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 Betreff des Beitrags: Re: Atemtechnik
BeitragVerfasst: 16.02.2018, 22:29 
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Silje hat geschrieben:
Liebe Musicissima,

ich hatte einige Zeit lang bei Amethyst Unterricht. Er vermittelt eine sehr interessante Technik, die aber ein völliges "Back to the roots" verlangt (so habe ich es zumindest für mich empfunden); ich durfte erst einmal mindestens 3 Wochen überhaupt nicht mehr Singen sondern war angehalten, diverse Übungen zu machen, die sich mit Atmen, Sprechen, Ton-Erzeugung befassen.

Aber wie Musica schon schreibt.., schau dir sein Video an oder nimm mal eine Probestunde bei ihm.

LG Silje



Schön, bei mir ging es erst einmal länger um diverse Tiere :-) Wenn das jetzt ein paar Leser/innen des Forums zum Lachen bringt, freue ich mich sehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemtechnik
BeitragVerfasst: 16.02.2018, 22:34 
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Amethyst hat geschrieben:
Mangelnder Atem hat etwas mit fehlendem Unterdruck, Zwerchfellanbindung und zu tun. Das wird hervorgerufen durch das Schieben der Stimme und zu offener Stimmbandschluss.

Nun gibt es unterscheidliche Möglichkeiten, das Zwerchfell anzubinden. Entweder über die äußeren Bauchmuskeln oder über den Tonansatz, also die Tongebung selbst. Ersteres ist anstrengend und eine Symptomarbeit, letzteres, wenn gelernt, das Natürlichste überhaupt, was wir als Babys alle schon einmal verwendeten.


Cool!


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemtechnik
BeitragVerfasst: 16.02.2018, 23:41 
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@ Musicissima: Das mit den diversen Tieren verstehe ich nicht... :grübel

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Das Vergänglichste, wenn es uns wahrhaft berührt,
weckt in uns ein Unvergängliches.

(Friedrich Hebbel)


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemtechnik
BeitragVerfasst: 17.02.2018, 09:07 
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Tiere können sehr nützliche Bilder sein :) Ich hatte das so nie, aber ich kann es mir lebhaft vorstellen.

_________________
Viele Grüße
Monika


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemtechnik
BeitragVerfasst: 17.02.2018, 18:56 
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moniaqua hat geschrieben:
Tiere können sehr nützliche Bilder sein :) Ich hatte das so nie, aber ich kann es mir lebhaft vorstellen.



Ja, es ist auch sehr lebhaft:-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemtechnik
BeitragVerfasst: 05.04.2019, 15:06 
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Carrie hat geschrieben:
moniaqua hat geschrieben:
Carrie hat geschrieben:
Das kommt sicherlich auch auf den Chor mit drauf an, ob Leute mit Gesangsunterricht irgendwann nicht mehr dazu passen oder nicht. Und auf die Anpassungsfährigkeit (und den Willen dazu) von demjenigen, der Unterricht nimmt. Ich erlebe es jedenfalls regelmäßig, daß meine Schüler aus ihren Chören hinauswachsen. Hier gibts aber auch nur relativ kleine Chöre.


Vermutlich, wobei es denke ich weniger auf die Größe des Chors ankommt als auf seinen Anspruch. Und die Einstellung des Mitgliedes zum Chor und des Dirigenten zu den Sängern spielt sicher auch eine Rolle. Ich hab halt meine Chöre, für die ich auch zuhause schauen muss und die, die ich einfach so "mitnehme".


Ja, ganz bestimmt.

Die müssen nicht zwangsweise hinauswachsen. Es kommt auch nicht in erster Linie auf die Größe des Chores an, aber auf den Anteil der ausgebildeten Stimmen, wobei ein kleiner Chor da bei einem niedrigen Anteil naturgemäß empfindlicher reagiert. Ein Chor ist ja mehr als ein Handvoll Leute, die das selbe singen. Idealerweise sollen sich die Stimmen schon irgendwie mischen. Ist jetzt jemand dabei mit Gesangsausbildung bei ansonsten unausgebildeten Stimmen, dann sticht der stimmlich raus - zumindest in den meisten Fällen. Das klingt alles andere als gut, auch und vor allem aus Publikumssicht. Habe ich nur Leute mit Gesangsausbildung im Chor, ist das super - aber das ist dann in meinen Augen kein Amateurchor mehr, auch wenn alle nur hobbymäßig mitsingen.
Also: Wenn schon ausgebildete Sänger im Chor sind, braucht es ein jeder Simme mehrere davon, damit sich's wieder mischt - die unausgebildeten fallen dann für den Gesamtklang nicht mehr so ins Gewicht, die machen höchstens "Fülle". Die ausgebildeten müssen dann aber trotzdem für den Chorklang "mischungsfähig" bleiben, d.h. sie müssen sich anpassen können und wollen - kein Anlaß für Primadonnengehabe. Ich kenne einen sehr rennomierten (Amateur-)Chor mit hohem Anteil ausgebildeter Stimmen (Spezialgebiet polyphone Mehrchörigkeit), bei dem sich eine Sopranistin sehr dominat benimmt und damit für jeden Zuhörer trotz des hohen Gesamtniveaus das Ergebnis mehr oder weniger "versaut". Gerade polyphones Repertoire ist ja keines für Verdistimmen. (Schade. Den Leitern ist das anscheinend noch nie aufgefallen...) Gleiches in einem barocken Kammermusikensemble mit sehr dominater Konzertmeisterin: Nicht schön.

_________________
Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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 Betreff des Beitrags: Re: Atemtechnik
BeitragVerfasst: 15.04.2019, 08:12 
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Nachname: Meyer
Meine Erfahrung mit GU und Laienchor sind nach 4 Jahren Unterricht eigentlich gut
Es dauert halt sein Zeit bis man die Atmung da hat wo Sie sein muss, und es braucht einen guten Lehrer der einem das zeigt.

Wir haben nun in unserem Chor alle 2 Wochen einen Gesangslehrer engagiert der versucht diese Defizite im Chor aufzuheben,
die Sänger die noch nie GU hatten sind durchweg begeistert und kommen auch schon besser durch lange Passagen.


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