. Da Männer einen größeren Kehlkopf als Frauen haben, müssen sie fünf Mal so viel Muskelmasse bewegen, daher ist das Umschalten der Schwingungsarten bei ihnen auch viel schwerwiegender. Ein gut trainiertes Ohr kann diese Veränderung, eine Verschlankung des Kerns, genau heraushören.

Inalare la voce
Bedeutet wörtlich, “die Stimme einatmen”, wir kennen auch den Begriff “die Stimmetrinken”. Beides beschreibt ein Konzept, mit dem ich in der Lage bin, die Luft von den Stimmbändern wegzuhalten, indem ich in die Ausatmungsfunktion eine Einatmungstendenz schalte. Das Bild, dabei die Stimme zu “trinken”, und sie nichthinauszutreiben, ist sehr hilfreich und ergibt wiederum einen spezifischen Klang. Neben anderen sind diese Aspekte wichtige Angelpunkte meiner Studioarbeit geworden, weil die Erfahrung zeigt, das mit ihrer Hilfe die Stimme auf eine absolut sichere technische Basis gestellt wird, die auch in allen Stresssituationen(Vorsingen, Aufnahmeprüfung,etc..) verlässlich und abrufbar bleibt. Jeder Kandidat, der auf der Suche nach einem guten Gesangslehrer ist, und sich von der Werbung “Unterrichte belcato-Technik” angesprochen fühlt, sollte nachfragenkönnen, inwieweit der betreffende Lehrer diese Merkmale umsetzt:
Das “u” als Grundvokal zum Öffnen der Kehle

Die “ng-Position” der Zunge, die dieses “u” perfekt bilden lässt, weil der hintere Kehlraum offen bleibt

Das cuperto – Sicherung der echten Höhe

Das passaggio als wichtigster Umschaltplatz auf dem Weg in die Höhe

Inalare la voce – Grundlage einer ausgeglichenen Registerbalance.

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 Betreff des Beitrags: Re: Belcanto-Technik und mehr
BeitragVerfasst: 03.06.2012, 21:07 
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Liebe Erika,

dieser Text war für mich äußerst interessant - vielen Dank für das Teilen. Der Grund dafür war einerseits, dass ich öfters Ausdrücke gehört habe, die mir nichts bedeutet haben. Meine Lehrer haben irgendwie diese Fachausdrücke nie benutzt, und es war lehhreich endlich mal die Bedeutung richtig kennen zu lernen.
Andererseits wurde es mir in dieser Weise klar, dass es doch eine "italienische" und eine "deutsche" Richtung gibt (wie ich es in einem anderen Thema gefragt habe). :) Und mit diesem Text wurden mir auch die ganz feine Unterschiede bisschen klarer.

Was ich da überlege ist, ob es für einen nicht-Berufssänger für die richtige Ausbildung dazu gehören sollte, außer Gesangstechnik auch bisschen GesangsTheorie zu lernen???

Und die zweite ist eher eine unverschämte Frage, aber nicht weil ich frech sein möchte, sondern weil der obige Text mein Neugier geweckt hat: wir sind hier die Belcanto Solisten. Singen wir tatsächlich mit Belcanto-Technik? Wir singen ja alle schön, ist aber Schön-Singen gleich Belcanto?
Und noch eine Frage: singt man Belcanto nur in Opern-Arien oder kann man mit der gleichen Technik auch Operette singen? Oder sogar Lieder?

schöne grüße von der neugierige Juliska :) big_herz

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 Betreff des Beitrags: Re: Belcanto-Technik und mehr
BeitragVerfasst: 03.06.2012, 22:30 
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Schöner Artikel. Offensichtlich werde ich nach Belcanto unterrichtet und ich weiß jetzt auch warum ich lernen musste meine Zunge so verrenken zu müssen ;-). Allerdings habe ich nicht das gefühl. dass dadurch die Vokale dunkler werden. eher im gegenteil jeder vokal bekommt dadurch mehr i-Klang und somit mehr kern und strahlkraft. und die Stimme bekomme ich dadurch besser nach "vorne" sprich die stimme ist durchdringender und wirkt voller, obwohl sie gefühlt schlanker ist. So würde ich das ganze beschreiben. Aber das wirklich wichtige ist, denke ich, dass auf die Zunge mehr Wert gelegen werden sollte, wenn es nicht getan wird. Zunächst scheint sie einem das Singen zu erschweren, aber wenn man es dann beherrscht merkt man die Vorteile.
Und es ist schön zu merken, dass man mit der Zeit den Kiefer unabhängig von der Zunge bewegen kann bzw. umgekehrt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Belcanto-Technik und mehr
BeitragVerfasst: 04.06.2012, 09:55 
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Für mich sind die obigen Ausführungen zur Technik des Belcanto ein alter Hut, bin ich doch vor Jahrzehnten nach dieser altitalienischen Methode ausgebildet worden. Und genau das lehre ich heute meine Schülerinnen und Schüler. Erst kürzlich, anlässlich des Pfingstworkshops, musste ich feststellen, dass die entscheidenden Kriterien für lebendigen, authentischen Gesang, nämlich Legato, Vokalausgleich, Registerausgleich ( Passagio ) u n d Messa di voce, heutzutage zu wenig beachtet werden. Natürlich sollten diese Parameter auch in der Operette, im Oratorium und im Kunstlied gelten.
Da im Lied dem oft wertvollen Text eine besondere Bedeutung zukommt, gilt es hier, eine optimale Balance zwischen Textverständlichkeit und Klangschönheit zu finden, was dadurch erleichtert wird, dass beim Kunstlied meist die extremen Stimmlagen vermieden werden. Und doch bleibt dieses Ringen um Balance eine lebenslange Herauforderung, wofür der kürzlich verstorbene Dietrich Fischer - Dieskau ein eindrucksvolles Beispiel gewesen ist.

Ciao. Ospite


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 Betreff des Beitrags: Re: Belcanto-Technik und mehr
BeitragVerfasst: 04.06.2012, 10:56 
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Liebe Petronella,

natürlich sind unsere Belcanto-Solisten nicht alle nach der altitalienischen Technik des Belcanto ausgebildet, für uns bedeutet dieser Name nur "schöner Gesang". Viele Gruppen, auch Chöre nennen sich so, ihnen geht es auch nur um den "schönen" Gesang.

Wir hatten im vorigen Jahresworkshop einen Dozenten, er selber unterrichtete Belcanto und es waren tatsächlich Unterschiede und Fortschritte innerhalb des Workshops zu bemerken, in allen Bereichen der Literatur, Lied, Oper und Operette.

Hier ist noch ein interessanter Link, in dem auch Sänger genannt sind:

http://www.leichtigkeitlernen.com/index ... to-gesang/

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 Betreff des Beitrags: Re: Belcanto-Technik und mehr
BeitragVerfasst: 06.06.2012, 13:43 
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petronellaiz hat geschrieben:
Und noch eine Frage: singt man Belcanto nur in Opern-Arien oder kann man mit der gleichen Technik auch Operette singen? Oder sogar Lieder?


Hallo Petronella,

ich bin gerade über diese Frage gestolpert und kann jedenfalls für mich sagen, dass ich Oper, Operette, Lied und Kirchenmusik doch mit der ziemlich gleichen (Belcanto-)Technik singe. Sicher gibt es kleinere Anpassungen in der Tonproduktion, ich singe eine Verdiarie anders als ein Schubertlied und das wiederum anders als Bach, wobei das mE oft schon in der Komposition angelegt ist. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass ich die Technik dabei grundlegend ändern würde.

LG

Octaviane

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